DE831963C - Glockenersatz, insbesondere fuer kleine Kirchen - Google Patents

Glockenersatz, insbesondere fuer kleine Kirchen

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DE831963C
DE831963C DEW1626A DEW0001626A DE831963C DE 831963 C DE831963 C DE 831963C DE W1626 A DEW1626 A DE W1626A DE W0001626 A DEW0001626 A DE W0001626A DE 831963 C DE831963 C DE 831963C
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DE
Germany
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bell
replacement
rib
churches
axis
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Expired
Application number
DEW1626A
Other languages
English (en)
Inventor
Jakob Wagner
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Individual
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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K1/00—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
    • G10K1/28—Bells for towers or the like
    • G10K1/30—Details or accessories
    • G10K1/32—Sounding members; Clappers or other strikers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)

Description

  • Es ist bekannt, in Kirchtürmen für den Stundenschlag an Stelle von Glocken als Ersatz Eisenbahnschienen, Träger, Reifen o. dgl. zu verwenden. Ein Vorteil solcher Anordnung ist der, daß sie nur einen Bruchteil des Gewichtes einer Glocke haben, so daß an Kosten für Material und Transport gespart wird.
  • Durch die Erfindung werden derartige Ersatzeinrichtungen verbessert, so daß sie auch an die Stelle von normalen Kirchenglocken, insbesondere für kleinere Kirchen in wirtschaftlich schwachen Gemeinden, treten können.
  • Die Erfindung besteht darin, daß als Klangkörper Gebilde dienen, deren Grundformen Schnitten parallel (Glockenrippe) oder senkrecht (Reifen) zur Achse einer üblichen Glocke ähnlich sind, und daß (las Anschlagmittel selbstklingend ist.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Ahl). i bis .4 dargestellt. In dein Ausführungsbeispiel nach Abb. i sind drei Paare von Glockenrippen an einem gemeinsamen hahinen befestigt, der inn eine Achse schwenkbar ist. Als Anschlagmittel dient je ein 1Zeifen, der waagerecht aufgehängt ist, so (laß seine Achse mit der Symmetrieachse des Glockenrippenpaares zusammenfällt. Die Glockenrippen selbst weisen an der Anschlagstelle eine nach beiden Seiten allmählich verlaufende Verdickung auf, wie es auch bei normalen Glocken üblich ist. Die Rippe ist jedoch über diese Verdickung hinaus verlängert und nach außen aufgebogen. Das ganze System wird durch Schwenken um die Achse zum Klingen gebracht. Die Länge der Klangrippen ist von Paar zu Paar verschieden und richtet sich nach der gewünschten Tonhöhe. Die verschiedenen Töne des Systems werden ergänzt durch den Klang der abgestimmten Schlagringe, denn dadurch, (laß der als Klöppel dienende Schlagring selbstklingend ist, ergibt sich eine reichere Klangfülle als bei einem schalltoten massiven Klöppel. Anstatt die drei Paare von Glockenrippen an einem gemeinsamen Rahmen zu befestigen, kann jedes Paar auch einzeln an einem eigenen Rahmen befestigt werden, so daß es unabhängig von den anderen Paaren in beliebigem Rhythmus hin und her schwingen kann.
  • In dem Ausführungsbeispiel der Alb. 2 besitzt
    die Glockenrippe eine gestreckte Form, ohne daß
    deren freies Ende aufgebogen ist. 13einerkenswert ist
    auch hier die Verdickung an der Anschlagstelle. Bei
    dem Ausfiihrungsbeispicl nach Abh.3 werden als
    Klangkörper zwei Reifen verwendet. deren Grund-
    form aus Schnitten senkrecht zur Glockenachse her-
    geleitet «erden kann. 1?iner dieser lZeifen ist an der
    dem Befestigungspunkt gegenüberliegenden Stelle
    geteilt.
    Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform
    ist in Abb..f dargestellt. Hier dienen zwei Doppel-
    rippen als Klangkörper. Eine solche Doppelrippe
    stellt eine Art von Stimmgabel dar, durch deren
    Scheitelpunkt die Drehachse hindurchgeht.
    Zur Vermeidung einer \-erminderung oder
    Dämpfung der Klangstiirke werden die Glocken zu-
    meist an einer über der (locke befindlichen Krone
    aufgehängt. Ein iihnliches Verfahren kann natürlich
    auch bei diesen Svsteitieii ail;@eweii@let werden.

Claims (1)

  1. PATEN TANSI'lii CI1F: i. Glockenersatz, insbesondere für kleine Kirchen, dadurch gekennzeichnet, (laß als Klang- körper Gebilde dienen, deren Grundformen Schnitten aus einer üblichen (locke parallel (Glockenrippe) oder senkrecht (1Zeifeti) zur Achse ähnlich sind. und dali das Anschlagmittel selbstklingend ist. 2. Glockenersatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Glockenrippen über die Anschlagstelle hinaus verlün@@ert und nach außen aufgebogen sind (AN). i ). 3. Glockenersatz wich Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Glockenrippe eine im wesentlichen gestreckte Forin aufweist (Abb. 2). Glockenersatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß als Klangkörl).er ein Reifen dient, der gegebenenfalls <in der dein Be- festigungspunkt gegciüil>erliegenden Stelle ge- teilt ist. 3. Glockenersatz »;ich Anspruch i bis d, da- durch gekennzeichnet, dafl als Änschlaginittel ein waagerecht aufgeh:ingter Reifen dient.
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