DE8317672U1 - Dunstabzugshaube zur anordnung ueber einer kochstelle - Google Patents

Dunstabzugshaube zur anordnung ueber einer kochstelle

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DE8317672U1 DE19838317672 DE8317672U DE8317672U1 DE 8317672 U1 DE8317672 U1 DE 8317672U1 DE 19838317672 DE19838317672 DE 19838317672 DE 8317672 U DE8317672 U DE 8317672U DE 8317672 U1 DE8317672 U1 DE 8317672U1
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Friedrich Bürcher
Freischützstr. 17
£000 München 81 ]
Dunstabzugshaube zur Anordnung über einer Kochstelle
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dunstabzugshaube nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es ist bereits eine eine derartige Dunstabzugshaube umfassende Zu- und Abluftvorrichtung vorgeschlagen worden, bei der beispielsweise an drei Seiten des im Grundriß etwa rechteckigen glockenförmigen Gehäuses durch passende Gebläse der Luftvorhang erzeugt wird. Schwierigkeiten bereitet indessen die Innenkonstruktion der Dunstabzugshaube, in der ein Abluftkanal und zu den Schlitzdüsen führende Zuluftkanäle getrennt voneinander vorgesehen sein müssen. Soweit die Hauben aus Kunststoff hergestellt sind, sind für den entsprechenden Guß komplizierte Werkzeuge erforderlich, während aus Metall gefertigte Hauben zur Fertigstellung zahlreiche Arbeitsgänge erfordern.
Demgegenüber soll durch die Erfindung eine herstellungstechnisch optimierte Dunstabzugshaube geschaffen werden, bei der gegebenenfalls auch Bestandteile üblicher Dunstabzugshaube^ verbaut werden können.
Dies wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichnete Erfindung erreicht, gemäß der der Zuluftkanal, der gleichmäßig zu den um Teile des unteren Rands des glockenförmigen Gehäuses verlaufenden Schlitzdüsen geführt sein soll, aus dem Zwischenraum zwischen dem Außengehäuse und dem Innengehäuse besteht. Durch diese Maßnahme braucht keine spezielle Kanalführung mehr vorgesehen zu werden und auch die Breitflächigkeit dieses Zuluftkanals ergibt sich von selbst. Die Gebläse können zentral oder als Querstromgebläse stabförmig auch in größerer Entfernung von den Schlitzdüsen angebracht werden, wodurch
Randwulste der Dunstabzugshaube vermieden werden und einfachere und billigere Konstruktionen ermöglicht werden. Die Vermeidung der Randwülste kann insbesondere bei sogenannten integrierten Dunstabzugshauben, die also aus einer Möbelwand vorklappbar sind, wichtig sein, da hier bei den teleskopartigen zusammenschiebbaren Seitenwänden die Wulste und die darin angebrachten Querstromgebläse am unteren Rand die Zusammenschiebbarkeit erschweren würden.
Die Erfindung ermöglicht es, unabhängig von der Gebläsekonstruktion, auch über Ecken einen zusammenhängenden Luftvorhang zu erzeugen, wozu die Maßnahme nach Anspruch 2 beiträgt. Der insoweit bereits am Haubenrand auch an den Ecken vollständig lückenlose Luftvorgehang vermeidet Abdichtunglöcher, durch die von der Kochstelle aufsteigende Luft in das Zimmer entweichen oder in den Luftvorhang einwirbßln könnte.
Die Konstruktion nach den Ansprüchen 3 und 4 besteht, darin, daß das Innengehäuse bei der Montage bereits mit dem Außengehäuse verbunden ist und somit ein Doppelwandgehäuse bildet, in das die üblichen, nur dem Abluftabtransport dienenden Installationen wie bei einer herkömmlichen Dunstabzugshaube einsetzbar sind. Das Doppelwandgehäuse benötigt einen Anschluß an einen in der Küche verlegten Zuluftkanal urvd kann im Bereich dieses Anschlusses das Zuluftgebläse enthalten. Es können aber auch, was insbesondere bei einer ausklappbaren "integrierten" Dunstabzugshaube zweckmäßig ist, im Scharnierbereich bzw. Ansatzbereich der die Doppelwandpartien bildenden Doppelwandplatten Querstromgebläse angeordnet sein, die im wesentlichen entlang der gesamten Breite dieser Platten Zuluft in deren Zwischenraum einblasen. Die Seitenwände können dann Teleskop-Doppelwandplalten oder aber auch balgartig flexible Doppelwandpartien sein, an deren festem hinterem Rand sich die Gebläse befinden.
Indessen ist es unter Ausnützung der Eigenschaften nach Anspruch 5 auch möglich, ein gewöhnliches Außengehäuse zu verwenden, in das ein mit Hilfe von Abstandshaltern einen Zwischenraum zum Außengehäuse freilassender Einsatz einsef.zbar ist, der die Abluft-Abzugsinstalla-
tion und an passender Stelle das Zuluftgebläse trägt. Die einzige Modifikation, die das Außengehäuse im Vergleich zum üblichen Außengehäuse hierbei benötigt, ist eine öffnung für den Anschluß des Zuluftkanals und sind Befestigungsmöglichkeiten, insbesondere Schraub-, aber auch Klebemöglichkeiten für den Einbau des Einsatzes.
Eino besonders zweckmäßige Konstruktion deis Einsatzes besteht darin, daß er sowohl das Abluftgebläse als auch das Zuluftgebläse trägt, die gemäß Anspruch 8 koaxial zueinander angeordnet sind. In diesem Fall können sie sogar in Übereinstimmung mit Anspruch 9 auf einer gemeinsamen Motorwelle sitzen, hierdurch werden Raumbedarf und Kosten erniedrigt und kann durch Verwendung langsam laufender leistungsstarker Einheiten sin wirksamer und geräuscharmer Lauf erreicht worden. Durch die Verwendung eines gemeinsamen Motors für die beiden Gebläse ist freilich eine unabhängige Steuerung der beiderseitigen Gebläseleistungen mit Hilfe der Gebläsedrehzahl erschwert. Sofern eine solche Steuerung gefordert wird und nicht mit Hilfe von Getrieben usw. geschaffen wird, kommen hierfür verstellbare Anstellwinkel der Gebläseschaufeln oder vor- oder nachgeschaltete Querschnittdrosselungen in Frage.
Insbesondere im Fall eines zentralen Zuluftgebläses, das den Luftvorhang an sämtlichen erforderlichen Gehäuseseiten erzeugt, kann es zur ausreichend gleichmäßigen Verteilung der Zuluft zu den verschiedenen Luftvorhangpartien trotz möglicherweise ungleicher Strömungswiderstände im Zwischenraum zwischen dem Innengehäuse und dem Außengehäuse nützlich sein, Luftleitstege zu schaffen, die die vom Gebläse abgegebene Luft zumindest über Teile des Zwischenraums zwischen dem Innengehäuse und dem Außengehäuse so führen, daß an den Schlitzdüsen jeweils gewünschte, insbesondere etwa gleichmäßige Luftmengen je Zentimeter Schlitzlänge austreten. Für diese Verteilung können die Sektoren zwischen den Luftleitstegen beispielsweise, wenn sie die Luft über einen Zwischenraumbereich mit erhöhtem Strömungswiderstand führen sollen, am Gebläseumfang, bezogen auf die versorgte Schlitzdüsenlänge, überproportional angreifen.
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Weitere Vorteile, Weiterbildungen und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine Dunstabzugshaube gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 einen Vertikalschnitt entsprechend Fig. 1 durch 3ine zweite Ausführungsform;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines in der Dunstabzugshaube nach Fig. 2 verwendeten Einsatzes;
Fig. 4 einen Vertikalschnitt entsprechend Fig. 1 durch eine weitere Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 5 eine schematische Draufsicht auf einen in der Dunstabzugshaube nach Fig. 4 verwendeten Einsatz;
Fig. 6 eine schematische perspektivische Ansicht einer ausklappbaren "integrierten" Dunstabzugshaube nach der Erfindung;
Fig. 7 einen Horizontalschnitt in einer Ebene 7-7 in Fig. 6 durch die dort dargestellte Dunstabzugshaube.
Eine Dunstabzugshaube gemäß Fig. 1 ist zur Montage an einer Wand 1 über einer Kochstelle bestimmt. Sie weist einen Anschluß 2 in Form eines Anschlußstutzens auf, der an den entsprechenden Abschlußstutzen einer Küchen-Abluftinstallation mit einem ins Freie führenden Abluftkanal anschließbar ist. Außerdem weist sie einen Anschluß 3 in Form eines Anschlußstutzens auf, an den der entsprechende Anschlußstutzen einer Kücheninstallation, speziell eines Zuluftkanals, anschließbar ist. Der Abluftkanal und der Zuluftkanal entsprechen üblichen Techniken und können beispielsweise Rundkanalsysteme oder Flachkanalsysteme sein, wobei an die Anschlüsse 2 und 3 Adapterstükke für universelle Anschlußmöglichkeiten ansetzbar sind.
An den Abluftanschluß 2 schließt sich im Haubeninneren ein Axialgebläse 4 an, das Luft aus einer einen internen Abluftkanal darstellenden Abluftkammer 5 absaugt und durch den Anschluß 2 schiebt. Die Abluftkammer 5 steht über ein Filter 6 mit dem Raum unter der Dunstabzugshaube in Verbindung, so daß die von der Kochstelle aufsteigende Abluft über das Filter 6 in die Abluftkammer 5 gesaugt wird und von dort über den Anschluß 2 und die anschließende Installation abgegeben wird.
An den Anschluß 3 schließt sich ein Radial-Zuluftgebläse 7 an, das Zuluft aus der entsprechenden Installation entnimmt und in eine flache Zuluftkammer 8 schiebt, die entlang drei Seiten der Unterkante der Dunstabzugshabe in langgestreckten Schlitzdüsen 9 mündet, die in ihrem Winkel zur Vertikalen in kleinem Bereich verstellbar sind. Beispielsweise bei einer frei angeordneten Dunstabzugshaube sind die Schlitzdüsen entlang sämtlichen vier Seiten der Unterkante angeordnet. Bei eingeschaltetem Zuluftgebläse 7 erzeugt die Schlitzdüse 9 einen abwärts gerichteten dichten Luftvorhang, der gleichzeitig die Abluftverluste im Küchenraum durch Zuluft ausgleicht und Strömungsverhältnisse im Raum unter der Dunstabzugshaube schafft, die ein Entweichen der von der Kochstelle aufsteigenden Abluft in den Raum vermeiden. Der Luftvorhang, der bis zur Höhe der Kochstelle reichen kann, jedoch nicht muß, wird an seiner Innenseite nach und nach abgehoben und mischt sich mit der aufwärtsstrebenden Abluft, mit der er durch die Abluftkammer 5 abgesaugt wird, wobei er verhindert, daß Abluft über die Unterkante der Dunstabzugshaube nach außen tritt und in den Raum entweicht.
Die Dunstabzugshaube besteht aus einem Außengehäuse 11 und einem darin eingesetzten Einsatz 12, der seinerseits eine als Innengehäuse 13 bezeichnete Außenschale aufweist. Der Einsatz 12 ist an Stellen, an denen das Innengehäuse 13 einen Abstand vom Außengehäuse 11 aufweist, über Montagesäulen 14 mit diesem verbunden, und ist an Stellen, an denen das Innengehäuse 13 und das Außengehäuse 11 aneinanderstoßen, unmittelbar hiermit verbunden, beispielsweise durch Verschraubung, Vernietung oder Verschweißung. In der Zeichnung sind die Verbindungsstellen durch strichpunktierte Schraubachsen angedeutet. Die Schlitzdüse 9 hängt am Innengehäuse 13 des Einsatzes 12 und
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ist am Außengehäuse 11 unter Zwischenlage eines Dichtungsstreifens 15 befestigt, beispielsweise in Abständen angeschraubt oder durch druckknopfartige Verbindungen angeheftet.
Das Außengehäuse ist mit einem abnehmbaren Steuerpaneel 18 versehen, von dem eine Kabelverbindung 19 zu einem Stecker 20 am Einsatz führt, um am Einsatz befindliche elektrische Geräte selektiv mit Strom zu versorgen. Es handelt sich bei diesen Geräten um die Gebläse 4 und 7 sowie um eine Lampenleiste 21.
Der muffenförmige Anschluß 3 sitzt in üblicher Weise fest am Außengehäuse 11. Der muffenförmige Anschluß 2 ist koaxial zum Gebläse 4 an dem einen Teil des Einsatzes 12 bildenden Innengehäuse 13 befestigt und ist durch eine Bohrung 24, auf deren Rand ein Dichtungsring 25 I aufgesteckt ist, im Außengehäuse 11 hindurchgesteckt.
Ϊ; Ersichtlich handelt es sich um eine sehr einfache, zweckmäßige Kon-
ί struktion. Das Außengehäuse 11 gleicht im wesentlichen dem Gehäuse
ή einer üblichen Duns' abzugshaube ohne Zuluft, Abweichungen sind die
F Bohrung 24 und Schraublöcher für die Einsatz- und die Düsenbe-
t festigung, die in wenigen zusätzlichen Arbeitsgängen herstellbar sind.
|t In dieses Außengehäuse 11 ist der Einsatz 12, der selbst von relativ
I einfacher Konstruktion ist, so eingesetzt, daß zwischen diesen Gehäusen die Zuluftkammer 8 gebildet ist. Für die Zuluft und die Abluft i; sind somit getrennte Kanäle vorhanden, ohne daß komplizierte Gußteile
oder Preßteile erforderlich sind. Als Zuluft kann auch Raumluft
;i mitverwendet werden, um einen kräftigen Luftvorhang zu erzielen. Für
's die Zuführung der Raumluft kann beispielsweise vor dem Zuluftgebläse
I eine Klappe an der Haubenvorderseite vorgesehen sein.
',- Fig· 2 zeigt eine in vieler Hinsicht der Ausführung nach Fig. 1
vergleichbare Ausführung, bei der jedoch das Abluftgebläse und das
• Zuluftgebläse auf einer gemeinsamen Motorwelle sitzen und in der
Zuluftkammer Luftleitstege angebracht sind, die eine gleichmäßige Luft-
'):■ ausstoßung entlang der gesamten Schlitzdüsenlänge erreichen sollen.
$/ Die Schnittdarstellung nach Fig. 2 zeigt den Gebläsemotor 28, der
;|.| beiderseits vorstehend an der das Innengehäuse 13 darstellenden Wand
befestigt ist und an der dem Inneren des Innengebläses zugewandten Seite das Abluftgebläse 4 und an der dem äußeren des Innengehäuses zugewandten Seite das Zuluftgehäusa 7 aufweist, die beide Radialgebläse sind. Vor dem Abluftgehäuse sitzt das übliche Filter 6.
Bei der beschriebenen Ausführungsform ist der Zuluftanschluß 3 im Außengehäuse 11 koaxial zum Zuluftgebläse 7 und zum Motor 28 angeordnet, während der Abluftanschluß 2, der hier aus einer am Außengehäuse sitzenden Muffe und einer am Innengehäuse sitzenden Muffe zusammengesetzt ist, exzentrisch angeordnet ist.
Fig. 3 zeigt den Einsatz 12 der Ausführungsform nach Fig. 2 ohne das Außengehäuse 11. Ersichtlich ist er glocken- oder kastenförmig, seine in der Zeichnung nicht dargestellte Unterseite weist eine zentrale Öffnung auf, in die das Filter 6 austauschbar eingesetzt ist. Entlang dem unteren Rand verlaufen die Schlitzdüsen 9 in Form von Rinnen und einer im Querschnitt trapezförmigen Düsenleiste.
Die Außenfläche des Einsatzes ist mit Luftleitstegen 29 überzogen, die strahlenförmig vom Zuluftgebläse 7 ausgehen und bei der dargestellten Ausführungsform bis in den Bereich der Schlitzdüsen 9 reichen. Sie begrenzen jeweils paarweise einen Strömungssektor. Diese Luftleitstege 29 führen die vom Gebläse 7 radial ausgestoßene Zuluft so, daß entlang den verschiedenen Längenabschnitten der Schlitzdüse 9 ein einigermaßen gleichmäßiger Luftstaudruck anliegt, der zu einem allseits gleichmäßigem Luftvorhang führt. Sofern einzelne zwischen benachbarten Luftleitstege liegende Strömungssektoren einen höheren Strömungwiderstand aufweisen als andere, kann für diese das Längenverhältnis zwischen der am Umfang des Gebläses 7 abgegriffenen Länge und der von diesem Sektor bedienten Schlitzdüsenlänge gegenüber den anderen Sektoren unterschiedlich gewählt werden, um so zu einer gleichmäßigen Ausgangsströmung zu kommen.
Gemäß einer alternativen Anordnung der Luftleitstege können diese auch zur Wahl einer unterschiedlichen Luftvorhangstärke installiert sein, beispielsweise so, daß entlang der Vorderkante der Dunstabzugs-
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haube ein stärkerer oder tiefer reichender Luftvorhang gebildet wird als entlang den Seitenkanten. In diesem Fall nehmen die an der Schlitzdüse der Vorderkante mündenden Sektoren am Umfang des Gebläses 7 einen größeren Anteil in Anspruch. In zusätzlicher Modifikation können auch beispielsweise die vorderen und die seitlichen Schlitzdüsen unterschiedlich ausgebildet sein, um zu eventuell gewünschten Strömungsunterschieden zu kommen.
Der Befestigung des Einsatzes 12 am Außengehäuse 11 dienen etwa tonnenförrriige Gewindeansätze 30, die zweckmäßigerweise jeweils im Zuge eines Luftleitstegs 29 gebildet sind und somit relativ wenig zusätzlichen Luftwiderstand schaffen. Diese Gewindeansätze weisen jeweils eine axiale Gewindebohrung auf, in die durch entsprechende Löcher im Außengehäuse 11 gesteckte Schrauben einschraubbar sind, wie in Fig. 2 strichpunktiert angedeutet ist. In Fig. 3 ist weiterhin der Stecker 20 sichtbar, von dem Kabel 31 zu den elektrischen Installationen des Einsatzes 12 laufen.
Die Konzeption der auf einer gemeinsamen Motorwelle sitzenden Gebläse ist in den Fig. 4 und 5 etwas abgewandelt dargestellt. Hier haben das Abluftgebläse 4 und das Zuluftgebläse 7 entgegengesetzte Anstellwinkel der Luftschaufeln, so daß das Abluftgebläse 4 radial nach außen verdichtet und das Zuluftgebläse 7 radial nach innen verdichtet. Hierdurch entsteht über der Mitte des Zuluftgebläses 7 ein Verdichtungsraum 33 von ziemlich gleichmäßigem Druck, an den die Strömungssektoren zwischen den Luftleitstegen 29, die bei dieser Ausführungsform nur den horizontalen Teil der Zuluftkammer 8 durchsetzen, abschließen. In Fig. 4 sind die Mittel der Befestigung des Einsatzes im Außengehäuse nicht dargestellt, sie können denen nach Fig. 1 oder 2 gleichen.
Fig. 5 zeigt schematisch die Draufsicht auf einen Einsatz 12, wie er im wesentlichen nach Fig. 4 verwendet wird, wobei die Anstellwinkel der beiden Gebläse schematisch veranschaulicht sind. In an sich bekannter Weise besteht die Möglichkeit einer Verstellung des Anstellwinkels der Luftschaufeln eines oder beider Gebläse, wenn trotz der
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zwangsläufig für beide Gebläse übereinstimmenden Drehzahl unterschiedliche Förderleistungen eingesteuert werden sollen. Im Gegensatz ίο Fig. 4 ist beim Einsatz nach Fig. 5 zur Veranschaulichung einer weiteren Variante die Zuluftzufuhr von der Haubenrückseite, also von der Wand her, dargestellt.
Die Fig. 6 und 7 veranschaulichen in schematischer Darstellung die Anordnung von Gebläsen bei einer ein Außen- und ein Innengehäuse aufweisenden Dunstabzugshaube des integrierten Typs, also bei einer Ausklapp-Dunstabzugshaube, die in die Küchonmöbelfront integriert ist. Bei derartigen Dunstabzugshauben ist üblicherweise eine Frontplatte ausklappbar, während Seitenwände aus dem Haubenraum ausschwenken und die seitliche Abdichtung herstellen. Unter der vorgeklappten Frontplattö befinden sich ein Steuerpaneel und die Abzugseinrichtungen.
Im Rahmen der Erfindung weist eine derartige integrierte Dunstabzugshaube eine Frontplatte 35 auf, die zweiwändig innen hohl ist, wobei die außen gelegene Wand das Außengehäuse 11 und die innen gelegene Wand das Innengehäuse 13 darstellt. Seienwände 36 sind in gleicher Weise zweiwändig, also aus Außengehäuse und Innengehäuse bestehen, ausgebildet und tauchen flächen-teleskopartig in unbeweglich installierte Doppelwandteile 37 ein. Die Frontplatte 35 und die Seitenwände 36 sind starr miteinander verbunden und gemeinsam um eine obere Achse 38 verschwenkbar, um die Haube aus- oder einzuklappen. Während die Abluftinstallation, die bei der beschriebenen Ausführungsform identisch der üblichen Abluftinstallation bei Dunstabzugshauben ohne Zuluft ausgebildet ist, als Einsatz bezeichnet werden kann, sind hier die doppelwandigen Bauteile 35, 36, 37 speziell ausgebildet. Die Zeichnung veranschaulicht schematisch Querstromgebläse 39, die fest installiert sind und Luft in die Doppelwandteile 37 bzw. über eine flexible Doppelwandverbindung im Bereich der Achse 38 in die Frontplatte 35 einspeisen. An der Unterseite der Frontplatte 35 und der Seitenwände 36 befinden sich die Schlitzdüsen 9.

Claims (1)

  1. t life · ·■··
    ^ β · Dipl.-Ing. Anton Freiherr
    PATENTANWÄLTE Λ ./ ' :..::..: :..:\. Niederer von Paar
    D-8300 Landshut
    Postfach 2ti64, Freyung 615
    & Landshut[0871)22170
    Fax (CCITT 2) 2 min, manuell
    Telex 58441 glala d
    Frhr. Riederer v. Paar, Postfach 2654. D-8300 Landshut
    Partner in München:
    DIEHL & KRESSIN
    Dr. H. O. Diehl, Dr. H-R. Kressin ® München (089) 177061
    Fax (089) 177461 (autom.)
    Telex 5215145 Zeus d
    Y<£r Ref:
    o"nusrere Ref:
    Friedrich Bürcher
    Freischützstr. 17
    8000 München 81
    Dunstabzugshaube zur Anordnung über einer Kochstelle
    nsprüche
    $i 1. Dunstabzugshaube zur Anordnung über einer Kochstelle, mit einem
    ft angenähert glockenförmigen Außengehäuse (11), in dem ein Abluftka-
    4 nal (5), der mit einem Abluftgebläse (4), das von der Kochstelle
    ,I aufsteigende Abluft absaugt, in Verbindung steht, und ein Zuluftka-
    ΐ nal (8), der mit einem Zuluftgebläse (7), das einen von der
    t; Dunstabzugshaube abwärts gerichteten Luftvorhang erzeugt, in Ver-
    ;:," bindung steht, verlaufen und das äußere Anschlüsse (2, 3) auf-
    ■' weist, an denen die Kanäle münden, dadurch gekennzeichnet, daß
    f im Außengehäuse (11) ein Innengehäuse (13) angebracht ist und
    Ii von diesen Gehäusen der Zuluftkanal (8) begrenzt ist.
    : 2. Dunstabzugshaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
    , der Zuluftkanal (8) auf der Seite seiner Zuluftabgabe nach außen in Form einer Schlitzdüse (9) mündet, die zusammenhängend entlang einem Teil des unteren Außengehäuserands verläuft.
    3. Dunstabzugshaube nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich-
    uf net, daß das Außengehäuse (11) und das Innengehäuse (13)
    jj; zusammen ein doppelwandiges Gehäuse (35, 36, 37) bilden.
    4- Dunstabzugshaube nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das doppelwandige Gehäuse aus mehreren gegebenenfalls gegeneinander verstellbaren Doppel wandpartien (35, 36, 37) besteht.
    5. Dunstabzugshaube nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Innengehäuse (13) Teil eines Einsatzes (12) ist, der insgesamt austauschbar in das Außengehäuse (11) eingesetzt ist.
    6. Dunstabzugshaube nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (12) das Zuluftgebläse (7) enthält und einen Teil des Abluftkanals (5) enthält, wobei dieser Teil bis zu einem am Außengehäuse (11) gebildeten Anschluß (2) unter hermetischer Abtrennung vom Raum zwischen dem Außengehäuse (11) und dem Innengehäuse (13) geführt ist.
    7. Dunstabzugshaube nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (12) im Teil des Abluftkanals (5) auch das Abluftgebläse (4) enthält.
    8. Dunstabzugshaube nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Abluftgebläse (4) und das Zuluftgebläse (7) koaxial angeordnet sind.
    9. Dunstabzugshaube nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Abluftgebläse (4) und das Zuluftgebläse (7) von einem gemeinyamen Elektromotor (28) angetrieben sind.
    10. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Abluftgebläse (4) und/oder das Zuluftgebläse (7) separat verstellbare Förderleistung aufweist.
    11. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (12) LufUeitstege (29) aufweist, die an der Außenseite des Innengehäuses (13) vorstehen und von einer Mündung des Zuluftkanals in den Raum zwischen dem Innengehäuse (13) und dem Außengehäuse (11) strahlenförmig ausgehen.
    12. Dunstabzugshaube nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Zuluftgebläse (7) ein Radiallüfter ist, an dessen Ansaugseite ein Teil des Zuluftkanals mündet und an dessen Luftförderseite die Luftleitstege (29) beginnen.
    13. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Außengehäuse (11) ein Steuerpaneel (18) trägt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005033224A1 (de) * 2005-07-15 2007-01-18 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Dunstabzugshaube und Dunstabzugsvorrichtung
DE102008040844A1 (de) 2008-07-29 2010-02-04 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Dunstabzugsvorrichtung sowie Verfahren zur Herstellung einer solchen Dunstabzugsvorrichtung

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