DE8317579U1 - Anfeuchter - Google Patents

Anfeuchter

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DE8317579U1 DE19838317579 DE8317579U DE8317579U1 DE 8317579 U1 DE8317579 U1 DE 8317579U1 DE 19838317579 DE19838317579 DE 19838317579 DE 8317579 U DE8317579 U DE 8317579U DE 8317579 U1 DE8317579 U1 DE 8317579U1
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Description

BN Artur Beyerlein, 8500 Nürnberg
Anfeuchter
Die Erfindung betrifft einen Anfeuchter mit einem in einem Wasserbecher gehaltenen Schwamm, wobei eine am Becherboden vorgesehene Stützeinrichtung den Schwamm von unten gegen den oberen Becherrand hält und zwischen dem Bechörboden und der Schwammunterseite ein Wasserraum gebildet ist.
Ein derartiger Anfeuchter ist in dem DE-GM 17 17 622 beschrieben. Bei diesem ist der Schwamm von einer Spiralfeder gestützt. Um den Schwamm im wesentlichen an seiner Unterseite durchgehend zu halten, weist die Spiralfeder an ihrer oberen Fläche eine schneckenartige Linienführung auf, oder es ist auf sie eine gelochte Scheibe
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aufgesetzt. Die so gebildete Stützeinrichtung ist aufwendig. Um den Schwamm zu befeuchten, wird dieser insgesamt gegen die !traft der Feder zum Becherboden gedrückt. Starker Druck auf den Schwamm führt schnell zu einem Überschwappen des Anfeuchters. Schwacher Druck gibt eine unzureichende Durchfeuchtung des Schwamms*
In dem DE-GM 81 21 935 ist ein Anfeuchter beschrieben, bei dem zur Verbesserung der Befeuchtung des Schwamms dieser auch von oben her getränkt wird. Hierfür ist der über einem Steigrohr angeordnete Schwamm mit einer Durchbrechung im Mittenbereich versehen. Um Wasser aus dem Becher durch das Steigrohr zum Schwamm fördern zu können* ist die Kcippe des zweiteiligen Wasssrbechers elastisch ausgebildet. Ein ähnlicher Anfeuchter ist in dem DE-GM 81 21 86^ beschrieben. In beiden Fällen ist der Aufbau des Wasserbechers aufwendig.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Anfeuchter der eingangs genannten Art vorzuschlagen, der trotz einfachem Aufbaus ein gutes Durchfeuchtungsverhalten aufweist.
Erfindungsgemäß ist obige Aufgabe bei einem Anfeuchte*' der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Stützeinrichtung eine Mittenzone des Schwammes frei läßt, deren Fläche so groß ist, daß die Mittenzone bei manueller Druckbeaufschlagung in den Wasserraum taucht, und daß wenigstens in der Mittenzone eine von der Schwammunterseite zur Schwammoberseite durchgehende Durchbrechung vorgesehen ist, deren Querschnitt kleiner
- 3 als die zum Bech.erbod.en durchdrückbare Mittenzone ist.
Günstig ist dabei, daß weder eine Feder noch, ein elastisches Becherteil mit Steigrohr nötig sind. Beim Drücken auf die Mittenzone des Schwamms tritt in Verbindung mit der Durchbrechung eine gewisse Pumpwirkung auf, die Wasser oben aus der Durchbrechung austreten läßt, das sich dann oben auf dem Schwamm verteilt. Beim Eindrücken der Mittenzone kann Wasser zwar zur Randzone gedrängt werden. Da dort jedoch keine Durchbrechungen vorgesehen sind und die Randzone oben am Becherrand gehalten ist, kann es dort nicht zu einem Überschwappen kommen.
Durch die Durchbrechung ist außerdem eine Luftblasenbildung beim Zusammendrücken des Schwamms herabgesetzt.
In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung weist der Schwamm wenigstens eine weitere Durchbrechung auf, die an der Schwammunterseite von der Stützeinrichtung verdeckt ist. Diese unten verdeckte weitere Durchbrechung begünstigt den Rückfluß von durch die erste Durchbrechung an die Schwammoberseite getretenen Wassers. Sie erlaubt damit, daß eine relativ große Wassermenge durch die erste Durchbrechung an die Schwammoberseite treten kann, ohne daß mit einem Überschwappen des Bechers zu rechnen ist. Da die weitere Durchbrechung unten verdeckt ist, tritt durch sie eine wesentlich geringere Wassermenge nach oben als bei der nicht verdeckten Durchbrechung.
In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist die Stützeinrichtung von wenigstens einem an den Becherboden angeformten Steg gebildet. Bei runder Grundform des Wasserbechers ist dieser Steg kreisringförmig, wobei er einen Durchgang aufweist, so daß die Teil-Wasserräume zwischen der Randzone des "Was Serbe eher s und dessen Mittenzone miteinander in Verbindung stehen. Bei rechteckiger Grundform des Wasserbechers ist die Stützeinrichtung von zwei parallelen Stegen gebildet. Diese Grundform ist für den Gebrauch vorteilhaft, da eine relativ große Befeuchtungsbreite entsteht.
In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung sind dabei die beiden gegenüberliegenden oberen Längsseiten von oben gesehen konkav gewölbt. Dadurch wird der Schwamm in der Mitte am Rand nach unten gehalten, so daß seine Oberseite flach liegt und infolge der zurückstehenden Ränder auch eine breitere zu befeuchtende Fläche leicht über die Oberseite des Schwamms gezogen werden kann.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Stützeinrichtung von einer Einlage gebildet, die den B^cherboden überwölbt und eine Mittenöffnung aufweist, durch die die Mittenzone des Schwamms zum Becherboden durchdrückbar ist. Eine solche Einlage ist ein einfaches Bauteil. Es kommt-jnicht auf Federeigenschaften der Einlage an. Der Schwamm reicht in seiner Randzone tief zum Becherboden hin. Um ihn stärker zu benetzen, kann die Mittenzone des Schwamms ballig durch die Mittenöffnung hindurch zum Behälterboden hin gedrückt werden, wobei
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dann dort die Mittenzone ¥asser aufnehmen kann, oder ¥asser zur Randzone hin drängt.
Die Mittenöffnung der Einlage ist so groß, daß der Schwamm mit dem Finger gut "cindur angedrückt werden kann. Znsbesondere ist die Mittenöffnung im Durchmesser größer als die Dicke des nicht zusammengedrückten Schwammes.
In Ausgestaltung der Erfindung weist die Einlage einen die Mittenöffnung umschließenden Steg und von diesem strahlenartig ausgehende Stege auf. Die Enden dieser Stege stehen im Eckbereich des Behälters auf, so daß die Einlage insgesamt den Becherboden kuppelartig überwölbt. Der von ihr getragene Schwamm überragt damit die Becueröffnung ballig.
Die Stege sind so breit ausgelegt, daß sie beim Drücken auf den Schwamm für diesen ein gewisses Widerlager bilden. Beispielsweise sind sie etwa halb so breit wie die Dicke des nicht gedrückten Schwammes.
über die Durchbrechung kann der Schwamm von oben benetzt werden und durch sie kann überschießendes Wasser zurücklaufen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und den Unteransprüchen. In der Zeichnung zeigen:
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Pigur 1 einen ersten Anfsucnter mit einteiligem Gehäuse im Schnitt,
Figur 2 eine Aufsicht des Anfeuchters nach Figur 1 , Figur 3 eine Einlage für den Anfeuchter nach Figur 1,
Figur h ein zweites Ausfühnmgsbeispie.l eines Anfeuclxters, wobei dieser ein zweiteiliges Gehäuse aufweist,
Figur 5 ein weiteres AusfiihTungsbeispiel eines Anfeuchters ,
Figur 6 einen Teilschnitt des Anfeuchters nach Figur längs der Linie VI-VI,
Figur 7 einen Schnitt des Anfeuchters nach Figur 5 längs der Linie VII-VII und
Figur 8 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Anfeuchters .
Beim Ausführungsbeispiel nach Figur 1 ist ein einteiliger Becher 1 dargestellt. Dieser besteht aus einem harten oder einem weichen Kunststoff. Der Becher 1 weist einen leicht erhöhten Becherboden 2 und einen Becherrand 3 auf.
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In den Becher 1 ist eine Einlage k eingesetzt, welche den Becherböden 2 küppelärtig etwa so überwölbt, daß sie in ihrer Mitte bis in die halbe Höhe des Bechers 1 ragt. Die Einlage k ist ein bei der Herstellung ebenes Stanz- oder Spritzteil aus flexiblem Kunststoff. Dieses ist in den Becher 1 eingespannt.
Die Einlage k weist eine Mittenöffnung 5 auf, die von einem umlaufenden Steg 6 umschlossen ist. Von dem Steg 6 erstrecken sich sternförmig Stege- 7 nach außen. Der Durchmesser der Mittenöffnung 5 beträgt etwa 25 mm. Die Breite der Stege 6, 7 liegt bei 9 mm (vgl. Figur 3),
Auf der Einlage h sitzt ein Schwamm 8, welcher eine in der Mitte liegende Durchbrechung 9 und außenliegende Durchbrechungen 10 aufweist. Die Durchbrechung 9 liegt über der Mittenöffnung 5. Die Durchbrechungen 10 enden beim Steg 6, so daß dieser jene verschließt.
Der Schwamm 8 ist zwischen dem Becherrand 3 und der Einlage h gehalten. Seine Randzone 11 ragt tiefer in den Becher 1 als seine Mittenzone 12.
In Figur 1 ist ein niedriger Wasserstand N . und ein
mm
hoher Wasserstand N angedeutet. Die Randzone 11 ragt
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etwa bis zum niedrigeren Wasserstand in den Becher 1, so daß sie lange im liasser steht. Die Randzone 11 liegt zwischen den Stegen 7 zum Becher 1 offen.
Ist'die Oberfläche des Schwammes 8 ausgetrocknet, dann
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wird von oben auf den Schwamm 8 gedrückt. Dabei geschieht jo nach dem aufgewendeten Drüök folgendes:
Wird nur leicht gedrückt, dann bilden die Stege 6, 7 j
Widerlager und im Schwamm 8 vorhandene Feuchtigkeit |
gelangt an die Oberfläche» Ein leichtes Drücken kann §
genügen, wenn die Randzone 11 des Schwamms 8 hinreichend im Wasser steht oder nur eine schwache Benetzung erwünscht ist.
Wird stärker auf den Schwamm 8 gedrückt, dann wird sich dieser mit seiner Mittenzone 12 ballig in die Mittenöffnung 5 hinein verlagern, wodurch das Wasser im Becher 1 einerseits nach außen gedrängt wird und so die Randzone 11 benetzt und andererseits die Mittenzone selbst in das Wasser eintaucht. Damit wird eine sehr I
intensive Durchnässung des Schwamms 8 erreicht. Nach dem Loslassen des Schwamms 8 an der Oberfläche überschüssiges Wasser kann durch die Durchbrechungen 9 und f
10 zurückfließen oder sich am Becherrand 3 sammeln und zurücksickern.
Nach einer längeren Austrockungsphase läßt sich der Schwamm 8 auch dadurch benetzen, daß der Becher 1 geschüttelt oder kurz umgedreht wird.
Die Durchbrechungen 9 und 10 stellen nicht nur sicher, daß überschüssiges Wasser abfließt, sondern gewährleisten auch, daß beim Drücken des Schwamms 8 Wasser schnell an die Oberfläche des Schwamms 8 gelangt. Dabei
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isb es günstig, daß die äußeren Durchbrechungen 10 durch den Steg 6 unten geschlossen sind.
Beim Aüsführungsbeispiel nach Figur K ist der Becher zweiteilig ausgebildet. Dadurch ist bei der Herstellung im Spritzgußverfahren vermieden, daß eine hinterschnittene Form gefertigt werden muß. Der Becher 1 besteht aus einem Becherunterteil 13 und einem Becheroberteil Das Becheroberteil "\k greift mit seinem unteren Rand in eine Nut 16 des Becherunterteils 13. Das Becherunterteil 13 ist im Innern des Becheroberteils ik möglichst weit nach oben gezogen, so daß ein oberer Rand höher liegt als der maximale Füllstand N des Bechers
max
Damit ist die Herstellung des Bechers 1 vereinfacht. Auch das Zusammensetzen des Anfeuchters ist einfach.
Am Becherrand 3 ist ein Ringrand 3' als Ringanguß für die Herstellung des Becheroberteils 14 ausgebildet. Der Ringrand 31 krallt den Schwamm S und hält ihn in dem Becheroberteil 14, so daß er sich beim Drücken nicht unter dem Becherrand 3 vorzieht. Der Ringrand 3' kann auch beim Ausführungsbeispiel nach Figur 1 vorgesehen sein.
Die Funktionsweise des Ausführungsbeispiels nach Figur gleicht dem oben Beschriebenen.
Zum Nachfüllen des Anfeuchters ist es nicht notwendig, daß der Schwamm aus dem Becher genommen wird. Entweder kann durch die mittlere Durchbrechung 9 nachgefüllt
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- 10 -
* oder es kann der Schwamm 8 im Becher 1 zum Nach«= füllen leicht zur Seite geschoben werden.
Bei den Ausführungsbeispielen nach den Figuren 5 bis 8 sind dem bisher Beschriebenen gleiche Bauteile mit don dortigen Besugszeichen gekennzeichnet.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 5, 6 und weist der Becher 1 eine rechteckige Grundform auf« In dem Becherboden 2 des Becherunterteils 13 sind zwei parallele Stege 18 und 19 ausgeformt. Diese erstrecken sich parallel zueinander und parallel zu den Längsseiten 20 des Bechers 1. Die Stege 18 und 19 enden vor der Breit&eite 21 des Bechers 1, so daß ein äußerer Vasser-Teilxaum 22 mit einem zwischen den Stegen 18 und 19 liegenden inneren Wacaer-Teilraum 23 in Verbindung steht. In der Praxis beträgt die Steghöhe H1 etwa i/5 bis 1/2, vorzugsweise etwa i/4, der Höhe H2 des nicht susammengedrückten Schwamms 8. Der lichte Abstand BI der Stege 18 und 19 ist vorzugsweise etwa so groß wie die Höhe Ξ2 des nicht zusammengedrückten Schwämmes 8. Er ist so groß, daß der Schwamm 8 bei leichtem Drücken auf seine Mittenzone 12 sich zwischen den Stegen 18 und 1\? nach unten wölbt. Er beträgt beispielsweise etwa 2 cm.
In der Mittenzone 12 weist der Schwamm 8 zwei auf einer Linie parallel zur Längsseite liegende Durchbrechungen auf. Die Mittenzone 12 ist über dem Wasser-Teilraum 23 von den Stegen 18 und 19 nicht unterstützt. Erst im Anschluß an die Mittenzone 12 stützen die Stege 18 und
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- 11 - I
den Schwamm 8. Die von den Stegen 18 und 19 frei gelas- · sene Mittenzone 12 entspricht damit der Breite B1 ,
wobei ihre Länge der Länge der Stege 18 und 19 entspricht. Die Fläche der Mittenzone 12 ist damit wesent- < lieh größer als die Querschnittsfläche der Durchbrechungen 9· s
Beidseitig der Mittenzone 12 halten die Stege 18 und 19 f
den Schwamm 8 nach oben, wobei über den Stegen 18 und §
19 weitere Durchbrechungen 10 vorgesehen sind. Die |
Breite B2 der Stege 18 und 19 beträgt etwa das Doppelte 1S
bis zum Dreifachen des Durchmessers der Durchbrechungen
9 bzw. 10. Dadurch ist sichergestellt, daß bei jedem
Einsetzen dös Schwammes 8 in den Becher 1 die Durchbrechungen 10 unten von den Stegen 18 bzw. 19 abgedeckt ; sind. J
Das Becheroberteil Ik übergreift das Becherunterteil 13
mit einem inneren Schenkel 2k und einem äußeren Sehen- jj
kel 25, wodurch ein wasserdichter Sitz erreicht ist, *■
Der Becherrand 3 des Becheroberteils 14 fällt nach innen
hin ab und weist an seinem freien Ende den Ringrand 3'
auf, der den Schwamm 8 in der Randzone niederhält, so
daß diese unten in den Wasser-Teilraum 22 ragt.
Der Ringrand 31 steht in einem horizontalen Abstand Bk
zur Becherrand bzw. dem inneren Schenkel 2k, Einen
horizontalen Abstand B3 weist er zu der der Becherwand
zugewandten Kante der Stege 18 und 19 auf. Beide Abstände
B3 und Bk sind etwa gleich groß. Der Abstand H3 zwischen
- 12 -
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- 12 -
diesen Kanten der Stege 18 und 19 und dem Ringrand 31 ist kleiner als die Dicke H2 des nicht zusammengedrückten Schwammes 8. Dadurch, ist der Schwamm 8 in seiner | Randzone 11 zwischen der genannten Kante und dem Ring- | rand 31 fest eingeklemmt. Er kann auch beim Drücken in seiner Mittenzone 12 nicht unter dem Ringrand 31 vorschnappen.
An seinen Längseiten 20 verläuft der Becherrand 3 von oben gesehen konkav gewölbt. Die tiefste Stelle dieser § Wölbung ist mit 26 bezeichnet. Dadurch ist der Schwamm 8 an seiner Oberfläche von der Längsseite 20 gesehen in der Mitte niedergehalten, so daß er etwa über die Länge L (vgl. Figur 6) eine im wesentlichen gerade Befeuchtungs-
linie bildet. E
Ist der Schwamm 8 ausgetrocknet und steht in dem Wasser-Teilraum 22, 23 Wasser, dann wird in der Mittenzone 12 von oben mit einem oder mehreren Fingern auf den Schwamm 8 gedrückt. Die Mittenzone 12 taucht dabei mit ihrer Unterseite in den Wasser-Teilraum 22 ein. Dadurch steigt durch die Durchbrechungen 9 Wasser nach oben und verteilt sich oben auf dem Schwamm 8. Luft kann durch die Durchbrechungen 9 und 10 entweichen, so daß eine spritzende Luftblasenbildung unterdrückt ist. Der Druck auf den Schwamm 8 V^TiTi ohne weiteres so stark sein, daß eine beträchtliche Wasserraenge aus den Durchbrechungen 9 austritt. Zu einem | Überlaufen des Bechers 1 könnt es dabei nicht, weil die ,, Durchbrechungen 10 Wasser schnell ins Schwamminnere zurückfließen lassen. Außerdem kann bis zum Rand 3
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fließendes Wasser aus der dort gebildeten Sammelrinne ins Schwamminnere sickern. Mit dem Anfeuchcer ist trotz einfacher Bauweise schnell eine kräftige Durchfeuchtung des Schwammes von oben her in seinem oberen Bereich gewährleistet, ohne daß ein Überlaufen zu befürchten ist,
Die Längsseiten 20 stehen zu den Breitseiten 21 etwa in einem Längenverhältnis von 1 : 0,7; beispielsweise beträgt.die Längsseite 10 cm. Diese Grundform gestattet im Zusammenhang mit der gleichmäßigen Befeuchtung der Schwammoberfläche über die verteilten Durchbrechungen das Befeuchten auch einer breiten Gummierring in einem Zug.
Der Anfeuchter nach Figur 8 weist wie der Anfeuchter nach Figur 2 >ine runde Grundl'orm auf. Dementsprechend ist sein Steg .-».7 kreisringförmig. Zur Verbindung der Vasser-Teilräume 22 und 23 ist im Steg 27 ein Durchgang 28 ausgebildet. Es ist hier mittig eine einzige Durchbrechung 9 vorgesehen.
Selbst wenn die einzige Durchbrechung 9 in der Mitte beim Drücken des Schwammes 8 mit dem Finger zugehalten wird, verteilt sich in dieser hochsteigendes Wasser gvit in der Oberfläche des Schwammes 8.
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Claims (1)

  1. • · · · ■ ·· «ι ^rt
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    - 14 Ansprüche
    1 . Aufeu.ch.tex· mit einem in einem Wasserbecher gehaltenen Schwamm, wobei eine am Becherboden "vorgesehene Stützeinrichtung den Schwamm von unten gegen den oberen Becherrand hält und zwischen dem Becherboden und der Schwammunterseite ein Wasserraum gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtung (4; 18, 19; 27) eine Mittenzone (12) des Schwammes (8) frei läßt, deren Fläche so groß ist, daß die Mittenzone (i2) bei manueller Druckbeaufschlagung in den Wasserraum (23) taucht, und daß wenigstens in der Mittenzone (12) eine von der Schwammunterseite zur Schwammoberseite durchgehende Durchbrechung (9) vorgesehen ist, deren Querschnitt kleiner als die zum Becherboden (2) durchdrückbare Mittenzone (12) ist.
    2. Anfeuchter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwamm (8) in seiner Randzone (ii) tiefer in den Becher (i) reicht als in seiner Mittenzone (rl2).
    3. Anfeuchter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwamm (8) wenigstens eine v/eitere Durchbrechung (1O) aufweist, die an der Schwammunterseite von der Stützeinrichtung {h; 18, 19) verdeckt ist.
    h. Anfeuchter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Durchbrechung (10) zwischen der Mittenzone (12) und der Randzone (11) des Schwammes (8) verläuft.
    - 15 -
    5. Anfeu.ch.ter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mittenzone (12) wenigstens zwei. Durchbrechungen (9) vorgesehen sind.
    6. Aufeuchter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gek anzeichnet, daß die Stützeinrichtung von wenigstens einem am Becherboden (2) angeformten Steg (18, 19; 27) gebildet ist.
    7. Anfeuchter n'^ch Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtung von zwei parallelen Stegen (l8, 19) gebildet ist, die so b^abstandet sind, daß sie die Mittenzone (12) frei lassen.
    8. Anfeuchter nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (B1) der Stege (18, 19; 27) etwa ebenso groß ist wie die Dicke (H2) des nicht zusammengedrückten Schwammes (8).
    9. Anfeuchter nach einem der vorhergehenden Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe (Hl ) der Stege (18, 19; 27) etwa 1/5 bis 1/2 der Dicke (H2) des nicht zusammengedrückten Schwammes (8) beträgt.
    10. Anfeuchter nach einem der vorhergehenden Ansprüche
    1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtung von einer Einlage (k) gebildet ist, die den Becherboden (2) überwölbt und die eine Mittenöffnung (5) aufweist, durch die die Mittenzone (12) des Sctivamms (8) zum Becherboden (2) durchdrückbar ist.
    16 -
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    - 16 -
    11. Anfeuchten nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (k) einen die Mittenöffnüng (5) |' umschließenden Steg (6) und von diesem strahlenartig *' ausgehende Stege (7) aufweist. ,
    12. Anfeuchter nach Anspruch 10 oder 11, dadurch ! gekennzeichnet, daß die Mittenöffnung (5) der Einlage (k) < größer als die Dicke (H2) des Schwaaims (8) im nicht ( zusammengedrückten Zustand ist. f
    13· Anfeuchter nach einem der vorhergehenden Ansprüche i 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (k)
    aus einem flexiblen Kunststoff beisteht. j
    1^. Anfeuchter nach einem der vorhergehenden Ansprüche !
    10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (k) ί
    im Bereich ihrer Mittenöffnung (5) den Becherboden (2) |
    etwa bis in halbe Becherhöhe übersteht. ί
    15· Anfeuchter nach einem der vorhergehenden Ansprüche \
    10 bis 1^, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (6, 7; ) 18, 19; 27) etwa halb so breit sind, wie die Dicke (H2)
    des nicht zusammengedrückten Schwammes (8). \
    16. Anfeuchter nach einem der vorhergehenden Ansprüche jj 6 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (6, 7j | 18, 19> 27) etwa doppelt bis dreifach so breit sind, wie i der Durchmesser der Durchbrechungen (10). |
    17. Anfeuchter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, I
    - 17 - 1
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    - 17 -
    dadurch gekennzeichnet, daß der Becher (i) aus einem Becherunterteil (13) und einem Becheroberteil (14) besteht,
    18. Anfeuchter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Becherrand (3) ein Ringrand (3') ausgebildet ist, der in den Schwamm (8) greift.
    19· Anfeuchter nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringrand (3·) etwa in der Mitte (B3/b4) oberhalb des Abstands zwischen der Becherseitenwand und der dieser zugewandten Kante des Stegs (6; 18, 19» 27) liegt und daß deren Abstand (H3) von dem Ringrand (31) kleiner als die Dicke (H2) des nicht zusammengedrückten Schwamms (δ) ist.
    20. Anfeuchter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Becherrand (3) nach innen hin abfällt.
    21. Anfeuchter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei rechteckiger Grundform des Bechers (1) gegenüberliegende obere Längsseiten des Becherrandes (3) von oben konkav gewölbt (26) sind.
DE19838317579 1983-06-16 1983-06-16 Anfeuchter Expired DE8317579U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19910397A1 (de) * 1999-03-03 2000-09-14 Fred Mueller Vorrichtung beim Glätten von Siliconnähten

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