DE8317454U1 - Paneel - Google Patents

Paneel

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DE8317454U1 DE19838317454 DE8317454U DE8317454U1 DE 8317454 U1 DE8317454 U1 DE 8317454U1 DE 19838317454 DE19838317454 DE 19838317454 DE 8317454 U DE8317454 U DE 8317454U DE 8317454 U1 DE8317454 U1 DE 8317454U1
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Description

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Paneel
Die Erfindung betrifft ein Paneel mit entlang der Längskanten angebrach- [ ter und aufeinander abgestimmter Verbindungselemente.
Bei den bekannten Paneelen dieser Art sind die Verbindungselemente so aufeinander abgestimmt, daß die Paneele zu einer Verkleidung aneinandergereiht werden können, wobei sich die einander zugekehrten Verbindungselemente benachbarter Paneele teilweise überdecken bzw. teilweise ineinandergreifen und auf der Sichtseite einen nutförmigen Übergang bilden. Die bekannten Paneele sind vorzugsweise Massivholzbretter oder aus furnierten Hartfaserbrettern gebildet. Bei der kleinen Dicke der Paneele haben Verkleidungen aus diesem Material keinen großen Wärmedämmwert, so daß meistens unter der Paneel-Verkleidung noch eine getrennte Wärmedämmschicht angebracht werden muß.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Paneel der eingangs erwähnten Art zu schaffen, das unter Beibehaltung der leichten Aneinanderreihbarkeit und einer einfachen Herstellung einen vergleichsweise wesentlich höheren Wärmedämmwert aufweist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß das Paneel als Polystyrol-Hartschaumteil geschäumt und auf der Sichtseite mit einer Folie belegt ist.
Das Polystyrol-Hartschaumteil hat einen gegenüber Holz wesentlich erhöhten Wärmedämmwert und die auf die Sichtseite aufgebrachte Folie gibt dem neuen Paneel das gewünschte Aussehen,wobei Holz imitierende Folien bevorzugt werden. Die Folie kann auf das Polystyrol-Hartschaumteil leicht aufgebracht, z.B. aufgeklebt werden.
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Sind die Verbindungselemente als mit der Befestigungsseite des Paneels abschließender Grundfalz und als mit der Sichtseite des Paneels abschließender Deckfalz ausgebildet, dann ist die Ausgestaltung so, daß der Grundfalz breiter ist als der Deckfalz und daß die der Sichtseite· zugekehrten Seiten des Grundfalzes und des Deckfalzes, sowie die Stirnseite des Deckfalzes und der übergang des Grundfalzes zur Sichtseite des Paneels mit Abschnitten der Folie belegt sind. Dabei kann die Stirnseite des Deckfalzes und der übergang des Grundfalzes zur Sichtseite des Paneels senkrecht zur Sichtseite verlaufen oder es können die Stirnseite des Deckfalzes und der Übergang vom Grundfalz zur Sichtseite des Paneels jeweils mit einem stumpfen Winkel in die Sichtseite des Paneels übergehen. Dies richtet sich nach dem gewünschten Übergang zwischen benachbarten Paneelen einer Verkleidung.
Sind die Verbindungselemente dagegen als Nut und Feder ausgebildet, dann wird die Ausgestaltung so getroffen, daß die Tiefe der Nut kleiner ist als die Breite der Feder und daß die Jer Sichtseite zugekehrte Seite der Feder, die Stirnseite der der Sichtseite zugekehrten Nutwand der Nut, sowie der Übergang der Feder zur Sichtseite des Paneels mit Abschnitten der Folie belegt sind. Auch hier kann je nach gewünschtem übergang, zwischen benachbarten Paneelen einer Verkleidung vorgesehen sein, daß die Stirnseite der Nutwand und der übergang von der Feder zur Sichtseite des Paneels senkrecht zur Sichtseite verlaufen, oder daß die Stirnseite der Nutwand und der übergang von der Feder zur Sichtseite des Paneels jeweils mit einem stumpfen Winkel in die Sichtseite des Paneels übergehen .
Als Folie hat sich eine Kunststoff-Folie, vorzugsweise eine weichmacherfreie Kunststoff-Folie, bewährt.
Die Stabilität des Paneels läßt sich nach einer einfachen Ausgestaltung dadurch wesentlich verbessern, daß in das Polystyrol-Hartschaumteil eine Verstärkungseinlage eingeschäumt ist. Als Verstärkungseinlage kann z.B.
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eine Lochplatte verwendet werden, die im Bereich der Löcher den Durchtritt des Polystyrol-Hartschaumes zuläßt, was zu einer festen Verankerung der Lochplatte in dem Polystyrol-Hartschaumteil führt. Die Lochplatte kann vorzugsweise aus einer Hartfaserplatte hergestellt sein.
Bei Paneelen großer Dicke mit sehr hohem Wärmedämmwert kann die Verstärkung nach einer Ausgestaltung dadurch erreicht werden, daß die Verstärkuhgseinlage eine wellen- oder zickzackförmige durchlöcherte Platte» z.B. in der Art eines Rippenstreckmetalls, eingeschäumt ist. Es sind selbstverständlich auch andere Verstärkungseinlagen verwendbar, wenn sie nur Durchbrüche für den Durchtritt des Polystyrol-Hartschaumes aufweisen.
Auch der Schäumvorgang ist für die Festigkeit des Paneels von Bedeutung. Wie schon mit der Bezeichnung Polystyrol-Hartschaumteil zum Ausdruck kommt, wird der Gewichtsanteil pro Raumeinheit groß gewählt.
Die Erfindung wird anhand von in der Zeichnung im Schnitt dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 ein Paneel mit Grundfalz und Deckfalz, jedoch ohne Verstärkungseinlage,
Fig. 2 ein Paneel mit abgeschrägtem Deckfalz und Grundfalz, sowie einer Lochplatte als Verstärkungseinlage und
Fig. 3 ein Paneel mit Nut und Feder, sowie einer zickzackförmigen Verstärkungseinlage.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 wird das Polystyrol-Hartschaumteil 10 mit dem Grundfalz 11 und dem Deckfalz 13 als einstückiges Teil in der erforderlichen Länge geschäumt. Nach dem Schäumvorgang wird die Sichtseite des Paneels mit einer Folie 20, vorzugsweise einer weich-
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macherfreien Kunststoff-Folie, belegt, die dem Paneel das gewünschte Aussehen verleiht. Es werden dabei vorzugsweise Folien verwendet, die eine Holzart imitieren. Die Folie 20 belegt die der Sichtseite zugekehrte Seite ?2 des Grundfalzes 11 und zwar mit dem Abschnitt 21. Der Abschnitt 22 der Folie 20 belegt den senkrecht zur Sichtseite stehenden übergang von dem Grundfalz 11 zu der Sichtseite des Paneels. Der Grundfalz 11 schließt bündig mit der Befestigungsseite des Paneels und damit des Polystyrol-Hartschaumteils 10 ab. Der Deckfalz 13 an der gegenüberliegenden Längskante des Polystyrol-Hartschaumteils 10 schließt bündig mit der Sichtseite des Paneels ab und wird daher auch von der Folie 20 bedeckt. Die Stirnfläche 14 des Deckfalzes 13 ist nach der Verlegung von Paneelen einsehbar und wird daher von dem Abschnitt 23 der Folie abgedeckt. Der Deckfalz 13 ist schmäler als der Grundfalz 11, so daß dieser nur teilweise von dem Deckfalz 13 eines benachbarten Paneels überdeckt wird. Es verbleibt daher ein nutförmiger übergang zwischen benachbarten Paneelen einer verlegten Verkleidung.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 geht der übergang 15 von dem Grundfalz 11 mit stumpfem Winkel in die Sichtseite des Paneels über. Auch die Stirnseite 14 des Deckfalzes 13 geht mit stumpfem Winkel in die Sichtseite des Paneels über. Daher entstehen übergänge mit sich zur Sichtseite der Paneele erweiternden Nuten, wenn derartige Paneele verlegt werden. Die Stabilität des Paneels wird durch die eingeschäumte Lochplatte 16 verbessert. Die Löcher 17 erlauben den Durchtritt des Polystyrol-Hartschaumes, so daß die Lochplatte 16 fest in dem Polystyrol-Hart schaumteil 10 verankert wird. Da die Lochplatte 16 voll eingebettet ist, kann sie aus einer einfachen Hartfaserplatte hergestellt werden.
Bei dem Ausführurigsbeispiel nach Fig. 3 sind an dem Polystyrol-Hartschaumteil 10 als Verbindungselemente die Nut 18 und die Feder 19 vorgesehen. Die Tiefe der Nut 18 ist kleiner als die Breite der Feder 19, so daß wieder ein nutförmiger übergang zwischen benachbarten Paneelen einer verlegten Verkleidung entstehen. Dabei können selbstverständlich auch
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die mit den Abschnitten 24 und 25 belegten Teile wieder mit stumpfem Winkel in die Sichtseite des Paneels übergehen.
Die Nut 18 teilt die Nutwände 27 und 28 ab. Die Stirnseite 29 der Nutwand 29 bleibt einsehbar und wird daher durch den Abschnitt 24 der Folie 20 bedeckt. Bei der Feder 19 genügt es, die der Sichtseite zugekehrte Seite 30 mit dem Abschnitt 26 abzudecken, da die Stirnseite der Feder 19 ja in die Nut 18 des benachbarten Paneels eingeführt wird.
Als Verstärkungseinlage kann eine durchlöcherte und zickzackförmig gebogene Platte 31 verwendet werden, die praktisch über die gesamte Dicke das Polystyrol-Hartschaumteil 10 verstärkt. Diese Platte 31 kann z.B. nach Art eines Rippenstreckmetalls ausgebildet sein. Es sind auch andere Verstärkungseinlagen verwendbar, wenn sie nur Durchbrüche für den Durchtritt des Pollystyrol-Hartschaumes aufweisen.
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Claims (11)

A 5130 14. Juni 1983 v/p Helmut Lehr Talstraße 20 Aspach-Großaspach Ansprüche
1. Paneel mit entlang der Längskanten angebrachter und aufeinander abgestimmter Verbindungselemente,
Qadurch gekennzeichnet,
daß es als Polystyrol-Hartschaumteil (10) geschäumt und auf der
Sichtseite mit einer Folie (20) belegt ist.
2. Paneel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungselemente als mit der Befestigungsseite ab-/\ schließender Grundfalz (11) und als mit der Sichtseite abschlie
ßender Deckfalz (13) ausgebildet sind,
daß der Grundfalz (11) breiter ist als der Deckfalz (13) und daß die der Sichtseite zugekehrten Seiten des Grundfalzes (11> und des Deckfalzes (13), sowie die Stirnseite (14) des Deckfalzes (13) und der Übergang des Grundfalzes (11 zur Sichtseite des Paneels mit Abschnitten (21,22,23) der Folie (22) belegt sind.
3. Paneel nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stirnseite (14) des Deckfalzes (13) und der übergang des Grundfalzes (11) zur Sichtseite des Paneels senkrecht zur Sichtseite verlaufen.
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4. Paneel nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stirnseite (14) des Deckfalzes (13) und der Übergang (15) vom Grundfalz (11) zur Sichtseite des Paneels jeweils mit einem stumpfen Winkel in die Sichtseite des Paneels übergehen.
5. Paneel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
) daß die Verbindungselemente als Nut-(18) und Feder (19) ausgebil
det sind,
daß die Tiefe der Nut (18) kleiner ist als die Breite der Feder (19), und
daß die der Sichtseite zugekehrte Seite der Feder (19), die Stirnseite (29) der der Sichtreite zugekehrten Nutwand (27) der Nut (18), sowie der Übergang der Feder (19) zur Sichtseite des Paneels mit Abschnitten (24,25,26) der Folie (20) belegt sind.
6. Paneel nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stirnseite (29) der Nutwand (27) und der Übergang von der \ Feder (19) zur Sichtseite des Paneels senkrecht zur Sichtseite
verlaufen.
7. Paneel nach Anspruch 5,
dadurrh gekennzeichnet,
daß die Stirnseite (29) der Nutwand (27) und der Übergang von der Feder (19) zur Sichtseite des Paneels jeweils mit einem stumpfen Winkel in die Sichtseite des Paneels übergehen.
8. Paneel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Folie (20) aus Kunststoff besteht, vorzugsweise eine weichmacherfreie Kunststoff-Folie ist.
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9. Paneel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennze i chnet» daß in das Polystyrol-Hartschaumteil (10) eine Verstärkungseinlage eingeschäumt ist.
10. Paneel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß als Verstärkungseinlage eine Lochplatte (16), vorzugsweise eine Hartfaser-Lochplatte, eingeschäumt ist.
11. Paneel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungseinlage eine wellen- oder zickzackförmige durchlöcherte Platte (31), z.B. in der Art eines Rippenstreckmetalls, eingeschäumt ist.
DE19838317454 1983-06-15 1983-06-15 Paneel Expired DE8317454U1 (de)

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