DE8317287U1 - Flüssigkeitstank, vorzugsweise für fotografische Verarbeitungsgeräte, mit flüssigkeitsdichten Kabeldurchführungen - Google Patents
Flüssigkeitstank, vorzugsweise für fotografische Verarbeitungsgeräte, mit flüssigkeitsdichten KabeldurchführungenInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
- H02G3/02—Details
- H02G3/08—Distribution boxes; Connection or junction boxes
- H02G3/18—Distribution boxes; Connection or junction boxes providing line outlets
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Description
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AGFA-GEVAERT
Aktiengesellschaft D-5090 Leverkusen
Patentabteilung
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Flüssigkeitstank, vorzugsweise für fotografische Verarbeitungsgeräte,
mit flüssigkeitsdichten Kabeldurchführungen
Die Neuerung betrifft einen Flüssigkeitstank, vorzugsweise für fotografische Verarbeitungsgeräte, mit einer
flüssigkeitsdichten Durchführung von Kabeln und ähnlichem durch eine Tankwand unter Verwendung von konischen
Dichtungsteilen.
Flüssigkeitsdichte Durchführungen von Kabeln oder Leitungen oder dergleichen sind bekannt, beispielsweise
durch die DE-AS 16 40 968. Dabei wird ein das durchzuführende Kabel umgebender, konischer Dichtungsring zwischen
zwei miteinander über ein Gewinde zu verschraubende starre Teile gepreßt. Diese bekannte Ausführung
ist zum einen nur für die flüssigkeitsdichte Durchführung eines Rohrs geeignet. Außerdem wird dabei das
Dichtungsteil beim Gegeneinanderverdrehen der zu verschraubenden starren Teile Scherkräften ausgesetzt, die
seine Lebensdauer verringern.
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Der Neuerung Ii6gt die Aufgabe zugrunde, eine Dichtungseinrichtung
für die flüssigkeitsdichte Durchfüh- - rung von Kabeln oder dergleichen durch Tankwände zu
schaffen, die die Durchführung mehrerer Kabel auf einfache und leicht auszuwechselnde Weise unter Vermeidung
von auf das eigentliche Dichtungsteil wirkenden Scherkräften ermöglicht.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß gelöst durch die Merkmale des Hauptanspruchs. Weitere vorteilhafte Merkmale
der Neuerung sind den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung entnehmbar.
Die Neuerung wird anhand einer Zeichnung näher erläutert,
die eine teilweise geschnittene Ansicht einer neuerungsgemäßen Anordnung zur flüssigkeitsdichten Kabeldurchführung
durch Tankwände vor dem Zusammenbau zeigt.
In Verarbeitungsmaschinen für fotografische Schichtträger
erfolgt der stattfindende chemische Prozeß in Verarbeitungstanks,
in die Film- oder Papiertransporteinheiten eingesetzt sind. Die in den Tanks befindliche
Verarbeitungsflüssigkeit muß zur Verbesserung der chemischen Reaktionen teilweise beheizt werden in Verbindung
mit einer Temperaturregelung. Die Heizelemente, Temperaturregler oder ähnl. werden meistens durch die
Tankwände 1 in die Flüssigkeit geführt, was Durchbrechungen in der Tankwand zur Folge hat, die abzudichten
sind.
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Die Abdichtung dieser Durchführungen ist bisher sehr
aufwendig und kostenintensiv gestaltet worden, z. B. , durch angeschweißte Flansche, VerschfäUbungeü Und
O-Ringe oder statisch fixiert durch Einschweißen, KIe-S
ben oder ähnliches.
Demgegenüber weist entsprechend der Neuerung die Tankwand 1, durch die Kabel 6 bis 11, Heizleitungen, Röhre
cder ähnliches hindurch in einen nur abgebrochen dargestellten Tank geführt werden sollen, einen Durchbruch
la, Ib zur Durchführung auf» der durch zwei koaxiale,
bezüglich ihrer Flächengestalt ähnliche, in Richtung der Achse 2 hintereinanderliegende Ausnehmungen
la, Ib gebildet wird. Die beiden Ausnehmungen la, Ib haben ζ. B. Kreiszylinderform mit unterschiedlichen
Durchmessern, wobei die zylindrische Ausnehmung Ib mit dem kleineren Durchmesser innen liegt. Dadurch entsteht
zwischen den beiden den Durchbruch bildenden Ausnehmungen la, Ib ein Absatz, in den sich eine nun zu beschreibende
Dichtungseinheit 3,4,5 einschmiegt. Die Grundfläche der Ausnehmungen la, Ib könnte im Bedarfsfalle
aber auch quadratisch oder rechteckig sein.
Die Dichtungseinheit weist eine Dichtungsgummi - oder
Weichkunststoffplatte 3 auf, die einzelne Bohrungen 3b
für jedes der durchzuführenden Kabel 6 bis 11 und je eine Bohrung 3b bzw. ein Kabel umgebende zum Tankinneren
vorstehende, konische Vorsprünge 3a sowie eine nahe ihrem Rand gelegene Dichtungsrille 3g besitzt. Zwischen
der Dichtungsplatte 3 und der Tankwand 1 ist eine im
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wesentlichen starre Platte 4, z. B. Kunststoff- oder
Metallplatte, vorgesehen mit zu den konischen Vorsprimgen
3a etwa komplementären, jedoch im Querschnitt etwas kleineren Durchbrüchen 4a und einem zu der Dichtungsrille
3c etwa komplementären, jedoch im Querschnitt größeren Randwulst 4b.
Zur flüssigkeitsdichten Durchführung der Kabel 6 -bis 11
werden diese durch den Tankwanddurchbruch la, 1 b in
das Tankinnere und mit ihren freien Enden durch die zugeordneten Durchbrüche 4a der starren Platte 4 und die
Bohrungen 3b gesteckt. Dann werden die konischen Vorsprünge 3a der Dichtungsplatte 3 in die etwa komplementären,
aber engeren Durchbrüche 4a bzw. die Dichtungsrille 3c über den Randwulst 4b gesteckt, wobei immer
die entsprechenden Teile der Dichtungsplatte 3 zusammengedrückt werden und die starre Platte 4 in die Dichtungsplatte
3 eingebettet wird. Diese Einheit wird dann in Ausnehmung la der Tankwand 1 eingesetzt, wobei die
starre Platte 4 infolge ihrer Ausdehnung an dem Absatz zwischen den Ausnehmungen la, Ib zur Auflage kommt. Die
Dichtungsplatte hat dabei wiederum einen etwas größeren Durchmesser als die Ausnehmung la, so daß sie in diese
hineingepreßt wird. Schließlich ist noch eine Abdeckplatte 5 vorgesehen, die ebenfalls Bohrungen 5a für die
einzelnen durchzuführenden Kabel 6 bis 11 an den entsprechenden Stellen aufweist und die unter Zusammenpressung
der Dichtungsplatte 3 in der Ausnehmung la und in den Durchbrüchen 4a an die Tankwand 1 mittels
Schrauben angeschraubt wird.
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Es ist zweckmäßig, daß die Dichtungsrille 3c und der Dichtungswulst 4b je einen ähnlichen trapezförmigen
, Querschnitt haben, wobei der Querschnitt des Wulstes 4b
etwas größer ist, damit die Ränder der Rille 3c gegen die Wand der Ausnehmung la gepreßt werden. Dadurch erhält
die starre Platte 4 eine kegelstumpfförmige Gestalt,
die in eine hohlkegelstumpfförmige Kontur der
Dichtungsplatte 3 eingreift. Um große Dichtungsflächen
besonders auch in axialer Richtung zu erhalten, ist die Tiefe der Ausnehmung la im Vergleich zu der der Ausnehmung
Ib groß gewählt. Statt die Abdeckplatte 5 an die Tankwand 1 mit Schrauben anzuschrauben, könnte sie auch
mittels Spanner oder Klemmen angepreßt werden.
Die neuerungsgemäße Anordnung weist die folgenden Vorteile
auf:
1. Es ist eine große Dichtungsfläche vorhanden, da
sämtliche Berührungsflächenteile, insbesondere Konusflächen, der Dichtungsplatte 3 angepreßt
werden und als Dichtungsflächen wirksam sind.
2. Es sind keine besonderen, schwierig herzustellenden Bauteile, wie Flansche oder Gewinde
größeren Durchmessers erforderlich.
3. Die Dichtungsplatte 3 wird nur zusammengepreßt und ist keinerlei Scher- oder Drallkräften unterworfen.
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4. Im Reparaturfall ist die ganze Dichtungseinheit 3, 4 einfach und zeitsparend auszuwechseln,
5. Es lassen sich beliebig viele Durchführungen 5 mit einer entsprechend ausgestalteten Dichtungseinheit
3, 4 abdichten.
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Claims (8)
1. Flussigkeitstank, verzugsweise für fotografi-S
sehe Verarbeitungsgeräte, mit einer flüssig
keitsdichten Durchführung von Kabeln und ähnlichem durch eine Tankwand unter Verwendung von
konischen Dichtungsteilen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tankwand (1) einen Durchbruch (la, Ib) aufweist, der durch zwei koaxiale, bezüg
lich ihrer Flächengestalt ähnliche, in Achsrichtung (2) hintereinanderliegende Ausnehmungen
CIa, Ib), vorzugsweise hohlzylindrische
Ausnehmungen, unterschiedlicher Größe gebildet wird, iaß in den durch die größere, außen liegende
ausnehmung (la) gebildeten Bereich des Durchbruchs (la, Ib) eine komplementär geformte
Dichtungseinheit (3, 4) einsetzbar ist, die von außen nach innen aus einer Dichtungsgummmi-
oder Weichkunststoffplatte (3) mit Bohrun
gen (3b) für die durchzuführenden Kabel (6 bis
11) und diese nach innen umgebenden konischen Vorsprüngen (3a) sowie mit einer nahe ihrem
Rand gelegenen Dichtungsrille (3c) und aus einer im wesentlichen starren Platte (4) mit zu
den konischen Vorsprüngen (3a) etwa komplementären, jedoch im Querschnitt kleineren Durchbrüchen
(4a) und einem zu der Dichtungsril-Ie
(3c) etwa komplementären, jedoch im Querschnitt größeren Randwulst (4b) besteht, und
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daß die starre Platte (4) mittels einer an der Tankwand CD befestigbaren, Bohrungen (5a) für
die Kabel (6 bis 11) aufweisenden Abdeckplatte (5) in die Dichtungsplatte (3) und letztere
in die größere Ausnehmung (la) der Tankwand (1)
preßbar sind.
2. Flussigkeitstank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Flächenausdehnung üsr Dichtungsplatte (3)größer als die der größeren
Tankwandausnehmung (la) ist.
3. Fluss igkeits tank nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dichtungsril-Ie (3c) und der Dichtungswulst (4b) trapezför
migen Querschnitt haben.
4. Flüssigkeitstank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
starre Platte (4) kegeistumpfförmig ausgebildet
ist und in eine hohlkegelstumpfförraige Kontur
der Dichtungsplatte (3) einsezbar ist.
5. Flüssigkeitstank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die der
kleineren Tankwandausnehmung (Ib) zugewandte Fläche (4c) der starren Platte (4) größer als
die Fläche der kleineren Tankwandausnehmung (Ib) ist.
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6. Flüssigkeitstank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die §,
• größere Tankwandausnehmung (la) bzw. die Dich- [''"
ttlngseinheit (3, 4) tierer sind als die kleine- ;,j
re Tankwandausnehmung (Ib). !
7. Flüssigkeitstank nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (5) mit der Tankwand (1) mittels
Schrauben verschraubbar bzw. verschraubt ist. <
8. Flüssigkeitstank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte
(5) durch Klemmen mit der Tankwand verspannt ist*
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19838317287 DE8317287U1 (de) | 1983-06-14 | 1983-06-14 | Flüssigkeitstank, vorzugsweise für fotografische Verarbeitungsgeräte, mit flüssigkeitsdichten Kabeldurchführungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19838317287 DE8317287U1 (de) | 1983-06-14 | 1983-06-14 | Flüssigkeitstank, vorzugsweise für fotografische Verarbeitungsgeräte, mit flüssigkeitsdichten Kabeldurchführungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8317287U1 true DE8317287U1 (de) | 1983-09-01 |
Family
ID=6754225
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19838317287 Expired DE8317287U1 (de) | 1983-06-14 | 1983-06-14 | Flüssigkeitstank, vorzugsweise für fotografische Verarbeitungsgeräte, mit flüssigkeitsdichten Kabeldurchführungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8317287U1 (de) |
-
1983
- 1983-06-14 DE DE19838317287 patent/DE8317287U1/de not_active Expired
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