DE83089C - - Google Patents

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DE83089C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B29/00Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling
    • C09B29/0025Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from diazotized amino heterocyclic compounds

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Thiazole And Isothizaole Compounds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In der Patentschrift Nr. 79214 (dritter Zusatz zu Nr. 63951) ist ein Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes aus der Diazoverbindung des p-Amidophenylbenzthiazols beschrieben.
Die genannte Base kann durch die nächst höhere homologe gemischte Thiobase ersetzt werden. Man erhält sie durch Erhitzen von m-Xylidin, Anilin und Schwefel.
Zur Darstellung verfährt man zweckmäfsig wie folgt:
12,2 kg m-Xylidin, 10 kg Anilin und 12 kg Schwefel werden unter Umrühren 24 bis 30 Stunden unter allmäliger Steigerung der Temperatur auf 160 bis 205 ° erhitzt. Die Reaction ist beendet,. sobald die Schwefelwasserstoffentwickelung sehr gering geworden ist. Man löst die erkaltete Schmelze alsdann in einem Gemisch gleicher Gewichtstheile Schwefelsäure und Wasser und fällt aus der geklärten Lösung durch Zusatz von mehr Wasser das Sulfat der neuen Base aus. Dasselbe wird durch Umkrystallisiren gereinigt und mittelst Soda in die Base übergeführt.
Zweckmäfsig wird das direct erhaltene Sulfat auf den neuen Farbstoff verarbeitet.
Im Anschlufs an die Bezeichnung der Base des französischen Patentes Nr. 216086 soll sie als ρ - Amido - m - tolylbenzthiazol bezeichnet werden. Die Base, welche noch nicht näher beschrieben worden ist, krystallisirt aus Benzol oder Alkohol in gelben derben Krystallen. Ihre alkoholische Lösung fluorescirt grünlichgelb , bei starker Verdünnung bläulich. Der Schmelzpunkt der Base liegt bei 1900 und ihre Acetylverbindung krystallisirt aus Alkohol in feinen weifsen Nädeichen vom Schmelzpunkte 206 °.
Die Darstellung des Farbstoffes aus der Diazoverbindung dieser Base und a-Naphtol-ε-disulfosäure schliefst sich völlig der in den eingangs erwähnten Patenten beschriebenen an. Man hat nur die dort angegebene Menge der Thiobasen bezw. ihrer Sulfate zu ersetzen durch 14,45 kg Amidotolylbenzthiazolsulfat.
Der entstehende neue Azofarbstoff färbt ungeheizte Baumwolle roth, er besitzt gegenüber Alkalien, Säuren, Licht und Luft die gleiche Beständigkeit wie die Farbstoffe des Haupt-Patentes und der Zusatz-Patente. Er unterscheidet sich von den Farbstoffen des Haupt-Patentes durch eine etwas gelbere und daher für viele Zwecke besonders gewünschte Nuance.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Darstellung eines Baumwolle direct roth färbenden Azofarbstoffes, darin bestehend, dafs man in dem Verfahren des Patentes Nr. 63951 bezw. seinen Zusätzen die dort angewendeten Thiobasen durch p-Amidom-tolylbenzthiazol ersetzt.
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