DE830296C - Reproduktionskamera - Google Patents

Reproduktionskamera

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Publication number
DE830296C
DE830296C DEG3006A DEG0003006A DE830296C DE 830296 C DE830296 C DE 830296C DE G3006 A DEG3006 A DE G3006A DE G0003006 A DEG0003006 A DE G0003006A DE 830296 C DE830296 C DE 830296C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
camera
reproduction
darkroom
bellows
original
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Expired
Application number
DEG3006A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Groyen
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE830296C publication Critical patent/DE830296C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/323Copying cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Studio Devices (AREA)

Description

  • Reproduktionskamera Für Reproduktionszwecke werden bisher üblicherweise Horizontalkameras auf Schwingstativ oder an 13rückeii schwingend aufgehängt und sog. Vertikalkameras benutzt.
  • Diese Kameratypen haben gemeinsam, daß das Bild auf der Mattscheibe in der Durchsicht betrachtet wird, und (laß mit Hilfe von Kassetten das Aufnahmematerial in die Kamera gebracht wird. Die Verwendung von Kassetten bringt den Nachteil, daß das Aufnahmematerial in einer Größe Verwendung finden muß, welche weit über das eigentliche Maß hinausgeht. Die Bedienung der Geräte geschieht vornehmlich außerhalb der Dunkelkammer.
  • Die Erfindung bezweckt, diese Mängel abzustellen, was dadurch erreicht wird, daß. die Kamera mit einem nach rückn-ärts gegen eine Öffnung in der Dunkelkammer offenen Balg ausgerüstet ist, dessen oben auf (lern Balg angeordnete Optik mit einem Prisma ausgestattet ist zur Aufnahme der in senkrechter Giene in einem im Abstand zum Aufnahmegerät verstellbaren Originalhaltel)rett befestigten Objekte und deren Wiedergabe als Draufsichtsbild in horizontaler Ebene.
  • Es ist hierbei die Aufhängebahn für das Originalhaltebrett schräg abfallend angeordnet, so daß das Originalhaltebrett durch entsprechendes Verschieben auf dieser Schrägbahn stets zur Kameramitte eingestellt werden kann.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in schematischer Darstellung gezeigt.
  • In der Dunkelkammerwand a ist eine Öffnung h vorgesehen. In dem anschließenden Nebenraum, der die Kamera aufnimmt, ist beispielsweise eine Doppelschiene c an der Decke d in schräg nach unten verlaufender Anordnung, beispielsweise mittels der Federn e, in den Punkten f elastisch aufgehängt.
  • Mit der Doppelschiene c in fester Verbindung steht die Wand g, mit der der Balg k mit dem Objektivhaltebrett 1i und der Fundam,entplatte I in Verbindung gebracht ist. Der Balg k ist gegen die Dunkelkammer offen (Öffnung m), so daß von der Dunkelkammer aus der Einblick in den Balg k frei ist. Auf dem Brett h ist die Kameraoptik mit dem Prisma i angebracht. Die Abdichtung zur Dunkelkammerwand a erfolgt beispielsweise mittels elastischer Abdichtungen n und na, die jalousieartig ausgebildet sein können.
  • Die Bedienung der Kamera erfolgt von der Dunkelkammer aus durch die geöffnete Balgseite. Der Fotograf erhält nunmehr bei der Einstellung ein Draufsichtsbild auf der Grundplatte o. Hier legt er zur Belichtung an die Stelle, wo das projizierte Bild auftrifft, das knappgehaltene Aufnahmematerial, entweder Platten- oder Filmmaterial. Ein Raster p wird für Rasteraufnahmen jeweils in dem gewünschten Abstand eingelegt. Die Bedienung der Optik i, d. h. Blendehgröße, Öffnen und Schließen der Optik, reguliert der Fotograf praktisch in der Kamera.
  • Um bei der Aufnahme jeweils das Bild möglichst in Kameramitte zu haben, wird das Originalhaltebrett q, das mit der Beleuchtungseinrichtung u gleichzeitig gekoppelt ist, an den Tragschienen c aufgehängt. Durch diese schräge Anordnung der Halteschienen c wird erreicht, daß bei Vergrößerungen, wo der Kameraauszug lang ist und die Optik hoch steht, ebenfalls das Originalhaltebrett q sich in Hochstellung befindet, so daß Bildmitte der Optik i und Objektmitte in einer Linie liegen. Wird verkleinert, so daß die Optik i die gestrichelte Stellung einnimmt, so wird auch das Originalhaltebrett q mit der Beleuchtungseinrichtung u in eine entsprechende tiefere Stellung übergeführt, wie dies gestrichelt angedeutet ist und sich ebenfalls wieder Optik und Objekt in einer Höhe befinden.
  • Durch entsprechende Antriebs- und Einstelleinrichtungen, wie Bowdenzüge, Scherensysteme, Spindeln o. dgl., werden von der Dunkelkammer aus Kameraauszug und Abstand des Originalhaltebrettes zur Optik eingestellt. Diese Bedienungskonstruktionen können natürlich zweckmäßigerweise so gehalten werden, daß die Einstellung sowohl in der Dunkelkammer als auch außerhalb im Aufnahmeraum vorgenommen werden kann. Durch das Anbringen entsprechender Einstellskalen läßt sich die Arbeit am Gerät noch wesentlich erleichtern.
  • Die Erfindung gestattet es, schnell und rationell unter Ausnutzung selbst der kleinsten Filmreste Aufnahmen herzustellen, die dann sofort in der Dunkelkammer verarbeitet werden. Das umständliche Einlegen, Transportieren und Einhängen der Kassette kommt in Wegfall. Die Größeneinstellung und Schärfe können nunmehr iai der Draufsicht gemessen werden, und es werden gleichzeitig durch die Glasstärke der 'Mattscheibe auftretende Differenzen vermieden. Praktisch kann nunmehr die Bedienung des Gerätes in der Kamera selbst erfolgen, so daß nur noch das Auswechseln der Vorlagen außerhalb der Dunkelkammer vorgenommen werden muß, was durch billige Hilfskräfte geschehen kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Reproduktionskamera, dadurch gekennzeichnet, daß die Kamera mit einem nach rückwärts gegen eine Öffnung in der Dunkelkammer offenen Balg ausgerüstet ist, dessen oben auf dem Balg angeordnete Optik mit einem Prisma ausgestattet ist zur Aufnahme der in senkrechter Ebene an einem im Abstand zum Aufnahmegerät verstellbaren Originalhaltebrett befestigten Objekte und deren Wiedergabe als Draufsichtsbild in horizontaler Ebene.
  2. 2. Reproduktionskamera nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, <laß die Aufhängebahn für das Originalhaltebrett schräg abfallend angeordnet ist, so daß das Originalhaltebrett durch entsprechendes Verschieben auf dieser Schrägbahn stets zur Kameramitte eingestellt werden kann.
  3. 3. Reproduktionskamera nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungseinrichtung mit dem Originalhaltebrett gekoppelt, d. h. mit diesem zusammen, an der Schrägbahn hängend, verschiebbar ist.
DEG3006A 1950-07-08 1950-07-08 Reproduktionskamera Expired DE830296C (de)

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DEG3006A DE830296C (de) 1950-07-08 1950-07-08 Reproduktionskamera

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DE830296C true DE830296C (de) 1952-02-04

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