DE82976C - - Google Patents

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DE82976C
DE82976C DENDAT82976D DE82976DA DE82976C DE 82976 C DE82976 C DE 82976C DE NDAT82976 D DENDAT82976 D DE NDAT82976D DE 82976D A DE82976D A DE 82976DA DE 82976 C DE82976 C DE 82976C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/28Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
    • B07B1/38Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens oscillating in a circular arc in their own plane; Plansifters

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung, betrifft eine Zellensicht- und Sortirmaschine, deren Sichtkörper und Sichtzellen in senkfechten Kreisbahnen ohne Drehung um ihre eigene Achse schwingen, und die Maschine verfolgt den Zweck, das Sichtgut in mehrere Sorten von verschiedenen Feinheitsgraden zu zerlegen. Bei der Maschine sind Sichtkanäle vorhanden; dieselben werden von Leisten α gebildet, über welche die Gaze b vollständig oder theilweise gespannt ist. Die Leisten α sind so schwach gehalten, dafs eine Vibration der Kanäle bezw. der Gaze b während der Schwingbewegung eintritt, wodurch sich ein Reinhalten der Gaze von ansetzenden feinen Theilen des Sichtgutes von selbst ergiebt. Das ungesichtete Gut gelangt bei c in den auf- und abwärts schwingenden Sichtkörper. Dieser besteht aus einer Anzahl Kanäle d1d2d3..., welche über einander angeordnet und ringsum mit Sichtgaze bespannt sind. Jeder Sichtkanal ist durch eine Zwischenwand e in zwei Sichtkammern getheilt. Mittels dieser Zwischenwände e, welche mit entsprechend angepafster Sortirgaze bespannt sind, erfolgt die Sortirung des ungesichteten bezw. theilweise gesichteten Gutes in Schalen, Gries und Dunst, während die Aufsenwände b b der Kanäle nur die feinste Sorte Mehl durchfallen lassen. Das Sichtgut fällt zunächst in den Kanalraum fK Es wird bei der aufrecht kreisenden Bewegung des Sichtkörpers gegen die Wandung des Raumes geworfen, und es fällt dann bei g feines Mehl nach aufsen ab, während durch das grobe Gewebe der Zwischenwand e grobe Griese, mittlere und feine Griese, feines Mehl und Dunst in den oberen Kanal dl gelangen, wo sich wieder feines Mehl absondert und das übrige Gut seitwärts transportirt wird. Dieser Transport erfolgt durch Anwurf auf schmale, schräge Flächen h (Fig. 2). Dadurch wird das Sichtgut in den darunter befindlichen Kanal d'2 geleitet. In der Kammer/1 ist die grobe Schale zurückgehalten worden und wird dieselbe ebenfalls in gleicher Weise durch solche schräge Flächen h über Abfallkanal t nach der darunter befindlichen Abtheilung f2 geführt, wo noch etwa in den Schalen enthaltener grober oder feinerer Gries etc. durch die Zwischenwand e in die zweite Kanalabtheilung d'1 getrieben wird, während die reinen Schalen bei i in das Freie gelangen. Dieser Vorgang wiederholt sich mit dem Gries, mit dem Mehlgemenge in den darunter liegenden Kanälen d3 d* dh da . . . und fällt die mehr vom Mehle befreite Waare immer in die nächstfolgende Abtheilung, so dafs bei k beispielsweise grober Gries, bei I feiner Gries abgeleitet wird, während das feine Mehl bei m m aus der Sichtmaschine tritt.
Die Anordnung der Kanäle bezw. Sichtzellen über einander kann beliebig fortgesetzt werden. η sind Wurfleisten, welche den Zweck haben, das Sichtgut von der Sortirgaze hinweg zu führen, damit es nicht zurück- und durch dieselbe geworfen wird.
Anstatt einer Sortirwand e in jeder Zelle können deren mehrere e1 e2 e3 angeordnet werden, wie Fig. 3 und 4 veranschaulichen. Die Kammern I, II, III nehmen dann die Schalen auf und führen dieselben bei 0 ab. Die Kammern IV, V und VI dienen für groben Gries mit dem Auslauf ρ, die Kammern VII,

Claims (1)

  1. VIII und IX für mittleren Gries mit Auslauf q, die Kammern X, XI und XII für feinen Gries mit Auslauf r, während in den ä'ufseren Räumen des Sichtkörpers s s das Mehl austritt und am unteren Ende des Sichtgehäuses abgeführt wird.
    Patent-Ansrruch:
    Senkrecht schwingende Zellensichtmaschine mit einzelnen von feiner Gaze ganz oder theilweise umgebenen fortlaufenden, über einander oder neben einander angeordneten Kanälen, welche durch Sortirwände e e1 e2 e3 derart in Kammern eingetheilt sind, dafs das feinste Sichtgut immer durch den Sichtbezug der einzelnen Abtheilungen eines Kanales hindurchtritt^ während das gröbere Sichtgut jedesmal durch die Sortirwände e geht und in den übrigen Abtheilungen eines Kanales und der folgenden Kanäle nach seinem Feinheitsgrad weiter gesichtet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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