DE828504C - Gegenstand, insbesondere Schuhsohle, mit Zonen verschieden grosser Durchbiegungsfaehigkeit und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Gegenstand, insbesondere Schuhsohle, mit Zonen verschieden grosser Durchbiegungsfaehigkeit und Verfahren zu deren Herstellung

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DE828504C
DE828504C DEP17704A DEP0017704A DE828504C DE 828504 C DE828504 C DE 828504C DE P17704 A DEP17704 A DE P17704A DE P0017704 A DEP0017704 A DE P0017704A DE 828504 C DE828504 C DE 828504C
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DE
Germany
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sole
hard
zones
soft
shoe
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Expired
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DEP17704A
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English (en)
Inventor
Konrad Brendel
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HERMANN HAASE NACHF INH ING HE
Original Assignee
HERMANN HAASE NACHF INH ING HE
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B3/00Footwear characterised by the shape or the use
    • A43B3/12Sandals; Strap guides thereon
    • A43B3/128Sandals; Strap guides thereon characterised by the sole

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Gegenstand, insbesondere Schuhsohle, mit Zonen verschieden großer Durchbiegungsfähigkeit und Verfahren zu deren Herstellung Es ist bereits Iwkannt, Gegenstände, insbesondere Schubsohlen, mit Scliichten bzw. Zonen verschieden großer Durchbieggungsfähigkeit herzustellen, indem beispielsweise die Obersohle aus Kautschuk oder ähnlichem Werkstoff, die Untersohle dagegen aus Spaltleder o. dgl. gebildet wird und diese beiden Sohlen miteinander durch eine Vielzahl von über die ganze Sohle zorienweise, ungleich verteilten Täksen von der Länge der beiden Sohlenstärken verbunden werden. Die Verwendung ungleichförmigür Werkstoffe erfordert die Benutzung besonderer Verbindungsmittel und birgt immer die Gefahr eines Auseinanderfallens der Gegenstände an den Trennftigen in sich. Man hat ferner bereits eine Schuhsohle aus Kautschuk oder ähnlichem Werkstoff hergestellt und in diesen Werkstoff biegungsfeste Unterstützungen, beispielsweise aus Metall, Holz o. dgl., eingebettet, die den kleinen Zehenteil und die sonst unterstützungsbedürftigen Teile der Schuhsohle versteifen, während die Fußgelünk- und Zehenpartie der Sohle ihre #ursprüngliche Biegsamkeit beibehält, Die Verschiedenartigkeit in der Biegsainkeit der einzelnen Sohlenteile hat man ferner dadurch herbeigeführt" daß man den starren Teil der Schuhsohle aus einem schwer biegsamen Hartleder, den nachgiebigen Sohlentcil aber aus weichem Gummi herstellte und beide Teile wasserundurchlässig verband oder aber die ganze Sohle aus hiegungsfestem Werkstoff anfertigte und die Teile, indenen eine größere Biegsamkeit erwünscht ist, durch Einkerbungen oder Aussparungen schwächte. Alle diese Maßnahmen zerstören die einheitliche Zusammensetzung und den Zusammenhalt der Sohle und begünstigen ein Eindringen vonFeuchtigkeit zwischen die,einzeln-en Schichten durch die Trennfugen oder Aussparungen hindurch. Dadurch ist die Gefahr einer Zerstörung der Sohle in all-er Regel gegeben.
  • Gegenstand der Erfindung ist demgegenüber eine aus einem einheitlichen Grundstoff bestehen-de Schuhsohle oder ein sonstiger Gegenstand mit Zonen verschieden, großer Durchbiegungsfähigkeit, bei dem die Härte bzw. Biegsamkeit des Grundstoffes durch eine zonenweise, verschieden gehaltene lkhandlung in dereinen oder anderen Richtung abgeändert ist. Vorzugsweise wird dabei die Sohle im Fers,enteil bis zur Höhe des Fußgelenkes -und am vorderen E, nde des Zehenteiles hart und unnachgiebig, in dem dazwischenliegenden Solllenmittelt ei il da" gegen weich und biegsam gehalten. Die Sohle kann auch in ihrem Mittelteil durch wechselweise .-Anordnung quer verlaufender harter und weicher Zonetistreifen -eine größere Geschmeidiglkeit und Durchbiegungsfäbigkeit erhalten. Sie kann ferner zusätzlich oder ausschließlich waagerechte Schichteil verschiedener Biegungsfähigkeit aufweisen, von denen die untere, die Lauffläche des Schulies bildende Schicht hart und steif, die obere, der Brandsohle zugewandte und mit dies-er zu verbindende Schicht dagegen weich und gut verklebbar ausgebildet sind. Zur Herstellung derartiger Gegenstände, insbesondere Schubsohlen, wird zunächst der verschieden harte Rohstoff in der gewünschten streifen- oder schichtenweisen Verteilung in die zur Herstellung der Gegenstände benutzte Form eingelegt und darauf in üblicher Weist zum Gelieren gebracht. Es kann auch in die Form zunächst der 3 zur Herstellung der Gegenstände benutzte Grundstoff in einheitlicher Zusammensetzung eingeführt und darauf diesem Grundstoff eine mehr oder -,veniger große Menge von Spänen verwandter, aber hinsichtlich der Biegsamkeit verschiedenartiger Stoffe in entsprechend abgestufter Verteilung zugesetzt und darauf die gesamte Masse zum Gelicren gebracht werden. Dem in die Form eingeführten Grundstoff können ferner zonenweise verschiedene Mengen von Weichmachern oder verschiedenartige \\ eichmacher zugesetzt werden, um die ungleichförmige Durdhbiegungsfähigkeit des Gegenstandes zu erlialten. Als Grundstoff tür die Herstellung der Gegenstände wird vorzugsweise unchloriertes Volyvinylchlorid und als Zusatzspäne solche aus Polyvinylchlorid oder Vinylpolymerisaten verwendet werden.
  • Die Herstellung von Gegenständen, insbesondere Schuhsohlen und anderen Gegenständen, mit Zonen verschiedener Durchbiegungsfähigkeit aus einem einheitlichen Werkstoff ergibt gegenüber dem be- kannten Verfahren den Vorteil, daßein Eindringen von Feuchtigkeit in die zwischen den einzelnen Zonen oder Schicht-en vorhandenen Trenn- bzw. Übergangsflächen und die dadurch begünstigte Trennung der einzelnen Zonen vollständig ausgeschlossen ist, so daß eine lange Lebensdauer der Gegenstände, insbesondere Sohlen, bei entsprechender Festigkeit gewährleistet ist. Durch die Beimischung von Kunststoffspänen anderer Art zu dem Grundstoff hat man es außerdem in der Hand, das Maß der Durchbiegungsfähigkeit beliebig abzustufen und z. B. schmale steife Zonen mit schmalen biegsamen Zonen abwechseln zu lassen, um eine gute Durchbiegungsfähigkeit zu erzielen, trotzdem aber die Abnutzungsfähigkeit gering zu halten. Bei einer solchen Ausbildung einer Sohle können sich Steine oder sonstige Unübenheiten des Bodens durch die Sohle nicht bemerkbar machen. Der aus solchen schmalen Streifen zusammengesetzte Sohlenteil behält trotz der größeren Festigkeit aber eine durchaus genügende Blegsamkeit, um das Gehen mühelos zu gestalten. Die Herstellung des Absatzes und des Fers-entelles einer Sohle aus hartem, biegungsfestern Stoff verlängert die Tragdauer gerade dieser am meisten der Abnutzung unterworfenen Sohlenteile und gewährleistet außerdem eine gute Abstützung des Fußgewölbes, ohne daß die beim Gehen notwendige Nachgiebigkeit der Schullsohle in den allgrenzenden Sohlenteilen dadurch beeinträchtigt wird. Die Verarbeitung des Werkstoffes ist zudem sehr einfach und erfordert keinerlei mehr oder wenigerumständliche wie dies bei einer Schwächung und verteuernde des Bearbeitung' Sohlenquerschnittes durch Ausnehmungen oder Linkerbungen notwendig ist. Das Verfahren läßt sich auch für kleinere, nur bis zum Fußgelenk reichende Sohlen entsprechend der üblichen Laufsohle anwenden.
  • Zwei Ausführungsform-en einer erfindungsgemäß ausgeführten Schuh- bzNx-. Sandalensohle sind beispielsweise in der Zeichnung veranschaulicht.
  • Abb. i gibt in schaubildlicherDarstellung eine Gesamtansicht einer Sandale mit Halteriernen und Sohle wieder, wobei die Sohle in mehrere waagerechte, hintereinallderliegende Zonen unterteilt ist; Abb. 2 stellt eine Seitenansicht einer Sandalensohle mit senkrecht übereinandtrI:egenden Schichten verschiedener Härte #dar.
  • Bei der Ausführungsi - orin nach Abb- i sind all den Seitenkantell einer buiii,e a nichr-urt sich iilxrkreuztilde Riemen t) durcii #,cliN\-cilieli beiestigt, die den #orderfuß überspannen. Z#,#,ci weitere, clurcii einen E-ers-enriemelic miteinander \erbund-erie und mit Hilte von Schlaufen d zusatilriitrikil,üpfbare Riemen e bzw.eiillial,.eiiN-trsciiluß / sind all den beitenkanten des bandalenabsatzes g fcstgeklebt, so daß der Fuß des Benutzers nach allen Richtungen hin zuverlässig gehalten ist. L)it mit dem Absatz aus einem einlieitlichen Grundstüft, insbesondere unchloriertein Polyvinylchlorid, hergestellte Sandal-ensohle weist #drei Zonen unterschledlicher Biegsamkeit auf. Der Absatz g init dein anschließenden Sohl-enteil bis zur Hölle der strichpunktiert angedeuteten senkrechten Ebene A-A bestelit aus verhältnismäßig hartem, biegungsfest-ein otoft, der auf der Oberseitedür f orm der l,'erse entsprechend ausgehöhlt ist, während die Sandalensohle von der Scheldeebene A-A an bis zu einer in der Hölle der Zehen liegenden Ebene B-13 durch Zusatz von Weichmachern oder aber durch Beitnengung entsprechend weicher Kunstmassespäne, b-,ispielsNvelse aus Polyvinylchlorid oder Vinylpolymerisaten, zu dem unchlorPerten Polyvinylchlorid weicher und. geschmeidiger gchalten ist. Der vordere Zehentcil ist wiederum hart ausgeführt, uni die Abnutzung der besond,ers stark beanspruchten Sohlenspitze möglichst gering zufialten. Zur Erhöhung der Biegsarnkeit der Sohle und der Laufsichcrheit ist diese auf ihrer unteren Lauffläche mit quer verlaufenden Einkerbungen oder Rillen li versehen, so daß sich die Sohle trotz großer Stärke den Bewegungen des Fuß-es weitgehend anpassen kann. Um ein Durchdrücken der Sohle bei geringerer Stärke zu verhüten, können im Bereich des VorderfuSes auch mehrere Zonen aus hartem, biegungsfestem Werkstoff mit Zonen aus weichem, bitgungsf ähigem Stoff abwechseln, damit trotz weitgehender Druckfestigk-eit der Sohle eine gute Durchbiegungsfähigkeit ge-N# alirt bleibt.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 besteht die Sohle i aus zwei in einer waagerechten Trennübene C-C ineinander übergebenden waagerechten Schichten k, 1, von denen die untere, die Lauffläche bildende Schicht k aus hartem, blegungsfestem Stoff besteht, während die obere, mit einer Brand- oder Obt-rsohle zu verbindende Schicht 1 aus weichem, biegsamem Werkstoff gefertigt ist, der sich leicht und zuverlässig mit Leder verkleben läßt. Auf der Unterseite der Sohle sind wiederum Rillen h vorgesehen, die eine Nachgiebigkeit der Sohle ohne Verringerung der Abnutzungs- und Druckfestigkeit sicherstellen. Zur \"crbesserun,g der Gehsicherheit sind im Absatz Ausnehmungen m vorgesehen, wie sie bei Gummiabsätzen an sich bekannt sind. Gegehenenfalls kann auch die untere Schicht durch Zusatz verschieden großer Mengen von Weichmachern oder weichen Kunstmassespänen in gleicher \\'eise #,vie bei der Ausführung nach Abb. i in mehrere Zonen unterschiedlicher Härte aufgeteilt werden, um das Gehen müheloser zu gestalten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gegenstand, insbesondere Schuhsohle, mit Zonen verschieden großer Durchbiegungsfähigk5 el kcit, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem einheitlichen Grundstoff besteht, der durch eine die Härte der einzelnen Zonen beeinflussende Behandlung eine ungleichartige Durchbiegungsfähigkeit erhalten hat.
  2. 2. Schühsohle nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß die Sohle (a) im Fersenteil bis zur Höhe des Fußgelenkes (A-A) und am vorderen Ende des Zehenteiles (B-B) hart und unnachgiebig, in dem dazwischenliegenden mittleren Sohlenteil dagegen weich und biegsam gehalten ist. 3. Schuhsohle nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohle (a) in ihrem Mittelteil durch wechselweise Anordnung quer verlaufender harter und weicher Zonenstreifen eine größere Gesehmeidigkeit und Biegungsfähigkeit besitzt. 4. Schuhsohl-e nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß sie waagerechte Schichten verschiedener Durchbiegungsfähigkeit aufweist, vondenen die untere, die Lauffläche des Schuhes bildende Schicht (k) hart und steif, die obere, ,der Brandsöhle zugewandte Schicht (1) dagegen weich und gut verklebbar ausgeführt ist. 5. Verfahren zur Herstellung von Gegenständen, insbesondere Schuhsohlen, nach einem der Ansprüche i bis 4"dadu-rch gekennzeichnet, daß der verschieden harte Rohstoff in der ge- wünschten streifen- oder schichtenweisen Unterteilung in die zur Herstellung der Gegenstände benutzte Form eingelegt und darauf zum Cielieren gebracht wird. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch ge- kennzeichnet, daß in die Form zunächst der zur Herstellung der Gegenstände benutzte Grundstoff #in einheitlicher Zusammensetzung cin-geführt, darauf diesem Grundstoff eine mehr oder weniger große Menge Späne verwandter, aber hinsichtlich der Durchbiegungsfähigkeit verschiedenartiger Stoffe in entsprechend abgestufter Verteilung zugesetzt und darauf die ge- samte Masse zum,Getieren gebracht wird. 7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß dem in die Form eingeführten #Grundstoff zonenweise verschiedene Mengen von Weichtnachern oder verschieden,-artige Weichmacher zugesetzt werden. 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Grundstoff unchloriertes Polyvinyl'chlorid und als Zusatz Späne von Polyvinvlchlorid oder Vinylpolymerisaten verwendet werden.
DEP17704A 1948-10-10 1948-10-10 Gegenstand, insbesondere Schuhsohle, mit Zonen verschieden grosser Durchbiegungsfaehigkeit und Verfahren zu deren Herstellung Expired DE828504C (de)

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DE (1) DE828504C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945615C (de) * 1950-04-29 1956-07-12 Engelbert Koelsch Formsohle fuer Schuhwerk
DE1007214B (de) * 1955-09-14 1957-04-25 Alfons Saum Sohlenkern aus durch Kleber gebundenen Fuellstoffen und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2908019A1 (de) * 1979-03-01 1980-09-04 Rolf Sigle Fusstuetzende sohle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945615C (de) * 1950-04-29 1956-07-12 Engelbert Koelsch Formsohle fuer Schuhwerk
DE1007214B (de) * 1955-09-14 1957-04-25 Alfons Saum Sohlenkern aus durch Kleber gebundenen Fuellstoffen und Verfahren zu seiner Herstellung
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