DE828124C - Kleinselbstschalter mit Zeitausloeser und Schnellausloeser - Google Patents

Kleinselbstschalter mit Zeitausloeser und Schnellausloeser

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DE828124C
DE828124C DEP8945A DEP0008945A DE828124C DE 828124 C DE828124 C DE 828124C DE P8945 A DEP8945 A DE P8945A DE P0008945 A DEP0008945 A DE P0008945A DE 828124 C DE828124 C DE 828124C
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DE
Germany
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release
switch
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Expired
Application number
DEP8945A
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English (en)
Inventor
Hans Willmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/12Automatic release mechanisms with or without manual release

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  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description

  • Kleinselbstschalter mit Zeitauslöser und Schnellauslöser An den Kleinselbstschaltern, die einen Zeitauslöser und einen Schnellauslöser haben, sind bisher in der Regel der Zeitauslhser und Schnellauslöser elektrisch in Reibe geschaltet worden. Bei dieser Bauart mußten je nach der Nennstromstärke verschieden gebaute Zeitauslöser und Schnellauslöser verwendet werden. Es hatten also die Selbstschalter verschiedener Nennstromstärke einen voneinander abweichenden Aufbau.
  • Die Erfindung befaßt sich mit der Aufgabe, an den Kleinselbstschaltern den durch die verschiedene Nennstromstärke bedingten abweichenden Aufbau weitgehend zu vermeiden und somit für einen großen Nennstrombereich mit ein und demselben :"\ufl>au des Schalters auszukommen. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe wie folgt gelöst: Für die niedrigste Stromstärke des Nennstrombereiches sind der Zeitauslöser und der Schnellauslöser gebrauchsmäßig unlösbar elektrisch parallel geschaltet. Für die übrigen, höheren Stromstärken des Nennstrombereiches werden zu dieser Parallelanordnung je nach der Nennstromstärke des Schalters Widerstände verschiedener Größe elektrisch parallel geschaltet.
  • Es ist an sich bekannt, an Kleinselbstschaltern den Zeit- und Schnellauslöser elektrisch parallel zu schalten. Diese Parallelschaltung wurde vorgesehen zu dem Zweck, um aus einem Schalter, der für eine Reihenschaltung von Zeit- und Schnellauslöser eingerichtet ist, einen Schalter höherer, insbesondere doppelter Nennstromstärke zu erhalten. Durch diese gebrauchsmäßige Umschaltung werden nur zwei Schalter verschiedener Nennstromstärke geschaffen.
  • Auch ist es bekannt, an Kleinselbstschaltern, die mit einem Zeit- und Schnellauslöser versehen sind, nur zu dem Zeitauslöser je nach der Nennstromstärke v erschiedeneWiderstände parallel zuschalten. Wenn auch hierdurch der Aufbau des Schalters etwas vereinfacht wird, so sind für die verschiedenen Nennstromstärken verschieden ausgebildete Schnellauslöser notwendig. Im folgenden wird die Erfindung an Hand der in der Zeichnung dargestellten Schaltskizze erläutert, die die innere elektrische Schaltung des Kleinselbstschalters wiedergibt.
  • Mit i und 2 sind die Anschlußkontakte des Kleinselbstschalters bezeichnet. 3 sind die ortsfesten Schaltkontakte, die in der Einschaltstellung von dem beweglichen Schaltkontakt ¢ überbrückt werden. Der Zeitauslöser 5 hat einen Bimetallkörper, der unmittelbar stromdurchflossen ist oder mit einer Heizwicklung versehen sein kann. Von dem Schnellauslöser 6 ist nur die Magnetspule dargestellt. An dem Kleinselbstschalter gemäß der Erfindung sind der Zeitauslöser 5 und der Schnellauslöser 6 für den Gebrauch des Schalters dauernd elektrisch parallel geschaltet. Diese Parallelanordnung von Zeit- und Schnellauslöser bildet das Grundelement für den Bereich verschiedener Nennstromstärken des Kleinselbstschalters. Dabei ist eine bestimmte Abstimmung zwischen dem Zeit- und Schnellauslöser Bedingung. Wird diese Parallelanordnung von Zeit- und Schnellauslöser allein verwendet, so ist der Schalter für die niedrigste Strorrjstärke des Nennstrombereiches bestimmt. Bei den übrigen, höheren Stromstärken des Nennstrombereiches werden zu dieser Parallelanordnung von Zeit- und Schnellauslöser Widerstände? verschiedener Größe parallel geschaltet, und zwar mit steigender Nennstromstärke Widerstände 'kleineren Ohmwertes.
  • Durch die Erfindung ist es möglich, für die verschiedenen Stromstärken des Nennstrombereiches mit dem gleichen Aufbau und der gleichen Einstellung sowohl für den Zeitauslöser als auch den Schnellauslöser auszukommen. Dadurch wird eine wesentliche Vereinfachung für die Herstellung und den Zusammenbau der Kleinselbstschalter erreicht. Dadurch, daß an dem Schalter gemäß der Erfindung der Zeitauslöser von einem Strom durchflossen wird, der stets kleiner als der über die Schaltkontakte fließende Strom ist, ist er nicht so hohen Kurzschlußbeanspruchungen ausgesetzt wie ein Zeitauslöser, der allein in dem Selbstschalter verwendet ist oder sich wie bisher in Reihe mit dem Schnelläuslöser befindet. Die erfindungsgemäße Ausbildung des Kleinselbstschalters hat auch den Vorteil, daß durch die Parallelschaltung von Zeit-und Schnellauslöser der Gesamtspannungsverlust an den Auslösern verringert ist. Dieser Vorteil wirkt sich an den Kleinselbstschaltern, die bisher außer dem Zeitauslöser keinen Schnellauslöser wegen des dadurch bedingten höheren Spannungsverlustes haben durften, dadurch aus, daß diese Kleinselbstschalter nunmehr auch mit einem Schnellauslöser versehen werden können, wodurch die Kurzschlußfestigkeit dieser Schalter bedeutend erhöht wird. Auch erfordert der parallel zu dem Zeitauslöser liegende Schnellauslöser nicht einen so großen Bauraum wie der in Reihe mit. dem Zeitauslöser befindliche Schnellauslöser. Es können daher diejenigen.Kleinselbstschalter, die bisher außer dem Zeitauslöser, keinen Schnellauslöser wegen Raummangel haben durften, nunmehr auch mit einem Schnellauslöser versehen werden, was ebenfalls eine Erhöhung der Kurzschlußfestigkeit dieser Art von Selbstschaltern zur Folge 'hat.
  • Der parallel zu schaltende Widerstand kann für jede Nennstromstärke des Schalters ein einziger Widerstandskörper sein, der mit steigender Nennstromstärke einen immer größeren Querschnitt hat. Die Anschlußstellen dieses Widerstandskörpers werden zweckmäßig mit einem gut leitenden Stoff überzogen. Es können auch für die höheren Nennstromstärken mehrere Widerstandskörper verwendet werden, die zweckmäßig von gleicher Form und gleichem Widerstandswert sind, wobei ebenfalls die Anschlußstellen mit einem gut leitenden Stoff versehen sind. Eine solche Anordnung ist in der Fig. 2 dargestellt. Je höher die Nennstromstärke ist, desto größer ist die Anzahl dieser gleichen Widerstandskörper. Wie praktische Versuche gezeigt haben, ist der Spannungsverlust mV an jeder Befestigungsstelle der Widerstandskörper unabhängig davon, ob ein oder mehrere Widerstandskörper verwendet werden, immer praktisch gleich groß. Wie praktische Versuche ebenfalls zeigten, sind besondere Bedingungen für die in der Zeichnung dargestellte Anschraubung der Widerstandskörper nicht zu beachten.
  • Um den Bereich der Stromstärken des Kleinselb,stschalters gemäß der Erfindung nach unten zu erweitern, ist es zweckmäßig, in dem Schalter den Bimetallkörper des Zeitauslösers und die Magnetspule des Schnellauslösers so auszubilden und anzuordnen, daß der Bimetall'körper durch die Magnetspule zusätzlich erwärmt wird. Durch diese Gestaltung ist es möglich, Kleinselbstschalter für sehr kleine Stromstärken mit hoher Auslösekraft und großer Kurzschlußfestigkeit zu bauen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kleinselbstschalter mit Zeitauslöser und Schnellauslöser, dadurch gekennzeichnet, daß für die niedrigste Stromstärke des Nennstrombereiches der Zeitauslöser (5) und Schnellauslöser (6) gebrauchsmäßig unlösbar elektrisch parallel geschaltet sind und für die übrigen, höheren Stromstärken des Nennstrombereiches zu dieser Parallelanordnung je nach der Nennstromstärke des Schalters Widerstände (7) verschiedener Größe elektrisch parallel geschaltet werden.
  2. 2. Kleinselbstschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für den parallel zu schaltenden Widerstand (7) ein oder mehrere Widerstandskörper gleicher Form und gleichen Widerstandswertes verwendet werden.
  3. 3. Kleinselbstschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetspule des elektrisch parallel geschalteten Schnellauslösers (6) zur Beheizung des Bimetallkörpers des Zeitauslösers (5) dient.
DEP8945A 1948-10-02 1948-10-02 Kleinselbstschalter mit Zeitausloeser und Schnellausloeser Expired DE828124C (de)

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