DE825962C - Scharnier fuer Fenster - Google Patents

Scharnier fuer Fenster

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Publication number
DE825962C
DE825962C DEF945A DEF0000945A DE825962C DE 825962 C DE825962 C DE 825962C DE F945 A DEF945 A DE F945A DE F0000945 A DEF0000945 A DE F0000945A DE 825962 C DE825962 C DE 825962C
Authority
DE
Germany
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hinge
wing
hole
pin
bolt
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Expired
Application number
DEF945A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernt Marin Fagerli
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Original Assignee
Individual
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Application granted granted Critical
Publication of DE825962C publication Critical patent/DE825962C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D7/00Hinges or pivots of special construction
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D7/00Hinges or pivots of special construction
    • E05D7/0009Adjustable hinges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description

  • Scharnier für Fenster Die Erfindung bezieht sich auf Scharniere für Fenster, und zwar insbesondere auf Scharniere mit zwei Flügeln, von denen der eine Scharnierflügel gegenüber dem anderen Flügel mit Hilfe eines Zapfens drehbar ist, der in einem von dem anderen Scharnierflügel getragenen Kopf gelagert ist.
  • Erfindungsgemäß besteht dieser Zapfen aus zwei Gliedern, die unter sich mit Hilfe einer geeigneten Kupplung, z. B. einer Klauenkupplung o. dgl., verbunden sind und die durch einen Schraubenbolzen zusammengehalten werden, welcher zentral durch den Zapfen geht und in ein mit Gewinde versehenes Loch in einem Glied des Scharniers eingeschraubt ist.
  • Durch die Zweiteilung des Drehzapfens wird eine rasche und bequeme Montage und gleichzeitig eine sehr genaue Einstellung des Arbeitsdruckes im Scharnier ermöglicht. Ferner umfaßt die Erfindung einige Modifikationen dieses allgemeinen Erfindungsgedankens, welche in der Beschreibung und Zeichnung ersichtlich sind.
  • Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnungen beschrieben, welche verschiedene Ausführungsformen der Erfindung als Beispiele zeigen.
  • Fig. i zeigt in perspektivischer Darstellung eine Ausführungsform der Erfindung in auseinandergenommenem Zustand; Fig. a zeigt die in Fig. i dargestellten Teile in zusammengesetzem Zustand; Fig. 3 zeigt in perspektivischer Darstellung eine weitere Ausführungsform der Erfindung mit auseinandergenommenen Einzelteilen; Fig. 4 zeigt in perspektivischer Darstellung eine dritte, abgeänderte Ausführungsform der Erfindung in auseinandergenommenem Zustand, und Fig. 5 zeigt im Schnitt eine vierte, abgeänderte Ausführungsform der Erfindung.
  • In Fig. i und 2 sind die Scharn,ierflügel mit den Bezugszeichen i bzw. 2 versehen. Am Scharnierflügel 2 ist ein Kopf 3 angebracht, der eine Durchhohrung io hat, um den Scharnierzapfen aufzunehmen. Der Scharnierflügel i hat ein Loch 4. Der Flügel i hat außerdem eine Schulter 5, gegen welche eine gerade Kante 7 eines plattenförmigen Organs 6 anliegt, so daß das erwähnte plattenförmige Organ gehindert wird, sich im Verhältnis zudem Scharnierflügel i zu drehen. Das plattenförmige Organ 6 trägt einen Vorsprung 8, der dazu bestimmt ist, durch das Loch 4 geführt zu werden und sich auf der anderen Seite des Flügels i ein Stück hinaus zu erstrecken. Der Vorsprung 8 ist mit einem axialen, mit Gewinde versehenem Loch ausgerüstet, welches dazu bestimmt ist, das mit Gewinde versehene Ende des Schraubenbolzens 12 aufzunehmen. Außerdem ist das Ende des Vorsprunges 8 mit vorstehenden Klauen oder Rippen 8' versehen, die dazu bestimnit sind, mit entsprechenden Vertiefungen 9' in einem Vorsprung 9 auf der Scheibe i i zusammenzuarbeiten, die in dem Loch io des Scharnierflügels 2 untergebracht wird. Die Vorsprünge 8 und 9 sind in dieser Weise mit Hilfe einer Klauenkupplung miteinander verbunden. Durch die Scheibe i i geht ein Loch 13 für den Bolzen 12. Zwischen der Scheibe i i und dem Scharnierflügel 2 und zwischen dem Scharnierflügel i und dem Ende des Kopfes 3 können, wenn gewünscht, Unterlagsscheiben angebracht werden. Wenn die Teile zusammengesetzt sind und der Schraubenbolzen 12 angezogen ist, wird ausreichende Reibung zwischen den Flächen vorhanden sein, wo evtl. Unterlagsscheiben vorgesehen sind.
  • Falls es gewünscht wird und um größere Reibung zu erzielen, können die Vorsprünge 8 und 9 konisch sein und kann die öffnung io eine entsprechende konische Form haben. Es ist auch möglich, nur einen der Vorsprünge konisch zu machen. Fig. 3 veranschaulicht dies in Verbindung mit einer etwas vereinfachten Ausführungsform der Erfindung. Ein Scharnierflügel 14 hat einen quadratischen Vorsprung 15 mit einer zentralen Gewindebohrung. Der andere Flügel 16 ist mit einem Kopf 17 versehen, der ein konisches Loch hat. In dieses Loch wird ein entsprechendes konisches Organ 18 aufgenommen, welches einen quadratischen Ausschnitt zur Aufnahme des quadratischen Vorsprunges 15 hat. Ein Schraubenbolzen ist durch das konische Organ 18 geführt und in der Gewindebohrung in dem Vorsprung 15 eingeschraubt, wodurch die gewünschte Reibung erzielt wird, teils durch den Druck des Kopfes 17 gegen den Scharnierflügel 14, teils durch die Reibung zwischen dem konischen Organ 18 und dem konischen Loch 17. Falls es gewünscht wird, kann der Schraubenbolzen i9 durch den Scharnierflügel14 und über diesen hinausgehen und an seinem vorstehenden Ende eine angeschraubte Mutter haben.
  • Fig. 4 zeigt eine weitere Modifikation.
  • Die Bezugszeichen 21 und 22 geben die Scharnierflügel an. Der Flügel 21 trägt einen Kopf 23, der eine konische Durchbohrung 24 hat. Diese Bohrung nimmt einen entsprechenden Konus 25 auf, der an seinem engeren Ende mit einem vorspringenden, nicht kreisförmigen Teil 26 versehen ist, welcher einem zu seiner Aufnahme bestimmten Ausschnitt 27 in dem Scharnierflügel 22 entspricht. Durch den nicht kreisförmigen Teil 26 und zum Teil innerhalb des Konus 25 geht eine mit Gewinde versehene Bohrung 28, in welche durch den Ausschnitt 27 im Flügel 22 ein Schraubenbolzen 29, der einen Kopf 30 hat, geschraubt werden kann. Falls gewünscht, kann eine Unterlagsscheibe 30' zwischen den Kopf 30 und den Flügel, 22 eingelegt werden. Durch entsprechendes Anschrauben des Bolzens 29 wird die Reibung zwischen dem konischen, Loch 24 in dem Kopf 23 und dem Konus 25 regliert. Da die Anordnung derart ist, daß der Bolzen 29 von derjenigen Seite eingeschraubt wird, an der der Flügel 22 an dem Fensterrahmen befestigt wird, kann die Stärke des Fensterrahmens reduziert werden, wodurch Holzmaterial gespart wird, und da der Kopf des Bolzens 3o an der Rahmenseite angebracht ist, kann das Scharnier ohne Nachteil sowohl für Fenster mit horizontaler als auch für solche mit vertikaler Drehachse verwendet werden.
  • In Fig. 5 ist es der Scharnierflügel 52, der an dem drehbaren Rahmen befestigt werden soll und der mit einem Kopf 31, der eine konische Bohrung 34 hat, versehen ist. Der Konus 35 trägt auch hier einen nicht kreisförmigen Vorsprung 36, der in einem entsprechend geformten Ausschnitt in dem Scharnierflügel 51 aufgenommen wird. Dieser Scharnierflügel ist auch mit einer Gewindebohrung 32 versehen, in die das mit Gewinde versehene Ende 33 des Bolzens 39 geschraubt wird, nachdem der Vorsprung 36 in den Ausschnitt eingefügt worden ist, wodurch der Grad der Reibung der Anordnung reguliert wird.
  • Die Bohrung 38, die durch den Konus 35 tind den nicht kreisförmigen Teil 36 geht und die den Bolzen 39 aufnimmt, bekommt einen solchen Durchmesser, daß, wenn der Bolzen vollständig in die Bohrung eingeführt worden ist, er frei darin gedreht werden kann, indem die Bohrung einen größeren Durchmesser als die entsprechenden Teile des Bolzens hat. Falls es gewünscht wird, kann der hintere Teil der Bohrung 38 entsprechend dem mit Gewinde versehenen Ende 33 des Bolzens mit Gewinde 38' ausgerüstet werden. Wenn der Bolzen aus dem Schraubenloch 32 herausgeschraubt worden ist, können Gewinde 33 und 38' zusammengeschraubt werden, so daß der Konus und der Bolzen miteinander verbunden werden, und das ganze Scharnier besteht dann praktisch nur aus drei einzelnen Teilen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Scharnier für Fenster mit zwei Scharnierflügeln, von welchen der eine Scharnierflügel gegenüber dem anderen mit Hilfe eines Zapfens drehbar ist, der in einem von dem anderen Scharnierflügel getragenen Kopf angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen aus zwei Gliedern besteht, die mit ihren Enden mit Hilfe einer Klauenkupplung o. dgl., z. B. durch ein quadratisches Verbindungsorgan, ineinander eingreifen und die durch einen Schraubenbolzen zusammengehalten werden, der zentral durch den Zapfen geht und in ein mit Gewinde versehenes Loch in einem der Teile des Zapfens eingeschraubt ist.
  2. 2. Scharnier nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einem Scharnierflügel (i) nicht drehbar verbundenes Zapfenglied (8) durch ein Loch (4) in dem genannten Flügel geführt ist und mit seinem Kupplungsteil in ein Loch (io) in dem Kopf (3) des anderen Scharnierflügels (2) einfügbar ist.
  3. 3. Scharnier nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Zapfenglied (9) auf einer Scheibe (ii) angebracht ist, die gegen den anderen Scharnierflügel (2) gepreßt werden kann, indem das Zapfenglied (9) in das Loch (io) geht, um mit dem ersten Zapfenglied (8) in Eingriff zu kommen. .1.
  4. Scharnier nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß eines oder beide Zapfenglieder konische Form haben und in konischen Bohrungen in dem genannten Kopf drehbar sind.
  5. Scharnier nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Zapfenglied einen quadratischen Vorsprung besitzt und das andere Zapfenglied ein konisches Organ mit einem Ausschnitt von solcher Form bildet, daß der Ausschnitt den genannten quadratischen Vorsprung aufnehmen kann.
  6. 6. Scharnier nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das engere Ende des Konus mit einem vorspringenden Kupplungsglied versehen ist und daß der Konus eine zentrale Bohrung mit Gewinde hat, in welche ein mit einem Schraubkopf versehener Schraubenbolzen eingeschraubt ist.
  7. 7. Scharnier nach Anspruch i oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Konus eine zentrale Durchbohrung hat, in welcher der Schraubenbolzen frei drehbar ist, wenn er ganz eingeführt ist, und wobei das Ende des Bolzens mit Gewinde versehen ist, um mit einer Gewindebohrung in dem anderen Scharnierflügel zusammenzuarbeiten. B. Scharnier nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Bohrung an dem weiteren Ende des Konus einen mit Gewinde versehenen Teil hat, dessen Gewindedurchmesser dem Gewinde des Bolzenendes entspricht, wobei der nicht mit Gewinde versehene Teil des Bolzens einen kleineren Durchmesser als die Bohrung einschließlich des mit Gewinde versehenen Teils besitzt.
DEF945A 1949-03-05 1950-03-04 Scharnier fuer Fenster Expired DE825962C (de)

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NO825962X 1949-03-05

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DE825962C true DE825962C (de) 1951-12-27

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ID=19907224

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DEF945A Expired DE825962C (de) 1949-03-05 1950-03-04 Scharnier fuer Fenster

Country Status (1)

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DE (1) DE825962C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE937994C (de) * 1952-08-14 1956-01-19 Gretsch Unitas Gmbh Schwingfluegellager
DE940213C (de) * 1952-03-12 1956-03-15 Fritz Suhr Lager, insbesondere fuer Schwing- und Wendefluegel von Fenstern
DE953044C (de) * 1952-07-03 1956-11-22 Hautau Baubeschlag Lager fuer die Fluegel, insbesondere von Schwing- und Wende-Fenstern, Tueren od. dgl.
DE956443C (de) * 1952-07-24 1957-01-17 Andreas Kruell Fluegelrahmen mit aufgesetzten Anschlagsleisten, insbesondere fuer Schwing- oder Wendefluegelfenster
DE1006304B (de) * 1954-06-08 1957-04-11 Curt Weinert Lager fuer Schwing- und Wendefluegel von Fenstern mit Feststellbremse

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DE953044C (de) * 1952-07-03 1956-11-22 Hautau Baubeschlag Lager fuer die Fluegel, insbesondere von Schwing- und Wende-Fenstern, Tueren od. dgl.
DE956443C (de) * 1952-07-24 1957-01-17 Andreas Kruell Fluegelrahmen mit aufgesetzten Anschlagsleisten, insbesondere fuer Schwing- oder Wendefluegelfenster
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