DE825378C - Anordnung zur Messung der Dauer kurzzeitiger Impulse - Google Patents

Anordnung zur Messung der Dauer kurzzeitiger Impulse

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DE825378C DED1483A DED0001483A DE825378C DE 825378 C DE825378 C DE 825378C DE D1483 A DED1483 A DE D1483A DE D0001483 A DED0001483 A DE D0001483A DE 825378 C DE825378 C DE 825378C
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    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F10/00Apparatus for measuring unknown time intervals by electric means
    • G04F10/10Apparatus for measuring unknown time intervals by electric means by measuring electric or magnetic quantities changing in proportion to time

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Description

  • Anordnung zur Messung der Dauer kurzzeitiger Impulse Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Messen von kurzzeitigen elektrischen Impulsen. Es ist Aufgabe der Erfindung eine Meßanordnung zu schaffen, bei welcher im Gegensatz zu den bekannten Einrichtungen dieser _iit die Abhängigkeit der Meßanzeige von verschiedenen Störfaktoren (Netzschwankungen, Röhreneinflüsse, Gitterströme u. a. in.) weitestgehend unabhängig gemacht ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß während der Dauer des zu messenden Impulses eine Vakuumröhre durch eine geeignete Einrichtung über ihren Gitterkreis derart beeinflußbar ist, daß sie als Schalter den Ladestrom für einen Meßkondensator freigibt.
  • Gemäß einem weiteren 'Merkmal der Erfindung erfolgt die Impulsgabe an die elektrische Einrichtung in vorteilhafter Weise durch eine Photozelle, welche über einen Gleichspannungsverstärker die Schaltröhre beeinflußt, wobei der bleßkondensator im Anoden- oder Kathodenkreis der Schaltröhre eingeschaltet sein kann. Die Anordnung des Meßkondensators im Kathodenkreis bringt aber erfindungsgemäß den besonderen Vorteil, daß hierdurch eine selbstätige Spannungsbegrenzung erreicht wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen \Ießeinrichtung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i ein Schaltschema der Einrichtung und Abb. 2 ein Impulsdiagramm.
  • Das in Abb. i an Hand eines Schaltschemas dargestellte Meßgerät enthält eine Lichtquelle io, welche über ein optisches System 12 den Prüfling beleuchtet, im vorliegenden Falle z. B. einen photographischen Verschluß 14, dessen Öffnungszeit geprüft werden soll. Beim Betätigen des Verschlusses 14 geht von der Lichtquelle io ein der öffnungszeit des Verschlusses entsprechender Lichfimpuls auf eine Photozelle F ein. Dadurch wird an einem Widerstand 16 eine Spannung erzeugt, welche eine Röhre A sperrt. Infolgedessen verringert sich der Spannungsabfall an einem-Widerstand 18 so weit, daß eine gittergesteuerte Vakuumröhre L, zweckmäßig eine Triode, freigegeben wird. Dabei wird durch einen Widerstand 2o der Gitterstrom dieser Röhre L praktisch unterbunden, so daß eine Fälschung der Messung nicht auftreten kann.
  • Der Röhre L ist ein Ladewiderstand 22 vorgeschaltet. In ihrem Kathodenkreis ist zugleich ein Meßkondensator C angeordnet, der während der Impulsdauer, d. h. während der Freigabe der Röhre I_ durch den Durchlaßstrom geladen wird. Die Aufladung des Meßkondensators C und damit die gesuchte Zeit können ari einer entsprechend geeichten Skala eines Röhrenvoltmessers 21 abgelesen werden.
  • In Abb. 2 sind die einzelnen Spannungsimpulse der eben erläuterten Meßeinrichtung in einem anschaulichen Verhältnis und unter Einschaltung der Kennlinien der Röhren A und L dargestellt. Der unter kurzzeitiger Lichteinwirkung durch die Photozelle F gegebene Spannungsimpuls U, gelangt über die mit ihrer Kennlinie angedeutete Röhre A als ein Spannungsimpuls U" zu der Röhre L. Weil die Röhre I_, wie ihre Kennlinie andeutet, nur als Schalter wirkt, ist von diesem Gesamtimpuls nur der schraffierte Anteil notwendig, um den Arbeitspunkt der Schaltröhre L vom Sperrzustand bis zum Durchlaß zu verschieben. Durch den hierbei freigegebenen Durchlaßstrom wird eine linear verlaufende Aufladung U, des Meßkondensators C bewirkt, deren Größe nur der Zeitdauer des zu messenden Zeit-Licht-Impulses entspricht und am Röhrenvoltmesser 24 abgelesen werden kann. Der jeweilige Durchlaßstrom und damit auch der Meßbereich werden durch den Ladewiderstand 22 bestimmt.
  • Bemerkt sei noch, daß die durch den Durchlaßstrom hervorgerufene Aufladung des Meßkondensators C auch noch eine Zeit nach Beendigung des zu messenden Impulses festgestellt, d. h. am Röhrenvoltmesser 24 abgelesen werden kann.
  • Wie Abb. 2 erkennen läßt, enthalten die Kurven der Spannungsimpulse mehr oder weniger abgerundete Kanten, was durch die verschiedenen Störfaktoren (Netzschwankungen, Röhreneinflüsse, Gitterströme u. a. m.) bedingt ist. Der in erfindungsgemäßer Weise die Anzeige steuernde Teil dieser Impulse liegt aber vorteilhaft in einem Impulsabschnitt, welcher nur mit steilen Flanken begrenzt ist, so daß die erwähnten Störeinflüsse bei der Messung weitestgehend ausgeschaltet werden.
  • Die beschriebene \feßeinriclitung benützt zur Impulsgabe an die elektrische Einrichtung eine lichtgesteuerte Photozelle. Der Hauptgedanke der Erfindung kann aber ebensogut mit einer anderen, z. B. mechanischen Impulserzeugung verwirklicht werden. Auch kann die Anordnung des Meßkondensators im Gegensatz zu der beschriebenen Einrichtung im Anodenkreis der Schaltröhre erfolgen. Doch bringt die Anordnung des Meßkondensators im Kathodenzweig den `'orteil einer selbsttätigen Spannungsbegrenzung mit sich, so daß die Prüfspannung kleiner gehalten und eine übermäßige Belastung des Röhrenvoltmeters verhindert wird.
  • Schließlich sei noch er#,N-äliiit, daß eine Überprüfung und Justierung der Meßeinrichtung möglich ist, indem gemäß Abb. i mittels einer Taste 26, welche den Kondensator C in Ruhestellung kurzschließt, eine mit 28 angedeutete Eichspannung an das Röhrenvoltmeter 24 gelegt wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPiti CiiE.: i. .Anordnung zur Messung der Dauer kurzzeitiger elektrischer Impulse, dadurch gekennzeichnet, daß während der Dauer des zu messenden Impulses eine Vakuumröhre (L) durch eine geeignete Einrichtung über ihren Gitterkreis derart beeinflußbar ist, daß sie als Schalter den Ladestrom für einen _-Ießkondensator (C) freigibt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Photozelle (F) über einen Gleichspannungsverstärker (A) die Schaltröhre (L) beeinflußt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßkondensator (C) im Anodenkreis der Schaltröhre (L) liegt.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßkondensator (C) im Kathodenkreis der Schaltröhre (L) liegt und dadurch eine selbsttätige Spannungsbegrenzung eintritt.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch i bis 4, gekennzeichnet durch eine solche Schaltung, daß die am Meßkondensator (C) sich ergebende Spannung mit einer Normalspannung (28) vergleichbar ist.
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