DE825309C - Putztraeger und Vorrichtung zur Herstellung - Google Patents

Putztraeger und Vorrichtung zur Herstellung

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DE825309C
DE825309C DEP1966A DEP0001966A DE825309C DE 825309 C DE825309 C DE 825309C DE P1966 A DEP1966 A DE P1966A DE P0001966 A DEP0001966 A DE P0001966A DE 825309 C DE825309 C DE 825309C
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DE
Germany
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strips
plaster base
longitudinal
longitudinal strips
transverse
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Expired
Application number
DEP1966A
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English (en)
Inventor
Karl Zoell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL ZOELL
Original Assignee
KARL ZOELL
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/02Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings of plastic materials hardening after applying, e.g. plaster
    • E04F13/04Bases for plaster

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Putzträger und Vorrichtung zur Herstellung l'utztr:iger aus 1-lolzstäl)en sind an sich bekannt. hierbei sind parallel untereinander liegende Holzs 'il)e durch Draht zti einem Gewebe verbunden. Da dieses Gewebe nur geringe Stabilität besitzt, muß es wie andere Putzträger auf eine Verschalung genagelt werden, wobei die Nagelung verhältnismäßig <licht sein muß. 1?s ist daher eine erhebliche Menge Eisen in hortn von Draht und Nägeln erforderlich. l)enigegenüber besteht der Putzträger der Eriindung ausschließlich aus Holzleisten und weist eine solche Stabilität auf, daß eine Verschalung entbehrlich ist. 1)1e Träger werden lediglich an der Balkenlage oder auf diese genagelte Tragleisten in größeren Abständen befestigt. Es wird' also Holz ttnd 1?isen gespart. herber ist auch die Herstellung erheblich leichter als die des bekannten Holzstabgewel>es. (la nur eine einfache Vorrichtung erforderlich ist, die auch von ungelernten und gegebenenfalls von körperlich behinderten Personen bedient werden kann. Diese Vorrichtung ist ebenfalls Gegenstand der Erfindung.
  • Der Putzträger nach der Erfindung besteht ausschließlich aus längs- und querliegenden Holzleisten, die miteinander verflochten sind. Hierbei liegen die Längsleisten zweckmäßig mit kleinem Abstand nebeneinander und sind durch wechselweise unter und über diesen verlaufende Querleisten verbunden, die mit solchem Abstand voneinander liegen, daß bei ausreichender Spannung ein Brechen der Längsleisten nicht eintreten kann. Dieser abstand richtet sich nach der Stärke der Längs- und Querleisten und beträgt z. B. bei einem Querschnitt von 4f15 mm etwa 15o mm. Der Abstand zwischen den Längsleisten kann etwa 10 mm betragen, wobei die so gebildeten Matten eine Fläche von t qm bedecken. Zur Herstellung der einzelnen Matten dient eine einfache Vorrichtung, die im wesentlichen aus zwei seitlichen, mit senkrechten Nuten versehenen Balken besteht, deren Anzahl und Breite der Anzahl und Breite der Längsleisten einer Putzträgermatte entspricht. Diesen seitlichen Balken sind parallel liegende gezahnte Druckleisten zugeordnet, deren Zähnezahl der halben Anzahl der Längsleisten jeder Putzträgermatte entspricht. Diese Druckleisten sind paarweise mit ihren Zähnen gegeneinander gestellt und so angeordnet, daß die Zähne der unteren Druckleisten den Lücken der oberen Druckleisten jedes Paares gegenüberstehen und die Leisten parallel mit einem Abstand voneinander liegen, der etwa gleich der Breite einer Querleiste der Putzträgermatte ist. Neben den seitlichen Nutenbalken ist ebenfalls je eine Zahnleiste vorgesehen. Die oberen und die unteren Zahnleisten sind durch einen festen Rahmen miteinander verbunden, so daß sie mit Hilfe einer Druck- oder Spannvorrichtung gegeneinander bewegt werden können.
  • Zweckmäßig sind die unteren Zahnleisten an einem feststehenden Rahmen, die oberen an zwei klappbaren Rahmen befestigt, die mittels Scharniere am feststehenden Rahmen angelenkt sind und mit Hilfe der Druck- oder Spannvorrichtung gegen die zugeordneten Längsleisten der Putzträgermatte gepreßt werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Putzträgermatte und der Vorrichtung zu ihrer Herstellung dargestellt.
  • Fig. i ist ein Längsschnitt der Matte nach der Linie 1-I der Fig. 2; Fig. 2 ist eine Ansicht von oben auf den Putzträger; Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 111-11I der Fig. 2 in größerem Maßstab; Fig.4 zeigt schaubildlich einen Teil einer Zwischendecke mit dem angebrachten unverputzten und verputzten Putzträger; Fig. 5 ist ein Schnitt durch die Vorrichtung zur Herstellung der Putzträgermatte nach der Linie V-V der Fig.6; Fig. 6 ist eine Ansicht von oben zur Fig. 5; Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 6, jedoch vor dem Zusammendrücken.
  • Der Putzträger besteht aus den Längsleisten i und 2 sowie den Querleisten 3. Die Längs- und Querleisten sind nach Art eines Korbgeflechts miteinander verflochten in der Weise, daß die Längsleisten i und 2 wechselweise unter und über den Querleisten 3 verlaufen.
  • An einer Zwischendecke 4 (Fig. 4) sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel Traglatten 5 in Abständen von 1/Q m an die Balkendecke 6 genagelt, und an diesen Traglatten werden die Putzträgermatten befestigt. Bei geringerem Abstand der Balkendecke 6 können die Putzträgermatten auch unmittelbar an den Balken befestigt werden, so daß die Latten 5 entbehrlich sind. Auf die Putzträgermatte wird dann in üblicher Weise der Putz? aufgebracht, der einen sicheren Halt an dem Geflecht findet, welches seinerseits infolge der durch die Spannung der Längsleisten hervorgerufenen Stabilität eine große Tragfähigkeit besitzt und trotz ausreichender Elastizität große Sicherheit gegen Durchbiegung, auch bei erheblichen Erschütterungen, aufweist.
  • Zur Herstellung der Putzträgermatte dient eine verhältnismäßig einfache Vorrichtung, die in den Fig.5 bis 7 beispielsweise dargestellt ist. Diese besteht aus einem Unterteil mit den Tragbalken 8 und Boden 9, den seitlichen Nutenbalken io und den unteren Zahnleisten 1 t. Der Oberteil der Vorrichtung besteht aus den Seitenbalken 12 mit den Nuten 13, den beiden Rahmen 14, die mittels Scharnierbänder 15 an den Balken 12 angelenkt sind. An der Unterseite des Rahmens 14 befinden sich je zwei Zahnleisten 16 und 17, von denen die inneren 17 mit solchem Abstand von den unteren Zahnleisten t i liegen, daß ein "Zwischenraum von etwa der Breite einer Querleiste der Putzträgermatte verbleibt. Die Zähne der unteren Zahnleisten i i sind gegen die Zähne der oberen Zahnleisten 16 und 17 derart versetzt, daß Lücke und Zahn sich gegenüberstehen. Auf .dem Rahmen 14 befinden sich Druckbalken 18, an denen eine Spannvorrichtung i9 (Fig. 7) angehakt wird, die andererseits an dem unteren Rahmen 8 angelenkt ist.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Bei aufgeklappten Rahmen 14 werden zunächst die Längsleisten i in die Nuten 13 der Balken 12 gelegt, sodann werden Querleisten 3 und zwar jede zweite auf die Längsleisten gelegt. Hiernach werden auf die Querleisten die noch fehlenden Längsleisten 2 ebenfalls in die Nuten 13 der Balken 12 gelegt. Nach dem Umklappen und Andrücken der Rahmen 14 werden unter dem Druck der unteren Zahnleisten i i und der oberen Zahnleisten 16 und 17 die Längsleisten der Putzträgermatte wellenförmig gebogen, so daß nun die noch fehlenden Querleisten 3 zwischen die Längsleisten eingeschoben werden können. Das Andrücken der Druckrahmen 14 erfolgt mit Hilfe der Spannvorrichtung i9. Nach dem Öffnen dieser Vorrichtung sind sämtliche Querleisten 3 zwischen den Längsleisten i und 2 geflechtförmig eingespannt und werden durch die Spannung der Längsleisten gehalten, ohne daß weitere Hilfsmittel erforderlich sind. Es empfiehlt sich lediglich, die äußeren Querleisten mittels eines kleinen Nagels an beiden Enden mit den Längsleisten zu verbinden, um ein Herausfallen, insbesondere beim Transport, zu verhindern. Die Matte ist so fertig zur Verwendung.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Putzträger, dadurch gekennzeichnet, daß längs und quer liegende dünne Holzleisten (1, 2, 3) zu einem Geflecht miteinander vereinigt sind.
  2. 2. Putzträger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Längsleisten (i und 2) mit kleinem Abstand und die Querleisten (3) mit solchem Abstand parallel zueinander liegen, daß bei genügender Spannung der Längsleisten ihre Biegefestigkeit nicht überschritten wird.
  3. 3. Putzträger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Leistenquerschnitt voll 4/i5 mm der Abstand der Querleisten voneinander etwa 15o mm beträgt.
  4. 4. Vorrichtung zur Herstellung des Putzträgers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei seitlichen, zum Einlegen der Längsleisten (1, 2) mit Nuten versehenen Balken obere und untere Zahnleisten angeordnet sind, deren Zähnezahl je der halben Anzahl der Längsleisten entspricht und deren Zähne derart versetzt zueinander liegen,- daß die Zähne der oberen Zahnleisten den Lücken der unteren Zahnleisten gegenüberstehen, jedoch mit einem seitlichen Abstand, etwa von der Breite einer Querleiste.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Zahnleisten an einem feststehenden Rahmen, die oberen Zahnleisten an zwei klappbaren Rahmen befestigt sind, die mittels Scharniere am feststehenden Rahmen angelenkt sind und mit Hilfe einer Druck- oder Spannvorrichtung gegen die auf den unteren Zahnleisten liegenden Längsleisten der Putzträgermatte gepreßt werden.
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