DE824604C - Vorrichtung zum Zusammenziehen der Enden eines aufgeschnittenen Eisenreifens fuer Wagenraeder aus Holz - Google Patents

Vorrichtung zum Zusammenziehen der Enden eines aufgeschnittenen Eisenreifens fuer Wagenraeder aus Holz

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DE824604C
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Germany
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tire
wood
wagon wheels
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wheels made
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Expired
Application number
DEG36A
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English (en)
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Ernst Goetz
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B31/00Apparatus or tools for assembling or disassembling wheels
    • B60B31/005Apparatus or tools for assembling or disassembling wheels especially for spoked wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

  • Die bei neuen hölzernen Wagenrädern warm aufgezogenen Eisenreifen lockern sich im Lauf der Zeit, wenn das Holz austrocknet und schwindet. Es war dann bisher erforderlich, den Eisenreifen abzunehmen, ihn im Umfang zu verkleinern und erneut warm aufzuziehen, was im landwirtschaftlichen Betrieb für den Schmied des Dorfes stets eine umständliche und zeitraubende Arbeit war. Um diese Arbeit zu erleichtern und wesentlich zu vereinfachen, wird erfindungsgemäß eine Vorrichtung zum Zusammenziehen der Enden eines aufgeschnittenen Eisenreifens vorgeschlagen, die im wesentlichen durch zwei auf die Reifenenden festkeilbare Querstücke gekennzeichnet ist; die ihrerseits durch seitlich des Reifens liegende Spannschrauben zusammenziehbar sind.
  • Der Schmied oder sonstige Arbeiter hat nunmehr nur nötig, aus dem zu groß gewordenen Eisenreifen ein schmales Stück herauszuschneiden und die Reifenenden mittels der neuen Vorrichtung zusammenzuziehen, worauf er die Reifenenden durch eine Schweißnaht wieder fest miteinander verbinden kann.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der neuen Vorrichtung ist jedes Querstück mit zwei einander gegenüberliegenden, von einem mittleren Einschnitt ausgehenden Führungen für die Klemmkeile versehen, die an den seitlichen Reifenkantenflächen angreifen.
  • Um die Vorrichtung gut dem Reifenumfang anpassen zu können, sind nach einem weiteren Erfindungsmerkmal die Spannschrauben mit Ösenköpfen versehen, die einfach über seitliche Zapfen des einen Querstücks gesteckt werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichtung dargestellt.
  • Fig. i zeigt die in Anwendung befindliche Vorrichtung, wobei der Reifen in Abwicklung gezeichnet ist; Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i in der tatsächlichen Anwendungslage; Fig. 3 ist ein der Fig. i entsprechender Grundriß. Die Spannvorrichtung besteht aus den beiden Querstücken i, 2 aus Stahl. Das Querstück i ist mit den seitlichen Zapfen i' versehen, über welche die Ösenköpfe 3 der Spannschrauben 4 gesteckt sind. Die Spannschrauben 4 erstrecken sich durch Bohrungen 5 oder sonst geeignete Ausschnitte im Querstück 2, und auf ihnen sind die Spannmuttern 6 angeordnet.
  • Jedes Querstück weist im gezeichneten Beispiel einen mittleren Einschnitt 7 auf, von dem die sich gegenüberliegenden schrägen Führungen 8 für die Klemmkeile 9 ausgehen. Wie aus der unteren Hälfte der Fig. 2 ersichtlich, können die Führungen 8 derart schräg im Querstück 2 angeordnet sein, daß die Klemmkeile tangential zu den Eisenreifenenden io liegen. Die Keilführungen und die Keile 9 selbst sind so angeordnet, daß sie sich unter der Wirkung des durch die Spannschrauben ausgeübten Zuges immer mehr an den Reifenenden io festklemmen.
  • Jedes Querstück wird auf das Reifenende aufgesetzt, wobei die Kante i i des mittleren Einschnittes 7 einen Anschlag bilden kann. Die Klemmkeile 9 werden in die Führungen 8 eingesetzt und mit ein paar Hammerschlägen festgetrieben, so daß sie das Reifenende io sicher zwischen sich festklemmen. Nach der Anbringung der Spannschrauben 4 werden die Muttern 6 angezogen, wodurch sich die Reifenenden einander nähern, bis sie sich berühren. In diesem Zustand werden dieReifenenden durch eine Schweißnaht miteinander verbunden, worauf die Vorrichtung abgenommen wird.
  • An die Stelle der gezeichneten Spannschrauben mit den Ösen können auch gewöhnliche Schraubenbolzen mit Kopf treten, die einfach durch Bohrungen beider Querstücke i, 2 gesteckt werden. Durch die Verwendung der gezeichneten und gewöhnlicher Schraubenbolzen ist der große Vorteil erreicht, daß beide Querstücke i, 2 eng benachbart liegen, so daß sich die Enden des Eisenreifens nicht aufbiegen und daß auf den darunter befindlichen hölzernen Radkranz kein unzulässiger Druck ausgeübt wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Zusammenziehen der Enden eines aufgeschnittenen Eisenreifens für Wagenräder aus Holz, gekennzeichnet durch zwei auf den Reifenenden (io) festkeilbare Querstücke (1,2), die durch seitlich des Reifens liegende Spannschrauben (4) zusammenziehbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Querstück (i, 2) mit zwei einander gegenüberliegenden, von einem mittleren Einschnitt (7) ausgehenden Führungen (8) für die an den seitlichen Reifenkantenflächen angreifenden Klemmkeile (9) versehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilführungen (8) in tangentialer Richtung zum Reifen verlaufen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannschrauben (4) mit ihren Osenköpfen (3) an seitlichen Zapfen (i') des einen Querstücks (i) angreifen.
DEG36A 1949-10-05 1949-10-05 Vorrichtung zum Zusammenziehen der Enden eines aufgeschnittenen Eisenreifens fuer Wagenraeder aus Holz Expired DE824604C (de)

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