DE823973C - Gewindeschneidkluppe mit selbstzentrierender Fuehrung - Google Patents

Gewindeschneidkluppe mit selbstzentrierender Fuehrung

Info

Publication number
DE823973C
DE823973C DEP17460A DEP0017460A DE823973C DE 823973 C DE823973 C DE 823973C DE P17460 A DEP17460 A DE P17460A DE P0017460 A DEP0017460 A DE P0017460A DE 823973 C DE823973 C DE 823973C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide
self
jaws
thread cutting
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP17460A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Roller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP17460A priority Critical patent/DE823973C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE823973C publication Critical patent/DE823973C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G5/00Thread-cutting tools; Die-heads
    • B23G5/08Thread-cutting tools; Die-heads with means for adjustment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Gewindeschneidkluppe mit selbstzentrierender Führung Die 1?rfindung betrifft eine Gewindeschneid'kluppe mit selbstzentrierender Führung, deren radial bewegliche Führungsbacken durch einen drehbaren Einstellring in Arbeitsstellung gebracht und in dieser Stellung gehalten werden. Für die rasche Verstellung dieser Führungsbacken innerhalb ihres Spannbereiches ist es von großem Vorteil, wenn der Einstellring, einmal auf Arbeitsstellung eingefahren, ohne weitere Spannmittel in dieser Stellung verbleibt. Zu diesem Zweck ist es erforderlich, daß das bewegte System von Führungsbacken und Einstellring Selbsthemmung 'hat, was dadurch erreicht wird, daß zur Bewegung der Führungsbacken auf dem Einstellring Kurven oder Planspiralen von geeigneter Steigung vorgesehen werden. .1uf jeden Fall muß der Einstellring dem Üffnungsbestreben einen ausreichenden Widerstand entgegensetzen, der bis zu einem gewissen Grade von dem Lagerspiel des Einstellringes auf der Schneidkluppe und von der Passung dieses Lagersitzes abhängig ist.
  • Um jedoch die Anforderungen an das Zusammenpassen der beweglichen Teile und damit die Herstellungskosten nicht zu übersteigern, wird erfindungsgemäß ein anderes Hemmungsmittel vorgesehen. Ein Merkmal der Erfindung besteht darin, daß in dem Führungsschlitz eines Führungsbackens, vorzugsweise innerhalb einer vorgegossenen Tasche des Führungsbackengehäuses, eine Schleppfeder vorgesehen ist, die den Führungsbacken quer zur Verstellrichtung gegen die Führungsflächen drückt und dadurch den Führungsbacken unter Spannung hält. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform besteht die Schleppfeder aus einer Blattfeder, die sich mit den Enden auf dem Grund der Tasche abstützt und mit der Wölbung gegen die Seitenfläche des Führungsbackens drückt. Mit einer Hemmung gemäß der Erfindung hat man es in der Hand, den Widerstand der zu verstellenden Teile gegen Bewegung in beliebigem Sinne zu regeln. Die Erfindung zeichnet sich durch besondere Einfachheit aus.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i eine Gewindeschneidkluppe in Seitenansicht, Fig. 2 eine Ansicht des Fixhrungsbackengehäuses in Richtung der Pfeile 11-11 der Fig. i, Fig. 3 einen Schnitt gemäß Linie 111-III der Fig. 2 in vergrößertem Maßstab, Fig. 4 einen Schnitt gemäß Linie IV-IV der Fig. 2, ebenfalls in vergrößertem Maßstab.
  • Die in Fig. i dargestellte Gewitideschneidkluppe besteht in der Hauptsache aus dem die Schneidbacken und die Einstellorgane aufweisenden Schneidbackengehäuse a, das in bekannter Weise durch eine Hebelratsche b drehbar ist, und dem die Führungsbacken sowie die selbstzentrierenden Stellorgane enthaltenden Fü'hrungsbackengehäuse c. Schneidbackengehäuse und Führungsbackengehäuse sind z. B. durch Verschraubung zu einem einheitlichen Kluppenkörper vereinigt.
  • Der Einstellring i ist in bekannter Weise bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit seiner Innenbohrung 2 auf dem Ring 3 des Führungsbackengehäuses drehbar gelagert. Die Führungsbacken 4 sitzen in Führungsschlitzen 5, die in radiale Stege 6 des Gehäuses eingearbeitet sind. Die Führungsbacken 4 haben die üblichen vorspringenden Nasen 7, die in die Gewindegänge 8 der auf der Innenseite des Einstellringes vorgesehenen Planspirale eingreifen. Durdh Drehen des Einstellringes um die Schneidachse der Gewindeschneid,kluppe werden diese Führungsbacken in radialer Richtung auf den gewünschten Spanndurchmesser gesteuert. Die Steigung der Planspirale 8, an deren Stelle auch Exzenterkurven vorgesehen sein könnten, hat Selbsthemmung. Die Beweglichkeit des Einstellringes i um seinen Führungsring 3 wird dabei in hohem Maße von dem radialen und Längsspiel abhängen, das zwischen dem Einstellring und dem Führungsring herrscht.
  • Um hiervon weitgehend unabhängig zu sein, ist erfindungsgemäß in einer Seitentasche 9 eines Führungsschlitzes 5 eine Schleppfeder io untergebracht, die in dem dargestellten Beispiel aus einem einfachen Federblatt besteht, das sich mit seinen Enden i i auf dem Grund der Tasche 9 abstützt und mit seiner Wölbung 12 auf die Seitenfläche des Führungsbackens 4 drückt. Durch die Spannkraft dieser Feder wird die Bewegung des Führungsbackens 4 in radialer Richtung gehemmt und geregelt. Dieser Führungsbacken finit der dadurch künstlich erhöhten Reibung wirkt seinerseits mit erhöhter Hemmung über seine Nase 7 und die Planspirale 8 des Einstellringes auf das ganze bewegliche System der Führung ein.
  • Der Einbau der Schleppfeder braucht nicht auf eine Tasche beschränkt zu bleiben, kann vielmehr auf mehrere oder alle Führungsbacken in ähnlicher Weise ausgedehnt werden. Besonders vorteilhaft ist, daß die Tasche 9 keinerlei Bearbeitung erfordert und als vorgegossene Aussparung im Führungsbackengehäuse vorgesehen sein kann. Die Erfindung kann auch bei anders eingerichteten oder anderen Zwecken dienenden Kluppen Anwendung finden.
  • Die in den Ansprüchen verwendeten Bezugszeichen sollen die Erfindung nicht beschränken, dienen vielmehr der Erläuterung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gewindeschneidkluppe mit selbstzentrierender Führung, deren radiale Führungsbacken in Führungsschlitzen des Gehäuses durch einen drehbar am Gehäuse gelagerten Einstellring verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Führungsschlitz (5) eines Führungsbackens (4), vorzugsweise innerhalb einer vorgegossenen Tasche (9) des Führungsbackenge'häuses, eine Schleppfeder (i o) vorgesehen ist, die den Führungsbacken (4) quer zur Verstellrichtung gegen die Führungsflächen drückt und dadurch den Führungsbacken unter Spannung hält.
  2. 2. Gewindeschneidkluppe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleppfeder (io) aus einer Blattfeder besteht, die sich mit den Enden (i i) auf dem Grund der Tasche (9) abstützt und mit der Wölbung (i2) gegen die Seitenfläche des Führungsbackens (4) drückt.
DEP17460A 1948-10-08 1948-10-08 Gewindeschneidkluppe mit selbstzentrierender Fuehrung Expired DE823973C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP17460A DE823973C (de) 1948-10-08 1948-10-08 Gewindeschneidkluppe mit selbstzentrierender Fuehrung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP17460A DE823973C (de) 1948-10-08 1948-10-08 Gewindeschneidkluppe mit selbstzentrierender Fuehrung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE823973C true DE823973C (de) 1951-12-06

Family

ID=7366550

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP17460A Expired DE823973C (de) 1948-10-08 1948-10-08 Gewindeschneidkluppe mit selbstzentrierender Fuehrung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE823973C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3023057C2 (de) Schere
DE823973C (de) Gewindeschneidkluppe mit selbstzentrierender Fuehrung
DE920981C (de) Fadenbremse, insbesondere fuer Kunstseidespinnmaschinen
DE3002854A1 (de) Spanabhebendes werkzeug mit verstellbarem spanformer
DE882943C (de) Selbstspannendes Bohrfutter
DE19611556C1 (de) Atemventil
DE402455C (de) Vorrichtung zur dauernden Regelung der Elastizitaet zylindrischer Schraubenfedern
DE3007571A1 (de) Schnellverstellzirkel
DE3401938A1 (de) Umlenkbeschlag
DE509472C (de) Nachstellvorrichtung fuer Reibkupplungen
DE1206811B (de) Sicherungsvorrichtung gegen das UEberspringen der Breguet-Spiralfeder bei Unruhuhren
DE378556C (de) Gelenk fuer kuenstliche Glieder
DE459444C (de) Pendelnde Reibahle
AT93017B (de) Sprechmaschine mit in einem rohrförmigen Träger befindlichem, die Schwingungen des Stiftes übertragendem Gestänge.
DE9207058U1 (de) Fadenspannvorrichtung an einem Spulengatter
DE2720366C3 (de) Vorrichtung zur Schnell- und Feineinstellung an Zirkeln
DE69002023T2 (de) Regel- und Feststelleinrichtung, insbesondere für Zeichnerzirkel.
AT157777B (de) Einrichtung an und für Webschützen.
DE1200750B (de) Vorrichtung zur Einstellung der Spiralfeder einer Unruh
AT236838B (de) Kugelschreiber mit Kappe
DE1502894C (de) Messerspieleinstellung an Stabstahl und Knuppelscheren
DE2460667A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur druckreduzierung eines stroemungsmittels
DE491993C (de) Einrichtung zum Verstellen der Gluehlampenfassung in Haengearmaturen
DE2437362C3 (de) Durchflussregelventil
AT217390B (de) Kettfadenbremse für Rundwebstühle