DE823909C - Elektrode fuer Entladungsroehren - Google Patents

Elektrode fuer Entladungsroehren

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Publication number
DE823909C
DE823909C DEH3152A DEH0003152A DE823909C DE 823909 C DE823909 C DE 823909C DE H3152 A DEH3152 A DE H3152A DE H0003152 A DEH0003152 A DE H0003152A DE 823909 C DE823909 C DE 823909C
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Germany
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Expired
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DEH3152A
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Gerhart Rudolph
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HOERNER FA EUGEN
Original Assignee
HOERNER FA EUGEN
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J1/00Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J1/02Main electrodes

Landscapes

  • Electrostatic Spraying Apparatus (AREA)

Description

  • Elektrode für Entladungsröhren Die Lebensdauer der Entladungsröhren ist weitgehend durch die: bei der Entladung auftretende Zerstäubung der Elektroden begrenzt. Die Zerstäubung setzt dabei an den Stellen größter Feldstärke an, dies sind zum Beispiel bei einseitig offenen Hohlkathoden, wie sie in den Entladungsröhren üblich sind, der offene Rand und seine Umgebung. -Fern-er ist bei mit Hg-Dampf arbeitenden Röhren unerwünscht, daß viele der normalen Elektrodenmaterialien, die für den Entladungsansatz gut sind, sehr leicht Hg-Tröpfchen auf ihrer Oberfläche festhalten.
  • Die im folgenden beschriebene erfindungsgemäße Elektrode ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil davon, zumindest der zerstäubungsgefährdetste Teil mit einem den Entladungsansatz, die Zerstäub#ung und die Adsorption von Hg an diesem Teil mindernden Anistrich versehen ist. Bei einer insbesondere einseitig geschlossenen flohl,eIcktrode sind die zu schützenden Teile die Außenfläche und ein Teil Ader Innenfläche. Besitzt #die Elektrode in an sieh bekannter Weise einen die offene Kante schützenden Ring, beispielsweise aus kerarnischern Material, so ist die zu schützende Fläche nur die Außenfläche.
  • Durch die erfindungsgemäße Anordnung kann man für die Elektrode ein einheittiches Grundniaterial nehmen, das sich für den Entladungsan6atz gut eignet, beispielsweise Eisen. Durch den Schutzanstrich zwingt man die Entladung, sich auf den Teil zu beschränken, wo, man sie wünscht.
  • Der Anstrich selbst kann nach irgendeinem an sich bekannten Verfahren, z. B. durch Streichen mit einem Pinsel, Tauchen, Spritzen, oder nach einem elektroga.Ivanischcin bzw. elektrophoretischen Verfahren aufgebracht werden. Als Anstrichmittel eignen sich aufgeschwemmte Pulver von.L\Ietallen, die eine sehr große Elektronenablösearbeit haben oder die sich beim Erhitzen in Luft in ein isolierendes Oxyd überführcti lassen, oder in einer Lösung aufgeschwemmte Stoffe, d#ie sich durch Erhitzen in einen Isolator überführen lassen, oder Lösungen oder Auf schweinmungen von isolierenden Stoffen selbst. Bei durch Aufwalzen aufgebrachten Schutzüberzügen kann man den Erfindungsgedankm in der Weise verwirklichen, daß man den Überzug an den Stellen, wo man, die Entladung wünscht, herauslöst.
  • Der Unterschied zwischen dem Teil, an dem die Entladung ansetzt und dem von der Entladung freigehaltenen Teil wird, noch verstärkt, wenn man den ersteren mit einem an sich bekannten aktivierenden Überzug, beispielsweise aus Barium, überzieht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrode für Entladungsröhren, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil davon, zumindestens der zerstäubungsgefährdetste Teil, mit einem den, ]#ritladungsansatz, die Zerstäubung und di# Adsorption von Hg an diesem Teil mindernden Anstrich versehen ist.
  2. 2. Elektrode nach Anspruch i, vorzugsweise Hohlelektrode mit oder ohne Keramikring, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzanstrich die Außenfläche ganz oder teilweise und die Innenfläche nicht oder teilweise bedeckt. 3. Elektrode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anstrich durch Tauchen, Spritzen, Streichen, elektrogalvanisch oder elektrophoretisch aufgebracht ist. 4. Elektrode nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anstrich nach dem Aufbringen chemisch oder thermisch so um,gewandelt ist, daß er als Schtitzanstrich wirkt. 5. Elektrode nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anstrich ein in einer Flüssigkeit aufgeschwemmtes -Metallpulver oder verspritzbares oder aufwalzbares Metall ist. 6. Elektrode nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anstrich ein aufgeschwemmtes 1solatorpulver oder ein Pulver ist, das sich nach Anspruch 4 in einen Isolator überführen läßt. 7. Elektrode nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode aus beiderseitig plattiertem Material besteht und die Plattierung an den in Anspruch i und 2 angegeben-en Stellen #herausgelöst ist. 8. Elektrode nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem Anstrich nicht bedeckte Innenteil mit einem an sich bekannten Aktivierungsmittel übürzogen ist. g. Elektrode nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode innen mit einem an sich bekannten Aktivierungsmittel überzogen ist, wol-,#ei der Anstrich entsprechend Anspruch i den Aktivierungsanstrich ganz oder teilweise bedeckt.
DEH3152A 1950-05-28 1950-05-28 Elektrode fuer Entladungsroehren Expired DE823909C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE944621C (de) * 1951-11-01 1956-06-28 Patra Patent Treuhand Anktivierungsmaterial fuer Elektroden von elektrischen Entladungsgefaessen

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