DE82302C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE82302C DE82302C DENDAT82302D DE82302DA DE82302C DE 82302 C DE82302 C DE 82302C DE NDAT82302 D DENDAT82302 D DE NDAT82302D DE 82302D A DE82302D A DE 82302DA DE 82302 C DE82302 C DE 82302C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- slide
- locking
- lever
- roller
- locking wedge
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q16/00—Equipment for precise positioning of tool or work into particular locations not otherwise provided for
- B23Q16/02—Indexing equipment
- B23Q16/04—Indexing equipment having intermediate members, e.g. pawls, for locking the relatively movable parts in the indexed position
- B23Q16/06—Rotary indexing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Turning (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
G. KÄRGER in BERLIN.
und Sperrkeil.
Die in den Fig. 1 bis 6 dargestellte Neuerung bezweckt eine selbstthätige sichere Feststellung
des drehbaren Revolverkopfes und betrifft im wesentlichen einen Mechanismus, der sowohl
einen Einfallschieber zur Feststellung des Kopfes als auch einen Sperrkeil zur Sicherung des
Einfallschiebers selbst bethätigt.
Das wesentliche Kennzeichen der vorliegenden Neuerung besteht in der Verwendung eines
und desselben Hebels, der je nach Lage der einzelnen Theile zu einander um zwei verschiedene
Drehpunkte schwingt, zur Bewegung sowohl des Einfallschiebers als auch des Sicherungskeiles.
Fig. ι zeigt die Oberansicht des ganzen Revolversupportes.
Fig. 2 zeigt die Klinke e mit ihrer Feder f in der Seitenansicht.
Fig. 3 ist ein Längenschnitt durch den Support,
Fig. 4 eine Vorderansicht desselben.
Fig. 5 ist ein Querschnitt durch den Hauptschlitten B hinter dem Revolverkopf A.
Fig. 6 ist ein Verticalschnitt durch den Revolverkopf selbst.
In Fig. ι ist der Revolverkopf A mit dem Sperrring α auf dem Hauptschlitten B dargestellt,
ferner der Einfallschieber C und der Sicherungskeil D, welche letzteren Theile unter
der Einwirkung von Spiralfedern c und d stehen, die eine Annäherung der Theile C
und D an den Revolverkopf bewirken.
Die besondere Einrichtung zur Feststellung des Einfallschiebers durch einen Sperrkeil ist
folgende:
Im Punkt r ist mit dem Einfallschieber C drehbar verbunden ein zweiarmiger Hebel E,
der oben eine Rolle m und unten eine Rolle s trägt. Bei der Stellung, welche die Theile in
Fig. ι zu einander einnehmen, hat soeben eine Umschaltung des Revolverkopfes stattgefunden.
Die Drehbank befindet sich mithin in der Arbeitsperiode. Wird nun durch das Handrad
J, Trieb h und Zahnstange H der Schlitten B nach links bewegt, so gelangt die
Rolle m des Hebels E hinter die schiefe Fläche 1 der Sperrklinke e, wodurch sich
letztere dreht und von der feststehenden Wand M entfernt wird. Es tritt also hier
keine Veränderung in der Lage des Hebels E ein.
Ist Schlitten B so weit nach links geschoben, dafs die Rolle m über den Punkt 2 der
Klinke e hinaus ist, so gelangt dieselbe wieder in die Lage nach Fig. 1. Jetzt ist die Arbeitsperiode beendet und Schlitten B wird zurückgedreht.
Hierbei gelangt die Rolle m an die Fläche 2, 3 der Klinke E und diese Fläche
verhindert eine Bewegung der Rolle m nach rechts, während der Punkt r dieselbe mit dem
Schlitten B ausführt. Es tritt also die Drehung des Hebels E um r ein. Dabei verschiebt
Rolle s den Anschlag t des Sperrkeiles D nach rechts. Der Sperrkeil D wird mithin gelockert.
Dies geschieht während eines gewissen Weges von B und bis Hebel E in eine derartige
Lage gebracht ist, dafs er sich in einem Punkt an die feststehende Rolle oder den
Anschlag ic anlegt. Dann hat die weitere Bewegung des Schlittens B nach rechts eine
Drehung des Hebels E um u zur Folge, so dafs auch der Einfallschieber C nach rechts
bewegt wird, während gleichzeitig die Lockerung des Sperrkeiles D fortschreitet. Ist
Schlitten B so weit nach rechts geschoben, dafs bei der Schwingung des Hebels E um u
Rolle m die Flächen 2, 3 und 4 passirt hat, so hört die Einwirkung des Hebels E auf die
Theile C und D auf. Die Federn c und d schnellen mithin beide Theile gegen den Sperrring
α, während zu derselben Zeit die Klinke F die mit dem Revolverkopf A fest verbundene
Sperrscheibe so weit gedreht hat, dafs eine neue Einfallnuth des Sperrringes α dem Einfallschieber
C gegenübersteht.
Das Einfallen der Theile C und D erfolgt in der Weise, dafs zuerst C in λ hineingedrückt
wird und hierauf die Bewegung von D erfolgt. Diese Reihenfolge der Bewegungen
erklärt sich daraus, dafs die auf den Theil C einwirkende Feder für das Drehen des Hebels E
um den Punkt u einen gröfseren Hebelarm erhält, als die auf D einwirkende Feder für
die Drehung von E um r. Die schiefe Lage von E bewirkt also, dafs zuerst C und dann
erst D durch die zugehörigen Federn bewegt werden.
o.a. sind Keile, welche das Senken des
Arbeitskopfes vornüber gegen den Schlitten K vermeiden sollen und die durch Schraube β
nachgezogen und durch Schrauben γ festgestellt werden, d sind nachstellbare Leisten, welche
durch die Schrauben ε beeinflufst werden und die vermeiden sollen, dafs sich bei längerem
Gebrauch die Längsachse von B gegen die des Bettes L schränkt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Feststellen der Arbeitsköpfe von Revolverdrehbänken durch Einfallschieber und Sperrkeil, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Hebel (E), der beim Vorgang des Hauptschlittens ohne Lagenänderung eine Sperrklinke (e) zur Seite schiebt, beim Rückgang des Schlittens aber von dieser gehalten wird und beim Gleiten seines Endpunktes (Rolle m) auf den Flächen 2-3 und 3-4 der Klinke sich nach einander um zwei Punkte (r und u) dreht, zum Zweck, erst den Sperrkeil und dann den Einfallschieber auszulösen, welch letztere beide selbstthätig wieder in umgekehrter Folge, d. h. zuerst der Einfallschieber und dann der Sperrkeil in Schlufsstellung gehen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE82302C true DE82302C (de) |
Family
ID=354719
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT82302D Active DE82302C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE82302C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE932756C (de) * | 1948-10-01 | 1955-09-08 | Otto Dr-Ing Georg | Schaltvorrichtung fuer einen Revolverkopf mit senkrechter Schaltachse |
| DE961774C (de) * | 1954-08-25 | 1957-04-11 | Gildemeister Werkzeugmasch | Umschaltvorrichtung fuer Revolverkoepfe an Werkzeugmaschinen |
-
0
- DE DENDAT82302D patent/DE82302C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE932756C (de) * | 1948-10-01 | 1955-09-08 | Otto Dr-Ing Georg | Schaltvorrichtung fuer einen Revolverkopf mit senkrechter Schaltachse |
| DE961774C (de) * | 1954-08-25 | 1957-04-11 | Gildemeister Werkzeugmasch | Umschaltvorrichtung fuer Revolverkoepfe an Werkzeugmaschinen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE82302C (de) | ||
| DE2503343C3 (de) | Maschine zum Schneiden eines Kegelgewindes | |
| DE971313C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Schalten des Revolverkopfes von Revolverdrehbaenken | |
| DE142755C (de) | ||
| DE3322C (de) | Selbstthätige Steinnufsknopf-Drehbank. Scliönebecker Knopffabrik AD. PHILIPP & COMP, in Schönebeck a | |
| DE115838C (de) | ||
| DE258377C (de) | ||
| DE439996C (de) | Vorschubvorrichtung fuer Aufschnittschneidemaschinen | |
| DE160008C (de) | ||
| DE228000C (de) | ||
| DE226739C (de) | ||
| DE59835C (de) | Maschine zum Sondern gleichartiger Gegenstände nach ihrer verschiedenen Länge, Stärke, Bohrung und dergl | |
| DE333189C (de) | Support zum Abdrehen verschiedener Profile, insbesondere von Radreifen | |
| DE74594C (de) | Magazincamera | |
| DE959873C (de) | Auffangvorrichtung fuer die fertiggestellten Werkstuecke an einem Revolver-Automaten | |
| DE251082C (de) | ||
| DE912519C (de) | Gewindeschneidautomat | |
| DE294392C (de) | ||
| DE1817915C3 (de) | Vorrichtung zum Ankleben des Zwickeinschlages an der Brandsohle von fest eingespanntem Schuhwerk | |
| DE261935C (de) | ||
| DE102854C (de) | ||
| DE2219488C2 (de) | Zickzacknähmaschine | |
| DE256837C (de) | ||
| DE156924C (de) | ||
| DE148496C (de) |