DE821834C - Herdringsatz - Google Patents
HerdringsatzInfo
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- DE821834C DE821834C DEP31554D DEP0031554D DE821834C DE 821834 C DE821834 C DE 821834C DE P31554 D DEP31554 D DE P31554D DE P0031554 D DEP0031554 D DE P0031554D DE 821834 C DE821834 C DE 821834C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
- F24C15/00—Details
- F24C15/10—Tops, e.g. hot plates; Rings
Landscapes
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Description
- Herdringsatz 1>ic Erfindun- bezieht sich auf einen Herdring-Satz, der sich zur Verwendung bei Küchenherden und Ofenfeuerungen eignet. Derartige Herdringe haben grundsätzlich innen und außen abgesetzte stufenförmige Schultern, mit denen sie in stufenförmige Öffnungen der Herdplatte oder größere Ringe eingesetzt %\-erden und durch die sie das Einsetzen von Herdringen kleinerer Abmessungen ermöglichen.
- Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die Herdringe auf ihrer Unterseite Vorsprünge nach Art von Heizrippen aufweisen. Dadurch, daß man die Heizrippen der Flamme aussetzt, wird eine bessere Wärmeaufnahme als bei den bisher üblichen unten glatten Ringen erzielt. Zweckmäßig ordnet man die Heizrippen in der Umfangsrichtung eines oder mehrerer Ringe an. Bei einem Ringsatz mit konzentrisch ineinanderliegenden Ringen entstehen hierdurch konzentrische, durch Zwischenräume unterbrochene Heizrippenkreise, in denen sich die Flamune fängt und dabei ihre Wärrne abgilt. Die Wärmeaufnahme und die Aufspeicherung der Wärme in jedem Ring sind dabei um so intensiver, je tiefer die Heizrippen in die Feuerung hineinreichen, wobei jedoch eine allzu große Rippentiefe aus Reinigungsgründen unerwünscht ist. Als besonders vorteilhaft werden Heizrippenhöhen von 1,5 bis höchstens 35 mm angesehen.
- Die Verwendung von Heizrippen zur Wärmeaufnahme ist an sich bei sogenannten Wärmeaustauschern, wie sie zur Warmwassererhitzung mittels Gasflammen im Gebrauch sind, bekannt. Demgegenüber besteht die Erfindung in der Anwendung von Heizrippen auf der Unterseite der Herdringe von Küchenherden und Zimmeröfen, die mit festen Brennstoffen beheizt werden. Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise unter Hinweis auf einen in der Zeichnung dargestellten Satz von Herdringen erläutert, wobei sich weitere Merkmale ergeben werden. Es zeigt Fig, i einen Querschnitt durch einen in eine Herdplatte eingesetzten Herdring, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Herdring gemäß Fig. i, Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Satz von mehreren konzentrisch ineinanderliegenden Herdringen, Fig. 4 einen Querschnitt durch den Mittelteil des Herdringsatzes.
- i ist eine Herdplatte. 2, 3, 4 sind drei konzentrisch ineinander angeordnete Herdringe mit den üblichen abgestuften inneren und äußeren Rändern, mit denen sie in die benachbarten Ringe.bzw. die Herdplatte hineinpassen. 5 ist das zugehörige Mittelstück. Während die Herdringe 2, 3, 4 in ihrem oberen Teil die übliche Querschnittsform haben, sind sie auf ihrer Unterseite mit Heizrippen 6 versehen, die in der Ringmitte in der Umfangsrichtung verlaufen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind bei allen Ringen 2, 3, 4 acht Heizrippen am Umfang vorgesehen, nur der innere Heizringkranz des Mittelstückes besteht aus vier Heizrippen. Die Rippen sind bei dem Beispiel etwa 30 mm hoch, 2o bis 6o mm lang, und ihre Dicke entspricht etwa der Dicke des oberen flachen Teiles des Ringes. Der Querschnitt der Rippen nimmt nach unten sowohl in der Längs- als auch in der Breitenrichtung etwas ab. Die Aussparungen betragen am Fuß der Heizrippen in der Umfangsrichtung mindestens io mm, damit die Ringe leicht sauber gehalten werden können. Genügend große Randabrundungen sind ebenfalls .zum Sauberhalten zweckmäßig, Die Aussparungen sind auch deshalb von Vorteil, um unerwünschte, beim Gießen auftretende Spannungen vom Ring fernzuhalten.
- Bei der hohen Wärmeaufnahmefähigkeit der Heizrippen ist es besonders vorteilhaft und lohnend, die Oberfläche 7 der Ringe glatt zu schleifen, um eine rasche Weiterleitung der aufgenommenen Wärme an die möglichst satt aufliegenden Kochtöpfe zu erreichen. Die Ringe werden zweckmäßig aus dem üblichen phosphorreichen Guß, aus dem Herdringe im allgemeinen 'hergestellt werden, ausgeführt.
- Der Mittelring 5 hat gemäß Fig. 3 und 4 zwei Reihen von Heizrippen, die an einer Stelle durch einen muldenförmigen Ansatz 8 unterbrochen sind. In dem Ansatz 8 befindet sich eine winkelförmige Ausnehmung 9, die bei Benutzung des hierfür üblichen Hakens das Herausheben des Mittelstückes ermöglicht. Unter Umständen könnte statt der winkelförmigen Aussparung 9 auch ein einfacher durchgehender Schlitz oder eine andersartige Aussparung vorgesehen sein, wie sie bei Ofen- und Herdplatten an sich bekannt sind.
- Durch die erhebliche Vergrößerung der der Flammenhitze ausgesetzten Oberfläche der Herdringunterseite wird eine wesentlich bessere Wärmeaufnahme bei dem neuen Herdring und eine wirksamere Aufspeicherung der Wärme bzw. ihre Weiterleitung an das Kochgut erreicht. Die Kochleistung kann unter Umständen sogar besser sein als diejenige, die man bei Einhängetöpfen erzielt, die im übrigen wegen ihrer rußigenUnterseite unbeliebt sind. Die Tatsache, daß sich die Rauchgase innerhalb der Rippen fangen und durcheinander gewirbelt werden, wobei sie einen möglichst großen Teil ihrer Wärme an die Ringe abgeben, bewirkt ein wesentlich schnelleres Kochen und begünstigt die-Verbrennung, wodurch eine erhebliche Brennstoffersparnis erzielt ,wird. Diese kann 25 bis 30% des Brennstoffbedarfs betragen, den man bei Verwendung der bisher bekannten Herdringe aufwenden muß.
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Herdringsatz für Herd- und Ofenplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die Herdringe auf der Unterseite Vorsprünge nach Art von Heizrippen aufweisen.
- 2. Herdring des Herdringsatzes nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Flammen ausgesetzten Heizrippen gleichmäßig über dem Umfang des Ringes verteilt sind.
- 3. Herdring nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizrippen in der Umfangsrichtung des Ringes verlaufen.
- 4. Herdring nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizrippen in der Mitte des Ringes angeordnet sind.
- 5. Herdring nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizrippen eine Stärke haben, die etwa der Dicke des Herdringes entspricht, wobei vorzugsweise acht Heizrippen auf dem Umfang des einzelnen Ringes verteilt sind.
- 6. Herdringsatz nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet durch die konzentrische Anordnung mehrerer Herdringe, die vorzugsweise sämtlich in der Umfangsrichtung verlaufende Heizrippen haben.
- 7. Mittelstück für Herdringsatz nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Herdringmittelstück auf seiner Unterseite zwei in der Umfangsrichtung verlaufende Reihen von Heizrippen hat. B.
- Mittelstück des Herdringsatzes nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß es eine von oben her zugängliche, im wesentlichen winkelförmig verlaufende Aussparung aufweist, die die Einführung eines zum Abnehmen geeigneten Ringhebers ermöglicht.
- 9. Herdring und Mittelstück des Herdringsatzes nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine geschliffene Oberfläche haben.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP31554D DE821834C (de) | 1949-01-14 | 1949-01-14 | Herdringsatz |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEP31554D DE821834C (de) | 1949-01-14 | 1949-01-14 | Herdringsatz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE821834C true DE821834C (de) | 1951-11-22 |
Family
ID=7372344
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP31554D Expired DE821834C (de) | 1949-01-14 | 1949-01-14 | Herdringsatz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE821834C (de) |
-
1949
- 1949-01-14 DE DEP31554D patent/DE821834C/de not_active Expired
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