DE820523C - Verfahren zur Herstellung der Verschlusshaken von Kastenverschlussen fuer Aufbauten von motorisierten und anderen Fahrzeugen, Anhaengern u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung der Verschlusshaken von Kastenverschlussen fuer Aufbauten von motorisierten und anderen Fahrzeugen, Anhaengern u. dgl.

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DE820523C
DE820523C DEP4969A DEP0004969A DE820523C DE 820523 C DE820523 C DE 820523C DE P4969 A DEP4969 A DE P4969A DE P0004969 A DEP0004969 A DE P0004969A DE 820523 C DE820523 C DE 820523C
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DE
Germany
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production
motorized
trailers
vehicles
preform
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Expired
Application number
DEP4969A
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English (en)
Inventor
Heinrich Gilbert
Arthur Wuest
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WESTFALIA SCHMIEDE
Original Assignee
WESTFALIA SCHMIEDE
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/72Making machine elements hooks, e.g. crane hooks, railway track spikes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung der Verschlußhaken von Kastenverschlüssen für Aufbauten von motorisierten und anderen Fahrzeugen, Anhängern u. dgl. Die Hrlindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung der Verschlußliaken von Kastenverschlüssen für :lufhauten von motorisierten und anderen Fahrzeugen, _,Anhängern u. (119l.
  • In bekannter Weise geschieht die Herstellung der Verschlußhaken in der Weise, daß von einem Rundstabe das Werkstück auf besonderen Reckhämmern in die ungefähre Form vorgereckt und anschließend ini Gesenk fertig gescliniiedet wurde, eine Arbeit, welche große Fertigkeit voraussetzt. Die ausladende Forin des Halcenhngers verursachte einen erhöhten Werkstoffverbrauch, der, durchschnittlich gerechnet, etwa ho°/o und mehr des Fertiggewichtes beträgt. Beim Schmieden der größeren.Stücke muß außer dein Schmied ein zweiter Mann als Hammer-(Ii-iiclcer eingesetzt werden. Reim Schmieden ließen sich fehlerhafte Stücke, in denen der Hakenfinger nicht voll wurde, nicht vermeiden. Die Leistungen bei achtstündiger Arbeitszeit betragen je nach Größe 45o bis r roo Stück.
  • 1)11e der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe bestellt darin, Verschlußhaken auf wirtschaftlichere Art als bisher herzustellen, wobei an Werkstoff, Arbeitsaufwand und Betriebskosten gespart wird.
  • Das Verfahren ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, (iaß die Vorform aus Flachmaterial (Flacheisen o. dgl.) ausgeschnitten wird, wobei der Handgriffteil parallel mit dem in etwa rechtwinklig zum Hakenschaft abstrebenden Hakenfinger verläuft, von dem er durch einen Ausschnitt getrennt wird, und für die Bildung des Hakenauges eine Verdickung vorgesehen ist, an die sich ein fingerförmiger Ansatz für den Zugriff der Sclimiedezatige anschließt, insgesamt dieAusschnittform so gestaltet ist, daß sich die einzelnen Formlinge lückenlos so aneinanderreihen, daß durch einen Schnitt auf der inneren oder äußeren Umrißlinie stets eine Vorform anfällt, die nach Aufrichten des Handgriffteiles in die Linie des Hakenschaftes für das Schmieden im Gesenk geeignet ist.
  • Das Fertigschmieden der so vorbereiteten Einzelstücke ist jetzt sehr einfach; da das schwierige Recken der Vorform fortfällt, kann jeder Schmied die Arbeit durchführen.
  • Die Vorform ist der Gesenkform besser angepaßt, auch immer gleichförmig, so daß der Gratverlust beträchtlich geringer ist als beim bekannten Schmiedeverfahren. Die Werkstoffersparnis beträgt 2o bis 30%. Die Tagesleistungen erhöhen sich durchschnittlich um das Doppelte, ohne einen Mehraufwand an Brennstoff oder Kraft zu erfordern. Ein zweiter Arbeiter für die Herstellung der größeren Haken ist nicht mehr erforderlich.
  • Ein weiterer, sehr beachtlicher Vorteil besteht darin, daß die Gesenkformen länger gebrauchsfähig bleiben, da sie nicht mehr so stark beansprucht werden. Dasselbe gilt für die Abgratwerkzeuge, weil der Grat dünner wird. Da die Vorform stets gleichmäßig ausfällt, kann eine unvollständige Form im Gesenk nicht zustande kommen. Fehlerhafte Stücke, welche verschrottet werden müßten, werden zu seltenen Ausnahmen.
  • Demgegenüber fällt die zusätzliche Arbeit des Ausschneidens der Stücke unter der Presse wenig ins Gewicht. Der Schnitt ist verhältnismäßig einfach und gering. Der Werkstoffabfall am Anfang und Ende des Flacheisens ist gering, weil aus einer einzigen Länge einhundert und mehr Vorformen geschnitten werden können.
  • In der Zeichnung ist die Schnittführung für die Herstellung der Vorform in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i zeigt den fertigen Verschlußhaken in Draufsicht; Abb. 2 zeigt die Lage und Anordnung der Vorform in bezug auf das Flacheisen o. dgl., aus welchem die Vorformen geschnitten werden. Der Haken besteht aus folgenden Teilen: Auge a, Schaft b, Finger c und Handgriff d. Der Querschnitt des Hakenschaftes kann in bekannter Weise flachoval oder nach Art einer Kreuzblume f geformt sein. An der Ausschnittform erstreckt sich der Handgriff d parallel oder annähernd winkelrecht zum Finger c, der seinerseits annähernd winkelrecht zum Schaft b verläuft. Für die Bildung des Auges a. ist eine verstärkte Werkstoffanhäufung g vorgesehen, welche sich wegen der eigenartigen Lage und Anordnung der einzelnen Vorformausschnitte ermöglichen läßt, ohne zusätzlichen Werkstoffbedarf. Am Ende verläuft der Schaft in eine Spitze h aus, welche zum Anfassen des Werkstückes mit der Schmiedezange dient. Die Schnittführung erfolgt so, daß durch einen Schnitt an der Innen- und Außenkante vom Formling jeweils ein Werkstück anfällt. Zwischen dem Handgriff und dem Finger befindet sich ein Ausschnitt i, durch welchen die beiden Teile voneinander getrennt werden. Die Vorform wird erhitzt, wobei gleichzeitig der Handgriff d in seine gestreckte Lage nach Abb. i aufgerichtet wird, womit sie fertig zum Einbringen in das Schmiedegesenk ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung der Verschlußhaken von Kastenverschlüssen für Aufbauten an motorisierten und anderen Fahrzeugen, Anhängern u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Vorform aus Flachmaterial (Flacheisen o. dgl.) ausgeschnitten wird, wobei der Handgriffteil (d) parallel mit dem in etwa rechtwinklig zum Hakenschaft (b) abstrebenden Hakenfinger (c) verläuft, von dem er durch einen Ausschnitt (i) getrennt wird, und für die Bildung des Hakenauges (a) eine Verdickung (g) vorgesehen ist, an die sich ein fingerförmiger Ansatz (h) für den Zugriff der Schmiedezange anschließt, insgesamt die Ausschnittform so gestaltet ist, daß durch einen Schnitt auf der inneren oder äußeren Umrißlinie stets eine Vorform anfällt, die nach Aufbiegen des Handgriffteiles (d) in die Linie des Hakenschaftes (b) für das Schmieden im Gesenk geeignet ist.
DEP4969A 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren zur Herstellung der Verschlusshaken von Kastenverschlussen fuer Aufbauten von motorisierten und anderen Fahrzeugen, Anhaengern u. dgl. Expired DE820523C (de)

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DE820523C true DE820523C (de) 1951-11-12

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