DE820293C - Verfahren und Vorrichtung fuer die Verstaerkung des Kopfrandes bei Metallgefaessen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung fuer die Verstaerkung des Kopfrandes bei Metallgefaessen

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DE820293C
DE820293C DEM1522A DEM0001522A DE820293C DE 820293 C DE820293 C DE 820293C DE M1522 A DEM1522 A DE M1522A DE M0001522 A DEM0001522 A DE M0001522A DE 820293 C DE820293 C DE 820293C
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DE
Germany
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reinforcement
vessel
ring
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DEM1522A
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Mauser KG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/26Making hollow objects characterised by the use of the objects cans or tins; Closing same in a permanent manner

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung für die Verstärkung des Kopfrandes bei Metallgefäßen Für die Verstärkung von Kopfrändern bei Metallgefäßen werden vornehmlich profilierte Ringe verwendet, die entweder warm aufgezogen oder durch Kaltaufziehen und Kaltverformung zum Anliegen gebracht werden. Diese Verfahren zur Anbringung der Kopfverstärkung sind insoweit anwendbar, als es sich um Metallgefäße, z. B. Fässer, handelt mit hinreichend bemessener Wandstärke und Festigkeit des Metalls, so daß eine Deformierung bei der Anbringung der Randverstärkung vermieden wird.
  • In solchen Fällen aber, wo bei den Metallgefäßen aus Gründen der Kostenstellung die Wandstärke verhältnismäßig dünn gehalten werden muß oder aber wo beispielsweise mit Rücksicht auf den erstrebten Korrosionsschutz Weichmetalle zur Verwendung gelangen, können die bekannten Verfahren zur Anbringung der Kopfrandverstärkung nicht benutzt werden. Die dünnwandigen oder weichen Metalle würden sich bei der erforderlichen Druckausübung während des Aufziehens der Verstärkungsringe so deformieren, daß diese den Halt verlieren und ihren Zweck nicht erfüllen.
  • Das Verfahren nach der Erfindung besteht darin, daß die Kopfrandversteifung bei Metallgefäßen zum Zwecke der Halterung und festen Umschließung über einen mit dem Versteifungsring zusammenwirkenden Zwischenring oder Absatz als Stützkörper verformt werden kann und damit die mittelbare Beanspruchung des Behältermaterials vermieden wird. Hierbei kann zur Erzielung des dichten Anliegens der Kopfrandversteifung am Behälterrand wahlweise, oder den Erfordernissen entsprechend, das Verfahren der Warmaufziehung sowohl als auch das Kaltaufsprengen angewendet werden. Anschließend wird dann über den erwähnten Stützkörper zur Sicherung der Halterung des Versteifungsringes die Kaltverformung beispielsweise so vorgenommen, daß ein Einziehen des Ringendes in eine Sicke des Gefäßmantels erfolgt.
  • Diese Art der Befestigung oder Halterung von Verstärkungsreifen unter Benutzung einer oder mehrerer am Gefäßmantel angebrachter Sicken ist an sich bekannt. Jedoch handelt es sich bei dem bekannten Verfahren um die eingangs beschriebene Art der Befestigung von Verstärkungsreifen bei unmittelbarer Beanspruchung des ausreichend starken Gefäßmantels. Zudem ist nach dem Verfahren gemäß der Erfindung lediglich das Einbördeln des in geringer Wandstärke auslaufenden Ringendes in die Mantelsicke zur Sicherung des Ringes in seiner Lage ausreichend.
  • Den notwendigen Widerstand für das Umbördeln oder Einziehen des Ringendes bietet dann der in beschriebener Weise angeführte Profilreifen, beispielsweise unter Verwendung eines Stützreifens.
  • Die Erfindung sieht gleichzeitig grundsätzliche Ausführungsformen des Verfahrens für die Kopfrandversteifung vor, die an Hand der Zeichnung beschrieben werden sollen.
  • Fig. i bis 3 veranschaulichen den Querschnitt durch den Kopfrand eines Metallgefäßes in drei verschiedenen Ausführungsformen. In allen Fällen wird der Gefäßmantel i mit dem Boden 2 durch die Schweißnaht 3 verbunden.
  • In Fig. i ist der Versteifungsring 4 zu erkennen, der sich über einen Stützring 5 legt, wobei beide Ringe den oberen Rand des Gefäßbodens 2 umschließen. Die Schweißnaht 3 wird dabei völlig überdeckt und damit gegen jegliche äußeren Einflüsse geschützt. Versteifungsring4 und Stützring 5 können warm oder auch kalt aufgezogen werden, wobei der Schenkel 6 des Versteifungsringes 4 in der strichpunktiert angedeuteten Weise geradeaus verläuft. Nach dem Aufziehen wird nun der Schenkel 6 in die Sicke 7 kalt eingebördelt oder planiert, wobei der Stützring 5 das Widerlager für die Druckausübung abgibt. Der Gefäßmantelrand wird dadurch völlig geschont und kann sich nicht deformieren. Der in die Sicke 7 einplanierte Endteil 6 des Verstärkungsringes 4 sichert die Kopfverstärkung in ihrer Lage. Während der Stützring 9 keilförmig ausläuft und beispielsweise, wie durch Punkte angedeutet, vorher mit dem Verstärkungsring 8 durch elektrische Punktschweißung, Verleimen o. dgl. verbunden ist, mit diesem also einen Teil bildet, kann auch ein Profilring als Kopfverstärkung gewählt werden, der im Endergebnis der Kombination der beiden Ringe 8 und 9 entspricht.
  • Fig. 3 zeigt die Möglichkeit der Anordnung eines Greiferrandes an der Kopfversteifung gemäß der Erfindung. Zu diesem Zweck wird der obere Rand des Versteifungsringes io über den nach der Gefäßmitte zu ragenden Rand des Stützringes i i gebördelt. Dadurch entsteht ein griffiger Rand z. B. für das Handrollen eines Fasses und gleichzeitig ein Eingriffsrand für Kranscheren 12 beim Verladen der Fässer. Bei Verwendung eines einteiligen Verstärkungsringes kann bei der Profilgebung von vornherein Rücksicht auf die Anordnung des Greiferrandes genommen werden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren und die Vorrichtung zur Verstärkung der Kopfränder von Metallgefäßen eignet sich vorzugsweise für Leichtmetallfässer. Hierbei wird vor dem Aufziehen des vornehmlich aus Stahl bestehenden Verstärkungsringes -der überdeckte Kopfrand des Metallgefäßes sowohl als auch der zum Anliegen kommende Flächenteil des Verstärkungsringes mit einem Schutzüberzug versehen und damit der Korrosionsschutz sicher erreicht.
  • Es versteht sich, daß das erfindungsgemäße Verfahren auch für andere Ausführungsformen der Befestigung der Kopfrandversteifnng geeignet ist und daß die in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen die beispielhafte Anwendung und Ausführung veranschaulichen.

Claims (5)

  1. PATENTANSI'RCC11I:: i. Verfahren zur Verstärkung des Kopfrandes bei Metallgefäßen dergestalt, daß nach dem Kalt- oder Warmaufziehen der Verstärkung das Ende des am Mantel anliegenden Schenkels des Verstärkungsringes z. 'B. in eine Sicke des Gefäßmantels eingebördelt oder planiert wird, wobei ein dem Verstärkungsring untergelegter Stützring oder ein Rücksprung im Verstärkungsring selbst das Widerlager für den Planierdruck bei der Kaltverformung abgibt.
  2. 2. Ausführungsform einer nach dem Verfahren gemäß Anspruch i hergestellten Randversteifung bei Metallgefäßen, dadurch gekennzeichnet, claß der Verstärkungsring (4, 8, io) im oberen Teil den Kopfrand des Gefäßbodens umschließt und mit dein Ende des am Mantel anliegenden Teiles (6) sich in eine Sicke (7) des Gefäßmantels (i) einfügt, unter Einschluß des Stützringes (5).
  3. 3. Randversteifung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützring (4) den oberen Teil des Gefäßbodens umschließt und der am Gefäßmantel anliegende Schenkel bis zum Rand der Sicke (7) des Gefäßmantels reicht.
  4. 4. Randversteifung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Verstärkungsring (8) und Stützring (9) vor dein Aufziehen miteinander verbunden sind, oder gegebenenfalls einen Teil bilden, wobei das Gesamtprofil der Verstärkung in der oberen Umschließung des Gefäßmantels z. B. keilförmig ausläuft.
  5. 5. Randversteifung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärkungsring (io, ii) einen nach der Gefäßmitte zu ragenden Greiferrand, z. B. durch Einbördelung oder durch unmittelbare Profilgebung abgibt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 492 749.
DEM1522A 1950-01-19 1950-01-19 Verfahren und Vorrichtung fuer die Verstaerkung des Kopfrandes bei Metallgefaessen Expired DE820293C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE492749C (de) * 1930-02-26 Aluminium Schweisswerk A G Verfahren zum Befestigen von Fussbodenstandringen, im besonderen an Milchkannen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE492749C (de) * 1930-02-26 Aluminium Schweisswerk A G Verfahren zum Befestigen von Fussbodenstandringen, im besonderen an Milchkannen

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