DE820273C - Spuelkorb zum Reinigen feinmechanischer Teile - Google Patents

Spuelkorb zum Reinigen feinmechanischer Teile

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DE820273C
DE820273C DEP861A DEP0000861A DE820273C DE 820273 C DE820273 C DE 820273C DE P861 A DEP861 A DE P861A DE P0000861 A DEP0000861 A DE P0000861A DE 820273 C DE820273 C DE 820273C
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DE
Germany
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basket
mechanical parts
flange
cage
fine mechanical
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Expired
Application number
DEP861A
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English (en)
Inventor
August Harder
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D3/00Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials
    • G04D3/08Machines or apparatus for cleaning
    • G04D3/083Machines or apparatus for cleaning whereby the components to be cleaned are placed in a container
    • G04D3/086Machines or apparatus for cleaning whereby the components to be cleaned are placed in a container whereby the container rotates in a cleaning fluid

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Wenn Uhrwerks- oder andere feinmechanische Teile gereinigt werden sollen, werden diese bekanntlich in kleine Körbe eingegeben, die in mit entsprechenden Flüssigkeiten gefüllte Behälter eingetaucht und in diesen in Umdrehung versetzt werden. Der Korb ist bei den bekanntgewordenen Ausführungsformen in einen Käfig eingehängt, der seinerseits an einer das Ein- und Austauchen des Korbes besorgenden Stange vermittels Stifte befestigt ist, die in entsprechende Löcher des Stangenflansches eingreifen. Abgesehen davon, daß bei diesen Ausführungen das Auswechseln der Körbe und ihre Beschickung unhandlich und zeitraubend ist, weil stets die Stifte mit den Löchern ,des Stangenflansches in Übereinstimmung. gebracht werden müssen, haftet ihnen vornehmlich der Nachteil an, daß die Durchspülung des Reinigungskorbes durchaus ungenügend ist. Wird der Korb in zu schnelle Umdrehung versetzt, so bildet sich in der Mitte des Flüssigkeitsbehälters ein flüssigkeitsfreier, die Reinigung behindernder Luftkegel, während bei zu langsamer Umdrehung wiederum die für den Reinigungsprozeß nötige Durchflutung in Frage gestellt ist.
  • Die Erfindung vermeidet diese Mängel .und besteht im wesentlichen darin, daß am Umfang des Käfigs Leitschaufeln vorgesehen sind, welche die Spülflüssigkeit bei Drehung in den Korb hineindrücken und derart schwenkbar gelagert sind, daß sie sich je nach Umdrehungsrichtung des Korbes selbsttätig einstellen. Dadurch wird eine intensive Durchspülung des Korbes erreicht. Da infolge der Schaufelanordnung der zum Befestigen an dem Drehstangenflansch dienende obere Rand des Käfigs nicht zugänglich ist, ist an Stelle der bekannten Bolzenbefestigung eine solche mit Halteschiebern vorgesehen, die durch eine ihnen gemeinsame Vorrichtung, beispielsweise mittels eines mit Exzenterschlitzen versehenen Ringschiebers, außer Eingriff mit dem Drehstangenflansch gebracht werden können. Dadurch ist ein ebenso einfaches wie schnelles Auswechseln des Korbes ermöglicht.
  • Ein Ausführungsbeispiel -der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht, die in Abb. i eine Ansicht und in Abb. 2 eine Aufsicht, zum Teil im Schnitt, zeigt.
  • Mit i ist der Reinigungskorb bezeichnet, der zur Aufnahme des Reinigungsgutes dient. Der Käfig besteht aus einem oberen an dem Stangenflansch 7 befestigten Ring 2 und einem unteren Ring 3. Beide Ringe sind durch Distanzstifte 4 miteinander verbunden. Unter dem Stangenflansch 7 sind drei Schieber 8 vorgesehen, die unter Einwirkung von Federn 9 nach außen gedrückt werden und mit ihren abgeschrägten Vorderkanten an der entsprechend abgeschrägten Innenkante 2a des oberen Käfigrings 2 anliegen und diesen festhalten. Oberhalb des Stangenflansches 7 ist ein mit Handhabestiften i i versehener Ringschieber io gelagert, der mit Exzenterschlitzen ioa versehen ist, in denen an den Halteschiebern 8 sitzende Stifte 8a geführt sind. Ferner sind auf dem Stangenflansch 7 Handhabestifte 7a vorgesehen.
  • Soll nun der Käfig 2, 3, .4 mit dem Korb i abgenommen werden, wird durch Nähern der Handhabestifte ii und 7a in der Pfeilrichtung 13 der Ringschieber io entgegen einer Feder 12 gedreht, wobei die Halteschieber 8 durch die Exzenterschlitze ioa und die Schieberstifte 8a entgegen den Federn 9 einwärts gezogen werden, so daß bei 2a (vgl. Abb. i) der Käfig 2 freigegehen wird.
  • Um nun ein gutes Durchfluten des Korbes i zu gewährleisten, wenn dieser in den Flüssigkeitsbehälter eintaucht und in diesem in Umdrehung versetzt wird, sind zwischen den beiden Käfigringen 2 und 3 an Achsen 5 drehbare Leitschaufeln 6 vorgesehen, die sich je nach Drehrichtung des Käfigs selbsttätig einstellen und die Spülflüssigkeit ähnlich einer Umlaufpumpe durch den Aufnahmekorb i treiben. Hierbei ist nebensächlich, ob der Korb rund oder eckig ausgebildet ist. Die Leitschaufeln schwenken bei Umkehrung der Drehrichtung des Korbes um ihre Achsen 5 und legen sich jeweils an einen der Distanzstifte 4 an.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spülkorb zum Reinigen feinmechanischer Teile, dadurch gekennzeichnet. daß der in einem Käfig (2, 3, 4) untergebrachte Korb (i) am Umfang Leitschaufeln (6) trägt, die derart schwenkbar angeordnet sind, daß sie sich je nach Umdrehungsrichtung des Korbes (i) selbsttätig so einstellen, daß sie die Reinigungsflüssigkeit in den Korb (i) leiten.
  2. 2. Spülkorb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Käfigring (2) mittels Halteschiebern (8) o. dgl. am Drehstangenflansch (7) gehalten ist. wobei die Schieber (8) durch eine ihnen gemeinsame Vorrichtung außer Eingriff mit dem Flansch (7) gebracht werden können.
  3. 3. Spülkorb nach _lnspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen (8) mittels eines mit Exzenterschlitzen (roa) versehenen Ringschiebers (ro) am Flansch (7) gleichzeitig außer Eingriff gebracht werden können.
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