DE82019C - - Google Patents

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DE82019C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/20Pin insulators

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  • Insulators (AREA)
  • Insulating Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT^
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Isolator mit verstellbarer Glocke.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. November 1894 ab.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Neuerung an Isolatoren, bei welchen die bisher üblichen U - förmigen, gebogenen eisernen Stützen unmittelbar, ohne jede Hanfumwickelung eingeschraubt und dabei so eingestellt werden können, dafs dem Isolator die vorschriftsmäfsige Stellung in Bezug auf Höhe der Halsrille und Stellung der Kopfrille zur Stütze ganz genau und mit Leichtigkeit gegeben werden kann:
Unmittelbar einzuschraubende Stützen, d. h. solche, bei welchen das Schaftende mit Gewinde versehen ist, welches genau in ein ebenso geschnittenes Gewinde des Isolators hineingreift, sind bekannt. Als solche wurden bisher aber nur gerade, sogen. Bundstützen verwendet, die eine Einstellung des aufgeschraubten Isolators nicht erfordern, weil diese Stützen, auf eisernen Querträgern aufgeschraubt, mit Leichtigkeit so gedreht und befestigt werden können, dafs die Kopfrille des Isolators mit dem Leitungsdraht in gleiche Richtung zu stehen kommt.
Anders verhält es sich bei den Isolatoren mit U-förmig gebogenen Stützen. Die Isolatoren wurden auf diesen Stützen bisher in der Weise befestigt, dafs das mit Einhieben versehene Schaftende der Stütze mit in Leinöl getränktem Hanf umwickelt und in die Gewindeöffnung des Isolators eingedreht wird. Es ist hierbei Bedingung, dafs die Halsrille des Isolators eine Parallele mit der Mittellinie des Holzschraubengewindes. der Stütze bildet und die Kopfrille des Isolators rechtwinklig zur Stütze steht.
Dieser Befestigungsart haften jedoch, so einfach wie solche zwar erscheint, vielerlei Mängel an.
Abgesehen von dem nicht unbedeutenden Zeitaufwand, den diese Befestigungsart erfordert , hängt es ganz und gar von der Geschicklichkeit des Arbeiters ab, die Stütze mit der nöthigen Festigkeit einzudrehen, und da es aufserdem Bedingung ist, dafs die Stütze so fest sitzen mufs, dafs ein Herausdrehen mit einer Hand nicht stattfinden darf, so kommt der Arbeiter leicht in die Gefahr, den Winkel zu stark zu machen und dadurch den Isolator beim Eindrehen zu sprengen.
Diesen Uebelständen, der Zeitverschwendung, dem unnützen Materialverlust abzuhelfen und dabei eine mindestens gleiche Festigkeit der Stütze in Verbindung mit dem Isolator zu erzielen, ohne von der Geschicklichkeit des Arbeiters abhängig zu sein, ist der Gegenstand der Erfindung.
Fig. ι stellt dieselbe im Längsschnitt dar.
Fig. 2 ist Grundrifs von Fig. 1.
Fig. 3 und 4 sind Abänderungen von
Fig- ΐ· Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist Isolator und Stütze mit einem ganz gleichen Gewinde versehen und zusammengeschraubt. An dem hinteren, ebenfalls mit Gewinde ver-' sehenen Ende der gebogenen Stütze ist bei 1 eine Mutter 2 angeordnet, welche durch Hülse 3 die Gewindelänge und damit auch
die vorschriftsmäfsige Stellung des Isolators zur Stütze regelt. 4 und 4' sind Unterlegscheiben.
Während in Fig. 1 die Mutter 2 sich unabhängig von Hülse 3 bewegen kann, ist dies bei den Fig. 3 und 4 nicht der Fall, weil bei dieser Anordnung Hülse und Mutter ein Ganzes bilden.
Fig. 4 verfolgt zum Theil denselben Zweck wie Fig. 3, nur mit dem Unterschiede, dafs eine entgegengesetzte Drehung des Isolators, ein Abdrehen desselben nicht stattfinden kann.
Zu diesem Zweck besitzt der Schaft der gebogenen Stütze zweierlei Gewinde; das obere, welches in die Gewindeöffnung des Isolators sich einschraubt und rechtsgehend geschnitten ist, und das untere, über welches die Hülse d' geschraubt und welches linksgehend geschnitten ist.
Dies kann auch umgekehrt angewendet sein. Hülse d' der Fig. 4 entspricht genau der Hülse d der Fig. 3. Angenommen, die Schraubenöffnung des Isolators besäfse Rechtsgewinde und die gebogene Stütze sei eingeschraubt, so dreht man die Hülse d, welche Linksgewinde hat, nach der entgegengesetzten Richtung, die obere bundartige Verstärkung der Hülse prefst sich dadurch an das Porcellan fest an, und ein Verdrehen nach der einen oder anderen Richtung des Isolators oder der Stütze kann nicht mehr vorkommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Isolator für elektrische Leitungen, dadurch gekennzeichnet, dafs die aufgeschraubte Glocke durch eine unterhalb des Glockenrandes zugängliche Mutter in verschiedenen Höhenlagen festgestellt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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