DE820102C - Akustischer, elektromagnetisch mit Wechselstrom betaetigter Signalgeber - Google Patents

Akustischer, elektromagnetisch mit Wechselstrom betaetigter Signalgeber

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DE820102C
DE820102C DEP19551D DEP0019551D DE820102C DE 820102 C DE820102 C DE 820102C DE P19551 D DEP19551 D DE P19551D DE P0019551 D DEP0019551 D DE P0019551D DE 820102 C DE820102 C DE 820102C
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DE
Germany
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acoustic
alternating current
acoustic signal
signal generator
permanent magnet
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DEP19551D
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English (en)
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Luigi Gerletti
Benigno Molteni
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K9/00Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers
    • G10K9/12Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers electrically operated
    • G10K9/13Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers electrically operated using electromagnetic driving means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
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  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description

  • Akustischer, elektromagnetisch mit Wechselstrom betätigter Signalgeber Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein akustischer, elektromagnetisch mit Wechselstrom betätigter Signalgeber, der besonders für Krafträder und kleine Kraftwagen geeignet ist. Erfindungsgemäß wirkt ein Dauermagnet mit zum Antrieb des Signalgebers dienenden, vom Wechselstrom durchflossenen Elektromagneten so zusammen, daß der vom Wechselstrom in den Elektromagneten hervorgerufene magnetische Fluß sich abwechselnd zu jenem des Dauermagneten summiert und subtrahiert.
  • In der "l_eirhnung ist ein Ausführungsbeispiel der J3rfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i einen senkrechten Schnitt durch den Signalgeber, teilweise in Ansicht, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. i, teilweise in Ansicht, Fig. 3.eine Draufsicht bei abgenommener Haube in der linken Hälfte, Fig. .I einen Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. 2. Der akustische Signalgeber besteht aus einem von der kugelförmigen Haube 2 umschlossenen Gehäuse i. Am Boden des Gehäuses i ist der aus stark magnetischem Material bestehende Dauermagnet 6 befestigt. Auf diesem sind mittels der Schelle 8 die Polschuhe 7 angeordnet. An den oberen Enden dieser Polschuhe 7 ist eine zwei Spulen bildende Ankerwicklung 9 aufgebracht. Die beiden Spulen sind in der gleichen Richtung gewickelt und bestehen aus mehreren Schichten emaillierten Kupferdrahtes. Die beiden Spulen sind in Reihe geschaltet, und die freien Enden stehen mit dem zur Verfügung stehenden Wechselstrom in Verbindung.
  • Oberhall> der beiden Spulen ist die aus elastischem Material gebildete Vibrationseinrichtung vorgesehen. Sie besteht aus einer Platte i i, an deren Unterseite ein kleiner, aus magnetischem Material bestehender Anker io angeordnet ist und die an der Oberseite den aus nichtmagnetischem Material bestehenden Schläger 14 trägt. Die Platte i i ist an ihren Enden mit Metalleisten i9 verbunden, die auf aus Gummi oder anderem formveränderlichen Material bestehenden Lagern 12 aufliegen, die ihrerseits sich gegen Rippen des Gehäuses i stützen. Die Regulierung und Feststellung der Vibrationseinrichtung wird durch zwei Einstellschrauben 13 bewirkt, die von unten durch die Lager 12 in Gewinde der Metalleisten i9 greifen. Dadurch kann eine genau parallele Lage der Vibrationseinrichtung zu den Enden der Polschuhe erzielt werden.
  • Der Resonanzschwingungsteil, der sich oberhalb der Vibrationseinrichtung befindet, besteht im wesentlichen aus zwei gekrümmten, kreisförmigen Membranen 3 und 4, die an dem metallischen Abstandststück 16 befestigt sind. Sie sind in solchem Abstand zueinander angebracht, daß die Bildung eines akustischen, am Rande der Membranen offenen lZaumes möglich ist, durch welchen die Fortpflanzung des Tones geschieht.
  • Der Ton wird durch einen Stoß des Schlägers 14 hegen eine unter dem Druck einer Feder 17 stehende Schraube 15 erzeugt. Die Schraube 15 ist von oben durch eine Öffnung in der Haube 2 einstellbar und geht durch das Abstandsstück 16. Die Membran 3 ist mit nicht gezeichneten Schrauben an derHaube 2 befestigt.
  • Die Wirkungsweise des Signalgebers ist folgende: \lit Gien Einstellschrauben 13 wird zunächst der aus magnetischem Material bestehende Anker io in die Nähe der Polschuhenden gebracht. Durch den Wechselstrom entsteht an den Polschuhen ein veränderliches magnetisches Feld, welches das feste magnetische Feld des Dauermagneten im Takt der Frequenz des Wechselstromes verstärkt oder schwächt. Dabei wird der Anker io von den Enden der Polschuhe 7 angezogen und gleich wieder losgelassen, und zwar mit einer Frequenz, die der des verwendeten Wechselstromes entspricht.
  • Durch Verschieben der Schraube 15 in senkrechter Richtung, bis deren unteres Ende von dem Schläger 1,4 getroffen wird, werden die genannten Schwingungen in Schallvibrationen der Membranen 3 und 4 umgewandelt und durch den akustischen Raum verstärkt. Da der Raum in akustischer Beziehung unveränderlich ist, wird eine tiefe, feste Schallwirkung erzielt, wobei die Tonhöhe sich je nach den Frequenzänderungen des verwendeten \-1'echselstromes ändert.
  • Die Vorteile der vorliegenden Erfindung bestehen hauptsächlich darin, daß durch die Benutzung des Dauermagnets bzw. durch die in diesem steckende magnetische Kraft die zur Überwindung der erforderlichen mechanischen Kräfte notwendige zusätzliche elektromotorische Kraft der wechselstromdurchflossenen Elektromagnete herabgesetzt wird. Dadurch ist ein Betrieb des Signalgebers mit Wechselstrom, der entweder konstant oder in seiner Frequenz veränderlich sein kann, zu erzielen, bei dem der Verbrauch an elektrischer Arbeit zur Erzeugung der notwendigen mechanischen Arbeit sehr klein wird.
  • Bei den bekannten akustischen Signalgebern bringt die elektromagnetische Einrichtung die Schallmembran unmittelbar in Scli«-itigung, wobei infolge deren Größe auch eine große elektromotorische Kraft erforderlich ist. Nach der Erfindung dagegen schlägt der Anker io mit dem Schläger 14 während seiner Bewegung gegen die Schraube 15. Dadurch wird ein durch die 1`-lembran verstärkter Schall erzeugt, obwohl die Membran selbst nicht unmittelbar in Bewegung versetzt werden muß. Bei Stromerzeugern für Wechselstrom, bei denen die zur Verfügung stehende Kraft von den Drehungen des Motors abhängt, kann auf diese Weise trotz geringer Drehzahl des Motors ein erheblicher akustischer Wirkungsgrad erzielt werden.

Claims (5)

  1. PATENT ANSPRCCHE: i. Akustischer, elektromagnetisch mit Wechselstrom betätigter Signalgeber, insbesondere für Krafträder, dadurch gekennzeichnet, daß ein Dauermagnet (6) mit zum Antrieb des Signalgebers dienenden, vom Wechselstrom durchflossenen Elektromagnet (7, 9) so zusammenwirkt, daß der vom Wecliselstroin in den Elektromagnet hervorgerufene magnetische Fluß sich abwechselnd zu jenem des Dauermagnets summiert und subtrahiert.
  2. 2. Akustischer Signalgeber nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet. <laß der Dauermagnet (6) unterhalb des Elektromagnets (9) zwischen dessen Polschuhen (7) angeordnet ist und die Polschuhe (7) als Kontakt ausgebildet sind.
  3. 3. Akustischer Signalgeber nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Polschuhe (7) des Elektromagnets, die von dem Dauermagnet (6) beeinflußt werden, auf einen fest mit einem Schläger ( r4) verbundenen Anker (io) einwirken, der ein mit dem akustischen Resonanzschwingerteil fest verbundenes Organ (i5) in akustische Schwingungen zu versetzen vermag.
  4. 4. Akustischer Signalgeber nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der akustische Resonanzschwinger aus zwei Verstärkungsmembranen (3, .4) besteht, die mit einer durchgehenden Schraube (i_5) auf einem Abstandsstück (i6) befestigt sind, wobei diese Schraube (i5) das Organ bildet, dem die Schwingungen des Schlägers (i4) übermittelt werden, und der Abstand zwischen diesem und dem Schläger (i4) durchAnziehen der Schraube (i 5) einstellbar ist.
  5. 5. Akustischer Signalgeber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schläger (i4) auf einer auf dem Anker (io) angeordneten Metallplatte (i i) befestigt ist und am Gehäuse (i) so einstellbar ist, daß der Abstand gegenüber den Enden der Polschuhe (7) verändert werden kann. f. Akustischer Signalgeber nach Anspruch i und j, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Platte (ii) an den beiden Enden mit ein Gewinde besitzenden Metalleisten (i9) verbunden ist, die sich auf alastische Lager (i2) stützen, die auf einer Rippe des Gehäuses angeordnet sind, und durch Anziehen oder Lockern der durch die Lager (i2) durchgesteckten Schrauben (i3) die Einstellung des Signalgebers erfolgen kann.
DEP19551D 1947-07-02 1948-10-26 Akustischer, elektromagnetisch mit Wechselstrom betaetigter Signalgeber Expired DE820102C (de)

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DEP19551D Expired DE820102C (de) 1947-07-02 1948-10-26 Akustischer, elektromagnetisch mit Wechselstrom betaetigter Signalgeber

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