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von kontinuierlichen, intensiv wirkenden mechanischen Vibrationen, die zur Behandlung von verschiedenen Krankheiten geeignet sind. Ausserdem bezieht sich die Erfindung auf die Kombination dieser Vorrichtung mit einer Einrichtung, mit Hilfe deren ein pulsierender elektrischer Strom durch den Körper von der Stelle aus, an der die mechanische Vibrationsbehandlung
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Seitenansicht teilweise im Schnitt gemäss 2-2 der Fig. 3, Fig. 3 die Ansicht des Instrumentes vom oberen Ende aus, wobei der Deckel abgenommen ist, Fig. 4 die gleiche Ansicht, wobei aber
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kann, sobald neben der Vibrationsbehandlung eine elektrische vermittels eines Induktionsstromes vorgenommen werden soll.
Es soll zunächst die in Fig. 1-5 dargestellte Konstruktion beschrieben werden. Dieses Instrument besteht aus einem Gehäuse, vorzugsweise aus Ebonit oder ähnlichem Material von
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sie die grösste Vibrationsintensität relativ zur gesamten verfügbaren Masse erzeugt werden kann.
Zu diesem Zwecke besteht die elektromagnetische Vorrichtung aus der Kombination eines Elektromagneten, der seinen Anker anzieht mit einem Solenoid, das auf seinen Kern eine Bewegung hervorzubringen imstande ist. Hiedurch sind der Anker und der Kern (bei schnell wiederholten
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liche Vibrationsbewegungen auszuführen, die auf das Gehäuse übertragen werden.
Konzentrisch mit dem hohle Teile a des Gehäuses ist ein Weicheisenkern b vorgesehen,
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zu ersehen, und der sich der Länge nach durch eine Spule mit dünnen isolierten Drahtwindungen d erstreckt, welche letztere in den hohlen Teila eingepasst ist. Eine eiserne Scheidewand e ist vorzug-
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förmiger Polschuh für den Magneten. Das innere Ende dieser Scheidewand stösst gegen eine eiserne Scheiben/', die sich auf dem Boden des hohlen Teiles a befindet und eine zentrale Bohrung aufweist, durch die der Kern b geschraubt ist, wodurch er in Verbindung mit besagter Scheibe steht.
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Der feststehende Kern b erstreckt sich nicht durch die ganze Länge der Spule d ; yielmelu : ist der obere Teil der Spule von einem besonderen Kern 9 eingenommen, der als Anker des Elektro- magneten und als beweglicher Kern des Solenoids dient. Das obere Ende dieses Kernankers 9 ist an einer Blattfeder A befestigt, die den hohlen oberen Teil j des Gehäuses überbrückt. Die Feder h, die sicu diametral über den Hohlraum des pilzförmigen Kopfteiles der Vorrichtung erstreckt, ist an ihrem einen Ende (wie bei k angegeben ist) mit einem Ring aus leitungsfähigem Material fest verbunden, der die Offnung des Gehäuses umgibt, während das andere Ende m
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dass genügend Spiel für die Bewegung des Kernankers g zur Verfügung steht.
Der Ring 1, der gegen Drehung durch Ansätze 11 an seiner Unterseite, mit denen er in Ausnehmungen P an der Peripherie des Kopfteiles j eingreift, gehindert ist, wird durch einen Deckel n der den Abschluss des Hohlraumes im Kopfstücke j bildet, festgehalten. Dieser Ring I dient als Stromleiter zwischen der
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und der Wicklung (beispielsweise durch einen Draht o) eine unlösliche sein mag ; das andre Ende der Wicklung steht mit Hilfe eines Leiters und beispielsweise einer Schraubenkontaktklemme p an der Unterseite des Kopfteiles mit dem einen Pole der Energiequelle in Verbindung.
An der oberen Seite der Federbrücke h ist eine Hilfs-oder Ptfferfeder q angebracht, die em nicht oxydierbares Metallstiick r besitzt und das bewegliche Glied eines Stromtmterbrechers bildet, während das stationäre Glied aus einer Schraube s besteht, die einstellbar in der verlängerten achsenrichtung des Solenoides liegt und in einen Arm (aus leitungsfähigem Material im hohlen Kopfteile des Apparates eingeschraubt ist. Dieser Arm l ist durch eine Metallplatte tl leitend mit einer Schraubenkontaktklemme u an der Unterseite des Kopfteiles verbunden und wird von hier aus an den zweiten Pol der Energiequelle angeschlossen.
Durch die Hilfs-oder Puffer- feder q wird es ermöglicht, dass der Kernanker g einen längeren Hub ausführen kann, da die Intervalle zwischen den aufeinanderfolgenden Schliessungen und Unterbrechungen des Stromes derart vergrössert sind, dass der Kernanker ein grösseres Moment erhält als auf andere Weise
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Stromes durch die Ankeroszillationen hervorgerufenen Vibrationen in bedeutendem Masse verstärkt. Die tatsächliche Hublänge des Kernankers y kann durch Einschrauben des Kernes b in Richtung auf den Anker oder von ihm weg reguliert werden, zu welchem Zwecke das untere Ende c des Kernes b eine Kerbe besitzt, wie an dem offenen Ende des Teiles a zu sehen ist.
Der Deckel n, der vorzugsweise durch Schrauben n'gehalten wird, besitzt ebenfalls eine zentrale Offnung , wodurch der Kopf der Schraube s zugänglich gemacht wird und die letztere eingestellt werden kann. Um die Masse der sich bewegenden Teile zu vergrössern, besitzt das äussere Ende
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Mutter vl, die auf das abgesetzte, die einzelnen Teile durchdringende und mit Schraubengewinde versehene Ende des Kernankers geschraubt ist, befestigt.
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Körper nicht neu ist, die vorliegende Erfindung Vibrationen hervorzubringen vermag, die frei von dem harten und reizenden Charakter sind, der praktischerweise von Vibrationen nicht trennbar ist, die mit Apparaten hervorgebracht werden, bei denen der Anker des Elektromagneten tatsächlich die Funktion eines starren Hammers hat, der auf einem ebenfalls starren Ambos schlägt.
Das Nichtvorhandensein irgend welcher Härten in den Vibrationen ist einesteils auf die Pufferwirkung der Feder q zurückzuführen, die in Wirkung tritt, wenn die Masse der Teile g und v in der einen Richtung sich bewegt und andererseits darauf, dass bei einer Bewegung der Masse in entgegengesetzter Richtung der Kernankerq den Kern b nicht berühren, noch dass der Kopf v mit dem äusseren Polschuh e in Kontakt treten kann, sondern dass das Moment der Teile y und v allein durch die Federbrücke h aufgenommen und absorbiert wird.
Es ist klar, dass, während der Teil a der Vorrichtung besonders geeignet ist, um in irgend
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mässig breit und flach ist, sich besser für die Massage beispielsweise des Augapfels oder eines anderen Körperteiles eignet, wobei eine grössere Kontaktoberfläche wünschenswert ist. Diese Fähigkeit des Instrumentes, dass es nämlich umgekehrt und in jeder Lage und Richtung verwendet werden kann, resultiert aus der Tatsache, dass die gesamte Masse des Gehäuses infolge der schnellen Oszillation der inneren beweglichen Massen fortwährend in intensivster aber normalerweise unsichtbarer Vibration gehalten wird ;
der Gegenstand vorliegender Erfindung unterscheidet sich dadurch von solchen Apparaten, bei denen ein nach aussen vorstehendes Element, das die Funktion eines Hammers hat und sich relativ zu dem übrigen Instrument bewegt, allein
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Der elektrische Strom kann einer kleinen Batterie w (Fig. 5) entnommen werden, die in der Tasche getragen wird und mit einem Schalter cl ausgerüstet ist. so dass die Klemmen u und p
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des Instrunienteri mit den Polen der Batterie durch Drähte M bezw. dauernd in Verbindung stehen können und das Instrument ohne besondere Vorkehrungen unter allen Umständen durch diesen Schalter in Tätigkeit gesetzt werden kann.
Wird der Vibrationsapparat in Kombination mit elektrischer Behandlung angewandt, so wird ein elektrischer Strom durch den Körper des Patienten in der Weisse geschickt, dass, ohne eine schwächende Wirkung der Kraft, die zur Erzeugung von mechanischen Vibrationen nötig ist, eine Reihe elektrischer Stösse durch einen Strom, der pulsierend von der Berührungsstelle des Instrumentes mit dem Körper durch den letzteren geschickt wird, erzeugt werden.
Der elektrische Strom, der durch den Körper des Patienten geschickt wird, kann entweder, wie in Fig. 6-8 gezeigt, ein Extrastrom sein, der stets dann im Hauptstromkreis entsteht, wenn dieser unterbrochen wird, wobei natürlich der Körper im Nebenschluss eingeschaltet sein muss, oder aber, wie in Fig. 9 dargestellt, kann der Strom in einer sekundären Induktionsspule erzeugt werden, wobei die primäre Wicklung aus der vorerst beschriebenen Spule d besteht ; hiebei ist der Körper in den sekundären Stromkreis eingeschaltet.
In beiden Fällen ist der Kontakt mit dem Körper des Patienten durch eine Kontaktplatte hergestellt (vorzugsweise aus Zink und rund), die abnehmbar auf dem Deckel n montiert und, wie aus Fig. 6 zu ersehen, mit einem Überzug aus absorbierendem Gewebestoff bedeckt ist, der zur besseren Überleitung auf die Haut des Patienten mittels Salzwasser feucht gehalten wird.
In dem Falle, wo ein Extrastrom Verwendung findet (Fig. 6-8), besteht die Kontaktplatte x aus einem Stück, das, wenn es in Betriebsstellung ist, automatisch im permanenten elektrischen Kontakt mit sinem Gliede des elektrischen Strom- kreises für den Elektromagneten im Innern des Instrumentes steht ; die Platte x und der Körper des Patienten befinden sich im Nebenschluss ; falls ein Induktionsstrom Verwendung findet, ist die Kontaktplatte x entweder aus einem Stück, wie oben beschrieben, oder, wie aus Fig. 9 zu ersehen, aus zwei getrennten oder voneinander isolierten Teilen, von denen jeder in der Betriebs- stellung automatisch in permanentem elektrischen Kontakt mit den entgegengesetzten Enden der sekundären Wicklung d'die um die Wicklung d vorgesehen ist, steht.
Es soll zuerst die in Fig. 6-8 dargestellte Vorrichtung beschrieben werden. Die Metallkontaktplatte besteht aus einem einzigen Stück und ist mit Hilfe zweier Metallbolzen x2, die von unten in die Platte eingeschraubt sind, abnehmbar mit dem Deckel n verbunden. Die Bolzen x treten dabei durch Öffnungen a (Fig. l und 7) des Deckels n hindurch. Die inneren Enden der Bolzen x2 sind geschlitzt und kommen mit entsprechenden Öffnungen einer Metallplatte y, die an der inneren Obertläche des Deckels angebracht ist, in klemmenden Kontakt.
Sobald der Deckel auf den Apparat aufgesetzt ist, besteht zwischen der Platte y und
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der elektrischen Behandlungen zulässt, was bei Benutzung eines Extrastromes nicht möglich ist ; verschiedene Änderungen des Induktionsstromes können nämlich in Verbindung mit derselben
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