DE818463C - Bleistift mit vorschiebbarer Mine - Google Patents

Bleistift mit vorschiebbarer Mine

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DE818463C
DE818463C DEK752A DEK0000752A DE818463C DE 818463 C DE818463 C DE 818463C DE K752 A DEK752 A DE K752A DE K0000752 A DEK0000752 A DE K0000752A DE 818463 C DE818463 C DE 818463C
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DE
Germany
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lead
pencil
piston
writing
mine
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Expired
Application number
DEK752A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Karma
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K21/00Propelling pencils
    • B43K21/003Propelling pencils with lead sections or lead cartridges

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

  • Bleistift mit vorschiebbarer Mine Die Erfindung betrifft einen Bleistift mit vorschiebbarer'Mine und bezweckt, einen solchen Minenbleistift so auszugestalten, daß der Vorschub der Mine selbsttätig in Übereinstimmung mit ihrer Abnutzung erfolgt. Die Erfindung macht von der Notwendigkeit Gebrauch, beim Schreiben eines Schriftzuges einen Druck mit dem Bleistift auf das Papier auszuüben und zwischen dem Schreiben zweier aufeinanderfolgender Schriftzüge den Bleistift von der Schreibfläche abzuheben. Zur praktischen Ausnutzung dieses Wechsels steht gemäß der Erfindung die Mine des Bleistiftes unter der Einwirkung von zwei gleichgerichteten, hintereinander angeordneten nachgiebigen Klemmgesperren, von denen das vordere gegen die Innenwand des Bleistiftmantels abgestützt ist und die Mine gegen Rückwärtsbewegung sperrt, während das hintere von einem gleitbar im Bleistiftmantel gehaltenen Kolben und von darin abgestützten Federn getragen wird, die es ständig in Berührung mit der Mine halten. Der Kolben bildet die Verlängerung einer unter Federeinwirkung stehenden Minenführungshülse, die beim Schreiben ständig mit der Schreibfläche in Berührung bleibt. Zweckmäßig wird dabei die Anordnung getroffen, daß die auf die Minenführungshülse einwirkende Feder mit ihrem entgegengesetzten Ende unmittelbar auf die Klemmglieder des vorderen Klemmgesperres einwirkt. In dem Maße, wie die Mine beim Schreiben abgenutzt wird, wird ihre auf der Schreibfläche aufliegende Hülse axial im Mantel verschoben, wodurch der Gesperreeingriff des vorderen Klemmgesperres auf die Mine verstärkt wird, während gleichzeitig das hintere Klemmgesperre entgegen dem Richtungssinn seiner Klemmwirkung um den Betrag der axialen Hülsenverschiebung an der Mine entlang gleitet. Hört der Schreibdruck auf und wird dadurch die bei der axialen Verschiebung der die Mine führenden Hülse gespannte Feder zur Rückführung der Hülse entspannt, so nimmt gleichzeitig das hintere Klemmgesperre die Mine biji der Rückbewegung 'der Hülse mit.
  • Die im oberen. Bleistiftinnern in bekannter Weise in Vorrat gehaltenen Minenstücke rutschen mit fortlaufendem Minenverbrauch nacheinander in den vorgesehenen zentralen Minenführungskanal und in den Griffbereich des den Minenvorschub herbeiführenden hinteren Klemmgesperres hinein. Um zu dem "!.weck dessen Klemmglieder zum Erfassen der Mine zu öffnen, sieht die Erfindung einen am Bleistiftt;nantel angebrachten Anschlag vor, der bei erhöhter Druckeinwirkung auf die Minenführungshülse und der dadurch hervorgerufenen längeren Axialbewegung der letzteren auf das im Hülsenkolben gelagerte hintere Klemmgesperre spreizend einwirkt, so daß die neue Mine ungehindert zwischen dessen Klemmglieder treten kann. Die so erfaßte Mine dient dann als Vorschubstößel für die vom hinteren Klemmgesperre nicht mehr erfaßbare :Mine. Damit die durch den Kraftschluß zwischen den beiden Teilminen vorgeschobene Mine nicht von selbst nach vorn aus der Führungshülse herausfallen kann, übt die Führungshülse an ihrem äußersten Ende in bekannter Weise eine leichte Reibung auf die Mine aus.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in vergrößertem Maßstabe in Fig. i in einem senkrechten Querschnitt dargestellt; Fig. 2 ist ein waagerechter. Schnitt nach der Linie II-11 der Fig. i und erläutert die gegenseitige Lage der beiden Klemmgesperre und ihren Eingriff mit der Mine in Ansicht von oben.
  • In bekannter Weise besteht der Minenbleistift aus einem mehrteiligen Mantel i, ja, i6, der .in seiner hinteren Hälfte, nämlich zwischen den miteinander verschraubbaren Teilen 1a und i6, einen Vorratsbehälter 2o für Graphitminen enthält. Die Vorrichtungen nach der Erfindung zur selbsttätigen Förderung der Mine 2 sind zwischen den Mantelteilen i und ja angeordnet, sie bestehen im einzelnen aus einer die Mine führenden zylindrischen Hülse 3, deren Bewegung nach vorn durch einen Hülsenbund 3a begrenzt wird, der mit einer Schulter 4 des Mantelteiles i zusammenwirkt. In der entgegengesetzten Richtung trägt die Minenhülse 3 einen in den Mantelteil i eingepaßten Kolben 5, in dessen zentraler Bohrung 6 eine Hülse 7 gleitet, die unter der Einwirkung einer in der Bohrung 6 untergebrachten und auf einem radialen Vorsprung 9 der Wandung dieser Bohrung 6 abgestützten Schraubenfeder 8 steht und u. a. dazu dient, eine Anzahl von im Kreise um die Mine 2 angeordneter, in einer ringförmigen Ausnehmung ii des Mantels i abgestützter und zu Paketen vereinigter Klemmlamellen io gegen die Mine 2 zur Anlage zu bringen und diese dadurch gegen Rückwärtsbewegung zu sperren. Zum Durchlaß dieser Pakete von Klemmlamellen io sind in einer nach oben verlängerten Zylinderwandung 5a des Kolbens 5 Fenster 12 vorgesehen. Am oberen Rande der verlängerten Zylinderwandung 5a sind, ebenfalls kreisförmig um die Mine 2 verteilt, einzelne Klemmzungen 14 angeordnet, die gegen Vorsprünge entsprechender Ausnehmungen 13 der verlängerten Zylinderwandung 5a abgestützt sind und unter Einwirkung einzelner auf Federn 16 abgestützterStößel17 stehen, die in axialen'Ausbohrungen i8 des Kolbens 5 gehalten werden. Die Spitzen 17a der Stößel 17 stehen kraftschlüssig in Berührung mit kegeligen Ausnehmungen 14a der Klemmzungen 14 und halten diese in Berührung mit der :1line z. Bewegt sich der Kolben 5 in Richtung auf das Schreibende des Bleistiftes, so nehmen dabei die Klemmzungen 14 die Mine 2 mit. Die Federeinwirkung der Federn 16 ist so abgestimmt, daß bei einer Bewegung des Kolbens 5 entgegengesetzt dem Schreibende des Bleistiftes die Sperrzungen 14 an der Mine 2 entlang rückwärts gleiten können. Übersteigf diese Rückwärtsbewegung des Kolbens ein gewisses Maß, z. B. wenn die Mine 2 außer Einwirkung der Klemmzungen 14 gekommen ist und der Schreibdruck des Schreibenden unbewußt verstärkt wird, so stoßen die Klemmzungen 14 gegen einen ringförmigen Anschlag i9 des Mantelteils ja und werden dadurch gespreizt, so daß die nächste Mine zwischen die Klemmzungen 14 gleiten kann und nun die Aufgabe übernehmen kann, für die nächsten Schreibzüge die untere Mine vorzuschieben.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung zum selbsttätigen Vorschub der Mine in Übereinstimmung mit ihrer Abnutzung ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung der Wirkung ihrer Teile. Solange mit dem Bleistift ein Schriftzug gezogen wird, folgt die Hülse 3 der Abnutzung der Mine und verschiebt sich mitsamt dem Kolben 5 nach rückwärts, wobei die Klemmgesperrezungen 14 auf der während des Schreibens von den Klemmlamellen io festgehaltenen Mine um den gleichen Betrag an der Mine entlang nach rückwärts gleiten. Wird der Bleistift zum Übergang auf den nächsten Schreibzug von der Schreibfläche abgehoben, so führt die Feder 8 den Kolben 5 und die Hülse 3 in die Ausgangsstellung zurück; dabei nimmt der Kolben 5 mittels der von ihm getragenen Sperrzungen 14 die Mine 2 mit. Der nächste Schriftzug kann beginnen und das geschilderte Funktionsspiel der Teile wiederholt sich so oft, wie einzelne Schriftzüge einander folgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bleistift mit vorschiebbarer Mine, dadurch gekennzeichnet, daß die Mine (2) unter der Einwirkung von zwei hintereinander angeordneten, im gleichen Richtungssinne wirksamen nachgiebigen Klemmgesperren (io und 14) steht, von denen das vordere gegen die Innenwandung des Bleistiftmantels (i) abgestützt ist und beim Schreiben die Mine gegen einen durch den Schreibdruck verursachten Rücklauf sperrt, während das hintere sich in einem unter Federdruck stehenden, im vordersten Bleistiftmantelteil (i) geführten Kolben (5) abstützt, dessen Fortsetzung nach vorn eine aus dem vordersten Bleistiftteil (i) herausragende, beim Schreiben mit der Schreibfläche in Berührung befindliche Minenführungshülse (3) bildet, wobei während der Rückwärtsbewegung der Minenführungshülse (3) die Zungen des hinteren Klemmgesperres (i4) auf der vom vorderen Klemmgesperre (io) festgehaltenen Mine (2) entlang gleiten und bei der Vorwärtsbewegung des Kolbens (5) die Mine (2) mitnehmen. z. Bleistift nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Klemmgesperre aus Lamellenpaketen (io) besteht, die unter der Einwirkung einer den Kolben (5) bzw. die Mincnführungshülse (3) gleichzeitig nach vorn drückenden Schraubenfeder (8) gegen die Mine (2) zur Anlage gebracht sind., 3. Bleistift nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Sperrzunge (i4) des hinteren Klemmgesperres durch einen im Kolben (5) geführten und unter dem Druck einer Feder (i6) stehenden Stößel (i7) mittels einer Spitze (17a), der in eine hohlkegelige Zungenausnehmung (i4°) eingreift, gegen die Mine (2) gedrückt wird.
DEK752A 1949-11-29 1949-11-29 Bleistift mit vorschiebbarer Mine Expired DE818463C (de)

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DEK752A DE818463C (de) 1949-11-29 1949-11-29 Bleistift mit vorschiebbarer Mine

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DEK752A DE818463C (de) 1949-11-29 1949-11-29 Bleistift mit vorschiebbarer Mine

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DE818463C true DE818463C (de) 1951-10-25

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ID=7208603

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DEK752A Expired DE818463C (de) 1949-11-29 1949-11-29 Bleistift mit vorschiebbarer Mine

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DE (1) DE818463C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2837586A1 (de) * 1978-08-29 1980-03-20 Faber Castell A W Fuellminenstift mit automatischem minenvorschub und nachschub der folgemine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2837586A1 (de) * 1978-08-29 1980-03-20 Faber Castell A W Fuellminenstift mit automatischem minenvorschub und nachschub der folgemine

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