DE8181C - Rohr-Falzmaschine - Google Patents

Rohr-Falzmaschine

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DE8181C
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DE
Germany
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fold
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folding machine
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DENDAT8181D
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English (en)
Original Assignee
R. WAGNER in Chemnitz
Publication of DE8181C publication Critical patent/DE8181C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/10Making tubes with seams being neither welded nor soldered, e.g. riveted seams
    • B21C37/101Making of the seams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

1879.
RICHARD WAGNER in CHEMNITZ. Rohr-Falzmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15· Juli 1879 ab.
Bei den bisher construirten Rohrfalzmaschinen wird entweder eine kleine an einer Zahnstange befestigte Rolle über den Falz geschoben, oder das Rohr läuft zwischen zwei Rollen hindurch, von denen die eine gedreht und die andere durch Friction mitgenommen wird.
Beide Systeme liefern keinen regelrechten Falz, weil das Rohr im Falz zu sehr gestreckt wird und sich krumm zieht.
Diesen Uebelständen abzuhelfen und dem Rohr während der Bearbeitung zugleich eine feste Lage zu geben, ist der Zweck der vorliegenden Maschine. Auf beiliegender Zeichnung *ist diese Maschine in zwei verschiedenen Ausführungsformen dargestellt.
Fig. i, 2 und 3 zeigen die erste Ausführungsform im Aufrifs, Schnitt und Grundrifs.
Die zweite Ausführungsform ist in Fig. 4 im Aufrifs gezeichnet.
Durch Drehen an der Kurbel k in der Richtung des Pfeiles wälzen sich die mit der Kurbel und der Welle w fest verbundenen Räder r und rx an den zu beiden Seiten des Gestelles angebrachten Zahnstangen ζ und Z1 fort, so dafs die Welle w in dem Schlitz s des Gestelles sich fortbewegen mufs.
Auf der Welle w ist lose drehbar der Sector α aufgesteckt, welcher sich beim Arbeiten auf der Schiene b fortwälzt. Die Schiene b drückt hierbei den Falz des Rohres c vollständig zu.
Das Rohr c wird auf die aus Fig. 1, 2 und 3 ersichtliche Spannvorrichtung aufgeschoben, welche dasselbe so auseinanderhält, dafs die Theile des Falzes in einander gezogen werden, wie aus Fig. 2 ersichtlich.
Diese Vorrichtung besteht aus der Flacheisenschiene d und den Holzbacken e, welch letztere durch Geradstellen der Hebel / gegen die innere Rohrwandung geprefst werden. Das Geradstellen der Hebel /, deren so viel als nöthig über die ganze Länge der Vorrichtung vertheilt sind, geschieht durch Verschieben der vorderen Holzbacke nach rechts, Fig. 3, vermittelst des im Gestell gelagerten Hebels g. Die Schiene d, welche den Druck beim Falzen aufzunehmen hat, ist oben gekrümmt, damit die Schiene b nicht über die ganze Länge aufliegt, sondern nur da, wo der Sector drückt.
Die Handhabung dieser Maschine ist folgende:
Nachdem man die am rechten Ende, Fig. 1, vorliegende Armatur h zurückgeschlagen und den Hebel g in die äufserste Linksstellung gebracht hat, schiebt man das zu falzende Rohr über die Holzbacken e, bewegt den Hebel g nach rechts, damit das Rohr auseinander- und die Falztheile ineinandergezogen werden, legt die Armatur h, welche die am vorderen Theile excentrisch zum Drehpunkt in der Armatur gefeilte Schiene d gabelförmig umschliefst, kräftig darüber, so dafs die Schiene d fest gegen die am Gestell angegossene Stütze i geprefst wird, und ■ bewirkt schliefslich durch Drehen der Kurbel k das Zudrücken des Falzes.
Die in Fig. 4 gezeichnete Ausführungsform dürfte ganz besonders für kürzere Rohrstücke geeignet sein.
An dem einen kleinen Winkel umfassenden Sector / ist ein langer Hebel q und die Rollen η und TZ1 angebracht.
Die Rollen η und /Z1 laufen auf den cycloidischen Curven 0 und 0,, wodurch erreicht wird, dafs der Sector bei der Bewegung vermittelst des Hebels q auf dem Falz des Rohres nicht gleiten kann, sondern sich ganz correct auf demselben wälzen mufs. Die punktirt angegebenen kleinen Kreise bezeichnen die Stellung der Rollen η und »,, wenn der Sector / seine äufserste Rechtslage eingenommen hat.
Die in Fig. 4 gezeichnete Maschine kann auch in vollständiger Umkehrung so ausgeführt werden, dafs der Sector / befestigt und die Spannvorrichtung mit dem Rohr um denselben bewegt wird. Man hätte dann nur nöthig, die Schiene d zu verlängern und mit einem Handgriff zu versehen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Die Anwendung des Kreissectors α, der, durch Fortwälzen der Zahnräder r und r, bewegt, den Rohrfalz zudrückt.
2. Die Anwendung einer zwischen Sector und Falz liegenden Schiene b, die leicht durch eine andere ersetzt werden kann, wenn die Form des Falzes es verlangt.
3. Die durch Zeichnung näher erläuterte Vorrichtung zum Einspannen des Rohres.
4. Die Anwendung der Leitcurven 0 und o,, um das Gleiten des Sectors zu verhüten und das correcte Walzen auf dem Falz zu sichern.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT8181D Rohr-Falzmaschine Active DE8181C (de)

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