DE817487C - Antriebsvorrichtung fuer Schuettelroste - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Schuettelroste

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DE817487C
DE817487C DEP2937A DEP0002937A DE817487C DE 817487 C DE817487 C DE 817487C DE P2937 A DEP2937 A DE P2937A DE P0002937 A DEP0002937 A DE P0002937A DE 817487 C DE817487 C DE 817487C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
grate
cylinder
drive means
drive
Prior art date
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Expired
Application number
DEP2937A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Dipl-Ing Weinstock
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hitachi Zosen Inova Steinmueller GmbH
Original Assignee
L&C Steinmueller GmbH
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Filing date
Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H3/00Grates with hollow bars
    • F23H3/02Grates with hollow bars internally cooled
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H9/00Revolving-grates; Rocking or shaking grates
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H2900/00Special features of combustion grates
    • F23H2900/03021Liquid cooled grates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft, eine Antriebsvorrichtung für Schüttelroste, bei der mit Hilfe eines pneumatischen Antriebs eine Bewegung erzielt wird, die auf dem Hinweg langsam, auf dem Rückweg dagegen schnell vor sich geht und wobei am Ende der schnelleren Bewegung ein plötzlicher Stillstand eintritt. Das Antriebsmittel, z. B. Dampf oder Druckluft, wirkt dabei auf einen Kolben, der mit dem Rost in Verbindung steht und in einem Zylinder geführt wird.
  • Es ist grundsätzlich bekannt, Schüttelroste pneumatisch anzutreiben. Die Erfindung besteht jedoch darin, daß die Zuführung des Antriebsmittels über einen Drehschieber o. dgl. erfolgt, der abwechselnd die Zuführleiturng für das Antriebsmittel mit dem Druckraum des Zylinders oder diesen mit der Auspuffleitung verbindet, wobei die unterschiedliche Geschwindigkeit der Kolben- -bzw. Rostbewegung durch die verschiedenen Querschnitte in den Verbindungsleitungen vom Drehschieber zum Druckraum des Zylinders und der Auspuffleitung gegenüber der Zuführungsleitung erreicht wird. Für die Rückführung des Kolbens ist eine Feder vorgesehen.
  • Es ist also mit Hilfe dieser Einrichtung zu erreichen, daß sich der Rost entsprechend dem geringen Durchmesser der Zuleitung zum Druckraum des Zylinders langsam nach vorn bewegt, während infolge des größeren Durchmessers der übrigen Leitungen der Kolben schnell zurückbewegt wird und dann plötzlich stillsteht.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
  • Ein Drehschieber i, welcher beispielsweise durch die Maschinenwelle mit regelbarer Geschwindigkeit bewegt wird, ist an drei Leitungen angeschlossen. Stellung A zeigt die Drehschieberstellung so, daß das Antriebsmittel durch eine Zuleitung a von kleinem Durchmesser in regelbarem Zufluß eintretend, über die eben freigegebene Wechselleitung 3 von größerem Durchmesser strömend, hinter dem Kolben 4 wirkt, wodurch dieser so weit nach links bewegt wird, bis sich der Druck des Antriebsmittels und der Zug,der Feder 7 die Waage halten. Da der Kolben 4 und der Rostwagen 5 miteinander starr verbunden sind, macht letzterer die Bewegrungen, des Kolbens 4 mit. Durch die Weitendrehung des Drehschiebers i bis zur Stellung B werden alle Leitungen abgesperrt, so daß derRostwagen5 in, seiner linkenEndstellung eine entsprechend kurze Zeit verharrt. Bei Stellung B wird nun die Wechselleitung 3 und die Auspuffleitung 6, welche ebenfalls einen großen Durchmesser hat, miteinander verbunden. Das Antriebsmittel kann nun entweichen, wodurch die Feder 7 entlastet wird, die den Rostwagen 5 und denKolben4 mit wachsender Geschwindigkeit in die rechte Endstellung befördert. Erfindungsgemäß ist die Feder 7 so eingebaut, daß sie auch in der rechten Endlage des Rostwagens 5 ,noch gespannt ist, so daß der Kolbenhals 8, wie in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, gegen den Zylinderdeckel 9 anstößt und hier plötzlich zum Stillstand kommt; dadurch rutscht der Brennstoff auf dem Rostwagen 5 ein Stück weiter nach rechts. Der Rostwagen 5 verharrt nun so lange in der rechten Endlage, bis der Drehschieber i wieder die Stellung A erreicht hat.
  • Für die Erfindung ist es gleichgültig, ob der Anschlag, wie in der Zeichnung dargestellt, durch den Zylinderdeckel 9 oder in anderer Weise ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antriebsvorrichtung für Schüttelroste, bei der mit Hilfe eines pneumatischen Antriebs eine Rostschüttelbewegung erzielt wird, die auf dem Hinweg langsam, auf dem Rückweg dagegen schnell vor sich geht und wobei am Ende der schnellen Bewegung ein plötzlicher Stillstand eintritt, dadurch gekennzeichnet, daß an der Angriffsstelle des Antriebs am Rost derselbe als Kolben ausgebildet oder in an sieh bekannter Weise mit einem Kolben verbunden ist, der in einem Zylinder gleitet, in dem er in einer Richtung mit Druckluft oder einem anderen pneumatischen Antriebsmittel beaufschlagt wird, in der Weise, daß die Zuführung des Antriebsmittels zur Angriffsstelle am Rost über einen Drehschieber o. dgl. erfolgt, der abwechselnd die Zuführungsleitung für das Antriebsmittel mit dem Druckraum des Zylinders oder diesen mit der Auspuffleitung verbindet, wobei die unterschiedliche Geschwindigkeit der Kolben-bzw.Rostbewegung durchdie verschieden großen Querschnitte der Verbindungsleitung von Drehschieber zum Druckraum des Zylinders und der Auspuffleitung gegenüber der Zuführungsleitung erreicht wird.
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