DE817388C - Vorrichtung zum Zufuehren der Oberlasche von Ketten fuer Fahrraeder u. dgl. in einer Maschine zum Zusammenbau der Kettenglieder - Google Patents

Vorrichtung zum Zufuehren der Oberlasche von Ketten fuer Fahrraeder u. dgl. in einer Maschine zum Zusammenbau der Kettenglieder

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DE817388C
DE817388C DE1949P0036783 DEP0036783D DE817388C DE 817388 C DE817388 C DE 817388C DE 1949P0036783 DE1949P0036783 DE 1949P0036783 DE P0036783 D DEP0036783 D DE P0036783D DE 817388 C DE817388 C DE 817388C
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DE1949P0036783
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Erich Wippermann
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Wippermann Erich GmbH
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Wippermann Erich GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21LMAKING METAL CHAINS
    • B21L9/00Making chains or chain links, the links being composed of two or more different parts, e.g. drive chains
    • B21L9/02Making chains or chain links, the links being composed of two or more different parts, e.g. drive chains of roller-chain or other plate-link type
    • B21L9/06Sorting, feeding, assembling, riveting, or finishing parts of chains
    • B21L9/065Assembling or disassembling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zuführen der Oberlasche von Ketten für Fahrräder u. dgl. in einer Maschine zum Zusammenbau der Kettenglieder Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Zuführen der Oberlasche von Ketten für Fahrräder u. dgl. in einer Maschine zum Zusammenbau der Kettenglieder.
  • Die Herstellung von Fahrradketten erfolgt in der Weise, daß zunächst das Kettenglied für sich hergestellt wird. Es besteht aus zwei parallelen Laschen, welche zwei im Abstand der Teilung der Kette hintereinanderliegende Rollen stirnwärts begrenzen und durch einen Hohlstift zusammengehalten werden. Diese Kettenglieder werden auf einer fortlaufenden Bahn einem Montageblock schrittweise zugeführt, wobei die Glieder im Abstande der Teilung hintereinanderliegen. Im Montageblock werden die Kettenglieder durch je eine Ober- und Unterlasche zur Kette gefügt. Diese Laschen entsprechen vollkommen den Laschen der Kettenglieder hinsichtlich Form und Teilung. Sie verbinden je zwei Kettenglieder zu einer Gelenkkette. Die Zuführung der Laschen erfolgt quer zur Vorschubrichtung der Kette, und zwar mittels zweier Schieber, die gleichzeitig in einem Abstande, welcher der Höhe der Kettenglieder gleich ist, die Ober- und Unterlasche auf bzw. unter die beiden folgenden Kettenglieder bringen. Selbstverständlich ist der Arbeitstakt so, daß beim Aufbringen der Ober- und Unterlasche der Vorschub der Glieder ruht und umgekehrt. Die Verbindung der Glieder zur Kette erfolgt im Montageblock, nach Aufbringen der Ober- und Unterlasche, durch zwei Bolzen, worauf die Schieber zurückbewegt werden.
  • Die Schieber entnehmen die Laschen einem Magazin, in welchem die Laschen flach waagerecht aufeinanderliegen. Die Schieber sind flach und gleich oder weniger stark als die Laschen. Sie treten beim Rückgang aus dem Laschenstapel, wodurch derselbe um je eine Lasche absackt. Beim Vorschub stoßen die Schieber auf die dem Montageblock abgewendete Längsseite einer Lasche, die jetzt in der Schieberbahn liegt, und führen sie zum Montageblock.
  • Bei den Kettenzusammensetzmaschinen der geschilderten Bauart ist ein Übelstand vorhanden, der sich besonders auf die Leistung der Maschine nachteilig auswirkt. Es handelt sich um das Zubringen der Oberlasche vom Magazin aus zum Montagewerkzeugblock durch den Flachschieber. Da sie nach oben offen liegt, kommt es sehr leicht vor, daß die Lasche sich überschlägt oder im Montagewerkzeugblock bei der Einführung der beiden Kettennietstifte nicht in richtiger Lage liegt, wodurch Störungen hervorgerufen werden. Diese Störungen kommen beim Zuführen der Unterlasche nicht vor, da diese durch den Schieber unter die beiden Kettenglieder geschoben und durch die auf ihr liegenden beiden Kettenglieder unter einen bestimmten Druck gehalten wird. Man kann es auch so bezeichnen, daß die Unterlasche durch einen Schlitz in eine Tasche eingeführt wird, die gebildet wird vom Boden der Führungsbahn der Glieder und diesen selbst, und daß hingegen die Oberlasche nur flach auf die Glieder gelegt wird und einer Führung nach oben entbehrt.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht nun darin, auch für die Oberlasche eine Führung zu finden, wie sie die Unterlasche schon hat.
  • Die Erfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß die Oberlasche beim Zuführen und Ablegen auf die Glieder der Kette in einer sie vorzugsweise nach oben abstützenden und das Überschlagen oder Verschieben verhindernden Tasche sich befindet.
  • Eine vorzugsweise Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Tasche für die Oberlasche von einem Schieber gebildet wird, der auf dem Flachschieber gleitet und an dessen Vorschub gleichförmig teilnimmt, aber ihm gegenüber in der Vorschubrichtung verlängert ist und in dieser Verlängerung als oben und unten offener, sonst allseitig geschlossener Kasten ausgebildet ist, der in der Ruhestellung einen Teil des Laschenmagazins bildet und als solcher mehrere Laschen aufnimmt, welche als Belastung für die Oberlasche auf dem Wege vom Magazin bis zum Montageblock dienen, und sofort, nachdem deren Vorschub beendet ist, unabhängig vom Flachschieher mit dem Kastenschieber zum Magazin zurückgebracht werden.
  • Die aus der Erfindung sich ergebenden Vorteile sind zweifacher Art.
  • Erstens kommt die Oberlasche genau wie die Unterlasche in richtiger Lage zu den Kettengliedern zur Ablage, wodurch Störungen infolge ungenauer Ablage fortfallen, zweitens wird die Leistungszahl von der diese bisher bestimmenden Leistungszahl der Zuführungsvorrichtung für die Oberlasche unabhängig. Sie kann wesentlich gesteigert werden.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. i das Schema der bekannten Vorrichtung zum Zuführen von Ober- und Unterlasche, Fig. 2 die neue Vorrichtung in Ruhestellung, Fig.3 die neue Vorrichtung am Ende des Laschenvorschubes, Fig.4 die Arbeitsstellung der Laschenschieber, Fig. 5 in Seitenansicht und Draufsicht einen Fahrradkettenteil.
  • Fig. i zeigt die Zubringervorrichtung für die Oberlasche a und die Unterlasche le im Schema, von der Seite gesehen und beim Hubende. Die Laschen a und h sind durchaus gleich, sie sind nur wegen ihrer Lage zum Kettengliederstrang unterschiedlich bezeichnet. Eine Fahrradgelenkkette, deren Anwendung natürlich nicht auf Fahrräder beschränkt ist und bezüglich deren Abmessungen keine Schranken bestehen, setzt sich zusammen aus den Kettengliedern g und den diese verbindenden Laschen a und h. Die Teilung ist die gleiche. Die Kettenglieder g werden zunächst für sich hergestellt, wobei es gleichgültig ist, ob in einem Gesamtmaschinenaggregat oder in einer besonderen :Maschine. Mit ihren Laschen sind die Rollen zunächst durch Hohlstifte verbunden. Die Glieder g werden in einer Bahn, Rutsche o. dgl. im Abstande der Kettenteilung zum Montageblock A gebracht. Der Vorschub geschieht schrittweise. Quer zum 'Montageblock A befindet sich ein Magazin f, in welchem Laschen waagerecht aufeinanderliegen, und zwar mit ihrer Längsachse parallel zum Montageblock A. Parallel zu den Flachseiten der Laschen führt sich amBoden des Magazins fein Schieber k und darüber im Abstande der Höhe der Glieder g ein Schieber c. Beide Schieber sind am Ende ihres Vorschubes angebracht; der Schieber k hat die Lasche lt unter zwei Kettenglieder g geschoben, welche die Lasche dabei führen und eine Verlagerung sicher verhindern. Die Lasche a hingegen wird frei geführt und ist der Gefahr einer Verlagerung dabei leicht ausgesetzt. Es ist klar, daß die Schieber mit den Laschen eine Führungsbahn haben, die, weil die Zeichnung rein schematisch ist, nicht gezeichnet sind.
  • Von dieser bekannten Anordnung unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die Oberlasche a durch zwei übereinander angeordnete Schieber b und c zugeführt wird. Der Schieber b nimmt in einem als Kasten d ausgebildeten Aufnahmeteil drei, vier oder mehr Laschen e aus dem Laschenmagazin f auf, die mit ihrem Eigengewicht auf der untersten Lasche a liegen, welche die Oberlasche beim Kettenzusammensetzen ist. Sie liegt vor dem Flachschieber c in der Stellung nach Fig. z.
  • Beim Zufuhren der Lasche a werden der Kastenschieber b mit den Laschen e und der Flachschieber c gleichzeitig in den Montageblock A bis auf die Kettenglieder geschoben (Fig. 3). Der Kastenschieber b geht dann mit den in ihm liegenden Laschen c zurück, die Oberlasche a der Kette wird durch den Flachschieber c über den beiden Kettengliedern g gehalten, da er nicht mit dem Kastenschieber b zurückgeht (Fig. 4). Erst nach Einführung der Kettenstifte i, durch welche *die Oberlasche a und Unterlasche 1i mit zwei Kettengliedern g fest verbunden werden, wird auch der Flachschieber c zurückgezogen. Es legt sich dann die unterste Lasche aus (lern Kastenschieber b vor den Flachschieber c, während der Kastenschieber b durch die nachfallende Lasche aus dem Magazin f wieder nachgefüllt wird.
  • Es ist also die Oberlasche a während des Vorschubes auf die Kettenglieder g durch die auf ihr liegenden Laschen e des Kastenschiebers b gegen Pberschlagen oder Verschiebung gesichert, wobei die Störungen auf ein Mindestmaß beschränkt sind.
  • Die neue .liiordnung ermöglicht eine wesentlich größere Vorscliubgeschwindigkeit, welche bislang allein durch den Flachschieber c bestimmt wurde und nur verhältnismäßig klein sein konnte, weil das Auflegen der Oberlasche a auf die Glieder g mit größter Vorsicht geschehen mußte. Die größere Vorschubgeschwindigkeit gestattet wiederum ein schnelleres Arbeitstempo der Gesamtmaschine, also eine erhöhte Leistung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Zuführen der Oberlasche von Ketten für Fahrräder u. dgl. in einer Maschine zum Zusammenbau der Kettenglieder, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberlasche (a) beim Zuführen und Ablegen auf die Glieder (g) der Kette in einer sie vorzugsweise nach oben abstützenden und das Überschlagen oder Verschieben verhindernden Tasche sich befindet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasche für die Oberlasche (a) von einem Schieber (b) gebildet wird, der auf dem Flachschieber (c) gleitet und an dessen Vorschub. gleichförmig teilnimmt, aber ihm gegenüber in der '\'orschubriclitung verlängert ist und in dieser Verlängerung als oben und unten offener, sonst allseitig geschlossener Kasten ausgebildet ist, der in der Ruhestellung einen Teil des Laschenmagazins (f) bildet und als solcher mehrere Laschen (e) aufnimmt, welche als Belastung für die Oberlasche (a) auf dem Wege vom Magazin bis zum Montageblock (A) dienen, und sofort, nachdem deren Vorschub beendet ist, unabhängig vom Flachschieber (c) mit dem Kastenschieber (b) zum Magazin zurückgebracht werden.
DE1949P0036783 1949-03-15 1949-03-15 Vorrichtung zum Zufuehren der Oberlasche von Ketten fuer Fahrraeder u. dgl. in einer Maschine zum Zusammenbau der Kettenglieder Expired DE817388C (de)

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