DE817066C - Hydraulischer Antrieb fuer Abgratpressen - Google Patents

Hydraulischer Antrieb fuer Abgratpressen

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DE817066C
DE817066C DEP18972D DEP0018972D DE817066C DE 817066 C DE817066 C DE 817066C DE P18972 D DEP18972 D DE P18972D DE P0018972 D DEP0018972 D DE P0018972D DE 817066 C DE817066 C DE 817066C
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DE
Germany
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trimming
trimming press
hammer
presses
hydraulic drive
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Expired
Application number
DEP18972D
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English (en)
Inventor
Eugen Kreutz
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Schloemann AG
Original Assignee
Schloemann AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J11/00Forging hammers combined with forging presses; Forging machines with provision for hammering and pressing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • In Schmiedebetrieben sind den Schmiedehämmern meist Abgratpressen zugeordnet, denen die Schmiedeteile nach ihrer Fertigung zugeführt werden. Es handelt sich also um zusammengehörig" Arbeitsmaschinen, die bisher, insbesondere bei Verwendung der bekannten pneumatisch betriebenen Doppelgesenkhämmer, besondere Kraftzentralen em ihrern.Betrieb benötigen. Während den Hämmern Druckluft zugeführt werden muß, erfordert der Betrieb der Abgratpresse eine Druckwasseranlage mit dem hierzu gehörigen Pumpenantrieb u. dgl.
  • Der Erfindung liegt das Bestreben zugrunde, bei kleineren Schmieden die Antriebsverhältnisse einfacher und billiger zu gestalten. Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Arbeitshübe der Abgratpresse über einen hydraulischen Druckerzeuger herbeigeführt Werden, dessen Betätigung von einem Schmiedehammer (Doppelgesenkhammer) abgeleitet wird, dem die Abgratpresse zugeordnet ist. Dadurch wird die Erstellung einer hydraulischen Kraftzentrale für die Abgratpresse überflüssig, womit auch ihre Wartung usw. entfällt.
  • In der Zeichnung ist eine Anlage mit einem erfindungsgemäß von dem Doppelgesenkhammer abgeleiteten Antrieb für die zugehörige Abgratpress-, schematisch dargestellt.
  • Die Abgratpresse ist mit i und der Doppelgesenkhammer Mit 2 bezeichnet. Der in der Zeichnung angedeutete Arbeitszylinder 3 der Abgratpresse steht durch die Leitung,4 mit dem hydraulischen Druckerzeuger 5 in Verbindung, dessen Druckkolben mit 6 bezeichnet ist. Diesem Druckkolben 6 ist ein Anschlagnocken 70 zugeordnet, der an dem Oberbären 7 des Hammers vorgesehen ist. Der zwischen dem Druckkolben 6 und dem Anschlagnocken 7" vorgesehene Mitnehmer 8 ist ein-und ausschwenkbar um die Stange g. An dies,2r Stange ist der genannte Mitnehmer geradlinig geführt. Die Verhältnisse sind dabei so gewählt, dall in ausgeschwenkter Lage des Mitnehmers 8 der Druckkolben 6 des Druckerzeugers beim Arbeiten des Hammers unberührt bleibt. Wird der Mitnehmer in die in der Zeichnung dargestellte Lage eingeschwenkt und der Hammer irn Leerlauf angelassen, so drückt der Nocken 7a über den «,\litnehmer 8 den Druckkolben 6 nach unten. Das hat einen Niedergang des Arbeitskolbens der Abgratpresse zur Folge. Diese kann also Mit Hilfe des Hammers jederzeit in Benutzung genommen werden, wobei es in der Hand des Konstrukteurs liegt, an welcher Stelle seines Hubweges der in Betracht kommende Hammerbär zur Einwirkung auf den Druckerzeuger gebracht wird. Für den Rückhub &r Abgratpresse ist (vgl. die Bezugzahlen io und ii) eine hydraulische Kolbenrückzugsvorrichtung vorgesehen, deren Rückzugskraft jeweils durch den Arbeitsbub über einDruckluftkissen erzeugtwerde;i kann.

Claims (2)

  1. PAT F NT ANS PR CCH F: i. Antrieb für hydraulisch betriebene Abgratpressen, gekennzeichnet durch einen mit dein Arbeitszylinder (3) der Abgratpresse verbundenen hydraulischen Druckerzeuger (5), dessen den Preßkolben der Abgratpresse (i) beaufschlagende Betätigung über einen Schmiedchammer (2) (Doppelgesenkhammer), dem di,-# Abgratpresse (i) zugeordnet ist, erfolgt.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen in und außer Arbeitsstellung zu bringenden Mitnehmer (8), über den vermittels eines der bewegten Bären des Schmiedehammers (2) der Arbeitskolben der Abgratpresse (i) beaufschlagende Druckhub des Druckerzer,'-gers (5) herbeigeführt wird.
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