DE412840C - Hydraulische Formpresse - Google Patents

Hydraulische Formpresse

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DE412840C
DE412840C DEC33419D DEC0033419D DE412840C DE 412840 C DE412840 C DE 412840C DE C33419 D DEC33419 D DE C33419D DE C0033419 D DEC0033419 D DE C0033419D DE 412840 C DE412840 C DE 412840C
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hydraulic
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hydraulic molding
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/32Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by plungers under fluid pressure
    • B30B1/36Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by plungers under fluid pressure having telescoping plungers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C33/00Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Control Of Presses (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 28. APRIL 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVr 412840 -KLASSE 58 a GRUPPE
(C334I9 Ij5Sa)
John Maurice Frost Craven in Sheffield, Engl.
Hydraulische Formpresse. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. April 1923 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in England vom ai. April 1922 beansprucht.
Die Erfindung betrifft eine hydraulische Formpresse mit mehreren einander umschließenden Teilpreßstempeln und besteht insbesondere darin, daß die in ihrer Gesamtheit! der Form des herzustellenden Gegenstandes entsprechenden Teilpreßstempel einzeln nacheinander, in Gruppen nacheinander, einzeln und in Gruppen nacheinander oder alle gemeinsam dem Flüssigkeitsdrucke ausgesetzt werden können. Zweckmäßig ist das durch die Teilpreßstempel mit Ausnahme des mittelsten Stempels hindurch-
geführte Verteilerrohr für die Preßflüssigkeit. von. Hand in der Längsrichtung verstellbar. Hydraulische Pressen mit einzelnen einander umschließenden Stempeln, bei welchen die einzelnen Stempel verschieden weit vorgetrieben werden können, sind bekannt. Es sind ferner hydraulische Pressen bekannt, bei welchen die Druckflüssigkeit mittels eines. durch die einander umschließenden Stempel ίο hindurchgeführten, in der Längsrichtung verstellbaren rohrförmigen Zuflußschiebers je nach dem erforderlichen Preßdruck selbsttätig auf einen oder mehrere Stempel· einwirken kann, während bei keiner der bisher bekannten hydraulischen Pressen es möglich ist, einen Formgebungsvorgang je nach Bedürfnis in mehrere Teilvorgänge zu unterteilen. Um die 'erforderliche Arbeit den besonderen Anforderungen jeweilig entsprechend in mehreren Stufen zu leisten, gestattet die Anordnung gemäß der Erfindung, die einzelnen mit den Formgebungswerkzeugen mittelbar oder unmittelbar verbundenen Teilpreßstempel, welche in ihrer Gesamtheit das Profil des zu formenden Gegenstandes bilden, je nach Wunsch dem Flüssigkeitsdruck auszusetzen oder vorzutreiben.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 einen Vertikalschnitt durch den Preßstempel oder die hydraulische Formpresse mit vier Teilpreßstempeln in ihrer Grundstellung, Abb. 2 einen gleichen Querschnitt mit zwei vorgetriebenen Teilstempeln, Abb. 3 einen der Abb. ι ähnlichen Querschnitt, bei welchem die Arbeitsflächen der Teilpreßstempel in ihrer Gesamtheit unmittelbar entsprechend der Form des herzustellenden Gegenstandes ausgestaltet sind.
α ist ein Gestell, welches einen Zylinder b trägt, welcher das System der Preßstempel umschließt. Dieses System besteht aus vier zylindrischen Stempeln c, d, e, f, welche eine gemeinsame Achse haben und so gebaut sind,· daß die Stempel c, d und e in zweifacher·' Weise wirken, insofern als sie nicht nur als eigentliche Preßstempel dienen, sondern auch als Preßzylinder für die Stempel d, e und /, wobei der Zylinder b mit dem Stempel c zusammenwirkt.
Der Boden jedes der Zylinder b, c, d und e ', ist mit einer Öffnung g, h, i und / für den j Einlaß und Auslaß des Preßwassers versehen, dessen Zufluß durch ein Ventil geregelt wird. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel be- j steht dieses Ventil aus einem zylindrischen j Rohr k, welches mit dem Akkumulator oder einer anderen Speisevorrichtung verbunden ist und durch eine geeignete Antriebsvorrichtung in die Öffnungen g, Zi1 i und / eingeschoben oder aus ihnen herausgeschoben werden kann. Wird z. B. bei der in Abb. 1 dargestellten Anordnung das Preßwasser durch das Rohr k und durch die Öffnung / in den Zylinder e eingeführt, so wird der Stempel / auswärts getrieben. Wird das Rohr A weiter zurückgezogen bis in die in Abb. 2 gezeichnete Stellung, so werden die beiden Stempel e und / gemeinsam vorgetrieben. Durch weiteres Zurückziehen des Rohres k werden die Stempel d und e nacheinander betätigt. Wird das Rohr k so weit zurückgezogen, daß das Preßwasser in den Zylinder b eintreten kann, so werden alle vier Stempel gemeinsam nach außen bewegt. Man kann also durch ent-. sprechende Verschiebung des Rohres k die Stempel c, d, e und / einzeln, nacheinander oder gemeinsam je nach Wunsch antreiben. Es ist ersichtlich, daß mittels einer hydraulischen Presse, die in der dargestellten Weise j betätigt werden kann, die verschiedensten bei j der Herstellung von Preßgegenständen vorj kommenden Bewegungen ausgeführt werden j können. Beispielsweise kann, wie in Abb. 3 \ angedeutet, ein Eisenbahnrad oder die Speichenscheibe eines Eisenbahnrades unmittelbar aus einer Metallscheibe hergestellt werden. Hierbei kann je nach Wunsch die Scheibe entweder von innen nach außen geformt oder durch Streckung hergestellt werden.
Eine hydraulische Presse kann auch mehrere solcher Systeme von Preßstempeln enthalten. Z. B. können zwei solcher Systeme von Preßstempeln einander gegenüber angeordnet sein.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Hydraulische Formpresse mit mehreren einander umschließenden Teilpreßstempeln, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsam der Form der herzustellenden Gegenstände entsprechenden TeMpreßstempel einzeln nacheinander, in Gruppen nacheinander oder alle gemeinsam dem Flüssigkeitsdrucke ausgesetzt werden können.
  2. 2. Hydraulische Formpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilerrohr (k) für die Preßflüssigkeit, das durch die Teilprofilstempel mit Ausnahme des mittelsten Profilstempels hindurchgeführt ist, von Hand in der Längsrichtung verstellbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEC33419D 1922-04-21 1923-04-13 Hydraulische Formpresse Expired DE412840C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB565296X 1922-04-21

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FR (1) FR565296A (de)
NL (1) NL14860C (de)

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FR565296A (fr) 1924-01-23
NL14860C (de)

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