DE815362C - Abschlussverbindung fuer Kabel, welche mit OEl unter hohem Druck gefuellt sind - Google Patents
Abschlussverbindung fuer Kabel, welche mit OEl unter hohem Druck gefuellt sindInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G15/00—Cable fittings
- H02G15/20—Cable fittings for cables filled with or surrounded by gas or oil
- H02G15/24—Cable junctions
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- Gas Or Oil Filled Cable Accessories (AREA)
- Cable Accessories (AREA)
Description
- Abschlußverbindung für Kabel, welche mit Öl unter hohem Druck gefüllt sind Es ist bekannt, daß bei den Anlagen von ölgefüllten Kabeln besondere Verbindungen oder Muffen, sog. Abschlußmuffen, verwendet werden, entweder um eine lange Leitung in Abschnitte getrennter Ülatmung zu unterteilen, oder um insbesondere durch eine Unterbrechung in dem Ölkanal den hydrostatischen Kopf in den geneigt liegenden Leitungsabschnitten zu begrenzen.
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung der Abschlußverbindungen, durch welche geneigt liegende Leitungen unterteilt werden können, bei denen der Druck hohe Werte his zu io bis 1s Atmosphären erreicht, die also viel höher sind, als der Druck von 2 bis 3 Atmosphären, den die bisher bekannten Verbindungen aushalten konnten.
- Zum besseren Verständnis des Zweckes der vorliegenden Erfindung sind zwei Abschlußverbindungen oder Abschlußmuffen in der Zeichnung schematisch dargestellt, von denen die eine gemäß Fig. i die gewöhnliche bisher allgemein benutzte Ausführung ist, während die gemäß Fig.2 eine verbesserte Ausführungsform einer Verbindung nach der vorliegenden Erfindung ist.
- In beiden Figuren sind i und i' zwei Isolatoren, die im allgemeinen konisch ausgebildet sind und die an ihrem äußeren Ende durch zwei Metallkappen 2 und 2' abgeschlossen sind, welche elektrisch miteinander verbunden sind. Beide Kabelenden 3 und 3', die zweckentsprechend vorbereitet sind, werden in die Isolatoren eingeschoben und mittels geeigneter Einrichtungen mit den Kappen in Verbindung gebracht; auf die Kappen wird eine Isolation zweckentsprechender Dicke gelegt, die aus Gründen der Einfachheit in den Zeichnungen weggelassen ist. Beide Verbindungen werden durch ihr Gehäuse vervollständigt, das in der Zeichnung im Längsschnitt wiedergegeben ist.
- Bei der üblichen Verbindung der Fig. i wird das Gehäuse durch die Metallendkappen 4 und 4 gebildet, welche hermetisch mit den Isolatoren verbunden und an Stellen 5 und 5' mit dem Bleimantel der Kabel verlötet sind, und es wird weiterhin durch den metallenen Umhüllungszylinder gebildet, welcher die gesamte Verbindung 6 umschließt und seinerseits mit den beiden Endkappen an den Stellen 7 und 7' verlötet ist.
- Auf diese Weise werden innerhalb der Verbindung drei hermetisch voneinander getrennte Kammern A, B, C geschaffen. Zwei von ihnen, A und B, sind mit dem Kabelkanal 3 und 3' verbunden und sind mit 01 gefüllt, das aus den Kabeln kommt, während das 01 in die Kammer C von außen her eingeführt worden ist, nach dem in ihr ein vollkommenes Vakuum hergestellt worden ist. Zu diesem Zweck dient die Öffnung 8, welche verschlossen werden kann. Diese Öffnung kann mittels eines Rohres mit einer der Öffnungen 9 und 9' der Endkappen verbunden werden, wodurch auf diese Weise zwischen der Kammer C und einer der beiden Kammern A und B eine Verbindung hergestellt wird; eine Verbindung kann schließlich weiterhin mit Olzufuhrmitteln oder mit anderen Teilen der Anlage hergestellt werden.
- In den geneigt liegenden Kabelleitungen ist die mittlere Kammer C mit derjenigen der beiden Kammern A und B verbunden, welche in übereinstimmung mit dem Kabelabschnitt vor der Verbindung einen höheren Öldruck hat. Auf diese Weise wird der entsprechende Isolator keinen Druckdifferenzen unterworfen, während der andere Isolator den erforderlichen Widerstand darbieten kann, da der auftretende Druck gegen seine Innenseite gerichtet ist. Wenn aber der Kabeldruck hohe Werte erreicht und wenn die Verbindung zufolge der sehr hohen Spannung der Anlage einen beträchtlichen Durchmesser haben muß, ist es nicht möglich, die Öldichtigkeit an den beiden Lötstellen 7 und 7' des Zylinders mit den Endkappen aufrechtzuerhalten; diese Lötstellen gestatten dem Öl, bald hindurchzulecken und geben daher dem hohen Druck, der gegen die Außenseite gerichtet ist, nach.
- Dieser schwerwiegende Nachteil wird durch die Abschlußverbindung oder Abschlußmuffe gemäß der Erfindung beseitigt, welche damit ein bisher ungelöstes Problem löst. Ein Beispiel der Erfindung ist in Fig.2 wiedergegeben. Bei dieser Verbindung werden die verschiedenen Teile, welche ihr Gehäuse bilden, ohne Löten miteinander verbunden, während zwischen den Endkappen und dem Bleimantel der beiden Kabel Verlötungen vorgenommen werden können, da hier infolge des kleinen Durchmessers Öldichtigkeit erreicht wird.
- Zu diesem Zweck ist bei dem in der Zeichnung dargestellten Beispiel der umhüllende Zylinder io mit zwei Flanschen i i und i i' versehen, welche unter Zwischenlage von Verbindungsmitteln (Dichtungen) mit Flanschen 12 bzw. i2' verbolzt sind, die von Endkappen 13 und 13' getragen werden. Die beiden Endkappen sind verschieden voneinander ausgebildet; während der Isolator i wie bei den bisher bekannten Abschlußverbindungen mit der Kappe 13 fest verbunden ist, ist die Kappe 13' nicht mit einem Isolator i' versehen. Der Isolator i' wird im Gegenteil mit einer Metallbuchse oder -hülse 14 fest verbunden, welche mit dem umhüllenden Zylinder io durch eine geeignete Verbindung 15 ohne Flansch verbunden ist, beispielsweise durch Verlöten, wie dies in der Zeichnung dargestellt ist. Diese Verbindung liegt innerhalb der Endkappe 13'.
- Der äußere Zylinder io wird auf die Verbindung aufgebracht, welche mit einer geeigneten und in der Zeichnung nicht dargestellen Isolation überzogen ist, indem er von rechts nach links übergestreift wird; dann werden die Flansche i i und 12 durch Verbindungsmittel (Dichtungen) und Bolzen dicht miteinander verbunden, und es wird eine Verbindung 15, beispielsweise eine Verlötung, zwischen dem Zylinder io und der Buchse oder Hülse 14 hergestellt. Schließlich wird die Endkappe 13' aufgebracht, indem die Flansche i i' und 12' durch Verbindungsmittel und Bolzen dicht miteinander verbunden werden.
- Die oben beschriebene Abschlußverbindung ist notwendigerweise unsymmetrisch; der Kabelabschnitt vor der Verbindung, welcher 01 unter höherem Druck aufweist, muß auf der Seite der Kammer B angeschlossen werden, und letztere ist mit der Kammer C verbunden. Tatsächlich ist nur auf diese Weise die Verbindung 15 imstande, Widerstand zu leisten, da sie keinen Druckdifferenzen unterworfen ist. Diese Verbindung kann weiterhin, anstatt durch Löten, wie in der Zeichnung wiedergegeben ist, durch andere Mittel verwirklicht werden, z. B. indem ein zweckentsprechender Verbindungsteil zwischen die beiden Teile hineingedrückt wird oder vermittels einer Reihe von ringsum angeordneten Schrauben oder durch unmittelbares Verschrauben.
- Weitere Besonderheiten, z. B. das Befestigen der Isolatoren an Metallteilen, das Überziehen der elektrischen Verbindung mit Isoliermaterial, können in der Abschlußverbindung gemäß der Erfindung auf beliebige Weise ausgeführt werden. In jedem Fall muß jedoch der Zylinder mit den Endkappen durch andere Mittel als durch Löten fest verbunden werden.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Abschlußverbindung für ölgefüllte Kabel, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Teile, welche das Außengehäuse bilden, durch andere Mittel als durch Löten miteinander verbunden sind.
- 2. Abschlußverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Endkappen (13, 13') mit einem Flansch (12, 12') versehen ist, durch welchen sie an dem umhüllenden Zylinder (io) befestigt sind.
- 3. Abschlußverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein umhüllender Zylinder (io) mit zwei Flanschen (ii, ii') versehen ist, deren einer an einem Ende und deren anderer in einem gewissen Abstand vom anderen Ende angeordnet ist.
- 4. Abschlußverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Isolator (i) nur mit einer der Endkappen (13) verbunden ist, während der andere Isolator (i') mit einer Buchse (14) verbunden ist, welche innerhalb der anderen Endkappe (13') liegt.
- 5. Abschlußverbindung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Zylinders, dessen Flansch (ii') in einer bestimmten Entfernung von diesem Ende angeordnet ist, ohne einen Flansch mit der Buchse (14), beispielsweise durch Löten (15), verbunden ist.
- 6.Abschlußverbindung nach Anspruch2bis4, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (12) der Endkappe, mit welcher ein Isolator (i) verbunden ist, mit Bolzen an dem Zylinderflansch (ii) befestigt ist, der an einem Ende des Zylinders (io) angeordnet ist.
- 7. Abschlußverbindung nach Anspruch2bis4, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch der Endkappe (13'), mit welcher kein Isolator verbunden ist, vermittels Bolzen an dem Zylinderflansch (ii') befestigt ist, der in gewissem Abstand vom Ende des Zylinders (io) angeordnet ist. B. Abschlußverbindung nach Anspruch 5 und 7, dadurch gekennzeichnet' daß die Endkappe (13'), mit welcher kein Isolator verbunden ist, die Verbindung zwischen dem Zylinder (io) und der Buchse (14) verdeckt. g. Abschlußverbindung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung ohne Flansche des Zylinders (io) mit der Buchse (14) die beiden Kammern (A und B) der Verbindung trennt, die mit Öl unter gleichem Druck gefüllt sind. io. Verfahren zum Herstellen einer Abschlußverbindung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine mit einem Isolator (i) verbundene Endkappe (13), welche mittels eines mit Bolzen versehenen Flansches (i2) über eine Dichtung an einem Ende des umhüllenden Zylinders (io) befestigt wird, während das andere Ende des Zylinders ohne Flansch mit einer Buchse (14) verbunden wird, welche ihrerseits mit dem anderen Isolator (i') verbunden wird, wobei schließlich die andere Endkappe (13') durch einen mit Bolzen versehenen Flansch (12') über eine Dichtung an einem Flansch(ii') des Zylinders (io) befestigt und der Flansch in einem gewissen Abstand vom anderen Ende des Zylinders angeordnet wird. i i. Verfahren zur Herstellung der Öldichtigkeit gegenüber dem Äußeren in einer Abschlußverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der umhüllende Zylinder (io) an den Endkappen (13, i3') vermittels Bolzen, Flansche und Dichtungen befestigt wird, und daß in den beiden getrennten Kammern (A, B) der Muffe, die ohne Flansche miteinander verbunden sind, gleicher Öldruck hergestellt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT815362X | 1948-11-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE815362C true DE815362C (de) | 1951-10-01 |
Family
ID=11317240
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP114A Expired DE815362C (de) | 1948-11-27 | 1949-10-27 | Abschlussverbindung fuer Kabel, welche mit OEl unter hohem Druck gefuellt sind |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE815362C (de) |
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1949
- 1949-10-27 DE DEP114A patent/DE815362C/de not_active Expired
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