DE81527C - - Google Patents

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DE81527C
DE81527C DENDAT81527D DE81527DA DE81527C DE 81527 C DE81527 C DE 81527C DE NDAT81527 D DENDAT81527 D DE NDAT81527D DE 81527D A DE81527D A DE 81527DA DE 81527 C DE81527 C DE 81527C
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glass
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G23/00Other table equipment
    • A47G23/10Devices for counting or marking the number of consumptions
    • A47G23/12Consumption counters combined with table-ware or table-service
    • A47G23/16Consumption counters combined with table-ware or table-service combined with drinking vessels or with lids therefor

Landscapes

  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Juni 1894 ab.
allseitig
Die Vorrichtung besteht in einer
geschlossenen Dose, welche in den Boden eines Bierglases, Bierkruges oder anderen Gefäfses dicht eingesetzt werden kann. Ein Theil des Deckels der Dose wird gebildet durch eine elastische Platte ab, welche, wenn das in das Glas gefüllte Bier eine bestimmte Höhe erreicht hat, durch den Druck der Flüssigkeit sich so stark durchbiegt, dafs das Ende r eines zweiarmigen Hebels so weit heruntergedrückt wird, dafs durch diese Bewegung eine Kugel ausgelöst wird. Diese befindet sich mit mehreren anderen in einer in die Dose schräg eingelegten, ringförmig gebogenen, in sich geschlossenen Röhre i e, und wird dieselbe- dann an der tiefsten Stelle der Röhre, falls dieselbe nicht aus durchsichtigem Material besteht, in einem Schlitz derselben durch das Glas des Seidels hindurch sichtbar. Dieser Schlitz correspondirt mit einem Schlitz in der Dose und bei Krügen auch mit einem Schlitz in diesen.
Die Kugeln befinden sich zwischen dem höchsten Punkt e der Röhre und dem in halber Höhe der Steigung derselben ruhenden Stift 0.
Das Ende s des Hebels trägt die Auslösungsvorrichtung für die Kugeln. Dieselbe besteht in einem mit dem Hebel fest verbundenen Querstift, der an seinen Enden beweglich die Stifte 0 und u trägt, von denen u die Röhre umfafst und dann wieder aufwärts gebogen ist. Beide Stifte stecken in Löchern, welche in der Röhre an entgegengesetzten Stellen angebracht und um das Mafs des Durchmessers einer der erwähnten Kugeln von einander entfernt sind. Die Länge der Stifte ist so bemessen, dafs, wenn der eine Stift in die Röhre hineinragt, der andere sich aufserhalb befindet.
Um zu vermeiden, dafs etwa durch zu kräftiges Aufstofsen des Gefäfses der Hebel bewegt werde, ist unter r ein Arretirungsstift m mit Feder f angebracht, der beim Niedersetzen des Glases oder Kruges nach oben gedrückt wird und so den Hebel festlegt.
Wird bei gefülltem Glase der Hebel bei r niedergedrückt, so wird Stift 0 aus der Röhre, in welche er bei Ruhelage bis etwa zur Mitte hineinragt und die Kugeln zurückhält, herausgezogen und der Stift u, der sich in der Ruhelage aufserhalb der Röhre befindet, in dieselbe gleichzeitig hineingedrückt. Hierdurch wird erreicht, dafs nur die erste Kugel herunterfällt, während die übrigen durch Stift u zurückgehalten werden. Wird das Glas geleert, so hebt sich r und s geht herunter. Dadurch wird Stift 0 wieder in die Röhre hinein-, geschoben und Stift u gleichzeitig herausgezogen. Die Folge ist ein Vorrücken der Kugeln bis an den Stift o, so dafs das Spiel bei erneuter Füllung sich wiederholen kann.
Um die ausgelösten Kugeln wieder in den Raum e 0 zurückzubringen, wird das Glas geneigt und Stift g angezogen. Durch eine Feder schnellt derselbe wieder zurück.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine selbstthätige Zähleinrichtung, welche in dem kapselartigen, mit elastischer Decke versehenen einsetzbaren Boden eines Bierglases untergebracht ist und durch das Gewicht der in das Glas eingegossenen Flüssigkeit in Thätigkeit gesetzt wird, gekennzeichnet durch einen
    mit dem Deckel der Kapsel einerseits in Verbindung stehenden und durch den Stift m mit Feder f feststellbaren, wagerecht auf einer am Boden der Kapsel befestigten Stütze drehbar angeordneten doppelarmigen Hebel (rs), welcher auf der anderen Seite an einem Querstück mit zwei lothrecht stehenden Stiften (o und u) versehen ist, die bei der durch den Druck der eingegossenen Flüssigkeit hervorgerufenen Bewegung des Hebels abwechselnd von unten und oben derartig in eine ringförmige, in sich geschlossene und geneigt liegende Röhre (i e) eingreifen, dafs von den in derselben befindlichen Kugeln bei jeder Füllung des Glases stets nur eine nach der tiefsten Stelle der Röhre rollt, wo ein Ansammeln der ausgelösten Kugeln stattfindet und dieselben durch Anbringung eines Schlitzes oder infolge der Durchsichtigkeit des Glases bezw. der Kapsel so lange sichtbar bleiben, bis sie durch Anziehen des Stiftes g und der dadurch bewirkten Horizontalstellung der Röhre, sowie durch Neigung des Glases hinter die Stifte ο und u zurückgeführt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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