DE815146C - Einrichtung zur Bildstricheinstellung bei Kinoprojektoren - Google Patents

Einrichtung zur Bildstricheinstellung bei Kinoprojektoren

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DE815146C
DE815146C DEP4358A DEP0004358A DE815146C DE 815146 C DE815146 C DE 815146C DE P4358 A DEP4358 A DE P4358A DE P0004358 A DEP0004358 A DE P0004358A DE 815146 C DE815146 C DE 815146C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
drive
shaft
vertical shaft
gear wheel
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Expired
Application number
DEP4358A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Reinsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Askania Werke AG
Original Assignee
Askania Werke AG
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Publication date
Application filed by Askania Werke AG filed Critical Askania Werke AG
Priority to DEP4358A priority Critical patent/DE815146C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE815146C publication Critical patent/DE815146C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection
    • G03B21/43Driving mechanisms
    • G03B21/44Mechanisms transmitting motion to film-strip feed; Mechanical linking of shutter and intermittent feed
    • G03B21/46Mechanisms transmitting motion to film-strip feed; Mechanical linking of shutter and intermittent feed affording adjustment for framing

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Bildstricheinstellung bei Kinoprojektoren Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Bildstricheinstellung bei Kinoprojektoren, bei welcher durch Verschwenken des Einzahnrades des Malteserkreuzgetriebes um die Malteserkreuzachse eine räumliche Verlagerung des Bildstriches erreicht wird.
  • Es sind bereits die verschiedensten Vorschläge bekanntgeworden, um die bei solchen Bildstricheinstellvorrichtungen zwangsläufig auftretende Störung des Synchronismus zwischen Schaltung und Verschluß sowie die gleichzeitig eintretenden Filmschleifenänderungen an der Vor- bzw. Nachwickeltrommel zu beheben. Der hierbei benötigte zusätzliche technische Aufwand ist jedoch fast durchweg recht erheblich. Man hat jedoch in einem Fall auch schon versucht, mit den normalerweise vorhandenen Antriebselementen, d. h. also ohne zusätzlichen technischen Aufwand, auszukommen, und zwar lediglich durch zweckmäßige Ausnutzung des kinematischen Verhaltens an der Bildstricheinstellvorrichtung der eingangs gekennzeichneten Art. Bei diesem bekannten Vorschlag wird das gesteckte Ziel wohl erreicht, jedoch nicht ohne andere Nachteile hierbei in Kauf nehmen zu müssen. Diese Bildstricheinstellvorrichtungen arbeiten nämlich mit normalerweise nicht üblichen großen Übersetzungen im Bildschaltgetriebe. Diese großen Übersetzungsverhältnisse sind jedoch nachteilig, da sie naturgemäß hohe Zahnbelastungen und dadurch starke Laufgeräusche und anormale Abnutzung bedingen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bildstricheinstellvorrichtung der eingangs bezeichnetenArt zu schaffen, bei der ebenfalls ohne zusätzlichen technischen Aufwand, d. h. also lediglich mit den ohnehin normalerweise vorhandenen Antriebszahnrädern, der Synchronismus zwischen Schaltung und Verschluß aufrechterhalten, bei laufendem Projektor eine Schleifenänderung vermieden und außerdem an der Tonabnahmestelle eine Beschleunigung bzw. Verzögerung des Filmbandes verhindert wird, wobei jedoch im Gegensatz zu der erwähnten bekannten Bildstricheinstellvorrichtung die normalerweise benutzten günstigeren Zahnradübersetzungsverhältnisse (von etwa i : 2) im Bildschaltgetriebe beibehalten werden können.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß gleichzeitig mit dem Verschwenken des Einzahnrades das konzentrisch zurMalteserkreuzachse gelagerte Zahnrad zum Antrieb des Einzahnrades, vorzugsweise durch Verschiebung seines Antriebszahnrades auf der Königswelle, eine solche Drehung erfährt, daß das Einzahnrad eine Phasenverschiebung zwischen Schaltung und Vor- und Nachwicklung erzeugt, bei der die durch die räumliche Verlagerung des Bildstriches entstehenden Schleifenänderungen bei laufendem Projektor ausgeglichen werden.
  • Bei der Verdrehung des konzentrisch zur Malteserkreuzachse gelagerten Zahnrades für den Einzahnradantrieb ist getriebemäßig selbstverständlich die beim Schwenken des Einzahnrades um die Malteserkreuzachse stets eintretende Abwälzung des Einzahnrades zum Malteserkreuz zu berücksichtigen; d. h., die bei der räumlichen Verlagerung des Bildstriches durch die Abwälzung des Einzahnrades auftretende Veränderung der Relativstellung vom Einzahnrad zum Malteserkreuz wird durch gleichzeitige entsprechende Verdrehung des konzentrisch zur Malteserkreuzachse gelagerten Zahnrades zusätzlich soweit vergrößert, daß eine zeitliche Phasenverschiebung erreicht wird, bei der die durch die räumliche Verlagerung des Bildstriches entstehenden Schleifenänderungen bei laufendem Projektor ausgeglichen werden.
  • Zur Beibehaltung des Synchronismus zwischen Verschluß und Schaltung wird gemäß der Erfindung gleichzeitig mit der Verschiebung des Antriebszahnrades für das konzentrisch zur Malteserkreuzachse gelagerte Zahnrad auch das Antriebszahnrad für den Verschluß auf der Königswelle entsprechend verschoben.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung stellen die beiden auf der Königswelle verschiebbaren Antriebszahnräder für den Verschluß bzw. für das konzentrisch zur Malteserkreuzachse gelagerte Zahnrad ein gemeinsames Bauelement dar.
  • Die Welle zur Bedienung der Bildstrichverstellung trägt zweckmäßig außer dem Antriebsorgan zur Schwenkung des Malteserkreuzgetriebes auch die Antriebsorgane zur Verschiebung der beiden erwähnten Antriebszahnräder auf der Königswelle.
  • Die Zeichnung veranschaulicht in den Abb. i und 2 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Mit i ist der auf der Welle 14 sitzende Verstellknopf zur Bedienung der Bildstricheinstellung an einem in seinen Einzelheiten nicht weiter dargestellten Kinoprojektor bezeichnet. Die Welle 14 trägt an ihrem anderen Ende ein Zahnrad 2 als Antriebsorgan für die Verschwenkung des Malteserkreuzgetriebes (Einzahnrad 15, Welle 12, Ritzel ii) um die das Malteserkreuz 16 und die Filmtransportrolle 17 tragende Welle 14. Das Gehäuse 18 des Bildschaltgetriebes besitzt einen mit einem Zahnsegment i9 versehenen Ansatzteil 3. Durch Drehen des Knopfes i wird somit mittels des in das Zahnsegment i9 eingreifenden Zahnrades 2 das Malteserkreuzgetriebe verschwenkt, wodurch die gewünschte räumliche Verlagerung des Bildstriches eintritt. Damit nun bei laufendem Projektor keine Schleifenveränd°rung an der Vor- bzw. Nachwickeltrommel io bzw. 21 auftritt, muß soviel Film mehr oder weniger von der Schalttrommel 17 gefördert werden, wie in der Zeit der Verstellung die räumliche Verlagerung verursacht hat. Dies wird wie folgt erreicht Gleichzeitig mit der Verschwenkung des Malteserkreuzgetriebes wird mittels des ebenfalls auf der Bedienungswelle 14 sitzenden Ritzels 6 eine mit diesem in Eingriff befindliche Zahnstange 5 gehoben oder gesenkt. An letzterer ist eine Klaue 7 befestigt, die ein Doppelschraubenrad 8, 8' auf der Königswelle 9 verschiebt. Der Teil 8' dieses Doppelschraubenrades ist das auf der Königswelle angeordnete Antriebsrad für das Einzahnritzel ii, dem die Bewegung des Zahnrades 8' über das Zwischenzahnrad io vermittelt wird. Durch die Verschiebung des Zahnrades 8' auf der Königswelle erfährt somit das Ritzel ii über das Zahnrad io eine zusätzliche Beschleunigung bzw. Verzögerung, welche, verstärkt durch das Abrollen des Ritzels beim Verschwenken des Malteserkreuzgetriebes, eine zeitliche Phasenverschiebung zwischen Schaltung und Vor- bzw. Nachwickeltrommel 2o bzw. 21 zur Folge hat. Hierdurch wird die durch die räumliche Verlagerung des Bildstriches entstehende Schleifenänderung bei laufendem Projektor ausgeglichen. Die hierbei auftretende Phasenverschiebung zwischen Einzahnwelle 12 und Verschlußwelle 13 wird gleichzeitig mit dem Verschieben des Doppelschraubenrades dadurch ausgeglichen, daß der Teil 8 dieses Doppelschraubenrades, der das auf der Königswelle angeordnete Antriebszahnrad für den Verschluß 24 darstellt, bei der Verschiebung auf der Königswelle über die Zwischenzahnräder 22, 23 die Verschlußwelle 13 entsprechend verzögert bzw. beschleunigt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Bildstricheinstellung bei Kinoprojektoren durch Schwenken des Einzahnrades um die Malteserkreuzachse, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit dem Verschwenken des Einzahnrades (15) das konzentrisch zur Malteserkreuzachse (4) gelagerte Zahnrad (io) zum Antrieb des Einzahnrades (15), vorzugsweise durch Verschiebung seines Antriebszahnrades (8') auf der Königswelle (9), eine solche Drehung erfährt, daß das Einzahnrad (15) eine die durch die räumliche Verlagerung des Bildstriches entstehenden Schleifenänderungen bei laufendem Projektor ausgleichende Phasenverschiebung zwischen Schaltung und Vor- und Nachwicklung erzeugt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beibehaltung des Synchronismus zwischen Verschluß und Schaltung gleichzeitig mit der Verschiebung des Antriebszahnrades (8') für das konzentrisch zur Malteserkreuzachse (4) gelagerte Zahnrad (io) auch das Antriebszahnrad (8) für den Verschluß auf der Königswelle (9) entsprechend verschoben wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden auf der Königswelle (9) verschiebbaren Antriebszahnräder (8, 8') ein gemeinsames Bauelement darstellen. ,1.
  4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (i4) zur Bedienung der Bildstrichverstellung außer dem Antriebsorgan (2) zur Schw,2nkung des Einzahnrades (i5) auch die Antriebsorgane (6) zur Verschiebung der beiden Antriebszahnräder (8, 8') auf der Königswelle (9) trägt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (t4) zur Bedienung der Bildstrichverstellung außer einem Zahnrad (2), welches in einem am Schwenkteil (i8) des Maltesergetriebes sitzendes Zahnsegment (z9) eingreift, ein in eine Zahnstange (5) greifendes Ritzel (6) trägt, wobei eine an der Zahnstange sitzende Klaue (7) ein auf der Königswelle (9) längs verschiebbares Doppelschraubenrad (8, 8') zum Antrieb des Malteserkreuzes (i6) und des Verschlusses (24) führt.
DEP4358A 1949-09-29 1949-09-29 Einrichtung zur Bildstricheinstellung bei Kinoprojektoren Expired DE815146C (de)

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