DE815124C - Verfahren zur Speisung von Verbrennungsmotoren und Apparatur zur Ausuebung desselben - Google Patents

Verfahren zur Speisung von Verbrennungsmotoren und Apparatur zur Ausuebung desselben

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DE815124C
DE815124C DEG848A DEG0000848A DE815124C DE 815124 C DE815124 C DE 815124C DE G848 A DEG848 A DE G848A DE G0000848 A DEG0000848 A DE G0000848A DE 815124 C DE815124 C DE 815124C
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DE
Germany
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ozone generator
atomizer
tube
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air
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Expired
Application number
DEG848A
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English (en)
Inventor
Andrew Crow James
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MAURICE EMILE RENE GERBERON
Original Assignee
MAURICE EMILE RENE GERBERON
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M25/00Engine-pertinent apparatus for adding non-fuel substances or small quantities of secondary fuel to combustion-air, main fuel or fuel-air mixture

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oxygen, Ozone, And Oxides In General (AREA)

Description

  • Verfahren zur Speisung von Verbrennungsmotoren und Apparatur zur Ausübung desselben Man kennt bereits Verfahren zur Speisung von Verbrennungsmotoren, bei welchen man in die Verbrennungskammern außer der vergasten Mischung eine kleine Menge Wasserdampf einführt. Man führt so eine zusätzliche Menge Sauerstoff zu, was die Verbrennung verbessert und sich in einer Erhöhung des Wirkungsgrads auswirkt.
  • Um jedoch noch bessere Ergebnisse zu erhalten, müßte der Wasserdampfanteil zu groß sein, und, außer daß die Gefahr der Oxydierung der Zylinder und Kolben bestünde, könnte man keine richtige Verbrennung mehr erhalten.
  • Die Apparate zur Erzeugung von Wasserdampf, welche allgemein Zerstäuber genannt werden, arbeiten bei den bekannten Bauarten entweder nach Art eines Vergasers mit Schwimmer oder nach Art eines Filters, wobei die feuchte Luft durch einen porösen Schirm hindurchgeht. In anderen Apparaten verdampft man Wasser, indem man es zum Sieden bringt, z. B. mittels eines Heizwiderstandes. Schließlich verwenden zahlreiche Apparate ein Venturirohr, welches an die mit dem Vergaser verbundene Speiseleitung angeschlossen ist.
  • Alle diese Apparate sind im allgemeinen kompliziert und kostspielig und erfordern eine sorgfältige Regelung. Außerdem greift das Wasser schnell die Regelvorrichtungen an oder verstopft die Filter, was erhebliche Druckverluste erzeugt. Das Venturirohr des Wasserdampfkreises verursacht ebenfalls Störungen in dem Arbeiten des Venturirohrs des Vergasers.
  • Es sind andererseits Speiseverfahren bekannt, bei welchen man dem vergasten Gemisch eine kleine ?Senge Ozon zusetzt, welches in einem Ozonerzeuger genannten Apparat erzeugt wird, welcher im allgemeinen unter Benutzung der bekannten Wirkung einer elektrischen Glimmerentladung arbeitet.
  • Der Zusatz von Ozon ermöglicht eine vollständigere Verbrennung; zur Erzielung besserer Ergebnisse müßte man jedoch zu große Mengen zusetzen, was schwere Nachteile mit sich bringt. Es besteht nämlich die Gefahr einer Oxydierung der Wände der Verbrennungskammern, und die Kosten würden übertrieben hoch sein.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung vereinigt man die Vorteile der beiden beschriebenen Verfahren, indem man dem vergasten Gemisch gleichzeitig Ozon und Wasserdampf zusetzt. Man erhält so genügend zusätzlichen Sauerstoff, ohne daß die Gefahr einer Störung der Verbrennung oder einer Oxydierung der Wände der Verbrennungskammern besteht, und die Kosten sind sehr mäßig.
  • Die Hauptvorteile des Verfahrens sind die Folgen der Verbesserung der Verbrennung, welche vollständiger ist. Insbesondere wird die Rußablagerung stark verringert oder sogar ganz verhindert, wodurch die Reibung der Kolben vermindert wird. Das Öl verbrennt weniger schnell, und sein Verbrauch ist geringer. Man vermeidet ferner das Festfressen der Ventile und Kolbenringe sowie die Verstopfung der Einspritzdüsen. Die Zündkerzen sind sauberer, was den Funken verbessert. Schließlich wird das von der Verbrennung herrührende Volumen an Kohlenoxyd ganz erheblich verringert, und zwar größenordnungsmäßig um 7$ °/o.
  • Die Leistung des Motors wird bei einem geringeren Brennstoffverbrauch und einer geringeren Beanspruchung der Organe des Motors gesteigert. Man kann dann Brennstoffe verwenden, deren Oktankennzahl verhältnismäßig niedrig ist und die infolgedessen billiger sind.
  • Die vorliegende Erfindung hat ferner eine Apparatur zur Ausübung des vorhin gekennzeichneten Verfahrens zum Gegenstand, welche insbesondere einen mit einer elektrischen Glimmentladung arbeitenden Ozonerzeuger, z. B. mit einem Entladungsrohr, und einen Zerstäuber aufweist, der mittels der Durchwirbelung von Wasser durch dieses durchströmende Luft arbeitet, wobei eine mit Löchern versehene Kappe die Berührung zwischen den Luftblasen und dem Wasser verbessert. Dieser sehr einfache und betriebssichere Zerstäuber hat einen sehr mäßigen Gestehungspreis.
  • Diese beiden Apparate werden kombiniert benutzt und sind an den Speisekreis des Motors vor dein Vergaser angeschlossen. Die Luft wird unmittelbar durch die beiden Apparate angesaugt und gelangt dann zu dem Vergaser, in welchem sich das brennbare Gemisch bildet.
  • Gemäß einer Eigenheit der Erfindung wird nicht die ganze Luft durch den Ozonerzeuger und den Zerstäuber angesaugt, sondern ein zusätzlicher Teil wird in der Leitung zwischen diesen und dem Vergaser angesaugt. Hierfür sieht man in der biegsamen, die durch den Ozonerzeuger und den Zerstäuber gebildete Anordnung mit dem Vergaser verbindenden Leitung ein durchbohrtes Rohr vor, welches von einer ebenfalls durchbohrten Muffe bedeckt ist, wobei die Drehung der Muffe um das Rohr gestattet, die Öffnungen mehr oder weniger zu schließen und so die Menge der angesaugten Zusatzluft zu verändern.
  • Gemäß einer weiteren Eigenheit wird die Füllung des Zerstäubers mittels eines Trichters vorgenommen, der durch einen vorzugsweise mit Gewinde versehenen Stöpsel verschlossen ist, was das leichte Eingießen von Wasser in den Zerstäuber gestattet.
  • Die praktische Anwendung der vorliegenden Erfindung wird durch die nachstehende Beschreibung besser verständlich werden, welche auf die nur als nicht beschränkende Beispiele angegebenen Zeichnungen Bezug nimmt.
  • Fig. i zeigt den erfindungsgemäßen Zerstäuber im Schnitt; Fig. 2 zeigt im Schnitt einen Ozonerzeuger, der mit dem Kopf des Zerstäubers ein einziges Ganzes bildet, wobei diese Anordnung mit dem Vergaser des Motors verbunden ist, der willkürlich in kleinerem Maßstab dargestellt ist; Fig. 3 zeigt im Schnitt die Vorrichtung zur Regelung der Zusatzluftmenge; Fig.4 zeigt einen Ozonerzeuger ohne Vakuumröhre.
  • Der in Fig.2 dargestellte Ozonerzeuger weist einen zylindrischen Körper i auf, der an beiden Enden durch Kappen 2 und 3 aus einem durchsichtigen Werkstoff, z. B. Glimmer, verschlossen ist. Die Stoßstellen werden mit Hilfe von Dichtungsspreizringen 4 abgedichtet. Die Kappe 3 ist von Löchern 5 durchbohrt und trägt in ihrer Mitte einen Isolierstöpsel 6, der von einem Leiter 7 durchdrungen wird.
  • Im Innern des Körpers i ist eine Vakuumröhre 8 angebracht, deren eines Ende eine Neonlampe 9 trägt, die auf einem Isoliersockel io sitzt und deren eine Elektrode durch den Draht 7 gebildet wird. Die andere Elektrode i i ist mit einem Gitter oder einer zylindrischen, gelochten Platte 12 verbunden, die sich im Innern der Röhre 8 befindet. Ein mit der Platte 12 verbundener Leiter 13 tritt aus der Röhre 8 durch eine Isolierhülse 14 aus.
  • Ein merklich zylindrisches Gitter 15, welches jedoch Falten 16 besitzt, bildet eine Hülse zwischen der Röhre 8 und dem Körper i. Der Körper i wird von einem Kanal 17 durchdrungen, welcher die zwischen dem Körper i und der Röhre 8 gebildete Kammer 18 mit dem weiter unten beschriebenen Zerstäuber verbindet.
  • Die Hochspannungsquelle kann der Zündkreis des :Motors oder eine unabhängige Spule sein.
  • Die Luft tritt durch die Öffnungen 5 ein, strömt längs der Röhre 8 und tritt durch den Stutzen 24 aus. Während dieses Weges ist sie der elektrischen Glimmentladung der Röhre 8 ausgesetzt, und eine gewisse Sauerstoffmenge wird in Ozon verwandelt. Die Neonlampe 9 spielt die Rolle eines in Reihe geschalteten Widerstandes und dient als leuchtendes Kontrollorgan des Arbeitens der Röhre B.
  • Der in Fig. i dargestellte Zerstäuber besitzt einen Behälter 27 mit einer mit Gewinde versehenen Mündung, auf welche ein Kopf 28 aufgeschraubt ist. In den Behälter 27 wird Wasser eingefüllt, wobei die äußersten Spiegelhöhen durch die Linien 29 und 30 bezeichnet sind.
  • Der 101>f 28 des Zerstäubers besitzt eine Bohrung 31, in welche ein durch eine Blockiernngsmutter 75 gehaltener Trichter 7 4 geschraubt ist. Die erweiterte Dliinelt"lg 76 des Trichters ist mit Gewinde versehen und nimmt einen ebenfalls mit Gewinde versehenen Stollfetl 77 auf, der mit einer Dichtungsscheibe 78 versehen ist.
  • Der Kopf 28 ist mit einer plattenförmigen Verlängerung ,;; versehen, welche Befestigungslöcher 36 aufweist. Dieser Kopf wird von zwei Kanälen 46 und 47 durchdrungen. Der Kanal 46 wird durch ein Tauchrohr 43 verlängert, welches von einem durchbohrten Kegel 44 bedeckt ist und in das Wasser des Behälters 27 eintaucht. Der Kanal 47 steht durch den Stutzen 38 mit (lern Innern des Behälters 27 in Verbindung.
  • Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform bilden der Körper des Ozonerzeugers und der Kopf des Zerstäubers einen einzigen Block, und der Ausgatigsstlitzen t7 des Ozonerzeugers setzt sich in (lern hopf 45 durch eine Leitung 16 fort, an welche das "Tauchrohr des Zerstäubers angeschlossen ist. Die ozonisierte und befeuchtete Luft tritt durch die Leitung 47 aus, welche zu (lern Vergaser 79 führt.
  • Zwischen dein Zerstäubter und dem Vergaser ist ein finit Ottnungen et versehenes zylindrisches Rohr 8o angeordnet, uni welches sich eine entsprechende Ottnungen 83 aufweisende Muffe 82 drehen kann. Die I )rehung der :N1 tute um das Rohr gestattet, diese Öffnungen mehr oder weniger zu schließen, was die <furch diese Öffnungen angesaugte Luftinetlge verändert. Diese 1_cift ist Zusatzluft, da der größte Teil der zti dem Vergaser strömenden Luft durch den Ozonerzeuger und den Zerstäuber hindurch angesaugt wird.
  • Der Weg der Luft ist folgender: Öffnungen 5, Kammer 18, Leitung 46 in dem Ozonerzeuger, hierauf "Rauchrohr 43, Leitungen 38 und 47 in dem Zerstäuber. Die Leitung 47 ist mit der Speiseleitung des \lotors verbunden, wodurch die Luft durch den Ozonerzeuger und hierauf den Zerstäuber hindurch angesaugt wird und in die Verbrennungskammern nach ihrer Ozonisierung und hierauf Befeuchtung eintritt, wobei zu dieser Luft bei 8o Zusatzluft hinzutritt.
  • Fig. 4 zeigt eine Abwandlung des Ozonerzeugers ohne Vakuumröhre. welcher zur Einbringung in den Körper i bestimmt ist und den Teilen des bereits beschriebenen Ozonerzeugers ähnliche Teile aufweist, welche dieselben Bezugszeichen tragen.

Claims (14)

  1. PATE\TA\SPRCCHE: i. Verfahren zur Speisung von Verbrennungsmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß man in die Verbrennungskammern außer dein vergasten Gemisch eine Mischung von Ozon und Wasser-(lanipf einführt.
  2. 2. Apparatur zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Ozonerzeuger und einen Zerstäuber aufweist.
  3. 3. Apparatur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ozonerzeuger eine Vakuumröhre (8) aufweist, gegen deren Innenwand ein Gitter oder eine gelochte Metallplatte (12) gelegt ist, welche an Hochspannung liegt.
  4. 4. Apparatur nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Vakuumröhre (8) in einem Körper (i) befindet, wobei eine ringförmige Kammer zwischen diesen beiden Teilen für den Durchtritt der zu ozonisierenden Luft gebildet wird.
  5. 5. Apparatur nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (i) ein durchsichtiges Fenster aufweist.
  6. 6. Apparatur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ozonerzeuger ein zylindrisches oder nichtzylindrisches Gitter aufweist, welches an Hochspannung liegt.
  7. 7. Apparatur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit dem Stromkreis des Ozonerzeugers in Reihe geschaltete Neonlampe (9) als Leuchtanzeiger dient und durch das durchsichtige Fenster sichtbar ist. B.
  8. Apparatur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zerstäuber einen Behälter (27) aufweist, der Wasser enthält, in welches ein Luftzuführungsrohr (43) eintaucht.
  9. 9. Apparatur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Durchwirbelungsrohrs (13) von einer von Löchern durchbohrten Kappe (44) bedeckt ist, welche die Durchwirbelungswirkung der Luft erhöht. io.
  10. Apparatur nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Zerstäuber und der Ozonerzeuger einen einzigen Block bilden. i i.
  11. Apparatur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zerstäuber durch einen Stöpsel (76) verschlossen ist, dessen Körper einen Trichter bildet.
  12. 12. Apparatur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ozonerzeuger und der Zerstäuber in Reihe geschaltet sind und in die Speiseleitung des Motors vor dein Vergaser eingeschaltet sind.
  13. 13. Apparatur nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rohr (8o), welches mit der Außenluft durch regelbare Öffnungen (81) in Verbindung steht, zwischen der durch den Zerstäuber und den Ozonerzeuger gebildeten Anordnung und dem Vergaser angeordnet ist.
  14. 14. Apparatur nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (8o) Öffnungen (81) aufweist und von einer beweglichen, entsprechende Öffnungen (83) enthaltenden Muffe (82) bedeckt ist, wobei die Verschiebung der Muffe auf dem Rohr gestattet, die Öffnungen des Rohrs in dem gewünschten Maße zti schließen.
DEG848A 1949-01-19 1950-01-18 Verfahren zur Speisung von Verbrennungsmotoren und Apparatur zur Ausuebung desselben Expired DE815124C (de)

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