DE814799C - Verfahren und Vorrichtung zum Schuetteln von Sieben, insbesondere bei der Ausfuehrung von Siebanalysen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Schuetteln von Sieben, insbesondere bei der Ausfuehrung von Siebanalysen

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DE814799C
DE814799C DER81A DER0000081A DE814799C DE 814799 C DE814799 C DE 814799C DE R81 A DER81 A DE R81A DE R0000081 A DER0000081 A DE R0000081A DE 814799 C DE814799 C DE 814799C
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Germany
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sieve
sieves
arms
pendulum
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DER81A
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English (en)
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Franz Dr-Ing Schaub
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N15/00Investigating characteristics of particles; Investigating permeability, pore-volume or surface-area of porous materials
    • G01N15/02Investigating particle size or size distribution
    • G01N15/0272Investigating particle size or size distribution with screening; with classification by filtering

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Schütteln von Sieben, insbesondere bei der Ausführung von Siebanalysen NVenn pulverf(irmige Gemische durch Siebvorgänge mechanisch aufgearbeitet oder analysiert werden sollen, bereitet die Abtrennung derjenigen Anteile, deren I)urchmesser unterhalh von O,I mm liegt, gewisse Schwierigkeiten. Zur restlosen Aussonderung dieser lSestandteile, wie sie beispielsweise für eine exakte Siebanalyse erforderlich ist, reicht eine einfache Schüttelbewegung bekanntlich nicht aus. Es ist vielmehr zusätzlich noch eine gewisse l)rehl)ewegung in waagerechter Ebene und außerdem noch eine leichte Stoßbewegung erforderlich, die in waagerechter und senkrechter Richtung auf das aufzuarbeitende Gemisch einwirkt. klan hat bereits verschiedene Vorschläge gemacht, um eine einwandfreie Siebanalyse auf maschinellem NVege zu verwirklichen. Derartige Vorrichtungen hal>en aller hei der Ausführung exakter Siebaiialysen fast immer versagt, so daß man für diese Bestimmungen in zeitraubender Weise immer noch auf Handarbeit angewiesen ist.
  • Es wurde gefunden, daß man die für exakte Siebanalysen erforderliche komplizierte Schüttelbewegung in sehr einfacher Weise erreicht, wenn die zu bewegende, aus einem oder mehreren übereinanderliegenden Sieben bestehende Siebvorrichtung frei beweglich auf eine glatte Unterlage aufgesetzt oder frei beweglich aufgehängt und durch rhythmisch gegen die Seitenwandungen der Siebe stoßende Schlagarme in Erschütterung versetzt wird. Zur Ausführung dieses Verfahrens setzt man das Einzelsieb oder den aus mehreren übereinanderliegenden Sieben zusammengefügten Siebsatz auf eine aus beispielsweise sternförmig angeordneten Tragarmen bestehende Unterlage, wobei die Tragarme an ihren Enden senkrecht nach oben umgebogen sind und in Schlagarme auslaufen, die gegen die Seitenandungen der Siebe stoßen können. Die mit den Schlagarmen ausgestattete korbförmige Unterlage wird auf einen senkrechten elastischen Stab aufgesetzt, den man in Schwingungen versetzt. Hierbei stoßen die Schlagarme periodisch gegen den Siebsatz. Diese Stöße erfolgen jedoch nicht in genau radialer und waagerechter Richtung. Infolgedessen wird dem Siebsatz durch die Stabbewegung noch eine Drehung in waagerechter Ebene und auch eine leichte Bewegung in senkrechter Richtung aufgezwungen. Das Zusammenwirken dieser verschiedenartigen Bewegungsimpulse hat in überraschender Weise eine außerordentlich exakte und vollständige Durchführung des Siebvorganges zur Folge, wie man sie bisher nur durch intensives Schütteln mit der Hand erreichen konnte.
  • In der Zeichnung sind Vorrichtungen zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens beispielsweise dargestellt.
  • Fig. I zeigt eine Ansicht der erfindungsgemäßen Schüttelvorrichtung; Fig. 2 stellt die zugehörige Aufsicht dar; Fig. 3 veranschaulicht eine mit Exzentervorrichtung arbeitende Schüttelvorrichtung; Fig. 4 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der in Fig. I dargestellten Vorrichtung.
  • Der Siebsatz I steht in einem korbartigen Behälter, der aus mehreren, beispielsweise aus drei um I20 Bogengrade gegeneinander versetzten Stegen 2 besteht. Die Stege 2 sind an ihren Enden senkrecht umgebogen und mit Anschlägen 3 versehen, zwischen denen der Siebsatz I sich mit einem gewissen Spiel frei bewegen kann Die erforderliche Erschütterung des Siebsatzes wird dadurch herbeigeführt, daß die Schlagarme 3 periodisch in Bewegung versetzt werden. Dies kann auf verschiedene Weise erfolgen.
  • Man kann den korbartigen, aus den Stegen 2 gebildeten Behälter auf einen elastischen Stab 4 setzen, der mit einer exzentrisch rotierenden Schwungmasse 5 verbunden ist, die beispielsweise durch einen Elektromotor in Umdrehung versetzt wird. Durch die Rotation der Schwungmasse 5 entstehen rhythmische Bewegungen, die sich auf die Stoßarme 3 und von hier aus auf den Siebsatz I übertragen.
  • Die rhythmische Bewegung der Stoßarme 3 kann aber auch durch einen Kurbeltrieb 6 erfolgen (Fig. 3), der das aus den Anschlägen 3 bestehende und auf Gleitschienen 7 oder Federn ruhende Gestell hin und her bewegt, wobei gleichzeitig eine Kreisbewegung eintritt.
  • Wenn die Bewegung des Siebsatzes I von der Reibung auf einer Auflagefläche unabhängig gemacht werden soll, wird der Siebsatz mit Hilfe eines Gestelles 8 an einem Zwischenstück 9 aufgehängt, das beispielsweise aus einer elastischen Spiralfeder besteht. Die rhythmischen Bewegungen, die der Stange 4 durch exzentrische Rotation der Schwungmasse 5 erteilt werden, können sodann in besonders wirksamer Weise dem Siebsatz I eine hin und her gehende, drehende und gleichzeitig auch eine in beschränktem Umfang auf und ab gehende Bewegung erteilen, wie es zur exakten Ausführung von Siebanalysen erforderlich ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRUCHE: I. Verfahren zum Schütteln von Sieben, insbesondere bei der Ausführung von Siebanalysen, dadurch gekennzeichnet, daß die zu bewegende, aus einem oder mehreren übereinanderliegenden Sieben bestehende Siebvorrichtung (1) frei beweglich auf eine glatte Unterlage aufgesetzt oder frei beweglich aufgehängt und durch rhythmisch gegen die Seitenwandungen der Siebe (I) stoßende Schlagarme (3) in Erschütterung versetzt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I, bestehend aus einem senkrecht stehenden elastischen Stab (4), der an seinem oberen Ende ein mehrere Schlagarme tragendes Gestell besitzt, das der Siebvorrichtung (I) als Auflage dient, und einem am elastischen Stab (4) angebrachten Elektromotor, der eine exzentrisch auf seiner Welle sitzende Schwungmasse (5) in Umdrehung versetzt.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebvorrichtung (1) unter Benutzung eines Zwischengliedes (g) an einem Gestell (8) pendelnd aufgehängt ist und in einen rhythmisch bewegten, mit Schlagbolzen (3) versehenen korbartigen Behälter hineinreicht.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die pendelartige Aufhängung der Siebvorrichtung (I) mit Hilfe eines elastischen Zwischengliedes (9) erfolgt, das eine beschränkte Auf- und Abwärtsbewegung der Siebvorrichtung (1) zuläßt.
  5. 5. Vorrichtffng zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I, gekennzeichnet durch ein auf Gleitschienen (7) bewegliches und mit Schlagarmen (3) für die Siebvorrichtung (I) versehenes Gestell, das über eine Exzentervorrichtung (6) von einem Elektromotor in kombinierte kreisförmige und pendelnde Bewegung versetzt wird.
DER81A 1949-10-18 1949-10-18 Verfahren und Vorrichtung zum Schuetteln von Sieben, insbesondere bei der Ausfuehrung von Siebanalysen Expired DE814799C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE936118C (de) * 1954-03-03 1955-12-07 Westfalia Dinnendahl Groeppel Labor-Siebmaschinen-Antrieb
DE102011118002B3 (de) * 2011-11-09 2013-01-17 Forschungszentrum Jülich GmbH Vorrichtung und Verfahren zum Sammeln von Partikeln

Cited By (3)

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DE936118C (de) * 1954-03-03 1955-12-07 Westfalia Dinnendahl Groeppel Labor-Siebmaschinen-Antrieb
DE102011118002B3 (de) * 2011-11-09 2013-01-17 Forschungszentrum Jülich GmbH Vorrichtung und Verfahren zum Sammeln von Partikeln
DE102011118002B9 (de) * 2011-11-09 2013-04-11 Forschungszentrum Jülich GmbH Vorrichtung und Verfahren zum Sammeln von Partikeln

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