DE812466C - Freiraeumiges Sparrendach - Google Patents

Freiraeumiges Sparrendach

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Publication number
DE812466C
DE812466C DEP7707A DEP0007707A DE812466C DE 812466 C DE812466 C DE 812466C DE P7707 A DEP7707 A DE P7707A DE P0007707 A DEP0007707 A DE P0007707A DE 812466 C DE812466 C DE 812466C
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DE
Germany
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steel
rafter
roof
rafter roof
roof according
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Expired
Application number
DEP7707A
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Kroher
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Individual
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00Roofs; Roof construction with regard to insulation
    • E04B7/08Vaulted roofs
    • E04B7/10Shell structures, e.g. of hyperbolic-parabolic shape; Grid-like formations acting as shell structures; Folded structures
    • E04B7/107Folded structures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

  • Freiräumiges Sparrendach Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung des im Hauptpatent beschriebenen freiräumigen Sparrendaches, welche darin besteht, daß sich erstere besonders für Großdächer eignet, wie sie beispielsweise für Kirchen, Hallen und ähnliche Bauten in Frage kommen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die durch die Sparren und die Füllungsstäbe gebildeten schräg liegenden Fachwerkträger stählerne Zugstäbe aufweisen, die jeweils an den Gurten mit den entsprechenden Zugstäben der Nachbarträger verbunden sind und einen über das ganze Dach reichenden stählernen Querverband bilden. Die Zugstäbe können gemäß der weiteren Erfindung nachspannbar sein. Durch diese Ausbildung werden wesentliche Vorteile erreicht. So ist bei Sparrenlängen über 15 m ein Nachstellen der Fachwerksträger erwünscht und meistens notwendig, um bei diesen Abmessungen die richtige Überhöhung und damit die spätere, sich selbst einstellende Einebnung zu erreichen, insbesondere bei nicht völlig trockenen Hölzern. Letztere machen meistens auch ein Nachspannen in bestimmten Zeitabständen erforderlich, was bei Fachwerksträgern bekannt ist. Diese Maßnahmen lassen sich bei dem Dach nach der Erfindung in einfach?r Weise durch Nachspannen der Zugstäbe durchführen. Ein weiterer großer Vorzug der Erfindung liegt darin, daß der stählerne Querverband ein über das ganze Sparrendach sich erstreckendes Kerngerüst bildet, welches bei entstehenden Lücken oder bei teilweiser Vernichtung des Daches durch Brand ein plötzliches Einstürzen desselben verhindert. Die Sparren und Füllstäbe können zwar abbrennen, stürzen jedoch entweder als kleine Fackeln ab oder der unter Umständen vom Brand erfaßte Flächenteil senkt sich langsam als Ganzes auf ein etwa vorhandenes Gewölbe nieder, ist jedoch durch die von dem zusammenhängenden Querverband ausgeübte Fallverzögerung nicht imstande, beim Zusammensacken das Gewölbe schwer zu beschädigen oder durchzuschlagen. Außerdem sei noch betont, daß durch den eisernen Querverband bedeutend an Gewicht eingespart wird.
  • In der Zeichnung sind zwei Beispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar das erste in Abb. i in Stirnansicht schematisch, in Abb. 2 bis 4 bauliche Ausbildungen im Querschnitt und in Abb. 5 ein Teil des Daches (schematisch) von oben gesehen, das zweite in Abb. 6 im Querschnitt. Die gleichen Teile sind mit den gleichen Buchstaben des Hauptpatentes bezeichnet.
  • Die obere und untere Sparrenlage a bzw. b liegen wieder im Abstand übereinander, sind zueinander versetzt und durch die Diagonalstäbe c zu starren Dreiecksträgern verbunden. Da diese für Großdächer bestimmt sind, bestehen die Diagonalstäbe c aus Riegeln, welche zwischen den Spairenhölzern a, b eingespannt sind, die der Länge nach zweiteilig ausgebildet und entweder an ein Füllholz b1 als Abstandhalter angeschlossen und mittels Spangen g zu einem Ganzen vereinigt (Abb.2) oder unmittelbar miteinander verbunden sind (Abb.3).
  • Mit e sind die Zugstäbe bezeichnet, welche aus Rund- oder Profileisen, Leichtmetall, Stahl usw. bestehen können und senkrecht zwischen den oberen und unteren Sparren a, b eingezogen sind, (s. Abb. i). Jeder Zugstab ersetzt den bisherigen Zugholzstab.
  • Die Verankerung der Zugstäbe e erfolgt an Beschlägen f, welche an den Außenflächen der Knotenstellen liegen und der Ausbildung derselben angepaßt sind. Wie aus Abb. 2 ersichtlich, sind die Beschläge f in diesem Falle als dreiflächige Winkel ausgebildet, welche in den Sparren a, b durch im Füllholz b1 sitzende Schrauben/' gehalten werden. Stoßen die Sparrenhölzer unmittelbar aneinander, wie in Abb. 3 dargestellt, so erhalten die Beschläge/ die Form eines einfachen Winkels.
  • Die Zugstäbe e besitzen an den beiden Enden Gewinde und werden durch Muttern fest angespannt, wobei die Beschläge f als Unterlage für die Muttern dienen. Die Stäbe e verlaufen also im Zickzack (Abb. 2 und 5), und da sie durch die Beschläge/ miteinander verbunden sind, ist das Dach in gleichmäßigen Abständen auf seine ganze Länge von zusammenhängenden Querverbänden durchzogen, welche einerseits ein bequemes Nachspannen des Daches an jeder Stelle desselben und innerhalb großer Grenzen ermöglichen und andererseits ein plötzliches Losreißen größerer Flächenteile verhindern. Selbst beim Abbrennen des ganzen Daches wird dieses entsprechend den sich streckenden Verspannungen e langsam in sich zusammensinken, jedoch nicht aus großer Höhe herabstürzen.
  • Zweckmäßig sind die außenliegenden Knotenstellen durch Leisten h abgedeckt, welche den Zutritt von Regen- und Schneewasser zu den Eisenteilen verhindern und gleichzeitig als Träger für die waagerecht durchlaufenden Dachlatten dienen.
  • Für jeden Stab e kann an den Knotenstellen außer einem Beschlag f auf der Gegenseite ein weiterer Beschlag vorgesehen sein.
  • Die Winkel f können ferner aus zwei Laschen bestehen, wie in Abb. 4 gezeigt, oder als Schuhe oder Schellen ausgebildet sein, welche die Hölzer der Sparrenlagen zum Teil oder ganz umfassen.
  • Schließlich sei erwähnt, daß die Querverbände aus Band- oder Flacheisen bestehen können, welche über die Sparrenlagen a, b, und zwar wieder im Zickzackverlauf der Dreiecksträger gespannt und an den ersteren befestigt sind.
  • Es ist auch möglich, solche Querverbände auch auf solche Sparrendächer auszudehnen, bei welchen die Dreiecksträger nicht mehr aneinander grenzen, wie dies beispielsweise bei kleinen Dachstühlen zutrifft.
  • Wie aus Abb. 6 der Zeichnung hervorgeht, sind die Dreiecksträger im Abstand voneinander angeordnet, welcher durch waagerechte Streben e1 überbrückt wird, so daß auch bei dieser Dachart ein zusammenhängender Querverband vorhanden ist.
  • Im gezeichneten Beispiel liegen die Streben e1 an der oberen Sparrenlage a, überbrücken somit den kürzesten Abstand, können jedoch auch an der unteren Sparrenlage b oder an beiden Lagen vorgesehen sein. Vorteilhaft sind die Enden der Streben e1 als Unterlagscheiben für die Muttern ausgebildet, so daß sich besondere Beschläge erübrigen.
  • Die Streben e1 dienen gleichzeitig als Abstandhalter für die Dreiecksträger und Versteifung für das ganze Dach.

Claims (4)

  1. PATEN TA\SPRGCHE: i. Freiräumiges Sparrendach nach Patent toi o99, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Sparren (a, b) und die Füllungsstäbe (c) gebildeten schräg liegenden Fachwerkträger stählerne Zugstäbe (e) aufweisen, die jeweils an den Gurten (a, b) mit den entsprechenden Zugstäben der Nachbarträger verbunden sind und einen über das ganze Dach reichenden stählernen Querverband bilden.
  2. 2. Sparrendach nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die stählernen Zugstäbe (e) nachspannbar sind.
  3. 3. Sparrendach nach Anspiuch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die stählernen Zugstäbe (e) durch Beschläge (f) der Gurte (a, b) miteinander verbunden sind.
  4. 4. Sparrendach nach einem der Ansprüche i bis 3, bei dem je zwei Fachwerkträger zu einer gemeinsamen Tragkonstruktion zusammengefaßt sind, die je mit Abstand voneinander verlegt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Tragkonstruktionen überbrückt ist durch Stahlstreben (e1), die mit den stählernen Zugstäben (e) der Fachwerkträger verbunden sind.
DEP7707A 1948-10-02 1948-10-02 Freiraeumiges Sparrendach Expired DE812466C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP7707A DE812466C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Freiraeumiges Sparrendach

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DEP7707A DE812466C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Freiraeumiges Sparrendach

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Publication Number Publication Date
DE812466C true DE812466C (de) 1951-08-30

Family

ID=7361328

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DEP7707A Expired DE812466C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Freiraeumiges Sparrendach

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DE (1) DE812466C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11339562B2 (en) * 2017-02-20 2022-05-24 Bernd Heidenreich Area-covering structure module

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11339562B2 (en) * 2017-02-20 2022-05-24 Bernd Heidenreich Area-covering structure module

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