DE810366C - Brettspieleinrichtung mit mehreren Spielvorlagen - Google Patents
Brettspieleinrichtung mit mehreren SpielvorlagenInfo
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- DE810366C DE810366C DEP31671A DEP0031671A DE810366C DE 810366 C DE810366 C DE 810366C DE P31671 A DEP31671 A DE P31671A DE P0031671 A DEP0031671 A DE P0031671A DE 810366 C DE810366 C DE 810366C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F3/00—Board games; Raffle games
- A63F3/00173—Characteristics of game boards, alone or in relation to supporting structures or playing piece
- A63F3/0023—Foldable, rollable, collapsible or segmented boards
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F3/00—Board games; Raffle games
- A63F3/00173—Characteristics of game boards, alone or in relation to supporting structures or playing piece
- A63F3/00261—Details of game boards, e.g. rotatable, slidable or replaceable parts, modular game boards, vertical game boards
- A63F2003/00264—Details of game boards, e.g. rotatable, slidable or replaceable parts, modular game boards, vertical game boards with rotatable or tiltable parts
- A63F2003/00318—Details of game boards, e.g. rotatable, slidable or replaceable parts, modular game boards, vertical game boards with rotatable or tiltable parts with a rollable board surface
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Description
- Brettspieleinrirhtung mit mehreren Spielvorlagen Die Erfindung bezieht sich auf eine Brettspieleinrichtung mit mehreren Spielvorlagen. Derartige Einrichtungen sind bisher nur in Form von beiderseitig bedruckten, zusammenklappbaren Kartons oder auf Ober- und Unterseite mit verschiedenen Spielvorlagen versehernen Spielbrettern bekanntgeworden. Ihr Verwendungsbereich ist auf nur zwei Spiele derselben Größe beschränkt. Die Aufbewahrung der zugehörigen Spielfiguren erfordert einen getrennten oder bei Verwendung eines Spielbrettes einen mit diesem vereinigten besonderen Kasten, der ausschließlich diesem Zwecke dient.
- Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, eine Brettspieleinrichtung zu schaffen, bei der nicht nur zwei, sondern beliebig viele Spielvorlagen verschiedener Art und Größe in einem Gerät zur Verfügung stehen, und die so gestaltet ist, daß ihre durch die Vielzahl der Spielvorlagen bedingte Konstruktion gleichzeitig zur Aufnahme der verschiedenartigen Spielfiguren dient.
- Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß ein mit beliebig vielen Spielvorlagen jeder Art und Größe versehener Streifen aus papierdünnem, flexiblem Material, wie z. B. Wachstuch, Gummi, Leinenpapier oder biegsamer Kunststoffe, auf zwei in einem der Vorlagegröße entsprechenden Abstand angeordnete Rollen so aufgewickelt wird, daß beim Drehen der einen oder der anderen Rolle die Spielvorlagen nacheinander benutzt werden können. Eine solche Spieleinrichtung kann in einem Kasten, der gleichzeitig die Spielfiguren aufnimmt, eingebaut oder aber auch mit einem für Spielzwecke geeigneten Möbelstück, wie Spieltisch, Spieltruhe, Kindertisch u. a., vereinigt werden, wobei in letzterem Falle.mannigfache Möglichkeiten für die Unterbringting der@zu den Spielen gehörenden Utensilien bestehen.
- Ein Ausführungsbeispiel für- die erfindungsgemäße Einrichtung, und zwar mit kastenartiger Verkleidung, ist in der Zeichnung in Draufsicht und im Schnitt nach der Linie A-B dargestellt.
- Ein mit Spielvorlagen bedruckter oder in anderer' bekannter Weise mit diesen versebener Streifens, beispielsweise aus einem nur wenige zehntel Millimeter starken, biegsamen Kunststoff von großer Festigkeit, ist auf zwei Rollen r1 und r2 in entgegengesetztem Sinne aufgewickelt. Die Rollen r1 und r2 haben einen solchen Abstand voneinander, daß die größte der auf dem Streifen s befindlichen Spielvorlagen zwischen ihnen ausgespannt und benutzbar ist. In dieser Lage sind die Rollen in zwei Seitenwänden w eines Kastens k drehbar gelagert, und zwar so, daß ihre einen Kopfseiten beispielsweise durch eine Aussparung g in der betreffenden Seitenwand w zugänglich sind. Die Achsen der Rollen r1 und r2 laufen auf der freien Kopfseite in Vierkante v aus, so daß die Rollen mit Hilfe eines passenden Schlüssels gedreht werden können. Der Kasten k besitzt einen rahmenartigen Deckel d, in dessen Ausschnitt die Spielvorlagen sichtbar sind. 'Als Auflage für diese ist eine Platte p vorgesehen, die von Rippen a1, a2, a3, die in die Seitenwände w eingelassen sind; und einer Ouerverbindung q getragen wird. Der Kasten k ist ferner mit einem ausziehbaren Boden b versehen.
- Die erfindungsgemäße Einrichtung wird in der Weise benutzt, daß eine der beiden Rollen r1 odet r2 in Aufwickelrichtung gedreht wird, wodurch die auf dem Streifen s befindlichen Spielvorlagen in den Ausschnitt des Kastens k einwandern. Ist der Streifen s beispielsweise mit den Spielvorlagen Schach, Dame, Mühle, Halma, Mensch ärgere Dich nicht oder andrer bekannter Würfelspiele versehen, so kann durch Drehen an den' Rollen r1 oder r2 eine dieser Vorlagen ausgewählt und in dem Ausschnitt des Kastens k zum Spiel benutzt werden.
- Zusätzlich zu den auf dem Streifen s befindlichen Spielvorlagen können noch zwei weitere auf Ober-und Unterseite der ausziehbaren Bodenplatte p untergebracht werden, wobei dann diese als Spielfläche dient.
- Für die Aufbewahrung der verschiedenen Spielfiguren, Spielmarken, Steine oder Würfel können die von den Rippen a1, d2, a3, der Querwand q, der Platte p und dem Boden b sowie den Kastenseitenwänden zc, gebildeten, an sich durch die Spielkastenkonstruktion bedingten fachartigen Räume benutzt werden.
- Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Der ihr zugrunde liegende Gedanke, eine beliebige Anzahl von Spielvorlagen verschiedener Art und Größe auf einem langen Streifen aufzubringen und diesen auf zwei Rollen so aufzuwickeln, daß jeweils eine der Vorlagen benutzbar ist, kann in mannigfacher Art und Weise verwirklicht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Brettspieleinrichtung mit mehreren Spielvorlagen, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit beliebig vielen Spielvorlagen jeder Art und Größe versehener Streifen (s) aus papierdünnem, flexiblem Material, wie z. B. Wachstuch, Gummi, Leinenpapier oder Kunststoff, auf zwei in einem der Vorlagengröße entsprechenden Abstand angeordnete Rollen (r1, r,) so aufgewickelt wird, daß beim Drehen der einen oder der anderen Rolle die Spielvorlagen nacheinander benutzbar sind. z. Brettspieleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Rollen (ri, r=) mit den aufgewickelten Spielvorlagen in einem Spielkasten (k) so untergebracht werden, daß die Rollen von außen, beispielsweise mittels eines Schlüssels, bedient werden können und die zwischen ihnen aufgespannte Spielvorlage in einem Ausschnitt des Kastendeckels (d) sichtbar- ist. 3. Brettspieleinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spielkastendeckel (d) aus einem in die Spielkastenseitenwände (w) eingelassenen Rahmen besteht, und daß die in dem Ausschnitt des Rahmens sichtbare Spielvorlage auf einer Platte (p) aufliegt, die von ebenfalls in die Seitenwände (w) eingelassenen und untereinander durch eine Querwand (q) verbundenen Rippen (ai, a2, a3) getragen wird. 4. Brettspieleinrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spielkastenboden (b) aus einer in die Spielkastenseitenwände (w) einschiebbaren Platte besteht. Brettspieleinrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Rippen (a1, a2, a3) und die Querwand (p) mit den Seitenwänden (w), der Platte (p) und dem Boden (b) gebildeten Fächer zur Aufbewahrung von Spielfiguren verwendet werden. 6. Brettspieleinrichung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Spielkastenboden (b) auf der Ober- und Unterseite zusätzlich mit Spielvorlagen versehen ist. 7. Brettspieleinrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ihre Verwendung in Spieltischen, Spieltruhen, Kindertischen und anderen für Spielzwecke geeigneten Möbelstücken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP31671A DE810366C (de) | 1949-01-15 | 1949-01-15 | Brettspieleinrichtung mit mehreren Spielvorlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP31671A DE810366C (de) | 1949-01-15 | 1949-01-15 | Brettspieleinrichtung mit mehreren Spielvorlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE810366C true DE810366C (de) | 1951-08-09 |
Family
ID=7372400
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP31671A Expired DE810366C (de) | 1949-01-15 | 1949-01-15 | Brettspieleinrichtung mit mehreren Spielvorlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE810366C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5588654A (en) * | 1995-02-09 | 1996-12-31 | Third Quarter Corporation | Game playing apparatus |
-
1949
- 1949-01-15 DE DEP31671A patent/DE810366C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5588654A (en) * | 1995-02-09 | 1996-12-31 | Third Quarter Corporation | Game playing apparatus |
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