DE810249C - Parallelfuehrung fuer Reissbrettlineale - Google Patents

Parallelfuehrung fuer Reissbrettlineale

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DE810249C
DE810249C DEP19209A DEP0019209A DE810249C DE 810249 C DE810249 C DE 810249C DE P19209 A DEP19209 A DE P19209A DE P0019209 A DEP0019209 A DE P0019209A DE 810249 C DE810249 C DE 810249C
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DE
Germany
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levers
drawing board
parallel guide
ruler
parallel
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Expired
Application number
DEP19209A
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English (en)
Inventor
Carl Knud Rasmussen
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Individual
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Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/02Draughting machines or drawing devices for keeping parallelism

Landscapes

  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)

Description

  • Parallelführung für Reißbrettlineale Zur Erleichterung des technischen Zeichnens u. dgl. werden beispielsweise Lineale benutzt, die sich mit Hilfe kreuzweise geführter Schnüre oder Drähte parallel zu sich selbst über das Reißbrett verschieben lassen. Solche Lineale sind nur an stehenden Brettern verwendbar, außerdem arbeiten sie infolge des mit der Zeit eintretenden Längens der Schnüre oder Drähte bzw. infolge Verschleißes der Seile, Rollen und Gewichte ungenau. Und schließlich stellt diese Parallelführung eine sperrige Einrichtung dar.
  • Bekannt sind ferner die sogenannten Zeichenmaschinen, bei denen an einem in Parallelführungen aufgehängten Zeichenkopf zwei auf beliebige Winkelstellungen drehbare Zeichenlineale gelagert sind. Solche Zeichenmaschinen sind auch nur an aufgestellten Reißbrettern brauchbar, sie arbeiten aber infolge der vielen Gelenke zuverlässig nur auf verhältnismäßig kleinen Flächen, dagegen bei größeren Abmessungen sehr unzuverlässig, weil sich jeder Leergang in den vielen Gelenken in seiner Auswirkung auf den Zeichenkopf um ein Vielfaches vergrößert.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein mit Parallelführung versehenes Lineal für Reißbretter, das an liegenden und stehenden Brettern mit gleich gutem Erfolg brauchbar ist und das mit vollkommener Genauigkeit arbeitet. Erreicht ist das erfindungsgemäß dadurch, daß das Lineal an zwei Hebeln aufgehängt ist, die sich um Festpunkte des Reißbretts drehen und die durch Zahnungen o. dgl. Mittel so miteinander gekuppelt sind, daß zwangsläufig beide Hebel die gleiche Winkeldrehung vollführen. Dadurch ist mit denkbar einfachen Mitteln eine Vorrichtung geschaffen, die bei bequemster Handhabung eine genaue Parallelverschiebung des Lineals gewährleistet und gegen Verschleiß erheblich unempfindlicher ist als die gebräuchlichen Einrichtungen. Eine als Beispiel anzusehende Ausführung der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. In ihr zeigt Fig. i in Rückansicht ein Reißbrett mit der auf ihm angebrachten Parallelführung in Gebrauchsstellung; Fig. 2 ist ein Grundriß dazu.
  • Die Fig. 3 bis 5 zeigen in Rückansicht, Stirnansicht und im Grundriß zu Fig. 3 auf der Rückseite Leisten, die für die Parallelführung angebracht sind.
  • An dem Reißbrett i nach den Fig. i und 2 ist ein an sich bekanntes Lineal 2 beliebiger Konstruktion höhenverschiebbar, das bei dieser Verschiebung durch zwei beispielsweise aufgeschraubte Winkel 3 und 4 an den beiden Seitenrändern _5 und 6 des Bretts i geführt wird. Erfindungsgemäß ist dieses Lineal 2 an zwei Hebeln 7 und 8 aufgehängt, die sich um feste Zapfen 9 und io des Bretts i drehen und durch gleichgestaltete Sektorzahnungen ii und 12 so gekuppelt sind, daß diese Hebel 7 und 8 immer die gleiche Winkeldrehung vollführen. An ihren freien Enden sind diese Hebel gelenkig mit dem Lineal 2 verbunden, beispielsweise vermittels Zapfen 13 und 14, die in Längsschlitze 15 und 16 der Winkel 3 und 4 eingreifen und in diesen hin und her gleiten können. Auf diese Weise wird das Lineal 2 beim Anheben immer parallel zu sich selbst verschoben. Dieses Verschieben kann bei stehenden Reißbrettern, wie in der Zeichnung dargestellt, durch ein Gegengewicht 17 erleichtert werden.
  • Zweckmäßig ist es, die beiden Hebel 7 und 8 mit ihren Sektoren ii und 12 und gegebenenfalls auch mit dem Gegengewicht 17, 18 auf einer Platte i9 zu montieren, die auf die Rückseite des Reißbretts i aufschraubbar oder in Falze des Bretts einschiebbar ist.
  • Zweckmäßigerweise werden die Winkel 3 und 4, wie Fig. 2 zeigt, genügend weit von der Rückseite des Bretts i abgebogen und die Hebel 7 und 8 federnd gestaltet, damit das Lineal 2, wenn Zeichenpapier unterzuschieben ist, vom Reißbrett abgehoben werden kann und im übrigen immer fest an die Zeichenfläche gedrückt wird.
  • Die in den Fig. i und 2 veranschaulichten Leisten 2o, 21 begrenzen die Drehung der Hebel 7 und 8 nach unten und oben und damit auch die Höhenverschiebung des Lineals 2. Außerdem können diese Leisten beim Auflegen des Reißbretts auf einen Tisch als Tragfüße dienen, die das Schleifen von Teilen der Parallelführung auf der Tischplatte verhüten.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Parallelführung für Reißbrettlineale u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das Lineal (2) an zwei Hebeln (7, 8) aufgehängt ist, die sich um Festpunkte (9, io) des Reißbretts (i) drehen und durch Zahnungen (1r, 12) o. dgl. Mittel so gekuppelt sind, daß zwangsläufig beide Hebel die gleiche Winkeldrehung vollführen.
  2. 2. Parallelführung nach Anspruch 1, dädurch gekennzeichnet, daß das durch Winkel (3, 4) o. dgl. gegen seitliches Verschieben auf dem Reißbrett (i) gesicherte Lineal (2) an den gekuppelten Hebeln (7,8) mittels Zapfen (13, 14) und Langlöchern (15, 16), die z. B. den Winkeln (3, 4) angehören, aufgehängt ist.
  3. 3. Parallelführung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungswinkel (3, 4) so weit abgebogen und die Hebel (7, 8) in solchem Maße federnd gestaltet sind, daß das Lineal für den Papierwechsel von der Zeichenfläche abgehoben werden kann, gegen die es im Betriebszustand durch die Hebel gedrückt wird.
  4. 4. Parallelführung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (7, 8) mit ihren Kuppelmitteln (11, 12) und gegebenenfalls auch mit einem Ausgleichgewicht (17, 18) als Ganzes auf einer Platte (i9) montiert sind, die lösbar, z. B. mittels Schrauben oder Einschiebfalzen, mit dem Reißbrett (i) verbunden ist.
  5. 5. Parallelführung nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegung der Hebel (7, 8) durch Leisten (20, 21) begrenzt wird, die beim Auflegen des Bretts auf eine Tischplatte diesem als Füße dienen und ein Schleifen von Teilen der Parallelführung auf der Tischplatte verhindern.
DEP19209A 1948-10-22 1948-10-22 Parallelfuehrung fuer Reissbrettlineale Expired DE810249C (de)

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CH266128D CH266128A (de) 1948-10-22 1947-12-02 Parallelführung für Reissbrettlineale.
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US3308542A (en) * 1964-12-21 1967-03-14 Hazelton Products Inc Draftsman's instrument

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CH266128A (de) 1950-01-15

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