DE810246C - Riegel fuer Tuerschloesser, Moebelschloesser o. dgl. und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Riegel fuer Tuerschloesser, Moebelschloesser o. dgl. und Verfahren zu seiner Herstellung

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DE810246C
DE810246C DEP55236A DEP0055236A DE810246C DE 810246 C DE810246 C DE 810246C DE P55236 A DEP55236 A DE P55236A DE P0055236 A DEP0055236 A DE P0055236A DE 810246 C DE810246 C DE 810246C
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Germany
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bolt
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locks
production
door
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B15/00Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
    • E05B15/10Bolts of locks or night latches

Landscapes

  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)

Description

  • Bei den Riegeln, wie sie z. B. bei den Schlössern für Türen jeder Art, wie Möbeltüren, Zimmertüren usw., Anwendung finden, wird gewöhnlich das vordere Ende des gestanzten Riegels, das die Sperrung der Tür bewirkt, dadurch verstärkt, daB eine Mittelplatte aufgenietet bzw. aufgeschweißt wird. Ein so hergestellter Riegel bedarf an drei Seiten einer sauberen Nachbearbeitung durch Schleifen oder Feilen, und um dem verstärkten Ende des Riegels durch Vernickeln, Verchromen usw. ein besseres Aussehen zu geben, muß praktisch der ganze Riegel vernickelt, verchromt usw. werden. Ein solches Verfahren ist also recht umständlich und zeitraubend und damit auch kostspielig.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verfahren zur Herstellung eines Riegels fjirSchlösser von Türen u. dgl. so auszubilden, daß die vorstehend genannten Nachteile vermiedenrwerden. Gemäß der Erfindung wird der gestanzte Riegel an seinem vorderen Ende mit einer die gesamte Breite des Riegels überziehende Kröpfung versehen, die so tief ist, daß die gesamte Stärke des Riegels an dieser Stelle etwa der gewünschten Stärke entspricht. Über dieses Ende des Riegels wird alsdann eine aus dünnem Blech gefertigte und z. B. vernickelte Hülse geschoben, die dann durch Punktschweißung an einigen Stellen mit dem Riegel verbunden wird..
  • In den Abbildungen ist ein nach diesem Verfahren hergestellter Riegel in einzelnen Phasen seiner Herstellung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i den gestanzten und gekröpften Riegel in der Draufsicht, Abb. 2 den gleichen Riegel im Längsschnitt, Abb. 3 den gleichen Riegel in der Ansicht von unten, Abb. 4 den gefertigten Riegel in der Draufsicht und Abb. 5 die Hülse im Querschnitt.
  • Wie aus der Abb. i erkennbar ist, wird der Riegel i zunächst in der üblichen Weise gestanzt. Am vorderen Ende, d. h. an dem Ende, das sich bei Betätigung des Schlosses aus diesem heraus in die vorgesehene Gegenöffnung schiebt, wird nun der Riegel derart mit einer Kröpfung 2 versehen, daß an dieser Stelle der Riegel angenähert die gewünschte Stärke erhält. Über diesen Teil wird nun die Hülse 6 geschoben, die in Abb. 5 gesondert dargestellt ist. Diese Hülse wird aus dünnem Blech gefertigt, z. B. gestanzt und zusammengebogen oder angezogen, und vor dem Überstülpen über den Riegel vernickelt, verchromt oder in ähnlicher Weise behändelt. Um für das Aufschieben der Hülse auf den Regel einen Anschlag zu erhalten, kann beim Kröpfen des Riegels eine kleine Abstufung 3 des Riegels mit eingekröpft werden, deren Verlauf über den Riegel dem Rande 4 der Hülse entspricht. Die übergeschobene Hülse wird, z. B. in den Punkten 5, mittels Punktschweißung oder in anderer Weise an dem Riegel befestigt. Die Abb. 4 zeigt den fertigen Riegel mit der übergeschobenen und angeschweißten Hülse.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren weist gegenüber dem bekannten den Vorteil auf, daß Arbeitsgänge eingespart werden und der Vernicklungsvorgang, an dem allein die Hülse (Abb. 5) beteiligt ist, weniger technische Schwierigkeiten in sich birgt als bei Vernickelung des gesamten Riegels, die bei den bekannten Verfahren erforderlich ist. Ein nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellter Riegel bietet auch ein besseres Aussehen als die bekannten Riegel.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: .... i. Verfahren. zur Herstellung eines Riegels für Türschlösser, Möbelschlösser o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der gestanzte Riegel an seinem vorderen Ende derart gekröpft wird, daß er an dieser Stelle etwa die gewünschte Stärke erhält, alsdann über diesen Teil eine aus dünnem Blech gefertigte Hülse geschoben und diese an einigen Punkten, z. B. mittels Punktschweißung, an dem Riegel befestigt wird.
  2. 2. Riegel, hergestellt nach dem Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß über das durch Kröpfung verdickte vordere, bei Betätigung des' Schlosses die Sperrung der Tür bewirkende Ende des Riegels eine der gewünschten Form dieses Endes entsprechende Hülse geschoben ist.
  3. 3. Riegel nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse vor dem Überschieben über den Riegel vernickelt, verchromt oder in ähnlicher Weise behandelt ist.
  4. 4. Riegel nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine als Anschlag für die Hülse dienende, dem Hülsenrand entsprechende Abstufung (3) eingekröpft ist.
DEP55236A 1949-09-18 1949-09-18 Riegel fuer Tuerschloesser, Moebelschloesser o. dgl. und Verfahren zu seiner Herstellung Expired DE810246C (de)

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DE (1) DE810246C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2445881A1 (fr) * 1979-01-05 1980-08-01 Seima Pene pour serrure, ainsi que les serrures et notamment les serrures antivol pour vehicules automobiles

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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