DE809815C - Typenhebelantrieb bei mit Segmentumschaltung versehenen Schreib-, Buchungs- u. dgl. Maschinen - Google Patents

Typenhebelantrieb bei mit Segmentumschaltung versehenen Schreib-, Buchungs- u. dgl. Maschinen

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Publication number
DE809815C
DE809815C DEP27721A DEP0027721A DE809815C DE 809815 C DE809815 C DE 809815C DE P27721 A DEP27721 A DE P27721A DE P0027721 A DEP0027721 A DE P0027721A DE 809815 C DE809815 C DE 809815C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
type
connecting rods
levers
angle
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Expired
Application number
DEP27721A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Erbstoesser
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SIEMAG SIEGENER MASCHB AG
Original Assignee
SIEMAG SIEGENER MASCHB AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J7/00Type-selecting or type-actuating mechanisms
    • B41J7/02Type-lever actuating mechanisms

Landscapes

  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Typenhebelantrieb bei mit Segmentumschaltung versehenen Schreib-, Buchungs- u. dgl. Maschinen Die Erfindung betrifft den Typenhebelantrieb bei mit Segmentumschaltung versehenen Schreib-, Buchungs- u. dgl, blaschinen, bei dem die Schwingbewegung eines angeschlagenen Tastenhebels den Typenhebel über einen zwischensitzenden Winkelhebel mit daran angelenkten Verbindungsstangen in die Anschlagstellung schwingt.
  • Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art haben sich in der Praxis mannigfache Mängel herausgestellt, indem die nach außen zu im Segment sitzenden Tastenhebel schwerer als die nach der Mitte des Tastenfelds zu sitzenden zu bedienen sind, weil die zugehörigen Typenhebel nur schleppend und zerrend gegen die Schreibwalze ausschwingen, was den flüssigen Arbeitsgang hemmt und den gleichmäßigen Abdruck der Typen wesentlich beeinträchtigt. Es ist dies hauptsächlich auf die ungünstige Wirkung der auf die relativ ziemlich langen Schenkel des Winkelhebels in schiefer Richtung zu denselben wirksamen exzentrischen Triebkraft zurückzuführen, wodurch infolge sich einstellender Deformationen ein Kanten und Ecken der Winkelhebel unvermeidlich ist. Ein weiterer Nachteil der bekannten Einrichtungen besteht darin, daß die an die Winkelhebel angelenkten, die Zugkraft auf die Typenhebel übertragenden Verbindungsstangen unter sich ungleich lang und geformt sind, so daß in der Regel etwa 44 verschiedene Verbindungsstangen vorhanden süid, was etwa eintretende Ausbesserungen wesentlich erschwert und auch verteuert. -Diese Übelstände sind bei der vorliegenden Erfindung in einfacher Weise durch eine gestufte Auswirkung der exzentrischen Zugkraft auf den im Vergleich zu den bekannten Einrichtungen dem.Typensegment näher gelagerten Winkelhebel behoben. Im ganzen wird hierdurch ein gleichmäßiger flüssiger Arbeitsgang ohne sich einstellende Deformationen am Wipkelhebel bzw. an der hinteren, nunmehr nur leicht gekrümmten Verbindungsstange erzielt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Scheitel der in Richtung und nahe der Segmentfront auf einer waagerecht gelagerten Achse neberi.einactdergereihten Winkelhebel in einer parallel zu den Tastenhebeln gerichteten senkrechten Ebene ausschwingt, die, von der Tastatur aus gesehen, zwischen den beiden ebenso verlaufenden senkrechten Ebenen im Zuge der beiden Gelenkaugen für den Anschluß der gruppenseitig unter sich gleichen Verbindungsstangen liegt, während die Schenkel der Winkelhebel jeweils eine Kröpfung bzw. eine Schmiege aufweisen, derart, daß das Ende der vorderen Schenkel in die Schwingebene der Tastenhebel und dasjenige der "hinteren Schenkel in die jeweilige Richtungsebene des radial im Typenkopf gelagerten Typenhebels zu liegen kommt.
  • Bei solcher Anordnung wird nicht nur die Länge der hinteren Verbindungsstangen. vermindert und die Länge der Schenkel besser ausgeglichen, sondern auch die Exzentrizität der auftretenden Zugkraft durch Stufung unterteilt und der Winkelhebel im ganzen gesehen infolge des Kröpfens bzw. Biegens seiner Schenkel vorteilhaft versteift, so daß Deformationen vermieden werden und der ganze Mechanismus des Antriebs spielfreier und mithin auch genauer arbeiten kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Fig. i im senkrechten Mittelschnitt, teilweise in der Ansicht, in der Grundstellung des Antriebs, und in Fig. 2 in gleicher Weise im Anschlag der Type an die in der Zeichnung nicht angedeutete Walze veranschaulicht, während Fig. 3 die linksseitige Hälfte des Typensegments der Maschine in der Vorderansicht zeigt, wobei der besseren Übersicht halber einzelne Glieder als herausgehoben gedacht und an einer Stelle der Tastenhebel mit der angeschlagenen Taste sowie der zugehörige Typenhebel in der Anschlagstellung angedeutet sind.
  • Die im hinteren Teil des Lagergestells io der Maschine in der waagerechten Achse schwingbar gelagerten doppelarmigen Tastenhebel i mit Tastenknopf i° sind vorn in Schlitzen des ortsfest sitzenden, die Hubbewegung durch Anschlag begrenzenden Kamms 6 geführt. Eine Zugfeder 3, die-einerseits in die Öse 4 des kürzeren Hebelarms der Tastenhebel eingreift und andererseits in die Federbrücke 5 einhakt, schwingt die Tastenhebel bis zu ihrem Anschlag im Führungskamm 6 aufwärts. Die mit etwas Spielraum nebeneinandergereihten Typenhebel 12 mit Type 12a sind in Schlitzen 14a des Segments 14 um die bogenförmige Achse 13 ausschwingbar gelagert. Auf dem vorderen Teil des Lagergestells io sind die doppelarmigen Winkelhebel 8 um die waagerecht und nahe beim Segment in dessen Front verlaufende Querachse 9 ausschwingbar gelagert. Sie bilden das Zwischenglied zur Übertragung des Tastenhebelausschlags auf die Typenhebel. Zu diesem Zweck sitzen äm freien Ende der Schenkel 8a und 8b Anschlußaugen 8° und 8d, in welche nach vorn zu die senkrechten Verbindungsstangen 7 gelenkig eingehakt sind, die mit ihrem anderen Ende in Ösen 1b der Tastenhebel i eingreifen. In die Anschlußaugen 8d der Schenkel 8b sind die hinteren, bogenförmig etwas gekrümmten Verbindungsstangen ii eingehakt. Andererseits greifen sie unterhalb der Schwingachse der Typenhebel 12 in die Ösen 12° gelenkig ein. Der Ausschlag der Tastenhebel bewirkt demgemäß über die Verbindungsstangen 7, Winkelhebel 8 und Verbindungsstangen ii den Anschlag der Typenhebel iz, i2a. Die Gruppe der hinteren Verbindungsstangen ii ist ebenso wie diejenige der vorderen Verbindungsstangen 7 durchweg von gleicher Größe und Gestalt, so daß also die durch den im Typenkopf wechselnden Höhensitz der einzelnen Typenhebel bedingten Änderungen der Verbindungsteile lediglich die Ausladung des Schenkels 8b sowie dessen Neigungsrichtung und die Formgestalt des Winkelhebels durch Kröpfen bzw. Schmiegen der Schenkel 8°, 8b betroffen werden. Alle übrigen Einzelteile des Antriebs bleiben unverändert. Dies vereinfacht die Herstellung ganz wesentlich.
  • In Fig. 3 sind zur Veranschaulichung der Wirkungsweise der Winkelhebel 8 und der Formgestaltung ihrer Schenkel, 8a und 8b die als durch die Gelenkaugen 8c und 8d hindurchgehend gedachten senkrechten Ebenen in der Tastenhebelrichtung punktiert angedeutet. Die Zugkraft der Verbindungsstangen 7 wirkt sich am Hebelarm a auf das Gelenkauge 8d aus. Da aber der Schenkel 811 im Ausmaß von etwa a/2 gekröpft ist bis zum Scheitel 8 und der Schenkel 8b in etwa demselben Ausmaß in eine Schmiege b umgebogenist, so ist die exzentrische Zugeinwirkung in bezug auf den Winkelhebel und dessen nachteilige Beeinflussung wirksam unterteilt, so daß Deformationen desselben durch exzentrische Krafteinwirkungen nunmehr behoben sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Typenhebelantrieb bei mit Segmentumschaltung versehenen Schreib- und Buchungsmaschinen, bei welchem die Schwingbewegung eines angeschlagenen Tastenhebels den Typenhebel über einen zwischensitzenden Winkelhebel mit daran angelenkten Verbindungsstangen in die Anschlagstellung schwingt, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheitel der in Richtung und nahe der Segmentfront (14) auf einer waagerecht gelagerten Achse (9) nebeneinandergereihten Winkelhebel (8) in einer parallel zu den Tastenhebeln (i) gerichteten senkrechten Ebene ausschwingt, die, von der Tastatur aus gesehen, zwischen den beiden ebenso verlaufenden senkrechten Ebenen im Zuge der beiden Gelenkaugen (8°, 8d) für den Anschluß der gruppenseitig unter sich gleichen Verbindungsstangen (7, ii) liegt, und daß die Schenkel (8a, 8b) der Winkelhebel eine Kröpfung bzw. eine Schmiege aufweisen, derart, daß das Ende der vorderen Schenkel (8a) in die Schwingebene der Tastenhebel (i) und dasjenige der hinteren Schenkel (8b) in die bedingte jeweilige Richtungsebene des radial im Typenkopf gelagerten Typenhebels (12) zu liegen kommt.
DEP27721A 1948-12-29 1948-12-29 Typenhebelantrieb bei mit Segmentumschaltung versehenen Schreib-, Buchungs- u. dgl. Maschinen Expired DE809815C (de)

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