DE809236C - In ein Spielzeug umwandelbares Moebelstueck - Google Patents

In ein Spielzeug umwandelbares Moebelstueck

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DE809236C
DE809236C DEG1401A DEG0001401A DE809236C DE 809236 C DE809236 C DE 809236C DE G1401 A DEG1401 A DE G1401A DE G0001401 A DEG0001401 A DE G0001401A DE 809236 C DE809236 C DE 809236C
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DE
Germany
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furniture
furniture according
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DEG1401A
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DE1612502U (de
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Max Garbella
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47DFURNITURE SPECIALLY ADAPTED FOR CHILDREN
    • A47D3/00Children's tables
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47DFURNITURE SPECIALLY ADAPTED FOR CHILDREN
    • A47D1/00Children's chairs
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47DFURNITURE SPECIALLY ADAPTED FOR CHILDREN
    • A47D11/00Children's furniture convertible into other kinds of furniture, e.g. children's chairs or benches convertible into beds or constructional play-furniture

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  • Toys (AREA)

Description

  • In ein Spielzeug umwandelbares Möbelstück Infolge der beschränkten Raumverhältnisse ist es für viele Familien wünschenswert, wenn für Spielzeuge ein besonderer Platz nicht in Anspruch genommen zu werden braucht. Diesen Zweck erfüllt die vorliegende Erfindung in vollem Umfang. Sie bezieht sich auf ein Möbelstück, beispielsweise in Form einer Kindersitz- oder Fußbank mit Füßen, das in ein Spielzeug umwandelbar ist.
  • Die Füße des neuen Möbelstücks sind erfindungsgemäß mit Nuten o. dgl. Ausnehmungen versehen, die als Träger von zusätzlichen Teilen dienen. Vorzugsweise können die im wesentlichen quadratischen, rechteckigen, runden oder ovalen Querschnitt aufweisenden Füße mit Längsnuten versehen sein, in die Platten eingeschoben werden können. In diesem Vall wird das Möbelstück mit den Füßen nach oben gerichtet aufgestellt, so daß eine Oberfläche (Sitzfläche) als Auflage dient, und in die aufrecht gerichteten Füße werden Platten eingeschoben, welche die Wand einer Küche, Puppenstube, eines Kasperletheaters o. dgl. Raum bilden. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß die Zarge des Möbelstücks an einer Längskante fortgelassen ist.
  • Weiterhin sind in vorzugsweiser Ausführung an zwei gegenüberliegenden Füßen schräg gerichtete Quernuten angeordnet, die als Träger von einschiebbaren Brettehen dienen, um Bilder, Buchstaben o. dgl: Vorlagen, beispielsweise für Lehrzwecke, auf ihnen anzuordnen. Zu diesem Zweck sind die Brettehen über ihre ganze Länge mit einem Schlitz versehen, in den die Vorlagen eingeschoben werden können. Weiterhin können zwei gegenüberliegende Füße mit geneigten Quernuten versehen sein, deren Grund einem eingegelagerten, von einem bis zum anderen Fuß reichenden Stab als Auflage dient. Auf dem Stab können Kugeln, Perlen o. dgl. verschiebbar angeordnet sein, um als Rechenvorrichtung zu dienen. Weiterhin können vorzugsweise zwei Stirnkanten und eine Längskante des Möbelstücks mit einer den Füßen Halt bietenden Zarge versehen und die andere Längskante ohne Zarge gelassen sein, um die Zarge beim Gebrauch des Möbelstücks als Sitzgelegenheit durch Einschieben einer Tafel zum Bilden eines Raumes zur Aufnahme sämtlicher losen Teile nutzbar zu machen. In vorzugsweiser Ausführung kann die der zargenfreien Kante des Möbelstücks gegenüberliegende Zarge durch ein in die Längsnuten der dieses Zargenstück begrenzenden Füße einschiebbares Zwischenstück erhöht und die Stirnflächen dieser Füße können mit waagerecht verlaufenden Nuten versehen sein, in die ein beide Füße verbindendes Kopfstück eingeschoben wird, das auf dem Grund der Nuten aufliegt. In diesem Fall kann der lichte Raum zwischen dem am Ende der Füße angeordneten Kopfstück und der Oberkante des Zwischenstücks beispielsweise zum Vorführen von Kasperlefiguren oder als \Varenausgabe _ für einen Krämerladen dienen. Hierbei werden die den Raum bildenden Seiten oder Stirnwände durch eingeschobene Platten gebildet, und die Rückwand wird offen gelassen.
  • In vorzugsweiser Ausführung sind nahe der freien Kante der Zarge Nuten vorgesehen, in die bei Benutzung des Möbelstücks als Kindersitz-oder Fußbank die Rückwand der Puppenstube, Küche o. dgl. eingeschoben werden kann, wodurch ein Aufnahmeraum geschaffen wird, in dem alle losen Teile untergebracht werden können, wenn das Möbelstück als Kindersitz- oder Fußbank benutzt wird.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen Längsschnitt durch das Möbelstück in seiner Verwendung als Fußbank; Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Fig. i im Schnitt; Fig.3 zeigt das Möbelstück im Schaubild in Gebrauchslage als Fußbank; Fig.4 bis Fig. 7 zeigen das Möbelstück als Spielzeug in schaubildlicher Darstellung, und zwar erkennt man aus Fig. 4 das Möbelstück, in eine Puppenstube, Küche o. dgl. Raum umgewandelt, Fig. 5 das Möbelstück in seiner Anwendung als Lesevorrichtung, Fig. 6 das Möbelstück in seiner Anwendung als Rechenvorrichtung, Fig. 7 das Möbelstück in seiner Anwendung als Kasperletheater, Kaufladen o. dgl.; die Fig.8 bis 13 zeigen Einzelheiten in Vorder-und Seitenansicht. Das Möbelstück ist im Normalgebrauch eine Kindersitz- oder Fußbank, die aus einer Deckplatte 14 mit Füßen 15, 16, 17, 18 besteht. Diese Füße sind durch Zargenteile i9, 2o, 21 miteinander verbunden. Die Füße 16, 17 sind an der Längskante des Möbelstücks, an der eine Zarge nicht vorhanden ist, durch Klötze 22 versteift.
  • Nahe der freien Kante der Zargenteile i9, 20, 21 sind Nuten 23, 24, 25 vorgesehen. Die Nuten 23 und 25 sind durch die Füße 16, 17 in Querrichtung hindurchgeführt, so daß eine Platte 26 eingeschoben werden kann. Die Platte 26 dient bei der Anwendung des Möbelstücks als Puppenstube, Küche o. dgl. Spielzeug als Rückwand und wird in Nuten 27, 28 der Füße 18, 15 eingeschoben.
  • Die Füße 15, 16, 17, 18 sind weiterhin mit Nuten 29, 30, 31, 32 versehen, so daß zwischen den Füßen 15, 16 eine Platte 33 und zwischen den Füßen 17, 18 eine Platte 34 eingeschoben werden kann.
  • Soll das Möbelstück als Kaufladen oder Kasperletheater benutzt werden, dann wird zwischen den Füßen 15, 18 ein Zwischenstück 35 in die Nuten 27, 28 eingeschoben. Das Zwischenstück 35 hat eine Unterleiste 38 und eine Oberleiste 39, so daß in den Nuten 27, 28 zu führende Zapfen 40, 41 gebildet werden.
  • Um dem Kasperletheater oder dem Kaufladen einen entsprechenden Abschluß zu geben, ist ein Kopfstück 42 vorgesehen, das an seiner Unterseite mit einer Leiste 43 versehen ist, die in ihrer Länge dem Zwischenraum zwischen den Füßen 15, 18 angepaßt ist. Die Enden 36, 37 des Kopfstückes 42 überragen die Leiste 43 zu dem Zweck, daß sie als Auflage für das Kopfstück dienen. Das Kopfstück ist in Nuten 44, 45 der Füße 15, 18 geführt und liegt auf dem Grund dieser Nuten auf.
  • Zur Veranschaulichung von bildlichen Darstellungen sind die Füße 15, 16 mit geneigten Quernuten 46 versehen, in welche ein oder mehrere Bretter 47 eingeschoben werden können. Diese Bretter haben in Gebrauchslage die Neigung eines Pultes und sind so ausgebildet, daß Bild- oder Schriftvorlagen auswechselbar in ihnen angeordnet werden können. Zu diesem Zweck besitzt jedes der Bretter einen sich über seine ganze Länge erstreckenden Schlitz 48, in den eine Vorlage 5o bzw. 50a eingeschoben werden kann. Der Teil 49 des Brettes 47 dient als Auflage für die Vorlage 5o bzw. 5oa. Diese Ausbildung kann beispielsweise Lehrzwecken dienen, indem beispielsweise auf der Vorlage 5o eine Blume und auf der darunter angeordneten Vorlage Soa der große Buchstabe B dargestellt ist, um dem Kinde das Lesen von Buchstaben zu erleichtern.
  • Die Füße 17, 18 sind mit Nuten 51 o. dgl. Einrichtungen versehen, die zur Aufnahme von Rundstäben 52 dienen können. Die Rundstäbe 52 sind leicht herausnehmbar in die Nuten 51 eingelegt ttnd dienen zur Aufnahme von Perlen, Kugeln 0. dgl. 53. Die Kugeln 53 sind verschiebbar auf den Stäben 52 und können dazu dienen, kleinen Kindern die Grundbegriffe des Rechnens beizubringen.
  • Sobald das Möbelstück als Kindersitz- oder Fußbank benutzt werden soll, wird es für diesen Zweck in Normallage gebracht und die Platte 26 in die Nuten 23, 24, 25 der Zargen 19, 20, 21 eingeschoben, so daß ein Hohlraum 54 unter der Deckplatte i4 gebildet wird, in dem sämtliche losen Teile untergebracht werden können, so daß sie für den erneuten Spielgebrauch des Möbelstücks stets beisammen sind.

Claims (9)

  1. P ATENTANSPRGCHE: 1. In ein Spielzeug umwandelbares Möbelstück in Form einer Kindersitz- oder Fußbank mit Füßen, dadurch gekennzeichnet, daß die Füße finit Nuten o. dgl. Ausnehmungen versehen sind und als Träger von zusätzlichen Teilen dienen.
  2. 2. Möbelstück nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die im wesentlichen quadratischen, rechteckigen, runden oder ovalen Querschnitt aufweisenden Füße mit Längsnuten (29, 30, 31, 32) zur Aufnahme von Platten versehen sind.
  3. 3. Möbelstück nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gegenüberliegende Füße (i5, 16) mit schräg gerichteten Quernuten (46) versehen sind, die in die Längsnuten einmünden und zur Aufnahme von Brettchen (47) dienen können.
  4. 4. Möbelstück nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in geneigte. Quernuten (46) einschiebbaren Brettchen (47) über ihre ganze Länge mit einem Schlitz (48) zur Aufnahme einer Vorlage (5o, 5oa) versehen sind.
  5. 5. Möbelstück nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gegenüberliegende Füße (i7, 18) mit geneigten Quernuten (51) versehen sind, deren Grund einem eingelegten, von einem (i7) bis zum anderen Fuß (i8) reichenden Stab (52) als Auflage dient.
  6. 6. Möbelstück nach den Ansprüchen i bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem in die Quernuten (51) eingelegten Stab (52) Kugeln, Perlen o. dgl. verschiebbar angeordnet sind.
  7. 7. Möbelstück nach den Ansprüchen i bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Stirnkanten und eine Längskante des Möbelstücks mit den Füßen Halt bietenden Zargenteilen (i9, 2o, 21) versehen und die andere Längskante ohne Zargenteil gelassen sind. B.
  8. Möbelstück nach den Ansprüchen i bis 3 und 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der der zargenfreien Kante gegenüberliegende Zargenteil (2o) durch ein in die Längsnuten der Füße (i5, 18) einschiebbares Zwischenstück (35) erhöht und die freien Enden dieser Füße durch ein Kopfstück (42) verbunden werden können, das auf dem Grund von waagerecht verlaufenden Quernuten (44, 55) der Füße (i5, 18) aufsitzt.
  9. 9. Möbelstück nach den Ansprüchen i bis 3 und 5, j, 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zargenteile (i9, 20, 21) mit Führungsnuten (23, 24, 25) zum Einschieben einer Platte versehen sind und die Verlängerung der Nuten (23, 25) sich über die Füße (i6, 17) erstreckt.
DEG1401A 1950-03-19 1950-03-19 In ein Spielzeug umwandelbares Moebelstueck Expired DE809236C (de)

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DE809236C true DE809236C (de) 1951-07-26

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ID=7116263

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DEG1401A Expired DE809236C (de) 1950-03-19 1950-03-19 In ein Spielzeug umwandelbares Moebelstueck

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DE (1) DE809236C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3484982A (en) * 1966-02-08 1969-12-23 Artur Fischer Structural elements including rack,blocks,shafts,and endless resilient means

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3484982A (en) * 1966-02-08 1969-12-23 Artur Fischer Structural elements including rack,blocks,shafts,and endless resilient means

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