DE809151C - Geripptes Band zum Bilden von Naehlippen an Brandsohlen sowie Verfahren und Maschinezum Herstellen desselben - Google Patents

Geripptes Band zum Bilden von Naehlippen an Brandsohlen sowie Verfahren und Maschinezum Herstellen desselben

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DE809151C
DE809151C DEP3282D DEP0003282D DE809151C DE 809151 C DE809151 C DE 809151C DE P3282 D DEP3282 D DE P3282D DE P0003282 D DEP0003282 D DE P0003282D DE 809151 C DE809151 C DE 809151C
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DE
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tape
rib
rollers
band
reel
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DEP3282D
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Frederic Eli Bertrand
Alfred Schofield Clark
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United Shoe Machinery Corp
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Description

(WiGBL S. 175)
AUSGEGEBEN AM 23. JULI 1951
P3282VI1/7ICD
ist in Anspruch genommen
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein geripptes, zum Bilden von Nählippen an Brandsohlen dienendes Band sowie auf ein Verfahren zum Herstellen des Bandes und eine Maschine zum Ausführen des Verfahrens.
Insbesondere sucht die Erfindung ein Band mit einer starken, jedoch biegsamen Rippe herzustellen und gewisse, bei bereits bekannten Bändern auftretende Nachteile, wie eine unvollkommene oder ungenügende Klebverbindung des Bandes mit der Sohle oder eine übermäßig steife Rippe, zu beseitigen. Der letztere Nachteil insbesondere führt oft beim Zwicken oder Einstechen zu einem Lösen des Rippenteiles von der Sohle unter dem gegen die Rippe ausgeübten Drudk. Infolgedessen wird nicht nur die Bandverbindung geschwächt, sondern es besteht auch die Gefahr, daß die Stiche der Einstechnaht dann unter der Rippe herlaufen.
Erfindungsgemäß ist das gerippte Band aus zwei Bändern zusammengefügt, und zwar aus einem Band, das zum Bilden einer Rippe in der Richtung seiner Längsachse gefalzt ist und dessen Randteile zum Bilden von Flanschen ausgespreizt sind, und aus einem weiteren Band, das zum Bilden einer aus
vier Falten bestehenden Rippe um die Falze des ersten Bandes gefalzt ist, wobei ein Randteil des zweiten Bandes mit dem darunterliegenden Randteil des ersten Bandes einen breiten Innenflansch bildet. Die Falten der Rippe sind durch Klebstoff miteinander verbunden und können ferner auch durch eine Naht miteinander verbunden werden.
Dieses neuartige, gerippte Band zeichnet sich in verschiedener Hinsicht aus. Die Rippe ist stark ίο genug, um 'bei der Schuhherstellung, d. h. beim Zwicken oder Rahmeneinstechen, eine feste Verankerung zu bilden, die den Zug des aufgezwidkten Schuhschaftes aushalten kann. Jedoch ist die Rippe so biegsam, daß sie beim Zwicken oder Einstechen sich etwas nach außen biegt und somit das Band nicht von der Sohle loszieht, jedoch dann immer wieder in ihre Ausgangslage zurückkehrt. Ferner verstärkt der breite Innenflansch des Bandes die Rippe beim Schuhherstellen sowie beim Tragen des
ao Schuhes und ersetzt den oft zum Verstärken der Nährippe verwendeten Versteifungsstreifen.
Gemäß der Erfindung wird das gerippte Band so hergestellt, daß die zwei Bänder gleichzeitig und fortlaufend miteinander verarbeitet werden, wobei
as das eine Band zum Bilden eines Doppelbandes in seiner Längsrichtung gefalzt wird und das andere Band um das Doppelband gefalzt wird, daß es mit einem Teil des Doppelbandes einen vierfaltigen Rippenteil bildet, von dem die übrigen Randteile der gefalzten Bänder vorstehen, worauf die vorstehenden Randteile zum Bilden von Flanschen gebogen werden. Nach dem Falzen der Bänder werden zum Verbinden der mit einem druckempfindlichen Klebstoff bestrichenen Rippenfalten diese zusammengepreßt, und die Flanschen werden winklig zur Rippe abgebogen, worauf die Rippe gegen den Innenflansch hin gebogen wird, so daß sie an dem geflanschten Band nach dem Innenflansch hin geneigt ist. Das durch Anlegen der Rippe gegen den Innenflansch ausgeflachte Band kann dann auf eine Haspel aufgewickelt werden. Dieses Verfahren zum Herstellen eines gerippten Bandes hat den besonderen Vorteil, daß sich das Band bei seinem Auflegen auf eine Sohle nicht verdreht.
Die Maschine zum Ausführen des Verfahrens hat erfindungsgemäß Falzvorrichtungen zum Falzen der Bänder, die durch eine Vorschubvorrichtung nach den Formvorrichtungen der Maschine hin vorbewegt werden, wobei die eine Falzvorrichtung das eine Band in seiner Längsrichtung umfaltet und die andere Falzvorrichtung das andere Band so um das gefalzte Band legt, daß es an einer Seite des ersten Bandes über dessen Randteil hervorsteht und auf der anderen Seite des ersten Bandes dasselbe zum Bilden einer Rippe teilweise bedeckt. Ferner hat die Maschine einen Spreizer, der die Randteile der Bänder zum Bilden von Flanschen auseinanderbiegt. Gemäß der Erfindung besteht die Vorschubvorrichtung aus Rollen, die ferner zum Formen des gerippten Bandes dienen. Beim Falzen der Bänder werden durch verstellbare Rollen die gefalzten Bandteile gepreßt, und die Falten der Rippe werden miteinander verklebt.
Die Maschine kann ebenfalls noch eine Nähvorrichtung zum Vernähen der Rippenfalten aufweisen, wobei erfindungsgemäß der Nadelantrieb und der Antrieb der Vorschubrollen so durch eine gemeinsame Welle betätigt werden, daß die Vorschubrollen nur gedreht werden können, wenn die Nadel nicht in das Band eingestochen hat.
Zwischen dem Bandvorrat des einen Bandes und dessen Falzvorrichtung ist erfindungsgemäß eine Abziehvorrichtung (exzentrisch gelagerte Rolle) vorgesehen, wobei die Abziehvorrichtung fortschreitend Bandlängen für die Vorscliubrollen abzieht. Nachgiebig gelagerte Klinken verhindern ein Zurückprallen dieses Bandes bei seiner Bewegung nach der Falzvorrichtung hin. Wird die Spannung des Bandes so stark, daß sie gegebenenfalls ein Reißen des Bandes herbeiführen könnte, so wird die Maschine mittels eines Schalters ausgeschaltet. Dieser Schalter wird ebenfalls von Schwinghebeln betätigt, wenn die Bandvorräte verbraucht sind.
Die Maschine hat erfindungsgemäß ferner Rollen, die die Rippe gegen den Innenflansch der Bänder legen und das Band vorübergehend flachpressen. Das ausgeflachte Band kann dann gemäß der Erfindung auf eine Haspel zum Lagern in dieser Form aufgewickelt werden, wobei ein schwingbarer Hebel die Bandwicklungen gleichmäßig auf der Haspel verteilt. Wenn die Haspel vollgewickelt ist, so wird ein Schalter zum Abstellen der Maschine durch einen schwingbar gelagerten Arm betätigt.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Bandvorräte (Haspeln) und einer Abziehvorrichtung für das eine Band;
Fig. 2 ist eilie Vorderansieht eines Teiles der Abziehvorrichtung während des Abziehvorganges;
Fig. 3 ist ein Grundriß der Abziehvorrichtung, wobei die vordere Haspel entfernt ist;
Fig. 4 ist ein Grundriß eines Teiles der Haspeln; Fig. 5 ist eine Vorderansicht der Vorrichtungen zum Herstellen des gerippten Bandes, einschließlich einer Nähvorrichtung;
Fig. 6 ist eine vergrößerte Seitenansicht der in Fig. 5 dargestellten Rollen zum Formen und Vorschieben des Bandes;
Fig. 7 ist eine Seitenansicht der Rollen zum Flachpressen des Bandes vor dem Aufwickeln des Bandes auf eine Haspel;
Fig. 8 ist eine Rückansicht der in Fig. 5 dargestellten Falzvorrichtung;
Fig. 9 ist eine Endansicht eines Teiles der Falzvorrichtung des oberen Bandes;
Fig. 10 ist eine Perspektivansicht der in Fig. 9 dargestellten Falzvorrichtung;
Fig. 11 ist ein vergrößerter Grundriß eines Teiles der in Fig. 5 dargestellten Falz- und Druckvorrichtungen;
Fig. 12 bis 15 sind Schnittansichten der Falzvorrichtung während eines Falzvorganges;
Fig. 16 ist ein Querschnitt der Nähstelle;
Fig. 17 bis 19 sind Schnittansichten der Rippenformvorrichtung während eines Formvorganges;
Fig. 20 ist eine senkrechte Schnittansicht der Form- und Vorschubrollen;
Fig. 2i ist eine senkrechte Schnittansicht der Rollen zum Flachdrücken des Bandes vor dem Aufwickeln auf eine Haspel;
Fig. 22 ist ein Querschnitt eines auf einer Brandsohle befestigten gerippten Bandes;
Fig. 23 ist eine der Fig. 22 entsprechende Ansicht, wobei die Rippe des Bandes keine Naht hat; Fig. 24 ist ein Grundriß der Bandführung hinter der Vorschubvorrichtung;
Fig. 25 ist ein Grundriß der Vorrichtung zum Aufwickeln des Bandes auf eine Haspel; Fig. 26 ist eine Seitenansicht der in Fig. 25 dargestellten Vorrichtung und ihres Antriebes, und
Fig. 27 ist eine Einzelansicht einer Vorrichtung zum Ausschalten des Wickeins, wenn die Haspel voll ist.
Die Maschine hat Haspeln 44. 46 (Fig. 1), auf die Bänder A und B aus Gewebe, beispielsweise aus Gemleimvand, aufgewickelt sind. Die Bänder werden unter leichter Spannung von den Haspeln abgezogen und nach den verschiedenen Arbeitsstellen der Maschine zum Formen eines gerippten Bandes vorgeschoben. Die Haspeln 44, 46 sind drehbar auf einer Welle 48 gelagert, die in einem Träger 50 auf einem Untergestell 54 der Maschine befestigt ist. Druckfedern 56 (Fig. 3 und 4) umgeben die Welle 48 zwischen den Haspeln und Kragen 58, 60 und verhindern ein Drehen der Haspeln 44, 46, wenn kein Band von denselben abgezogen wird.
Beide Seiten des oberen Streifens A sind mit einem druckempfindlichen Klebstoff, beispielsweise Polychloropren oder Latex, bestrichen. Nur eine Seite des Streifens B ist mit einem entsprechenden druckempfindlichen Klebstoff eingestrichen. Da nun beide Seiten des Bandes A mit Klebstoff versehen sind, haften die Wicklungen desselben auf der Haspel 44 leicht aneinander. Die Maschine hat infolgedessen eine Abziehvorrichtung, die unabhängig von der Vorschubvorrichtung Bandlängen von der Haspel 44 abzieht. Diese Abziehvorrichtung ist in Fig. ι bis 3 dargestellt. An einem Träger 64 auf dem Untergestell 54 ist eine senkrechte Platte 66 vorgesehen, auf der in einer waagerechten Ebene liegende geflanschte Rollen 68, 70 drehbar befestigt sind. Mit dem über den Rollen herlaufenden Band A tritt schrittweise eine Rolle 72 in Eingriff. Die Rolle 72 ist auf dem Vorderende einer Welle 74 exzentrisch gelagert, die sich in Lagern der Platte 66 und des Trägers 64 dreht. Bei jeder Drehung der Welle 74 schiebt die Rolle 72 einen Teil des Bandes A zwischen den Rollen 68, 70 nach unten, wodurch ein Randstück bestimmter Länge von der Haspel 44 abgezogen wird. Da der Abziehhub der Rolle 72 konstant ist, ist am Ende jedes Abziehhubes, unabhängig von der jeweilig beim Vorschieben ver-. brauchten Bandlänge, immer für den Vorschub die gleiche Bandlänge vorhanden.
Das Band A läuft von seiner Haspel durch eine Führung 85 und um eine Führungsrolle 86, die auf der Platte 66 drehbar gelagert ist, dann über die Rollen 68, 70 und von da abwärts und um eine Führungsrolle 88, die an dem Vorderende eines Hebels 90 drehbar befestigt ist. Der Hebel 90 ist auf einem Bolzen 92 in der Platte 66 drehbar befestigt. Von der Rolle 88 läuft das Band A aufwärts über eine Führungsrolle 94, die an einem Träger 98 auf dem Untergestell 54 drehbar befestigt ist, und dann nach links der Fig. 1 und 3 nach den Falz- und Formvorrichtungen.
Die Abziehvorrichtung hat Klinken, die ein Zurückschlüpfen des Bandes verhindern. Unter der Rolle 86 ist mit der Platte 66 eine Klinke 104 (Fig. ι und 2) verzapft, die durch eine zwischen der Klinke und einem Arm 110 an dem Untergestell 54 ausgespannte Zugfeder 106 dauernd so gegen das Band angehalten wird, daß dasselbe wohl vorgeschoben werden kann, jedoch nicht nach der Haspel zurüc'kschlüpfen kann. Über der Rolle 70 ist eine weitere Klinke 114 schwingbar gelagert, die ebenfalls ein Zurückschlüpfen des Bandes verhindert. Eine zwischen der Klinke 114 und einem Bolzen 118 an der Platte 66 ausgespannte Feder 116 hält die Klinke 114 gegen das Band A. Auf der Platte 66 ist .ein Hebel 122 (Fig. 1) drehbar befestigt, dessen Unterende durch eine zwischen dem Hebel 122 und einem Bolzen 126 an der Platte 66 ausgespannte Feder 124 gegen einen auf der Welle 74 ausgebildeten Nocken 123 gehalten wird. Der Hebel 122 wird bei jeder Drehbewegung des Nockens 123 gegen eine in der Klinke 114 verstellbare Schraube 128 bewegt und schwingt die Klinke 114 von dem Band A hinweg, und zwar wenn die durch die Rolle 72 abgezogene Bandlänge vorgeschoben wird. Infolgedessen wird das Band A unter sehr leichter Spannung nach den Falz- und Formvorrichtungen vorbewegt.
Das Band B läuft von der Haspel 46 mit seiner mit Klebstoff bestrichenen Seite nach oben, nach dem Band A hin gerichtet, um eine geflanschte, auf der Platte 66 drehbar gelagerte Rolle 130 und dann nach links der Fig. 1 durch einen mit dem Untergestell 54 verbundenen Führungsteil 134 (Fig. 3) nach den Falz- und Formvorrichtungen.
Der nicht dargestellte Kraftantrieb der Maschine hat einen Motor, der die Welle 74 über eine Transmission dauernd dreht. Ferner dreht der Motor beim Einschalten einer durch einen Trethebel gesteuerten Kupplung eine Treibwelle 162 (Fig. 5 und 8), welche die Vorrichtungen zum Formen eines gerippten Bandes und Vorschieben des Bandes betätigt.
Die Maschine wird auf folgende Weise abgeschaltet, wenn die zum Abziehen des Bandes A erforderliche Spannung gegöbenenfalls ein Reißen des Bandes oder Verklemmen der Maschinenteile herbeiführen könnte: Der die Rollen 88 tragende Hebel 90 wird gewöhnlich in Arbeitslage gegen einen Anschlagbolzen 184 durch eine Torsionsfeder 186 (Fig. 2) auf dem Drehzapfen 92 gehalten. Ist nun die abgezogene Bandlänge gänzlich vorgeschoben und die Spannung des Bandes A größer als die Stärke der Feder 186, so wird der Hebel 90 durch den von der Vorschubvorrichtung und von der Rolle "J2 auf das Band A ausgeübten Zug von dem Anschlag 184 hinweg aufwärts bewegt. Ein Kragen 89 an dem
Hebel 90 bewegt dabei das linke Ende (Fig. 1) eines Hebels 193, der zwischen seinen Enden an einem mit dem Träger 64 verbundenen Träger 196 schwingbar gelagert ist und dessen linkes Ende durch eine Zugfeder 198 gewöhnlich im Eingriff mit dem Träger 64 gehalten wird, aufwärts. Durch diese Aufwärtsbewegung wird ein Mikroschalter 202, der von dem Untergestell 54 getragen wird, über einen Arm 200 am rechten Hebelende betätigt, wodurch die Maschine ausgeschaltet wird.
Ferner hat die Maschine eine Vorrichtung zum Ausschalten des Kraftgetriebes, wenn der Bandvorrat auf der Haspel 44 oder 46 fast verbraucht ist, so daß beim Einbringen eines neuen Bandvorrates die Bänder A und B nicht immer aufs neue durch die verschiedenen Arbeitsstellen gezogen werden müssen, was sehr zeitraubend sein würde. Zwei Hebel 206, 208 (Fig. ι und 4) sind an den beiden Seiten des Trägers 50 schwingibar gelagert. Die abgeflachten
ao Oberenden der Hebel 206 und 208 werden durch Federn 214, 216 (Fig. 1) gegen die Innenseiten der Bandwicklungen in der Nähe der Haspeln 44, 46 (s. Fig. 4) angelegt, wobei die Feder 216 den Hebel 206 über einen Hebel 218 gegen das Band A hält. Der Hebel 218 ist mit dem Träger 50 verzapft und mit dem Hebel 206 verstellbar verbunden. Wenn der Bandvorrat auf der Haspel 44 oder 46 so weit verbraucht ist, daß das entsprechende Hebelende freigegeben wird, schwingt der Hebel 206 bzw. 208 um seinen Drehzapfen, und sein Unterende betätigt den Milkroschalter2o2, wodurch die Maschine abgeschaltet wird. Eine neue Haspel mit darauf aufgewickeltem Band wird dann auf die Welle 48 aufgesetzt und das neue Bandende mit dem alten Bandende verbunden, worauf der Maschinenbetrieb wiederaufgenommen wird.
Von der Rolle 94 läuft das Band A in eine Falzvorrichtung (Fig. i, 5, 8, 9 und 10), in der das Band gefalzt wird. Zu der Falzvorrichtung gehört eine Platte 224, die auf einem Träger 226 angeordnet ist. Der Träger 226 ist zusammen mit einer Platte 229 auf einem Tisch 228 befestigt, der von senkrechten Ansätzen 230 des Untergestelles 54 getragen wird. An der Platte 224 sind in gewissen Abständen voneinander U-förmige Drähte oder Klammern 234, 236, 238 !befestigt, durch die das Band A durchgezogen wird, wobei der Abstand zwischen den Schenkeln jeder Klammer, wie in Fig. 10 dargestellt, in der Vorschubrichtung fortschreitend abnimmt.
Eine an der Platte 224 ausgebildete Rippe 242 erstreckt sich durch die Klammern 234, 236 und läuft vor der Klammer 238 spitz zu. Beim Durchziehen des Bandes A durch die Klammern 234 bis 238 wird dieses durch die Klammern und die Rippe 242 fortschreitend gefalzt, d. h. auf sich selbst umgelegt (s. Fig. 10), und bildet infolgedessen beim Austreten aus der Klammer 238 ein Doppelband. Da die Platte 224 eine Nut 243 hat, in der sich eine Bandkante beim Falzen führt, steht der eine Randteil des Doppelbandes etwas über dem anderen vor.
Nach dem Falzvorgang wird das Doppelband A durch eine Führung 246 (Fig. 11 und 12) bewegt. Die Führung 246 wird von einer verstellbar an der Platte 229 befestigten Platte 248 gebildet. Das Band B wird von der Führung 134 her flach durch eine in dem Tisch 228 ausgebildete und teilweise von der Platte 229 verdeckte Führung 244 vorbewegt, wobei die Oberfläche des Bandes B nunmehr gegen die eine Seite des gefalzten Bandes A anliegt. Auf der Platte 248 ist ein Träger 254 verstellbar befestigt. Ein Arm 258 ist zwischen Ansätzen des Trägers 254 schwingbar gelagert. Der Arm 258 trägt eine drehbare Rolle 260 (Fig. 5). Die Rolle 260 liegt, wie unten beschrieben wird, gegen das Band A an, wobei der von der Rolle ausgeübte Druck durch eine Stellschraube 264 bestimmt wird, die durch den Arm 258 geschraubt ist und gegen die Platte 248 anliegt. Ein zwischen dem Träger 254 und der Rolle 260 vorgesehener Träger 266 hat Ansätze, zwischen denen ein Hebel 270 (Fig. 5 und 11) schwingibar gelagert ist. Der Hebel 270 trägt ebenfalls eine drehbare Rolle 272, wobei der durch diese Rolle auf das Band ausgeübte Druck durch eine gegen den Träger 266 anliegende Stellschraube 276 in dem Hebel 270 bestimmt wird. Die Rolle 272 übt nach dem Einlaufen des Doppelbandes A in die Führung 246 Druck auf den inneren oder gebogenen Bandteil aus, wodurch die gegeneinander anliegenden Bandflächen (Fig. 13) fest miteinander verklebt werden. Die Randteile des Bandes haften jedoch nur leicht aneinander und können später, wie beschrieben wird, getrennt werden.
Bei dem weiteren Vorschieben der Bänder A und B durch die Führungen 244, 246 (Fig. 11) werden die Bänder unter einem Falzteil 278 herbewegt, der verstellbar an dem Tisch 228 befestigt ist. Ansätze oder Finger 280, 281 an dem Falzteil 278 legen, wie in Fig. 12 bis 15 dargestellt, das Band B nun um das Band A, indem sie den rechten, frei liegenden Teil des Bandes B zunächst aufwärts und dann über das Doppelband A falzen. Der so gefalzte Teil des Bandes B bedeckt nur teilweise den darunterliegenden Teil des Doppelbandes A. Wie noch ausführlicher beschrieben wird, bilden die vier durch Falzen entstandenen Bandfalten die Rippe D des gerippten Bandes; der eine Randteil des Bandes A wird am kurzen Teil des Bandes B zum Bilden eines Flansches E hochgebogen, und die beiden anderen Randteile der Bänder A und B werden zum Bilden eines Flansches F abgebogen. Der Randteil des Bandes B ragt am Flansch F über das Band A hinaus. Die folgende Beschreibung wird durch das Bezeichnen der Teile in der ebenerwähnten Art erleichtert. Nach dem Falzen des Bandes B tritt die Rolle 260 mit dem Band A, B in Eingriff, um die mit Klebstoff versehenen Falten der Rippe D miteinander zu verkleben. Hierbei übt das gerändelte Vorderende 283 der Rolle 260 (Fig. 15) einen stanken Druck auf den Unterteil der Rippe D aus. Das abgeschrägte Innenende der Rolle dagegen übt einen leichten Druck auf das Oberende der Rippe aus und wirkt ferner mit dem Finger 281 zusammen, um ein Auslaufen des Bandes aus der Führung 244 zu verhindern.
Das gefalzte Band wird nun durch eine Fortsetzung der Führung 244 in dem Tisch 228 vorbewegt. Dieser Teil der Führung ist durch eine an
dem Tisch befestigte Platte 282 (Fig. 16) enger gestaltet. Die bogenförmige Vorderkante einer an der Platte 282 befestigen Platte 286 liegt teilweise über der Führung 244 und dient, wenn die Schichten 5 oder Falten der Rippe D auch noch durch eine Naht miteinander verbunden werden sollen, als Drückerfuß. Die Platte 286 und der Tisch 228 haben in gleicher Flucht liegende Löcher, durch die sich eine Nadel 290 der Nähvorrichtung bewegt. Eine Platte 292 auf dem Tisch bededkt ebenfalls einen Teil der Führung 244. Dem Nadelloch der Platte 286 gegenüber ist ein Spreizer 296 verstellbar an der'Platte 292 befestigt. Der Spreizer führt sich zwischen den Randteilen des gefalzten Bandes A und biegt den Flansch E hoch.
Die Nadel 290 näht eine Kettennaht, wobei die Kette der Naht an der Innenfläche der Rippe D (Fig. 16) und an deren Unterende liegt. Der Nähfaden 'kann eine von der Rippe verschiedene, d. h.
einen Kontrast bildende Farbe haben, so daß die Naht bei der Schuhherstellung, beispielsweise beim Zwicken oder beim Annähen des Rahmens, leicht erkennbar ist und somit als Führung dienen kann; das Einstechen z. B. wird hierdurch erheblich erleichtert, da der Arbeiter eine Richtlinie hat, unterhalb deren die Einstechnaht genäht werden muß, um, wie erwünscht, am Unterende der Rippe zu liegen zu kommen. Zum Bilden der Naht wirkt mit der obenerwähnten Nadel 290 ein bekannter Fadeneinleger 325 zusammen, der mit der Welle 162 verbunden ist. Die Nadel 290 sitzt an einer sich auf und ab bewegenden Nadelstange 320, die durch eine Stange 310 mit einer Kurbel 306 auf der Welle 162 verbunden ist. Bei einem Fadenbruch wird die Maschine auf folgende Weise selbsttätig angehalten: Auf einem mit dem Maschinengestell verbundenen Träger 340 ist ein Mikroschalter 342 angeordnet. Der Schalter 342 hat einen Schalthebel 356 (Fig. 8) in der Form einer Blattfeder, die durch einen Riegel 360 festgehalten wird und somit den Schalter geschlossen hält. Beim Zerreißen des Fadens gibt derselbe eine Feder 354 frei, die dann den Riegel 360 ausschwingt, so daß der Mikroschalter zum Abschalten der Maschine betätigt wird. Wenn die Falten der Rippe nicht durch eine Naht verbunden werden sollen, so wird die Stange 310 einfach entkuppelt. Das gefalzte Band läuft nun bei seiner weiteren Vorwärtsbewegung in der Maschine aus der Führung 244 heraus, und die Rippe D wird längs einer Schrägfläche 364 (Fig. 17) der Platte 286 entlangbewegt, wobei die Schrägfläche 364 das gefalzte Band teilweise dreht, so daß die Rippe D nach unten zeigt (s. Fig. 17 bis 19). Der Flansch E führt sich hierbei an einem allmählich waagerecht auslaufenden Teil der Platte 286. Eine der Schrägfläche 364 gegenüber eingestellte und verstellbar auf dem Tisch befestigte Platte 366 trägt einen verstellbaren Arm 372 (Fig. 19), der den Flansch E gegen die waagerechte Plattenfläche legt und der ferner an dem Innenteil des Flansches F angreift.
Nach seiner Bewegung unter dem Arm 372 her wird das Band weiter nach links der Fig. 5 durch eine mit dem Ansatz 230 verbundene Führung 378 vorgeschoben und dann zwischen zwei getrennt verstellbaren Rollen 384, 386 vorbewegt. Diese Rollen verformen die Rippe D und die Flanschteile E und F, wobei der Flansch F durch Druck weiter nach der Rippe D hin verbogen wird. Die Rolle 386 hat eine Ringnut 392 (Fig. 20) zur Aufnahme der Rippe D und die Rollen 384 und 386 haben komplementäre Abschrägungen 388 und 390 zum Biegen des Flansches F. Da die Rolle 384 im Durchmesser größer als die Rolle 386 ist, hat die Abschrägung einen abwärts gerichteten Bewegungskomponenten, wodurch der Flansch F am Unterende der Rippe D scharf zur Rippe umgeknickt wird.
Die Rollen 384, 386 stellen fernerhin die Vorschubrichtung für das Band dar und werden wie folgt betätigt: Die Rolle 384 (Fig. 5 und 6) ist auf einer Welle 394 befestigt, die in einem Gehäuse 400 des Untergestelles 54 drehbar gelagert ist. Auf der Welle 394 ist ein Zahnrad 404 befestigt. Die Rolle 386 sitzt auf einer Welle 410, die ebenfalls in dem Gehäuse 400 drehbar ist und ein mit dem Zahnrad 404 kämmendes Zahnrad 412 trägt. Die Wellen 394 und 410 werden periodisch über eine bekannte Walzenkupplung 426 auf der Welle 410 (Fig. 8) durch einen Exzenter 440 auf der Welle 162 gedreht, der durch eine Stange 438 mit einem Arm 428 an der Kupplung 426 verbunden ist. Die Drehbewegung des Exzenters 440 ist so auf die Bewegung der die Nadel 290 betätigenden Kurbel 306 abgestimmt, daß die Kupplung 426 während jeder Stichbildung ausgeschaltet ist und die Rollen somit während der Stichbildung das Band nicht vorschieben. Die Kupplung 426 wird zum Drehen der Rollen eingeschaltet, wenn die Nadel aus dem Band aussticht, und die Rollen schieben das Band dann bis zur nächsten Stiohbildung vor.
Das Band wird von den Rollen 384, 386 her weiter nach links und unter einem Führungsteil 454 (Fig. 5 und 25) her vorgeschoben, der von einem Gehäuse 464 an dem Untergestell 54 getragen wird. Darauf bewegt sich das Band durch eine Führung 474 in Platten 468, 472 auf dem Gehäuse 464. Die abgeschrägte Vorderkante 479 einer von der Platte 472 getragenen Platte 476 greift hierbei an die gespreizten Flanschteile des Bandes, und die Rippe D wird naoh dem Flansch F hin hochgeschoben. Hierauf wird das Band zwischen zwei auf Wellen 488, 490 befestigte Rollen 480, 482 (Fig. 21) zum weiteren Verformen gepreßt, wodurch ferner die Rippe vorübergehend flachgelegt bleibt und das Band leicht, auf eine Haspel aufgewickelt und in dieser Form gelagert und versandt werden kann. Die Rippe D wird durch den Rollendruck nach dem Innenflansch F hin gebogen und hierdurch zwischen der Rippe und dem Flansch ein schärfer Winkel zur Aufnahme des Rahmenführers gebildet, wobei ein Flansch 498 an der Rolle 482 gleichzeitig das abgerundete Oberende iao der Bandrippe D flach zusammendrückt, so daß es eine etwas zugespitzte Form erhält. Einkegelstumpfförmiger Teil 496 der Rolle 480 bewirkt mit dem darunterliegenden Teil der Rolle 482 das vorübergehende Flachdrücken des Bandes. 1*5
Die Rollen;J48ound482 werden, wie die Rollen 384
und 386, nur gedreht, wenn die Nadel außer Eingriff mit dem Band ist. Die Wellen 488, 490 sind durch Zahnräder (nicht dargestellt) miteinander verbunden, und die Welle 490 trägt eine Kupplung 500. Ein mit der Kupplung verbundener Arm 502 ist durch eine Stange 512 mit einem nicht dargestellten, in einem Schlitz des Armes 428 bewegbaren Block verbunden. Die Rollen 480, 482 werden infolgedessen mit den Rollen 384, 386 gedreht.
Das Band läuft nun von den Rollen 480, 482 unter einem Niederhalter 520 (Fig. 25) her, dann um eine drehbare Rolle 522 und dann zwischen Rollen 528 und 530. Die Rolle 528 ist auf einem Hebel 536 drehbar befestigt, und die Rolle 530 ist mit dem Hebel fest verbunden. Der Hebel 536 dient dazu, das Band so einer Haspel 538 zuzuführen, daß das Band gleichmäßig auf die Haspel aufgewickelt wird. Die Haspel 538 sitzt abnehmbar auf einer waagerechten Welle 540 (Fig. 25 bis 27), die in einem
ao Träger 544 auf dem Untergestell 54 gelagert ist und über ein gewöhnliches Getriebe einschließlich einer Kupplung durch die Welle 162 gedreht wird. Der auf einem Träger 576 auf dem Untergestell 54 drehbar befestigte Hebel 536 trägt eine verstellbare Rolle
a5 578, die sich in einer Kurvennut 580 einer Kurvenscheibe 582 führt. Die Kurvenscheibe 582 ist auf einer Welle 584 befestigt, die in einem Träger 586 auf dem Untergestell 54 gelagert ist und von der Welle 540 über ein Zahnradgetriebe gedreht wird.
Beim Drehen der Welle 584 wird infolgedessen der Hebel 536 langsam hin und her geschwungen und verteilt die Wicklungen des Bandes gleichmäßig über die Haspel. Der Hebel 536 ist quer zur Haspel verstellbar, so daß er anfänglich in Anpassung an Haspeln verschiedener Breiten zentriert werden kann. Ferner besteht der Hebel 536 aus zwei Teilen und kann somit in der Höhenrichtung in Anpassung an Haspeln verschiedener Größen verstellt werden.
Wenn die Haspel 538 vollgewickelt ist, wird die Maschine selbsttätig auf folgende Weise angehalten: Auf einer Stange 604 an dem Untergestell 54 ist ein Hebel 608 schwingbar befestigt, der bezüglich der Haspel verstellbar ist und gewöhnlich durch eine Feder 628 gegen eine Stellschraube 626 gehalten: Auf einer Stange 604 an dem Untergestell 54 zapft, der einen Stift 614 trägt. Dieser Stift 614 führt sich zwischen den Enden der Haspel 538 auf den Bandwidklungen. An dem Hebel 608 ist ferner ein Miikrosohalter 622 befestigt, der in den Stromkreis des Motors und der anderen Mikroschalter eingeschaltet ist. Wenn die Haspel 538 vollgewickelt ist, ist der Stift 614 durch die Wicklungen so weit angehoben, daß er den Schalter 622 betätigt, wodurch die Maschine selbsttätig abgeschaltet wird.
Das Band wird dann durchschnitten und die volle Haspel aus der Maschine entfernt. Nach Einbringen einer neuen Haspel in die Maschine wird das Ende des gerippten, von den Rollen 528, 530 herlaufenden Bandes in der neuen Haspel befestigt und die Ma-
δο schinentätigkeit fortgesetzt.
Das Verfahren zum Herstellen eines gerippten Bandes und die Form des gerippten Bandes sind ohne weiteres von der ol>en gegebenen Maschinenbeschreibung verständlich. Das nach dem neuartigen Verfahren hergestellte gerippte Band wird bei der Schuhherstellung auf eine Brandsohle aufgebracht, wie in Fig. 22 und 23 dargestellt ist, wobei die Flanschen £ und F unter Druck mit der Brandsohle verklebt werden. Wenn erwünscht, kann das gerippte Band nach Durchlaufen der Rollen 480, 482 unmittelbar auf eine Brandsohle aufgebracht werden, anstatt zunächst auf eine Haspel gewickelt zu werden.

Claims (19)

Patentansprüche:
1. Geripptes Band zum Bilden einer Nählippe für Brandsohlen, dadurch gekennzeichnet, daß das gerippte Band aus einem Band (A), das zum Bilden einer Rippe in seiner Längsrichtung umgefalzt ist und dessen Randteile zum Bilden von Flanschen (E, F) ausgespreizt sind, und einem zweiten Band (B) besteht, das zum Bilden einer aus vier Falten oder Schichten bestehenden Rippe (D) um die Rippe des ersten Bandes (A) gefalzt ist, wobei ein Randteil des zweiten Bandes (B) mit dem darunterliegenden Randteil des ersten Bandes (A) den breiten Innenflansch (F) bildet.
2. Band nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 9< > zeichnet, daß die Falten der Rippe (D) durch Klebstoff miteinander verbunden sind.
3. Band nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Falten der Rippe (D) gegebenenfalls auch durch eine Naht miteinander verbunden sind.
4. Verfahren zum Herstellen von gerippten Bändern nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Bänder (A und B) gleichzeitig und fortlaufend vorgeschoben werden, wobei das eine Band (A) zum Bilden eines Doppelbandes in seiner Längsrichtung umgefalzt wird und das andere Band (B) dann fortschreitend so um das Doppelband gefalzt wird, daß es mit einem Teil des Doppelhandes einen vierfaltigen Rippenteil (D) bildet, von dem die übrigen Randteile der gefalzten Bänder vorstehen, worauf die vorstehenden Randteile zum Bilden von Flanschen (E und F) in entgegengesetzten Richtungen bezüglich der Rippe (D) auseinandergebogen werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Falzen der Bänder· (A und B) zum Bilden einer Rippe (D) Druck auf die Rippe zum Verbinden der mit einem 1x5 druckempfindlichen Klebstoff bestrichenen R.ippenfalten ausgeübt wird und die Flansche (£ und F) winklig zur Rippe (D) abgebogen werden, worauf die Rippe (D) nach dem Flansch (F) hin gebogen wird, so daß die Rippe an dem geflanschten Band nach dem breiten Innenflansch (F) hin geneigt ist.
6. Verfahren nach Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Band mit der gegen den Flansch (F) gelegten Rippe (D) vorübergehend durch den ausgeübten Druck aus-
geflacht wird, um so auf eine Haspel aufgewickelt werden zu können.
7. Verfahren nach Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Formen des Rippenteiles (D) und dem Verkleben der Kippenfalten die Rippenfalten durch eine Naht miteinander verbunden werden.
8. Maschine zum Ausführen des Verfahrens nach Ansprüchen 4 und 5 zum Herstellen von gerippten Bändern für Brandsohlen, gekennzeichnet durch die Anordnung von Falzvorrichtungen (224, 234, 236, 238 und 278, 280, 281) zum Falzen von Bändern (A und B) und eine Vorschubvorrichtung (384, 386) zum Vorbewegen der Bänder nach den Formvorrichtungen der Maschine, wobei die Falzvorrichtung (224, 234, 236, 238) das Band (A) in der Längsrichtung falzt und die Falzvorrichtung (278, 280, 281) das Band (B) so um das gefalzte Band (^i) umlegt, daß das Band (Z?) auf einer Seite über den Randteil des Bandes (A) hervorsteht und auf der anderen Seite das Band (A) zum Bilden einer Rippe (D) teilweise bedeckt, und die Anordnung eines Spreizers (296), der die Randteile der Bänder bezüglich der Rippe (D) zum Bilden von Flanschen (E und F) auseinanderbiegt.
9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubvorrichtung aus Rollen (384, 386) besteht, wobei die 'eine Vorschubrolle eine Ringnut (392) zur Aufnahme der Rippe (D) hat und beide Rollen komplementäre Schrägflächen (388, 390) haben, die den Flansch (E) winklig zur Rippe (D) abbiegen.
10. Maschine nach Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Platte (286) mit einer Schrägfläche (364) zum Einführen der Rippe (D) in die Nut (392) der Rolle (386) zwischen den Vorschubrollen (384, 386) und der Falzvorrichtung (278) angeordnet ist, wobei ein Arm (372) mit der Platte (286) zusammenwirkt, der an den gespreizten Flanschen angreift und den Flansch (E) gegen die Platte (286) hält.
11. Maschine nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch die Anordnung von verstellbaren Rollen (272, 260), die beim Falzen die Bänder (A und B) pressen, wobei die Rolle (272) auf den gefalzten Teil des einen Bandes (A) aufdrückt und die Rolle (260) die Rippe (D) zum Verkleben der Rippenfalten fortschreitend zusammenpreßt.
12. Maschine nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine Nähvorrichtung einschließlich einer Nadel (290) zum Verbinden der Rippenfalten durch eine Naht, wobei der Antrieb (306) der Nadel (290) und der Antrieb (426, 428, 440) der Vorschubrollen (384, 386) so durch eine gemeinsame Treibwelle (162) betätigt werden, daß die Vorschubrollen nur gedreht werden, wenn die Nadel außer Eingriff mit dem Band ist.
13. Maschine nach Ansprüchen 8 und 9, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Abziehvorrichtung (exzentrisch gelagerten Rolle72) zwischen der Vorratshaspel (44) des Bandes (A) und der Falzvorrichtung (224), wobzi die Abziehvorrichtung an dem straff über Rollen (68, 70) herlaufenden Bandteil angreift und denselben zum Abziehen einer Bandlänge für die Vorschubrollen (384, 386) zwischen den Rollen (68, 70) nach unten schiebt.
14. Maschine nach Ansprüchen 8 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß Klinken (104, 114) nachgiebig an dem Band (A) zwischen der Haspel (44) und der Falzvorrichtung (224) angreifen, um ein Zurückschlüpfen des Bandes zu verhindern, wobei die Klinke (114) durch einen Nocken (123) auf einer die Rolle (72) tragenden Welle (74) zum Freigeben des Bandes (A) abgeschwungen wird, während die abgezogene Bandlänge vorgeschoben wird.
15. Maschine nach Ansprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine Führungsrolle (88), die das von den Rollen (68, 70) nach der Falzvorrichtung (224) laufende Band (A) führt, auf einem schwingbaren Arm (90) gelagert ist, der gewöhnlich durch eine Feder (186) in seiner Arbeitslage gehalten wird, wobei der Arm (90) zum Betätigen eines Steuerschalters (202) und Ausschalten der Maschine über einen Hebel (192) geschwungen wird, wenn die Spannung des Bandes (A) die Stärke der Feder (186) übertrifft.
16. Maschine nach Ansprüchen 13 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß schwingbar gelagerte Hebel (206, 208) gewöhnlich gegen die auf Vorratshaspeln (44, 46) aufgewickelten Bänder (A und B) anliegen, wobei die Hebel (206, 208) beim Leerlaufen der Haspeln durch Federn (214, 216) zum Betätigen des Schalters (202) und Ausschalten der Maschine ausgeschwungen werden.
17. Maschine nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch die Anordnung von Rollen (480, 482), die gegen das bei seinem Vorschieben nach den Rollen hin durch eine Führung (472, 479) ausgeflachte, mit der Rippe gegen den Flansch (F) gelegte Band drücken, so daß die Rippe nach dem Flansch (F) hin geneigt und das Oberende der Rippe (D) flachgepreßt wird.
18. Maschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (500) der Rollen (480, 482) über eine Stange (512) so von dem Antrieb (428) der Rollen (384, 386) betätigt wird, daß die Rollen (480, 482) im Gleichtakt mit den Rollen (384, 386) gedreht werden.
19. Maschine nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Vorrichtung (540) zum Aufwickeln des Bandes auf eine Haspel (538), die abnehmbar mit der durch die Welle (162) betätigten Vorrichtung (540) ver- lao bunden ist und der das flachgelegte Band von den Rollen (480, 482) her durch einen verstellbaren Hebel (536) zugeführt wird, wobei der Hebel (536) zum gleichmäßigen Verteilen der Bandwicklungen auf der Haspel durch eine Kurvenscheibe (582) hin und her bewegt wird.
2o. Maschine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß ein schwingbar gelagerter Arm (612) einen Stift (614) trägt, der zwischen den Haspelenden an den Bandwicklungen angreift, wobei der Arm (612) beim Vollwickeln der Haspel zum Betätigen eines Schalters (622) und Ausschalten der Maschine durch die Bandwicklungen von der Haspel hinweg bewegt wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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