DE808116C - Speisewasserregler fuer Dampfkessel - Google Patents

Speisewasserregler fuer Dampfkessel

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DE808116C
DE808116C DEP29185A DEP0029185A DE808116C DE 808116 C DE808116 C DE 808116C DE P29185 A DEP29185 A DE P29185A DE P0029185 A DEP0029185 A DE P0029185A DE 808116 C DE808116 C DE 808116C
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DE
Germany
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water
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boiler
steam
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Expired
Application number
DEP29185A
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English (en)
Inventor
Marcel Ehlinger
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D11/00Feed-water supply not provided for in other main groups

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Speisewasserregler für Dampfkessel Es sind Speisewasserregler mit dauerndem Ablassen von Kesselwasser bekannt, bei denen das aus der Entspannungsschlange austretende, aus einem Gemisch von Wasser und Dampf bestehende Mittel, dessen Austrittsmenge sich mit dem Wasserstand im Kessel verändert, durch sein Eigengewicht, die Kraft seines Strahls o. dgl. auf einen Impulsgeber einwirkt, der die in den Kessel eingeführte Speisewassermenge regelt.
  • Die Verbesserungen nach der Erfindung bestehen im wesentlichen darin, daß als servomotorisches Kraftmittel der in Entspannung befindliche, bei dem Ablassen anfallende Dampf benutzt wird, wobei die Regelung dieses Kraftmittels durch die Menge des zum Ablassen bestimmten Gemisches selbst gesteuert wird.
  • Es ergibt sich dabei mit hoher Geschwindigkeit ein Impuls, um eine größere Kraftübertragung auf den zu steuernden Körper zur Veränderung der notwendigen, in den Kessel einzuführenden Wassermenge zu erreichen.
  • Eine Korrektur der genannten Regelung kann durch eine Membran bewirkt werden, auf die der Druckunterschied einwirkt, der in der Hauptdämpfleitung durch eine Vorrichtung mit Leitungsverlust oder eine Venturidüse erzeugt wird.
  • Eine weitere Korrektur kann durch eine Differentialmembran bewirkt werden, auf welche die Drücke vor und hinter dem Hahn einwirken.
  • Die Erfindung betrifft ferner eine verbesserte Vorrichtung zur Entnahme des Dampfgemisches im Kessel. Diese Vorrichtung besteht aus einem mit einer Öffnung versehenen Gefäß, von dem das Entnahmerohr ausgeht und das an diesem Entnahmerohr selbst am Flansch aufgehängt ist, der das Loch zum Einsetzen verschließt. Dieses Gefäß ist von einem zum Schutz gegen Fremdkörper dienenden Sieb umgeben.
  • Die Erfindung erstreckt sich schließlich auch auf die Vereinigung der vorgenannten Vorrichtung mit einem Wasserstandsanzeiger, der unter der Einwirkung des Kraftmittels selbst arbeitet.
  • Gemäß Abb. i der Zeichnung schwankt der Wasserstand i des Kessels 2 zwischen den Höhen 3 und 4.
  • Es ist vorteilhaft, die Vorrichtung zur Aufnahme des Dampfes in der folgenden Weise aciszubilden: Das Entnahmerohr 5 taucht in den Dampfraum des Gefäßes 6, mit dem es durch Arme 7 verbunden ist. Das Gefäß ist mit einer Öffnung 8 versehen, durch die das Wasser im freien Fall und in veränderlicher Menge eindringt, entsprechend dem Wasserstand im Kessel. Das Gefäß 6 ist sehr groß gewählt, damit das Wasser nicht vom Dampf durch die Öffnung 8 angesaugt wird, sondern im freien Fall in den unteren Teil des Gefäßes gelangt, wo es dann durch das Rohr 5 vom Dampf angesaugt wird. Das Rohr 5 führt den Dampf und das Wasser in die Rohrschlange 9, deren Zweck darin besteht, durch den von ihr verursachten Leitungsverlust die Du rchlaßmenge in zulässigen Grenzen zu halten, und die fast augenblicklich vom Dampf-Wasser-Gemisch durchströmt wird.
  • Die Entnahmevorrichtung ist bequem im Kessel am Rohr 5 selbst aufgehängt oder gehalten, das an einem Flansch io zum Schließen des Einbaulochs befestigt ist. Sie ist von einem Sieb oder einem gelochten Blechmantel 1i umgeben, dessen Maschen oder Löcher derart bemessen sind, daß kein verstopfender Fremdkörper in die Rohrschlange eindringen kann.
  • Soll der Wasserstand zwischen nahe aneinanderliegenden Grenzen geregelt werden, so schützt man diesen Wasserstand in der Nähe des Gefäßes 6 gegen das stürmische Sieden durch einen weiteren Mantel 12, der durch Arme 13 am Rohr 5 befestigt ist.
  • Verändert sich der Wasserstand im Kessel, so mischt sich der durch die Rohrschlange ausgetriebene Dampf mit einer gewissen Wassermenge, die von der Höhe h über der Öffnung 8, also vom Wasserstand selbst abhängig ist.
  • Diese Vorrichtung ist vorteilhafter, insbesondere als eine ebenfalls anwendbare Vorrichtung, bei welcher die Ausströmmenge des Dampfes und des Wassers durch einen Schwimmer verändert wird, der am Einlaßende der Rohrschlange eine mit dem Wasserstand veränderliche Menge des Gemisches drosselt.
  • Das an der Stelle 14 aus der Rohrschlange austretende Mittel trifft mit großer und passend gewählter Strahlgeschwindigkeit auf die Endfläche 15 eines druckausgeglichenen Schiebers 16, der durch eine Feder 17 in die obere Lage zurückgeführt wird. Der Strahl ist dem Wasserstand entsprechend mehr oder weniger stärk und bewirkt ein mehr oder weniger weites Eindrücken des Schiebers 16. Dadurch werden die Offnungen 18 mehr oder weniger zu- oder aufgesteuert, die im Schieberzylinder vorgesehen sind. Der vom Strahl herrührende Dampf verteilt sich z. B. in einem Raume i9, der durch eine federnde Membran 20 gebildet ist, welche gegebenenfalls selbst durch eine Feder 21 ausgeglichen ist und deren oberer Boden sich axial verschiebt und dabei einen Hebel 22 beeinflußt, der das vorzugsweise ebenfalls entlastete Speiseventil 23 des Kessels betätigt. Schließlich tritt der Dampf durch eine Rohrleitung 24 aus und gelangt in einen Raum, in dem ein beliebiger Druck, in der Regel der Druck der Außenluft herrscht. Dort kann der Dampf zur Rückgewinnung kondensiert und in den Speisewasserbehälter abgeleitet werden.
  • Bei Wasserstandsänderungen erzeugt somit der Schieber unter der Einwirkung des veränderlichen Strahls eine Druckschwankung im Raume i9, woraus sich eine Verschiebung des Bodens ergibt. Das Verbindungsgestänge mit dem Schieber 15 ist derart gewählt, daß dessen Einwirkung auf das Ventil 23 die Änderung der Speisewasserzuführung in dem geeigneten Sinne bewirkt.
  • Der Stützteller der Schieberfeder 17 ist mit einer Hilfsmembran 25 verbunden, die durch eine Feder 26 ausgeglichen ist. Die Lage dieser Membran ist abhängig vom Druckunterschied zwischen dem Eirilaßende und dem Hals einer Venturidüse 27, durch die der im Kessel erzeugte Dampf strömt. Die Lagenänderungen der Membran werden auf den Teller 28 der Feder 1 7 durch Hebel 29, 30 und einen Drehzapfen 31 übertragen. Es sind hierzu die nicht dargestellten, zur Abdichtung erforderlichen Stopfbüchsen vorgesehen.
  • Eine Betriebsschwankung des Kessels bewirkt sofort eine Änderung der zugeführten Speisewassermenge. Die Verbindungen sind derart gewählt,. daß die Speisewasserzuführung dem Dampfverbrauch angepaßt wird.
  • Eine Vergrößerung des Dampfverbrauchs bewirkt z. B. eine Erhöhung des Druckunterschieds zwischen dem Hals und dem IJinlaBende der Venturidüse. Die Membran 25 senkt sich, wodurch der Stützteller der Feder 17 gehoben wird. Dadurch wird aber auch der Schieber 16 gehoben. Der Druck im Raume i9 sinkt, und die Membran 20 wird durch den Druck der Feder 21 gesenkt. Das Speiseventil 23 wird also weiter geöffnet.
  • Anstatt die beiden Seiten der Membran 25 mit einer Venturidüse zu verbinden, kann man sie auch an den Einlaß und den Auslaß eines beliebigen Widerstandskörpers, z. B. des Überhitzers, anschließen.
  • Es kommt häufig vor, daß der Druck der Speisepumpe vor dem Speiseventil 23 infolge der Arbeitskurve der Pumpe und den Druckschwankungen im Kessel nicht konstant ist. Es ergibt sich daraus, daß das Ventil bei einer gegebenen Lage des Ventils verschiedene Wassermengen durchfließen lassen kann. Daraus ergibt sich weiter, daß der Wasserstand im Kessel schwankt.
  • Zur Vermeidung dieser störenden Erscheinung, besonders bei gewissen Pumpen und großen Ver- Brauchs- und 1)ruckscliv aiikungen, werden die beiden Seiten einer in Abb. 2 dargestellten Membran 32 jeweils mit den beiden Seiten des Ventils verbunden. Die Verschiebungen dieser Membran 32 bewirken durch auf der Welle 35 festsitzende Hebel 33 und 34 unter Zwischenschaltung geeigneter Stopfbüchsen entsprechende Verschiebungen des Stütztellers 28 der Feder 17.
  • Wird z. B. ein geringer Dampfverbrauch vorausgesetzt, so steigt der Druck vor und hinter dem Ventil 23 in Bezug auf den normalen Druck. Es entsteht dadurch eine Erhöhung der Wasserspeisung, die gar nicht durch die Betriebsart des Kessels gerechtfertigt ist. Die Membran 32 wird dadurch gesenkt und senkt auch den Teller 28 der Feder 17 und den Schieber 16. Dieser hat also das Bestreben, den Hahn zu schließen.
  • Es ist hervorzuheben, daß der Federteller 28 gleichzeitig in Abhängigkeit von den Bewegungen der Membranen 25 und 32 bewegt wird. Dies geschielit durch die Anordnung eines Querschwengels 36, der die Hebel 30 und 34 durch Kugelgelenke in der in Fig.2 dargestellten Weise miteinander verbindet.
  • Ist der sich aus dem Dampfverbrauch und der Wasserspeisung ergebende Wasserstand nicht richtig, so wird er durch das Ablassen mit Hilfe des beschriebenen Schiebers wieder in die richtige Höhe gebracht.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann auch ohne die Meßvorrichtung des Dampfdruckunterschieds und ohne die Vorrichtung zum Messen des Wasserdrucks arbeiten.
  • Ebenso kann man die den Dampfstrahl auffangende Membran fortlassen und den Druck auf ein getrenntes und federndes Gefäß beliebiger Art übertragen. Diese Ausführungsart ist in Ahb.2 dargestellt. In diesem Fall ist keine mit einer Venttiridiise verbundene Vorrichtung vorgesehen, die nicht in allen Fällen unerläßlich ist.
  • Es kann angebracht sein, in die Rohrleitung zwisclieti der Rohrschlange und dem Dampfstrahl ein Gefäß 37 einzuschalten.
  • Anstatt die bewegte Masse des Strahls zu benutzen. kann man auch andere Eigenschaften des entspannten Mittels anwenden, wie z. B. die Gewichtsänderung eines mit einer Öffnung versehenen Gefäßes, in dem sich mit oder ohne Kondensation ein Flüssigkeitsstand einstellt, der sich im Verhältnis zur ausströmenden Dampfmenge verändert.
  • Diese Vorrichtung kann mit einem Standanzeiger versehen sein. Letzterer kann aus einem 'Manometer 38 (Abh. 3) bestehen, das mit dem Druckgefäß verbunden und mit einer Wasserstandsskala versehen ist.
  • Bei Kesseln mit zwei Dampfsammlern kann jeder dieser letzteren mit einer Entnahmevorrichtung versehen werden, die vor der Rohrschlange an diese angeschlossen werden. Das Speisewasserventil wird dann durch die mittlere Höhe der Wasserstände gesteuert. Dies kann vorteilhaft sein, denn bekanntlich kann der Wasserstand in einem Sammler unabhängig von der Wasserspeisung schwanken, z. B. in Abhängigkeit von der Betriebsart des Kessels.
  • Bei Schiffskesseln können zwei Entnehmer in einem gleichen Dampfsammler angeordnet werden zum Ausgleich des Stampfens und Schlingerns.
  • Der erfindungsgemäße Regler läßt sich bei allen Flüssigkeitsbehältern anwenden, die außerdem Gase enthalten und in denen der Flüssigkeitsstand geregelt werden soll.
  • Die besondere Eigenschaft des Reglers besteht darin, daß er in äußerst rascher und genauer Weise arbeitet.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Speisewasserregler für Dampfkessel, bei welchem das aus dem Entnahmerohr strömende Dampf-Wasser-Gemisch sich mit dem Flüssigkeitsstand im Kessel verändert und die unterschiedliche Strahlenenergie über einen Impulsgeber das Speiseventil beeinflußt, dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahmestelle des Dampf-Wasser-Gemisches imKessel aus einemRohr(5) besteht, das bis zu einer bestimmten Tiefe unter den tiefsten Wasserstand (4) im Kessel taucht, wobei dieses Rohr von einem Mantel (7) umgeben ist, der über den höchsten Wasserstand (3) hinausragt, und im unteren Teil des Mantels eine Öffnung (8) vorgesehen ist, durch welche das Wasser frei in den Mantel hineinfallen kann.
  2. 2. Speisewasserregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr von einem Sieb (i i) umgeben ist, durch das die die Öffnung (8) des Gefäßes (7) verstopfenden Fremdkörper abgehalten werden.
  3. 3. Speisewasserregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gefäß (7) von einem äußeren Mantel (i2) umgeben ist, durch den der die Speisewassermenge beeinflußende Wasserstand im Gefäß (7) den Einwirkungen der heftigen, sich aus einem stürmischen Sieden ergebenden Wasserstandsänderungen im Kessel entzogen wird.
  4. 4. Speisewasserregler nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Entnahmerohrschlange (9) zur Verbindung des Entnahmerohrs (5) mit einem Gefäß (i9) zur Erzeugung eines veränderlichen Drucks, das mit einer federnden Wand (20) versehen ist,-wobei ein Gestänge (22) die Bewegungen dieser Wand auf das Speisewasserventil (23) überträgt und das Gefäß (i9) mit einer gesteuerten Auslaßöffnüng (i8) des Gemisches versehen ist.
DEP29185A 1945-02-08 1949-01-01 Speisewasserregler fuer Dampfkessel Expired DE808116C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4365489A (en) * 1980-02-18 1982-12-28 Maestrelli S.P.A. Cleaning liquid level regulator for dry cleaning machines

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4365489A (en) * 1980-02-18 1982-12-28 Maestrelli S.P.A. Cleaning liquid level regulator for dry cleaning machines

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