DE807780C - Abnehmbare Gleitschutzeinrichtung fuer Schuhe - Google Patents

Abnehmbare Gleitschutzeinrichtung fuer Schuhe

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DE807780C
DE807780C DEP4574A DEP0004574A DE807780C DE 807780 C DE807780 C DE 807780C DE P4574 A DEP4574 A DE P4574A DE P0004574 A DEP0004574 A DE P0004574A DE 807780 C DE807780 C DE 807780C
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DE
Germany
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skid device
rubber block
rubber
block
heel
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Expired
Application number
DEP4574A
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English (en)
Inventor
Hans-Heinz Wendt
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HANS HEINZ WENDT
Original Assignee
HANS HEINZ WENDT
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C15/00Non-skid devices or attachments
    • A43C15/06Ice-gripping devices or attachments, e.g. ice-spurs, ice-cleats, ice-creepers, crampons; Climbing devices or attachments, e.g. mountain climbing irons
    • A43C15/061Ice-gripping devices or attachments, e.g. ice-cleats, ice-creepers
    • A43C15/066Ice-gripping devices or attachments, e.g. ice-cleats, ice-creepers with ice-gripping means projecting from the heel area, e.g. ice spurs

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Abnehmbare Gleitschutzeinrichtung für Schuhe Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, eine abnehmbare Gleitschutzeinrichtung für Schuhe zu schalten, die eine Zusammenballung von Schnee än der Gleitschutzeinrichtung, durch die deren Wirksamkeit stark beeinträchtigt wird, verhindert.
  • Ein weiterer Zweck der Erfindung ist eine besonders einfache und billige Herstellung der Gleitschutzeinrichtung sowie eine einfache Handhabung derselben.
  • Gemäß der Erfindung besteht die Gleitschutzeinrichtung aus einem Gummiklotz mit eingebetteten harten, möglichst verschleißfesten Dornen, die über die Absatzunterfläche hinausragen.
  • An den Seitenflächen ist der Gummiklotz ferner mit Haltemitteln zur lösbaren Befestigung der um den Fußspann und oder Hacken herumgreifenden Spannbänder versehen. Zur Erhöhung der Schnee abweisenden Wirkung wird der Gummiklotz aus einer Gummimischung hergestellt, die Zusatz aus Graphit, Paraffin o. dgl. enthält. Schließlich kann erfindungsgemäß die Elastizität des Gummiklotzes so beschaffen sein, daß auch durch ausreichendes Zusammendrücken beim Auftreten eine weitere Schnee abweisende Wirkung eintritt.
  • Die Dorne können aus großköpfigen, an den Enden zugespitzten Stiften bestehen, oder sie können aus einem quer zum Schuh verlaufenden, etwas nach hinten zu gebogenem Blechstreifen gefertigt werden, der vorteilhaft an der Unterseite gezackt ausgebildet ist.
  • Besonders zweckmäßig ist es, die Dorne aus einer in den Gummiklotz eingebetteten Blechplatte auszustanzen, wobei die ausgestanzten Dorne im Querschnitt auch noch winkel- oder bogenförmig gestaltet sein können. Die Dorne und die Haltemittel für die Spannbänder werden vorzugsweise in den Gummiklotz einvulkanisiert; man kann jedoch auch die Dorne auswechselbar anordnen.
  • Besonders zweckmäßig ist es, den mit den Dornen ausgerüsteten Gummiklotz so auszubilden, daß er den Raum zwischen Sohle und Hacken ausfüllt. Die Dorne werden zweckmäßig am Gummiklotz in möglichster Nähe des Absatzes angeordnet, um das übliche Abwälzen des Fußes auf dem Erdboden nicht zu beeinträchtigen. Zusätzlich können ein bis zwei Dorne geringerer Höhe noch in möglichster Nähe der Sohle angeordnet werden, so daß beim Nichtgreifen der hinteren Dorne durch die kleineren vorderen Dorne wenigstens ein gewisser Gleitschutz gegeben ist.
  • Die Haltemittel für die Spannbänder können aus einem in der Blockmitte quer durch diesen hindurchgeführten und einvulkanisierten Stift bestehen, dessen Enden nach unten abgebogen sind. Die Stiftenden können auch an Stelle der Abbiegung eine nietkopfartige Verdickung besitzen.
  • Die Enden der Spannbänder erhalten eine zur Befestigung an den seitlich aus dem Gummiklotz herausragenden Stiften geeignete Metallöse.
  • Bei nietkopfartiger Ausbildung der Stiftenden besitzen die aus Metall bestehenden Spannbandenden eine entsprechende bajonettverschlußartige Ausnehmung.
  • Besonders zweckmäßig ist es, den mit einer einvulkanisierten Eisenplatte versehenen Gummiklotz an den Seitenrändern mit durch die ganze Stärke des Klotzes hindurchgehenden T-förmigen Schlitzen zu versehen, deren Stege in die Seitenflächen ausmünden. Die Spannbänder werden in zweckmäßig endloser Ausführung durch die Stege hindurch in die Schlitze eingeführt. Vorteilhaft werden die Stege der T-förmigen Schlitze enger ausgeführt als die Dicke der entspannten Spannbänder, so daß diese nur unter Spannung durch die Stege hindurch einfuhrbar sind. Das Spannband verläuft zwischen den beiden seitlichen T-förmigen Schlitzen oberhalb des Klotzes. Die Zuführung des Spannbandes geschieht unmittelbar unterhalb der Eisenplatte unter Fortfall des unterhalb der Platte am Schlitz liegenden Klotzteiles.
  • Der Gummiklotz erhält dabei an der Oberfläche zur versenkten Aufnahme des Spannbandes eine entsprechende Vertiefung.
  • Bei der Verwendung T-förmiger Schlitze kann ein gemeinsames endloses Spannband sowohl um den Fußspann als auch um den Fußhacken geführt werden, und zwar in der Weise, daß die oben aus dem T-förmigen Schlitz herausragenden Enden des endlosen Spannbandes um den Fußspann, die unten herausragenden Enden um den Fußhacken geführt sind oder umgekehrt.
  • Vorzugsweise werden die Spannbänder aus Gummi gefertigt.
  • In der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt Abt). i die abnehmbare Gleitschutzeinrichtung für Schuhe ohne Spannbinderin Ansicht vonuntengesehen, Abt). 2 einen Schnitt nach Linie II-11 der Abb. i, Abb. 3 die Gleitschutzeinrichtung in Seitenansicht mit gestrichelt eingezeichnetem Spannband, Abt). 4 die in den Gummiklotz einvulkanisierte Eisenplatte mit den Dornen in Ansicht, von unten gesehen und Abb.5 zur Hälfte in Ansicht, zur Hälfte im Schnitt den Gegenstand der Abb. i nach Linie V-V.
  • Wie Abb. i bis 3 erkennen lassen, besteht die Gleitschutzeinrichtung aus einem Gummiklotz 6, der in seinen Abmessungen so gehalten ist, daß er den Raum zwischen Schuhsohle und Schuhabsatz ausfüllt. Es ist ausreichend, die Gleitschutzeinrichtung für drei Schuhgrößen, und zwar zweckmäßig eine kleine Größe für Damenschuhe (Gr. 36 bis 39), eine mittlere Größe für Herrenschuhe (Gr. 40 bis 42) und eine größte Ausführung für Skischuhe u. d-1. herzustellen. In den Gummiklotz ist, wie Abb. 2 und 5 erkennen lassen, eine Blechplatte i von zweckmäßig 1,5 mm Stärke einvulkanisiert, wobei aus dieser Blechplatte in möglichster Nähe des Absatzes in einer Linie drei Dorne 2 ausgestanzt sind, die an ihrem unteren Ende noch zusätzlich sägezahnartig ausgebildet sein können. Zweckmäßig werden die Dorne so bemessen, daß sie noch etwa 6 mm über die Unterfläche des Absatzes hinausragen.
  • In möglichster Sohlennähe ist ferner in der Mitte des Gummiklotzes noch ein Dorn 3 vorgesehen, der jedoch nur 4 mm aus der Gummifläche herausragt. Die durch das Ausstanzen der Dorne entstandenen Hohlräume werden ebenso wie die kreisrunden Löcher 4 mit Gummimasse ausgefüllt, so daß eine feste Verankerung der Blechplatte im Gummiklotz gegeben ist. Die Blechplatte enfhält ferner an den Seitenrändern zwei Schlitze 5, die in die Ausnehmungen für die ausgestanzten Dorne 2 einmünden. Beim Vulkanisieren der Gummimasse werden durch eingelegte Kerne in die Seitenränder des Gummiklotzes T-förmige Schlitze 7 geformt, die, wie Abb. 3 und 5 erkennen lassen, durch die ganze Stärke des Gummiklotzes hindurchgehen. Zweckmäßig wird der Steg 5 des T-förmigen Schlitzes 7 nicht in der Mitte des Querbalkens des T, sondern nach der Hackenseite zu verschoben angeordnet, damit sich das Gummispannband, dessen Zug insbesondere durch das Hackenspannband nach hinten zu gerichtet ist, nicht aus dem T-förmigen Schlitz hinausziehen kann. Wie Abb. 3 und 5 erkennen lassen, verläuft das endlose Spannband, das durch den Steg 5 in den Querbalken des T-förmigen Schlitzes 7 eingeführt wird, in der Weise, daß das nach oben aus dem Gummiklotz hinausragende Ende 8° um den Fußspann und das nach unten aus dem Gummiklotz herausragende Ende 81 um den Fußhacken geführt ist.

Claims (5)

  1. PA"CENTaNSt>Ri 0:11E: i. Abnehmbare Gleitschutzeinrichtung für Schuhe, gekennzeichnet durch einen Gummiklotz mit eingebetteten harten, möglichst verschleißfesten Dornen, die über die Absatzunterfläche hinausragen und mit an seinen Seitenflächen vorgesehenen Haltemitteln zur lösbaren Befestigung der um den Fußspann und oder Hacken herumgreifenden Spannbänder.
  2. 2. Gleitschutzeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Gummiklotz zur Erhöhung der Schnee abweisenden Wirkung aus einer Gummimischung besteht, die Zusätze aus Graphit, Paraffin o. dgl. enthält.
  3. 3. Gleitschutzeinrichtung nachAnspruch i und2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elastizität des Gummiklotzes so beschaffen ist, daß durch ausreichendes Zusammendrücken beim Auftreten eine weitere Schnee abweisende Wirkung eintritt. .
  4. 4. Gleitschutzeinrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dorne aus großköpfigen, an den Enden zugespitzten Stiften bestehen. j. Gleitschutzeinrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dorne aus einem quer zum Schuh verlaufenden, zweckmäßig etwas nach hinten zu gebogenen Blechstreifen bestehen, der vorteilhaft an der Unterseite gezackt ausgebildet ist. 6. Gleitschutzeinrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die aus der Blechplatte ausgestanzten Dorne im Querschnitt winkel-bzw. bogenförmig gestaltet sind. 7. Gleitschutzeinrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der mit den Dornen ausgerüstete Gummiklotz den Raum zwischen Sohle und Absatz ausfüllt.
  5. 5. Gleitschutzeinrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in den mit einer einvulkanisierten Eisenplatte versehenen Gummiklotz an den Seitenrändern durch die ganze Stärke des Klotzes hindurchgehende T-förmige Schlitze vorgesehen sind, deren Stege in die Seitenflächen zum Einführen des bzw. der Spannbänder von zweckmäßig endloser Ausführung in die Schlitze ausmünden. g. Gleitschutzeinrichtung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege der T-förmigen Schlitze enger ausgeführt sind als die Dicke der entspannten Spannbänder, so daß diese nur unter Spannung durch die Stege hindurch einfuhrbar sind. io. Gleitschutzeinrichtung nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannband zwischen den beiden seitlichen T-förmigen Schlitzen oberhalb des Klotzes verläuft und die Zuführung unmittelbar unterhalb der Eisenplatte o. dgl. unter Fortfall des unterhalb der Platte am Schlitz liegenden Klotzteiles erfolgt. ii. Gleitschutzeinrichtung nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß der Gummiklotz an der Oberfläche zur versenkten Aufnahme des Spannbandes eine entsprechende Vertiefung besitzt. 12. Gleitschutzeinrichtung nach Anspruch i bis ii, dadurch gekennzeichnet, daß die oben aus dem T-förmigen Schlitz hinausragenden Enden des endlosen Spannbandes um den Fußspann, die unten hinausragenden Enden um den Schuhhacken geführt sind oder umgekehrt. 13. Gleitschutzeinrichtung nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbänder aus Gummi bestehen.
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