AT236849B - Vorderstrammer für Skibindungen - Google Patents

Vorderstrammer für Skibindungen

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Publication number
AT236849B
AT236849B AT604263A AT604263A AT236849B AT 236849 B AT236849 B AT 236849B AT 604263 A AT604263 A AT 604263A AT 604263 A AT604263 A AT 604263A AT 236849 B AT236849 B AT 236849B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
bracket
adjusting element
tensioner
band
ski
Prior art date
Application number
AT604263A
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English (en)
Inventor
Hannes Marker
Original Assignee
Hannes Marker
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C7/00Devices preventing skis from slipping back; Ski-stoppers or ski-brakes

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorderstrammer für Skibindungen 
Die Erfindung betrifft einen Vorderstrammer für Skibindungen, bei welchem der Strammerhebel an einem   in Skilängsrichtung   verstellbaren Bock angelenkt ist, von welchem sich ein Verstellelement nach vorn erstreckt, das sich gegen einen am Ski   befestigten Haltebock   abstützt. Bei bekannten derartigen Vor- derstrammern besteht das Verstellelement aus einem Schlitten, einer Schraube, einer Stange   od. dgl.   aus
Metall. Die zusammenwirkenden   Verstell- und Verriegelungsteile   sind dabei der Gefahr der Vereisung ausgesetzt, so dass   derstrammerbei bestimmtenwitterungsverhältnissen   nicht mehrverstellt werden kann. 



   Erfindungsgemäss wird dieser Nachteil bei einem Vorderstrammer der eingangs beschriebenen Artda- durch vermieden, dass das Verstellelement flexibel ausgebildet und mit Mitteln zur formschlüssigen Befestigung am Haltebock versehen ist. Durch die Biegsamkeit des Verstellelementes ergibt sich der grosse
Vorteil der absoluten Vereisungsfreiheit, weil angesetztes Eis durch Bewegen des Verstellelementes ohne weiteres abgesprengt werden kann und somit auch bei hochwinterlichen Touren-Bedingungen stets die Verstellbarkeit des Strammers erhalten bleibt. 



   Ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung das Verstellelement als flacher, bandförmiger, sich auf oder in geringem Abstand von der Skioberfläche erstreckender Streifen ausgebildet, insbesondere als flaches elastisches Kunststoffband, so ergibt sich eine bisher nicht erreichbare niedrige Bauhöhe des Strammers. Zu berücksichtigen ist dabei, dass eine Führungsvorrichtung für den den Strammerhebel tragenden Bock nicht erforderlich ist, weil das Verstellelement nicht vor Verbiegung geschützt werden muss, wie dies bisher bei den metallischen Verstellelementen durch eine Schlittenführung   od. dgl.   für den Bock geschehen musste. 



   Eine besondere Fertigungsvereinfachung ergibt sich, wenn das Kunststoffband mit dem den Strammerhebel tragenden Bock eine Baueinheit bildet, also auch dieser Bock aus dem Kunststoffmaterial hergestellt ist. Vorteilhaft kann das Kunststoffband mit einer Metalldrahtverstärkung versehen sein. Das Verstellelement kann aber auch beispielsweise aus einem Streifen aus geflochtenem Metalldraht bestehen. 



     Zur formschlüssigen   Verriegelung des Verstellelementes an dem Haltebock kann zw eckm ässig ein Kipphebel an dem letzteren angelenkt sein, in dessen Schliessstellung Verriegelungselemente des Kipphebels und des Verstellelementes formschlüssig miteinander im Eingriff stehen. Die mit dem Verstellelement zusammenwirkenden Verriegelungselemente können auch an einer gesonderten, am Haltebock geführten Druckplatte vorgesehen sein, die vorzugsweise durch einen Kipphebel in die Verriegelungsstellung führbar ist. 



   Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der nachstehenden Beschreibung an Hand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen : Die Fig. 1   den erfindungsgemässen Vorderstrammer   in Seitenansicht bei geschlossenem Strammerhebel, die Fig. 2 den Strammer in Draufsicht, wobei die durch den Strammerhebel und das jochförmige Zugglied verdeckten Teile gestrichelt dargestellt sind, und Fig. 3 den geöffneten Vorderstrammer in Seitenansicht und teilweise im Längsschnitt. 



   Auf dem Ski 1 ist mittels der Schrauben 2 der Haltebock 3 befestigt. An ihm ist ein nach vorn zu schliessender Kipphebel 4 bei 5 angelenkt, der an seiner Unterseite bei dem gewählten Ausführungsbeispiel zwei rippenartige, quer zur Skilängsrichtung verlaufende Erhebungen 6 trägt. Der Strammerhebel 7, an dem bei 8 ein jochförmiges Zugglied 9 für das Bindungskabel 10 angelenkt ist, ist seinerseits bei 11 an einem Bock angelenkt, der auf der Skioberfläche frei verschiebbar ist und, wie insbesondere aus Fig. 2 

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 ersichtlich, eine sich nach hinten deltaförmig verbreiternde Abstützfläche aufweist.

   An diesem Bock 12 ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ein Kunststoffband 13 dadurch festgelegt, dass sein T-förmiges hinteres Ende einerseits einen mit den Seitenblechen des Bockes 12 vernieteten Bolzen 14 hintergreift und anderseits in einen Schlitz in dem Bodenblech des Bockes 12 eingreift. Wie bereits erwähnt, könnte aber der Bock 12 auch mit dem Kunststoffband 13 eine Baueinheit bilden, wodurch sich eine bedeutende Fertigungsvereinfachung und damit Verbilligung erzielen   liesse.'  
Das Kunststoffband 13, das beispielsweise aus Nylon (Wz) oder einem anderen gegen Zugbeanspruchung widerstandsfähigen aber biegungselastischen Kunststoff bestehen kann, weist in seinem vorderen Teil in Querrichtung verlaufende Nuten 15 auf, mit welchen die Querrippen 6 des Kipphebels 4 in Eingriff gebracht werden können.

   Dadurch wird in einfacher Weise eine Verriegelung zwischen dem Haltebock und dem Band 13 erreicht, wobei nach dem Hochschwenken des Kipphebels 4 das Band 13 und mit ihm der Strammerhebel und das Bindungskabel in Längsrichtung des Ski 1 verstellt werden können, worauf der Kipphebel 4 wieder nach unten bewegt wird, bis die Verriegelung erreicht ist. 



   Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass bei dem im Vorstehenden beschriebenen Strammer eine Vereisung sich nicht mehr nachteilig auswirken kann, weil durch einfaches Verbiegen des elastischen Kunststoffbandes 13 jeder Eispanzer gesprengt werden kann, so dass die Verstellung vorgenommen werden kann. 



   An dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind vielfache Abwandlungen möglich. Die Oberflächen- unebenheiten des Bandes 13, die mit   entsprechenden Verriegelungstei1en des Kipphebels   zusammenwirken, müssen nicht als Quemuten ausgebildet sein, sondern können auch aus sehr kleinen Zähnen, Vertiefungen beliebiger Gestalt   od. dgl.   bestehen, denen entsprechende   Verriegelungsorgane am Kipphebel gegenüber-   stehen. Ausserdem wäre es auch möglich, dass die Verriegelungselemente an einer Druckplatte vorgesehen sind, die im Haltebock geführt ist und beispielsweise unter der Wirkung eines Kipphebels stehen kann, der sie gegen die entsprechenden Verriegelungselemente des Bandes drückt.

   Das Band könnte auch beispielsweise aus geflochtenem Metalldraht hergestellt sein oder es könnte auch einNylonseil oder ein Drahtkabel verwendet werden, welches durch den Haltebock hindurchläuft, wobei imHaltebock eine halbrunde Schale gebildet sein müsste, in welcher sich Verriegelungselemente befinden, die den Verriegelungselementen desKabels oderSeils entsprechen und wobei eine zweiteHalbschale mit gleicher Oberflächenstruktur derart mittels eines Kipphebels od. dgl. nach unten führbar ist, dass das Seil oder Kabel im Haltebock verriegelt wird. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorderstrammer für Skibindungen, bei welchem der Strammerhebel an einem in Skilängsrichtung verstellbaren Bock angelenkt ist, von welchem sich ein Verstellelement nach vom erstreckt, das sich gegen einen am Ski befestigten Haltebock abstützt, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellelement (13) flexibel ausgebildet und mit Mitteln (15) zur   formschlüssigen Befestigung am Haltebock   (3) versehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Votderstrammer nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellelement (13) als flacher, bandförmiger, sich auf oder. in geringem Abstand von der Skioberfläche erstreckender Streifen ausgebildet ist.
    3. Vorderstrammer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellelement aus einem flachen elastischen Kunststoffband (13) besteht.
    4. Vorderstrammer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoffband (13) mit dem den Strammerhebel (7) tragenden Bock (12) eine Baueinheit bildet.
    5. Vorderstrammer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoffband (13) mit einer Metalldrahtverstärkung versehen ist. EMI2.1 hebel (4) angelenkt ist, in dessen Schliessstellung Verriegelungselemente (6. 15) des Kipphebels und des Verstellelementes (13) formschlüssig miteinander im Eingriff stehen. EMI2.2
AT604263A 1963-05-18 1963-07-29 Vorderstrammer für Skibindungen AT236849B (de)

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