DE807340C - Kolbenmaschine mit zwei koaxial beweglichen kolbenfoermigen Koerpern - Google Patents
Kolbenmaschine mit zwei koaxial beweglichen kolbenfoermigen KoerpernInfo
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- DE807340C DE807340C DEN403A DEN0000403A DE807340C DE 807340 C DE807340 C DE 807340C DE N403 A DEN403 A DE N403A DE N0000403 A DEN0000403 A DE N0000403A DE 807340 C DE807340 C DE 807340C
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02G—HOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F02G1/00—Hot gas positive-displacement engine plants
- F02G1/04—Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type
- F02G1/043—Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines
- F02G1/053—Component parts or details
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Description
- Kolbenmaschine mit zwei koaxial beweglichen kolbenförmigen Körpern Die Erfindung bezieht sich auf eine Kolbenmaschine mit zwei koaxial beweglichen kolbenförmigen Körpern, wobei die Kolbenstangen eines kolbenförmigen Körpers durch die Mitte des anderen kolbenförmigen Körpers hindurchgeführt ist.
- In diesem Falle liegt die Schwierigkeit vor, den zweiten kolbenförmigen Körper derart am Schubstangenmechanismus zu befestigen, daß dieser Kolben keine Neigung hat, eine schräge Lage anzunehmen, da es im allgemeinen schwer ist, die Mittellinie der Befestigungsstifte senkrecht zur Mittellinie des Kolbens anzuordnen. Wenn sich der Kolben nicht durchaus gerade im Zylinder hin und her bewegt, besteht die Möglichkeit, daß eine zusätzliche Reibung auftritt oder daß sogar die Berührungsflächen zu fressen anfangen. Diese Gefahr tritt auch auf, wenn die Kurbelwelle nicht genau senkrecht zur J-Iittellinie des Kolbens angeordnet ist oder wenn der Schubstangenmechanismus infolge seiner etwa unsymmetrischen Form durchliegen kann.
- Zur Vermeidung einer schrägen Lage weist die Kolbenmaschine gemäß der Erfindung das Merkmal auf, daß der Schubstangenmechanismus des zweiten kolbenförmigen Körpers gemäß zwei zueinander senkrechten Achsen bewegbar an diesem kolbenförmigen Körper befestigt ist, wobei diese zueinanrler senkrechten =1chsen beide wieder senkrecht zur Hewegungsrichtung des kolbenförmigen Körpers sein können.
- Es ist in diesem Falle möglich, daß sich dieser kolhenfö rmige Körper um eine beliebige Achse senkrecht zu seiner Mittellinie drehen kann, so daß er sich in einer günstigen Lage einstellen kann.
- Eine vorteilhafte und einfache Bauart kann erhalten werden, wenn der Schubstangenmechanismus mittels eines sogenannten Kardanringes am Kolben befestigt ist. Dieser Ring kann mittels zweier Zapfen am Kolben und mittels zweier Zapfen am Schulmechanismus befestigt sein.
- Das vorstehend erwähnte Problem wird bei einer Schubstanäe auftreten können, die an der Kolbenseite mit einer Gabel versehen ist, die an den beiden Enden am zweiten Kolben befestigt ist. In bestimmten Fällen kann sich eine einfache Bauart ergeben, wenn gemäß einer Ausführungsform der Ertindung der Schubstangenmechanismus aus einem System zweier paralleler Stangen besteht. Diese Stangen sind je mit einem Ende am Kolben und mit dem anderen Ende an einer getrennten Kurbel der gemeinsamen Kurbelwelle befestigt. Auch in diesem Falle würde, ohne die bewegliche llefestigung der vorstehend beschriebenen Art, eine große Wahrscheinlichkeit bestehen, daß der Kolben eine schräge Lage annimmt.
- Diese -Möglichkeit tritt nicht nur bei den vorstehend erwähnten Ungenauigkeiten in der Herstellung der Kurbelwelle oder Schubstange, sondern auch bei ungleicher Länge der Schubstangen oder bei ungleichem Hub infolge Ungenauigkeiten in der Kurbelwelle auf.
- Wenn der Schubstangenmechanismus des zweiten kolbenförmigen Körpers aus einem System zweier paralleler Stangen besteht, wird es in bestimmten Fällen zweckmäßig sein, gemäß einer Ausführungsforin der Erfindung die beiden Stangen miteinander zii kuppeln. Auf diese Weise entsteht eine mehr widerstandsfähige Bauart.
- Die Figuren der Zeichnung stellen schematisch eine Ausführungsform der Erfindung dar. Fig. i ist ein Durchschnitt durch die -Mittellinie des Kolbens gemäß der Erfindung, und Fig.2 ist ein Querschnitt des Kolbens über die Linie II-II.
- @V Nach den Fig. i und 2 bewegen sich die kolbenförmigen Körper i und .4 im Zylinder 2 hin und her. Die Stange 3 des kolbenförmigen Körpers . ist durch die -Mitte des kolbenförmigen Körpers i durchgeführt. Da bei dieser Zeichnung an eine Heißgaskolbeninaschine gedacht ist, ist der zweite Kolben 4 als Verdränger ausgebildet. Dies hat jedoch auf das Wesen der Erfindung keinen Einfluß. Der Kolben i ist mit einem sogenannten Kardanring 5 versehen. Dieser Ring ist mittels der Zapfen A-A am Kolben und mittels der Zapfen B-B an den Schubstangen 6 und 7 drehbar befestigt. Die Schubstangen 6 und 7 sind an der Kurbelwelle 8 befestigt, je an einer gesonderten Kurbel 9 bzw. io. Der Kolben .I (Verdränger) ist durch die Kolbenstange 3 (Verdrängerstange) und die Schubstange i i mit der Kurbel 12 der Kurbelwelle 8 in Verbindung. Die Kurbeln g und io einerseits und die Kurbel 12 andererseits schließen einen Winkel von z. B. 9o° ein. Infolge der Kardanverbindung kann sich der Kolben in einer günstigen Lage einstellen. Es ist einleuchtend, daß die Schubstangen 6 und 7 auch federnd mit den Zapfen A-A des Kardanringes verbunden werden können. In diesem Falle verschwinden die Drehpunkte bei den Zapfen A-A. Auch die Verbindung B-B kann nachgiebig ausgebildet werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRLCHE: i. Kolbenmaschine mit zwei koaxial beweglichen kolbenförmigen Körpern, wobei die Kolbenstange eines Körpers durch die -Mitte des anderen kolbenförmigen Körpers durchgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubstangenmechanismus des zweiten kolbenförmigen Körpers nach zwei zueinander senkrechten Achsen beweglich an diesem Körper befestigt ist, wobei diese zueinander senkrechten Achsen beide wieder senkrecht zur Bewegungsrichtung dieses kolbenförmigen Körpers sein können.
- 2. Kolbenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubstangenmechanismus des zweiten kolbenförmigen Körpers mittels eines sogenannten Kardanringes an diesem kolbenförmigen Körper befestigt ist.
- 3. Kolbenmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet. daß der Schubstangenmechanismus aus einem System zweier paralleler Stangen besteht. .f. Kolbenmaschine nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stangen miteinander gekuppelt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL807340X | 1949-01-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE807340C true DE807340C (de) | 1951-06-28 |
Family
ID=19836666
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN403A Expired DE807340C (de) | 1949-01-18 | 1950-01-17 | Kolbenmaschine mit zwei koaxial beweglichen kolbenfoermigen Koerpern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE807340C (de) |
-
1950
- 1950-01-17 DE DEN403A patent/DE807340C/de not_active Expired
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