DE807052C - Verfahren und Vorrichtung zum Bereiten von Schlagsahne - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Bereiten von Schlagsahne

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DE807052C
DE807052C DEP47265A DEP0047265A DE807052C DE 807052 C DE807052 C DE 807052C DE P47265 A DEP47265 A DE P47265A DE P0047265 A DEP0047265 A DE P0047265A DE 807052 C DE807052 C DE 807052C
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DE
Germany
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cream
bottle
ball
pressed
whipped cream
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Expired
Application number
DEP47265A
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English (en)
Inventor
Dr Herbert Bergerhoff
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HERBERT BERGERHOFF DR
Original Assignee
HERBERT BERGERHOFF DR
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J43/00Implements for preparing or holding food, not provided for in other groups of this subclass
    • A47J43/12Whipping by introducing a stream of gas

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Dairy Products (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

  • Es ist bekannt, Schlagsahne dadurch zu erzeugen, daß die flüssige Sahne unter Druck mit Kohlensäure oder einem anderen Gas zu einer innigen Vermischung und Oberflächenvergrößerung gebracht wird.
  • Bei diesem bekannten Verfahren wird die flüssige Sahne zusammen mit der Kohlensäure unter Druck in ein geeignetes Hilfsmittel, z. B. einen Filter, gebracht. Es tritt dann eine so feine Verteilung und Vermischung zwischen der Sahne und der Kohlensäure ein, daß aus dem Filter eine sahneartige Masse herausquillt.
  • Dieses Verfahren würde für den Hausgebrauch wegen der dazu erforderlichen Apparatur nicht in Frage kommen.
  • Die Erfindung hat ein außerordentlich einfaches Verfahren, Schlagsahne unter Druck mit Kohlensäure zusammenzubringen, zum Gegenstand, das jeder Hausfrau ohne weiteres zugänglich ist, und gibt vor allen Dingen die Möglichkeit, was neuartig ist, die Sahne längere Zeit zu konservieren. Die Herstellung der Sahne geschieht durch dieses Verfahren ohne Arbeitsaufwand in denkbar kurzer Zeit.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die flüssige Sahne in eine Konserve aus für gasdichte Aufbewahrung geeignetem Material gefüllt wird, an der sich ein Rückschlagventilmechanismus befindet, mit dessen Hilfe ihr Inhalt mit Kohlensäure auf einen bestimmten Druck abgepreßt wird. Bei Druck auf das Rückschlagventil quillt die fertige Sahne aus der Konserve heraus.
  • Die Konserve kann z. B. in Flaschenform aus Aluminium hergestellt werden. Die Sahne wird nach vorheriger Pasteurisierung mit der Kohlensäure auf einen Druck von 3 atü abgepreßt. Als Rückschlagventil wird eine Kugel verwendet, die von innen gegen die Öffnung der Flasche gedrückt wird. Die Flasche hat einen Gewindering, an dem sich der Ventilsitz für die Kugel befindet. Zwischen Ventilsitz und Kugel ist ein Dichtungsring aus Gummi oder Kunststoff eingelegt. Der Gewindering besteht aus Kunststoff oder Metall und ist gegen den Flaschenhals durch Gummi oder ein anderes Material gedichtet. Das Gewinde wird in den Flaschenhals eingepreßt.
  • Zum Offnen wird die Flasche einfach herumgedreht und die etwas herausstehende Kugel gegen den Boden des Gefäßes gedrückt. Die Kugel springt zurück, und die fertige Sahne quillt ohne den geringsten Arbeitsaufwand aus der Flasche heraus und kann ohne Aufbereitung zu Speisezwecken verwendet werden.
  • Die Erfindung ermöglicht es jeder Hausfrau, Schlagsahne in kleineren Mengen vorrätig zu halten, die sie jederzeit ohne Arbeitsaufwand frisch auf den Tisch bringen kann. Die Konserven können so dosiert werden, daß die aus ihr quellende Sahne für eine Torte üblicher Größe ausreicht.
  • Für Konditoreien lassen sich größer dosierte Konserven herstellen.
  • Die Konserven können natürlich auch mit einem anderen Ausgangsstoff Verwendung finden, aus dem ein Mittel von schaumiger Beschaffenheit erzeugt werden soll.
  • Auch kann statt der Kohlensäure ein anderes, ähnlich wirkendes Gas Verwendung finden.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführupgsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • In der als Flasche ausgebildeten Konserve i (aus Aluminium) befindet sich flüssige Sahne, die mit Kohlensäure auf einem Druck von 3 atü abgepreßt ist. Durch den Druck wird das Kugelventil 2 gegen den Dichtungsring 3 auf den Ventilsitz 5 gepreßt. Beim Offnen stößt man die Kugel gegen den Boden einer Schüssel. Die Kugel 2 fällt auf die Sicke 4. und die fertige Schlagsahne quillt aus der Flasche t in die Schüssel.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Bereiten von Schlagsahne oder sonstigen Produkten von schaumiger Beschaffenheit, dadurch gekennzeichnet, daß die flüssige Sahne oder ein anderer Ausgangsstoff vermittels eines Rückschlagventilmechanismus unter Druck zusammen mit Kohlensäure oder einem ähnlich wirkenden Gas in eine Konserve, z. B. eine Flasche aus gasdichtem Material, gepreßt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Rückschlagventil ein an sich bekanntes Kugelventil verwendet wird, dessen Kugel durch den Innendruck gegen die Öffnung einer Flasche gedrückt und gegen diese Öffnung durch einen Dichtungsring gedichtet ist.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilsitz für die Kugel nach Anspruch 2 aus einem in den Flaschenhals eingepreßten Gewindering besteht.
DEP47265A 1949-06-29 1949-06-29 Verfahren und Vorrichtung zum Bereiten von Schlagsahne Expired DE807052C (de)

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