DE80703C - - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
- A61M3/00—Medical syringes, e.g. enemata; Irrigators
- A61M3/02—Enemata; Irrigators
- A61M3/0279—Cannula; Nozzles; Tips; their connection means
- A61M3/0283—Cannula; Nozzles; Tips; their connection means with at least two inner passageways, a first one for irrigating and a second for evacuating
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Irrigator.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. September 1894 ab.
Der nachstehend beschriebene Irrigator zur Ausspülung der weiblichen Gebärmutter und
Scheide gehört zu derjenigen Gattung, bei welcher das Spritzrohr an seiner Wurzel von
einem Pfropfen umschlossen ist, welcher die Scheidenöffnung verschliefst und den Wieder abflufs
der zur Ausspülung benutzten Flüssigkeit durch eine zweite, in ein besonderes Abflufsrohr
mündende Durchbohrung vermittelt.
Die vorliegende Erfindung besteht nun darin, dafs mit diesem Pfropfen das Spritzrohr nicht,
wie bisher, starr, sondern gelenkig verbunden ist, so dafs nicht nur die Einführung des
Spritzrohres in die Scheide bezw. die Gebärmutter bequemer und ohne Gefahr einer Verletzung
sich ausführen läfst, sondern auch nach dieser Einführung der Pfropfen sich selbst bei
ungünstiger Lage der Scheide bezw. der Gebärmutter gehörig dicht in die Scheidenöffnung
einsetzen läfst. Durch diese gelenkige Verbindung des Spritzrohres mit dem Pfropfen
wird eine weitere Verbesserung des Irrigators insofern ermöglicht, als die Bohrung für die
Zuflufsleitung stark seitlich in dem Pfropfen angeordnet werden kann und sich alsdann die
Bohrung für die Abflufsleitung so gestalten läfst, dafs sie sichelförmig die ganze nach
dem Scheideninnern gerichtete Stirnfläche des Pfropfens bis auf denjenigen Theil, von welchem
das Spritzrohr ausgeht, umfafst, so dafs die Abflufsmündung des Pfropfens mit der
Scheide einen ohne Absätze verlaufenden Kanal bildet und alle in der Flüssigkeit enthaltenen
festen Körper wegen mangelnder Gelegenheit, sich abzulagern, in das Ablaufrohr übertreten
müssen.
In Fig. ι der Zeichnung ist eine Ausführungen
form des Irrigators im Aufrifs dargestellt. Das in zweckentsprechender Höhe angebrachte Gefäfs
D läfst die in ihm enthaltene Spülflüssigkeit durch einen Schlauch d in die Bohrung a}
des Pfropfens α eintreten. Den Anschlufs des Schlauches d an den Pfropfen vermittelt ein
Stutzen α6, in dessen Nähe ein Absperrhahn dx
in den Schlauch d eingeschaltet ist. An Stelle des einfachen Schlauches d mit dem Druckgefäfs
D läfst sich, wie bekannt und in der Zeichnung durch Punktirung angedeutet, auch
ein mit zwei Ventilen und zwischen ihnen mit einem Gummiball b versehener und mit dem
offenen Ende in die Spülflüssigkeit tauchender Schlauch e1 anwenden. Das Abflufsrohr e ist
an die zugehörige Bohrung a2 des Pfropfens a
ebenfalls mit Hülfe eines Stutzens α4 angeschlossen. "Die Zuflufsbohrung a\ des Pfropfens
besitzt einen gleichmäfsigen Kreisquerschnitt und mündet nach der Innenseite des Pfropfens
in einen Stutzen α5, mit welchem das Mutterspritzrohr c oder das strichpunktirt angegebene
Scheidenspritzrohr h durch ein Gelenk c1 verbunden
ist, das zweckmäfsig aus einem kurzen Stück Gummischlauch besteht.
Die , Gestalt der Abflufsbohrung a2 des
Pfropfens α ist aus dem in Fig. 2 dargestellten
Längsschnitt, sowie aus dem Grundrifs Fig. 3 und Querschnitt Fig. 4, der der Linie x-x in
Fig. 2 entspricht, zu ersehen. Der Kanal a2 besitzt an der Stelle, wo er in das zur
Aufnahme des Stutzens α4 dienende Muttergewin'de α8 übergeht, einen cylindrischen Querschnitt,
der mit der Annäherung an die innere Stirnfläche des Pfropfens allmälig die in Fig. 3
sichtbare sichelförmige, die Zuflufsbohrung ax
umschliefsende und nahezu die ganze freie Fläche der Innenseite des Pfropfens einnehmende
Form erhält.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Irrigator zur Ausspülung der Gebärmutter oder Scheide, welcher mit einem mit Zuflufs- und Abflufsbohrung versehenen Verschlufspfropfen für die Scheide ausgestattet ist, gekennzeichnet durch die Verbindung des Spritzrohres (c h) mit dem Pfropfen durch ein Gelenk (c1), z. B. ein kurzes Stück Gummischlauch, sowie durch die seitliche Anordnung der Gelenkstelle in Verbindung mit einer die Innenfläche des Pfropfens bis auf einen schmalen Rand einnehmenden sichelförmigen Abflufsmündung (a2), um das Absetzen fester Theile aus der abfliefsenden Spülflüssigkeit zu verhindern.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE80703C true DE80703C (de) |
Family
ID=353234
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT80703D Active DE80703C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE80703C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2523849A1 (fr) * | 1982-03-29 | 1983-09-30 | Smiths Industries Plc | Dispositif de succion et d'irrigation |
-
0
- DE DENDAT80703D patent/DE80703C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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