DE80641C - - Google Patents

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DE80641C
DE80641C DENDAT80641D DE80641DA DE80641C DE 80641 C DE80641 C DE 80641C DE NDAT80641 D DENDAT80641 D DE NDAT80641D DE 80641D A DE80641D A DE 80641DA DE 80641 C DE80641 C DE 80641C
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pins
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J5/00Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems
    • F41J5/04Electric hit-indicating systems; Detecting hits by actuation of electric contacts or switches
    • F41J5/052Targets comprising a plurality of electric contacts, each corresponding to a discrete target section and being actuated by the movement thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht, und zwar ist:
Fig. ι eine Vorderansicht der Schiefsscheibe mit theilweise abgenommenen Ringsegmenten,
Fig. 2 ein Ringsegment und die daran anschliefsenden in einer oberen Ansicht,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Fig. 2,
■ Fig. 4 ein Schnitt nach x-x der Fig. 3 und durch die mit den Contacten versehene Platte,
Fig. 5 ein Längsschnitt durch den Contactapparat,
Fig. 6 das Leitungsschema.
Die eigentliche Scheibe besteht aus den beiden Grundplatten A A', welche mit einander durch Bolzen α verbunden sind. Die Grundplatte A besitzt Löcher b, durch welche Führungsstifte c und d hindurchgehen. Je zwei Führungsstifte c tragen am vorderen Ende ein Ringsegment e und am rückwärtigen Ende ein gleichgestaltetes Segment f. Die Führungsstifte d tragen an ihrem vorderen Ende einen kreisförmigen Knopf g, welcher gerade in die Stelle zu liegen kommt, wo sich zwei Ringsegmente berühren und der deren Breite zum Durchmesser hat. Auf den Führungsstiften d sind Spiralfedern i aufgebracht, welche sich einerseits gegen die Grundplatte A, andererseits gegen Schrauben k und Platten / stützen und bestimmt sind, den Knopf g stets an den Segmenten festzuhalten. Von den Segmenten f gehen Führungsstifte 0 durch die rückwärtige Grundplatte A', welche an ihrem rückwärtigen Ende Schrauben m tragen. Auf diese Führungsstifte ο sind Spiralfedern η aufgeschoben, welche sich gegen das Segment / und die Grundplatte A' stützen und daher bestrebt sind, ersteres und mit diesem auch das Segment e nach vorn zu drücken.
An der Grundplatte A' wird mit Schraubenbolzen ρ die Contactplatte q befestigt. Diese trägt ebenso viele Contactapparate B, als Ringsegmente bezw. Führungsstifte 0 vorhanden sind. Der Contactapparat B besteht aus einer metallenen Röhre a', welche durch zwei durchlochte Deckelschrauben b' c' geschlossen ist und innen in ihrer Mitte eine Verstärkung d' besitzt. In diese Röhre werden zwei Stifte e' f eingebracht, von denen der eine e' mit der Röhre in metallischer Verbindung, der andere^' jedoch durch Kautschukringe V von dieser isolirt ist. Auf jeden Stift ist eine Spiralfeder g' h' aufgeschoben, von denen eine g' den Stift e' stets nach vorn, d. h. gegen die Schraube m, während die andere den Stift f mit den Kautschukringen V gegen die Verstärkung d' drückt. Dadurch ist eine metallische Berührung der beiden Stifte e' f ausgeschlossen. Der Stift _/"' trägt an seinem rückwärtigen Ende eine Schraube k' zur Aufnahme des Leitungsdrahtes.
Der Anzeiger ist in der Form bekannter Tableaux eingerichtet.
Die Stromquelle D ist eine entsprechend starke Batterie und die Leitungen E sind Drähte.
Die Art der elektrischen Verbindung ist aus dem Schema Fig. 6 zu ersehen. Der Strom geht vom Pole der Batterie zur Contactplatte, von hier durch den durch den Schufs, wie
im Nachfolgenden erklärt, geschlossenen Contact, von diesem (Schraube k') zum Anzeigetableau und von hier zum Pol der Batterie.
Bevor auf die Scheibe geschossen wird, sind die Schrauben in so zu stellen, dafs sie mit den Stiften e' in leichtem Contact stehen.
Trifft ein Schufs auf ein Ringsegment e, so wird dieses nach hinten gedrückt, der Führungsstift ο stöfst mit seiner Schraube m auf den Stift e' des Contactapparates, welcher auf den Stift /' trifft, dadurch den Stromkreis schliefst und die betreffende Klappe am Anzeigetableau zum Fallen bringt. Trifft ein Schufs auf den Knopf g, so werden zwei Ringsegmente e nach hinten gedrückt und dadurch am Anzeigetableau zwei Klappen zum Fallen gebracht, die den auf der Scheibe getroffenen Ringsegmenten entsprechen. Selbstredend ist es zweckmä'fsig, ein Glockensignal einzuschalten, welches das Fallen der Klappe zur Anzeige bringt.
Um zu verhüten, dafs die Ringsegmente und die Knöpfe beim Auftreffen des Projectiles zu weit nach hinten gehen, wodurch der Contactapparat leicht beschädigt werden könnte, sind in der Grundplatte A Anschlagstifte s und Hülsen t vorgesehen.
Die Kreise selbst sind in zwei Lagen angeordnet, von denen die eine ca. um 3 cm vor der anderen liegt. Dies hat den Zweck, um ein Zwängen der Segmente unter einander zu verhüten. Die Knöpfe g verfolgen den gleichen Zweck.
Die untere Kreislage besitzt keine Anschlagstifte s, sondern diese Kreissegmente finden ihren Anschlag in der Grundplatte A.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine selbstanzeigende Schiefsscheibe, bei welcher die Stofsfugen zweier demselben Ring angehörenden Scheibentheile durch Knöpfe (g) überdeckt sind, welche, wenn sie durch ein Geschofs getroffen werden, beide Ringtheile zum Zurückweichen bringen, aber für gewöhnlich nicht verhindern, dafs jeder Scheibentheil für sich zurückgeht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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