DE77447C - Zweifach wirkendes Mikrophon - Google Patents

Zweifach wirkendes Mikrophon

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DE77447C
DE77447C DENDAT77447D DE77447DA DE77447C DE 77447 C DE77447 C DE 77447C DE NDAT77447 D DENDAT77447 D DE NDAT77447D DE 77447D A DE77447D A DE 77447DA DE 77447 C DE77447 C DE 77447C
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Germany
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microphone
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT77447D
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Original Assignee
E. L. MAYER, London, 11 Billiter Square, Middlesex 705
Publication of DE77447C publication Critical patent/DE77447C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R21/00Variable-resistance transducers
    • H04R21/02Microphones

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Battery Mounting, Suspending (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
ERHARD LUDWIG MAYER in LONDON. Zweifach wirkendes Mikrophon.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. März 1893 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Mikrophone mit sogenannter zweifacher Wirkung, d. h. bei welchen sowohl die Vor- wie die Rückschwingung der Schallplatte und zwar je gleichzeitig durch Verdichtung und Lockerung der leitenden Berührung zwischen den Stücken zweier Stromschlufspaare Verstärkung des.Stromes in der einen und Schwächung des Stromes in der anderen von zwei auf eine gemeinsame Secundärspule wirkenden Primärspulen veranlafst.
Zweck der Erfindung ist, diese Aenderungen in der Stromstärke möglichst augenblicklich und kräftig zu gestalten. Zu diesem Ende ist, wie die beiliegende Figur schematisch veranschaulicht, in der Mitte der Schallplatte A ein Träger T und an dessen Vorder- und Hintertheil je ein Kohlenstück C1C2 befestigt. Erwünschtenfalls können diese Stücke auch verdoppelt werden. Zwischen denselben sind zwei andere Kohlenstücke D1 D2 lose angeordnet, deren Form ihnen gestattet, innerhalb enger Grenzen frei zu schwingen oder zu rollen. Die betreffenden Stücke der Figur sind z. B. walzenförmig gedacht. D1 sucht sich gegen C1 und D'2 gegen C2 zu stützen unter der Einwirkung eines als Presser bezeichneten Körpers. Dieser kann entweder aus einem auflastenden Gewicht E aus nicht leitendem Stoff bestehen oder aus einer dachförmig gestalteten stützenden Unterlage. Am zweckmäfsigsten wendet man beide Stücke zugleich an. Die dachförmige Unterlage wird zweckmäfsig zur Verbindung der Kohlen D1 £>2 mit der Batterie benutzt, indem man sie aus leitendem Stoff aus zwei von einander durch einen Zwischenraum oder eine isolirende Schicht getrennten Hälften F1 und F2 zusammensetzt. H ist die Batterie, H1 die eine und H"2 die andere Primärspule. In dem dargestellten Beispiel der Stromkreisanordnung ist das bezüglich der Zeichnung innere Ende der Spule Hi mit C1 und ihr äufseres Ende mit dem + Pol der Batterie verbunden, das innere Ende von Spule H2 mit C2 und ihr äufseres Ende mit dem — Pol der Batterie, D2 bezw. J72 ist an den +Pol, D1 bez. F1 an den —Pol der Batterie angelegt. Jedes der beiden Schlufsstückpaare hat also seinen besonderen Stromkreis.
Schwingt nun bei der beschriebenen Einrichtung die Schallplatte A z. B. nach rechts hin, so rückt C1 gegen D1 an, dagegen F1 von U1 weg; andererseits rückt F2 gegen D2 vor, dagegen C2 von D2 weg. Die Folge hiervon ist, dafs die Berührung zwischen C1 und D1 um so stärkere Verdichtung erfährt, als aufser durch die vermehrte Annäherung von C1 an D1 auch letzteres sich unter der durch das auflastende Gewicht verstärkten Wirkung seiner Eigenschwere stärker auf das Stück C1 legt; andererseits lockert sich die Berührung zwischen C2 und D2 um so stärker, als neben dem Zurückweichen von C2 noch D2 einen rechts schräg aufwärts gerichteten Anstofs empfängt, dessen Wirkung durch das Ge-

Claims (1)

  1. wicht E nicht beeinträchtigt wird, als dies gleichzeitig nach der Seite von C zu fallen gezwungen ist.
    Pat en τ-An sprüche:
    ι. Ein zweifach wirkendes Mikrophon, bei welchem die beiden mit der Schallplatte verbundenen Kohlen (C1 C2) mit zwei zwischen ihnen angeordneten losen Kohlen (D1 D^) zusammenwirken, welche gegen die ersteren durch ein auf lastendes Gewicht oder eine dachartig abfallende Unterlage angelegt werden, wobei dieses Gewicht aus nichtleitendem Stoff besteht und die Unterlage in von einander isolirte Hälften aus leitendem Stoff zerlegt ist.
    Eine Ausführungsform des im Anspruch i. gekennzeichneten Mikrophons, bei welchem sämmtliche genannten Organe in einem im Mittelpunkt der Schallplatte befestigten Rahmen angeordnet sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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